Felgenschutzwulst-Reifen können mit Radkappen Sicherheitsrisiko sein

Diskutiere Felgenschutzwulst-Reifen können mit Radkappen Sicherheitsrisiko sein im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Vor Beginn der Umrüstungssaison von Sommer- auf Winterreifen hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor der Kombination bestimmter Reifen mit...

Mic

Guest
Vor Beginn der Umrüstungssaison von Sommer- auf Winterreifen hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor der Kombination bestimmter Reifen mit Radkappen gewarnt. Bei so genannten Felgenschutzwulst-Reifen sollten Zierringe, mit denen die Felgen abgedeckt werden, nicht verwendet werden, teilte das KBA am 6. Oktober in Flensburg mit.


Das stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, denn während der Fahrt könne das Ventil abreißen und damit zum Luftverlust führen. Das sei zwar bereits passiert - allerdings ohne Unfall, sagte Jürgen Artz von der KBA-Technikabteilung. Die Blenden seien «während der Fahrt gewandert und haben das Reifenventil so geschädigt, dass ein Luftverlust eingetreten ist». Ein Unglück sei ihm nicht bekannt. Verkehrsunfälle seien aber nicht auszuschließen, wenn es schlagartig zum Entweichen der Luft kommt. «Das Problem ist nicht ganz ohne», sagte Artz.

Nach KBA-Angaben könnte sich die Situation ergeben, wenn Wulst- Reifen, mit denen Leichtmetallräder vor Beschädigungen bei Bordsteinberührungen geschützt werden, vor dem Winter auf Stahlfelgen umgerüstet werden. Die Kappen sollten daher nicht aufgesetzt werden.

Das Problem stelle sich laut KBA-Sprecher vor allem beim privaten Reifenaustausch. Es sei schon seit einem Jahr bekannt. Auch der Wirtschaftsverband der Kautschukindustrie sowie der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk warnten seitdem davor. Alle Reifenfachbetriebe seien informiert worden.

Quelle


Noch eine Info dazu:


Reifen mit "Scheuerkante" nicht für Stahlfelgen mit Radkappe geeignet!
Speziell bei der Umbereifung auf M+S-Pneus beachten: Unfallrisiko durch drehende Radzierblenden


Autofahrer, die den Reifen ihres Fahrzeuges die alleinigen Charakteristika "rund und schwarz" zuordnen, unterschätzen die Pneus gewaltig. Denn der technische Fortschritt ist auch in diesem Produktbereich nicht aufzuhalten - mit der Folge, dass moderne Reifen wahre High-Tech-Produkte sind (auch wenn sie immer noch allein rund und schwarz aussehen). Durch ständige Forschung und Entwicklung feilt die Reifenindustrie nicht nur an der Verbesserung von Komfort und Fahreigenschaften, auch das Zusammenspiel der "Gummis" mit den übrigen Fahrwerkkomponenten wird permanent optimiert.

So gibt es seit geraumer Zeit zum Beispiel Reifen mit so genannter Felgenschutzrippe. Diese oft auch als "Felgenleiste", "Felgenschutz" oder "Scheuerleiste" bezeichnete Schutzeinrichtung muss man sich als kleinen Gummiwulst an der Reifenkante vorstellen, der die Felge minimal überlappt und dadurch vor Anfahrbeschädigungen schützt. Besonders bei den empfindlichen Alufelgen ist dies eine willkommene Produktinnovation im Vergleich zu konventionellen Reifen, die diese Leiste nicht besitzen und deshalb direkt an der Felgenkante - der Fachmann sagt dazu "Felgenhorn" - anliegen anstatt sie leicht zu überdecken.

Was viele Autofahrer nicht wissen: Reifen mit Felgenschutz sollten auf Stahlfelgen, die mit Radkappen versehen werden, nicht verwendet werden. Denn es besteht das Risiko, dass die Radkappe den Felgenschutzwulst berührt, was unter Umständen im Fahrbetrieb zum Verdrehen der Kappe führen kann. Und das birgt die große Gefahr, dass die Radkappe mitten in der Fahrt und bei möglicherweise sehr hoher Geschwindigkeit das Reifenventil abreißt. Bei Alufelgen gibt es dieses Problem nicht, da diese ohne zusätzliche Radzier- oder -vollblenden - so heißen Radkappen im Fachjargon - genutzt werden.

Nun könnte man dieses Risiko auch bei entsprechend bereiften Stahlfelgen theoretisch dadurch ausschlie-ßen, dass man die Radzierblenden kurzerhand weglässt. Das allerdings hat den großen Nachteil, dass die Felgen Wind und Wetter und vor allem Nässe unmittelbar ausgesetzt sind, was schneller zu Verschleiß und Korrosion der Radbefestigungsteile führt. Gerade im Winter wird dieser Prozess durch die Wetterbedingungen, aber auch durch die zusätzliche Einwirkung von Streusalz auf die empfindlichen Teile noch beschleunigt, so dass im Extremfall im Frühjahr die Radmuttern unlösbar festgerostet sein können.

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV, Bonn) empfiehlt deshalb, Stahlräder speziell in der nasskalten Jahreszeit grundsätzlich nur zusammen mit Radvollblenden zu fahren und als "Gummi" einen M+S-Reifen ohne Felgenschutzwulst aufzuziehen.

Wer sich nicht ganz sicher ist, ob seine Reifen-Felgen-Kombination diesen Anforderungen entspricht, sollte sich vorsichtshalber vom Reifenfachmann beraten lassen. Die Adressen von Reifenspezialisten in ihrer Nähe finden interessierte Verbraucher auf der Website des BRV unter der Internetadresse www.bundesverband-reifenhandel.de Rubrik Verbraucher-Infos/Stationenverzeichnis.

Quelle
 
digidoctor

digidoctor

Gesperrt
Dabei seit
07.06.2003
Beiträge
8.157
Zustimmungen
557
Ort
Lübeck
Fahrzeug
Skoda Superb 3T Elegance Outdoor V6 4x4 MJ15 Michelin Cross Climate Ganzjahressteifen
Werkstatt/Händler
Autoservice Peters, Barth, MVP
Kilometerstand
35000
der link zum reifenhandel enthält leider ein unzulässiges komma.
 
Thema:

Felgenschutzwulst-Reifen können mit Radkappen Sicherheitsrisiko sein

Felgenschutzwulst-Reifen können mit Radkappen Sicherheitsrisiko sein - Ähnliche Themen

Kaufberatung Reifen + Felgen: Hallo, nach langer Überlegung ist mein nächstes Auto bestellt und kommt in den nächsten Wochen frisch aus Tschechien: Ein EU-FabiaII 1.2 TSI 63kW...

Sucheingaben

reifen mit felgenschutz auf stahlfelge

,

reifen mit felgenschutz nachteile

,

felgenrippe und radkappe

,
reifen felgenrippe und radkappe
, reifen mit felgenschutz radzierblende, felgenrippe stahlfelge, reifen mit felgenschutz auf stahlfelge und radkappe, Felgenschutzwulst, Radkappen mit felgenschutz, drehende Radzierblenden
Oben