Falscher Motor für mein Fahrprofil?! - Kaufberatung für neuen Octavia erbeten

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia III Forum" wurde erstellt von fNatic, 13.12.2014.

  1. fNatic

    fNatic

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    Hallo liebe Skoda-Freunde,
    ich benötige eure weissen Ratschläge/Empfehlungen momentan. :)

    Ich fahre einen 1Z RS TDI seit 03/2012, das Fahrzeug ist Klasse, keine Frage. Mit meinen Modifikationen sogar noch etwas mehr.^^ Sorgenkind ist aber meiner Meinung nach das Triebwerk, es läuft, klar aber nicht wirklich so wie beim Kauf damals geplant und gehofft. Fehlerhafte Beratung und nur einen TDI als Schalter Probe gefahren für 3 Tage und 800km. Muss aber dazu sagen, der Diesel-Sound gefällt mir und ich bin vorher auch schon Diesel gefahren (Superb 1.9 TDI)

    Aktuell steht er in der Werkstatt, Grund hierfür sind Defekte Abgastemparatur-Sensoren (jeweils vor und hinter dem DPF, ggf. auch jene am Turbo wird aber noch geprüft). Der DPF wird dabei auch noch gleich mit geprüft, ggf. gereinigt. Momentan sind das min. 500€ Schaden. Laut meinem Service-Betreuer liegt es eigentlich nicht am Fahrprofil (glaube ich aber nicht). Weitere Probleme und Schäden hatte ich bisher noch nicht, aber sollte der DPF ausgetauscht werden sind wir schnell im guten vierstelligen Bereich. ;( Weitere Spätfolgen sind nicht ausgeschlossen.


    Mein Fahrprofil sieht wie folgt aus:

    -> Montag bis Freitag: 1-3x Kurzstrecke (ca. 6km insgesamt, Fahrzeit: 10-15min) - Fahrt zum Arzt/Krankenhaus | Standzeit: 30-180min
    ........................... 1-2x Kurzstrecke (ca. 5km insgesamt, Fahrzeit: 5-10min) - Einkaufen | Standzeit: 15-60min
    -> Samstag 1x Kurzstrecke (ca. 5km insgesamt, Fahrzeit: 10min) - Tanken und Waschen | Standzeit: 60-90min [wenn möglich im Anschluss an der Mittelstrecke)

    -> jeden dritten Sontag: 1x Mittelstrecke (ca. 100km insgesamt, Fahrzeit: 30-60min) - Erhaltungsfahrt (damit der Motor bzw. das Öl auf 90°C Temperatur kommen, sowie die Batterie aufgeladen wird) | Standzeit: 0

    -> Unregelmäßig Langstrecke (ab 100km) - Treffen, Sondereinkäufe, Urlaub, Besuche usw. | Standzeit: sehr unterschiedlich

    -> Unregelmäßige Anhänger Fahrten (Lastenanhänger mit 1.000kg und Wohnwagen mit 1.500kg Gesamtgewicht)

    -> Durchschnittliche Jahresfahrleistung beträgt 8.000-10.000km

    -> 80% Stadtverkehr / 15% Landstraße / 5% Autobahn

    -> Gefahrene Geschwindigkeiten: Stadt max. 60km/h; Landstraße: max. 120km/h; Autobahn: überwiegend 130km/h, selten vMax


    Wie man sieht bin ich kein viel Fahrer, ist auch kein gutes Profil für den Diesel im allgemeinen gesehen. Der Verbrauch beträgt etwa 7L pro 100km, eine Tankfüllung reicht meist nur für 600km selten mal 700 oder mehr. Leistung ist auch nicht besonders, nicht gemessen aber gefühlt 30PS die fehlen. Bei den Strecken wird der Motor nicht sehr oft auf 90°C erwärmt, das Öl (was eigentlich wichtiger ist) ist selten über 50-60°C warm. Komischerweise sind dafür die Wartungsintervalle voll im Grünen-Bereich sowohl von den KM als auch den Tagen komme ich deutlich über das geforderte von 2 Jahren bzw. 30.000km. Auch trat der gedachte Wohnort bzw. Arbeitsstellen Wechsel nicht ein, wo der Diesel Vorteile herausholen hätte können. Da der RS sehr viel im Einsatz für meine Großeltern ist (beides Pflegefälle, sind also auf mich/meinen Wagen angewiesen) kann ich das Nutzungsverhalten auch nicht großartig ändern. Tägliche Fahrten zur Arbeit fallen nicht an, da wird hübsch mit dem Fahrrad gefahren. Ökologisch und Ökonomisch als 1+ :P Wenn ich dann aber mal alleine unterwegs bin möchte ich aber auch mal die Vorzüge des Wagens auskosten. :soldier: Was man aber an einer Hand pro Jahr abzählen kann, da wird dann aber auch wirklich gewartet bis alles auf Temperatur ist.

    Nun ist der Vorteil das es ein Leasing-Fahrzeug ist und jener Vertrag im kommenden Frühjahr ausläuft. Somit kann ich dann Theoretisch von Diesel auf Benzin umsteigen. Es muss aber wieder ein Octavia Combi sein, da der großzügige Kofferraum benötigt wird (Rollatoren, Reisetasche, Einkäufe usw.). Da der RS mir ohnehin besser gefällt als das Standardmodell ist somit die Wahl eigentlich getroffen, RS TSI auf jeden Fall wieder mit DSG.
    Die Monatliche Belastung wäre identisch wie bisher, Steuer ist günstiger beim TSI (statt 288€ für den TDI, 148€ beim TS), Versicherung dafür etwas teurer als beim TDI (statt 463€ für den TDI, beim TSI 482€), Diesel kostet durchschnittlich 1,42€ und Benzin 1,55€. Von den Kosten her liegt der Diesel vorne (oder sehe ich das falsch?!). Dafür empfinde ich aber das der Diesel deutlich mehr Verschleiss erfährt als ein Benziner (siehe oben). Der TSI verbraucht zwar etwas mehr, kommt aber schneller auf Temperatur und hat somit einen geringeren Verschleiss.


    Jetzt würde ich gerne mal von euch wissen, ob meine Bedenken berechtigt (langfristige Schäden an Motor und Abgasstrang) sind und ob mein Gedanke der vernünftigere ist (TDI abgegeben und auf TSI umsteigen.
     
  2. AdMan

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  3. #2 LenaGTI, 13.12.2014
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    Ein Diesel lohnt sich zwecks kosten nur wenn er auch dementsprechend (viel) gefahren wird. Für dein Fahrprofil würde ein TSI absolut reichen und wahrscheinlich besser da stehen.
     
  4. Limpi

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    Kurzstrecke ist für jeden Motor Gift, für den Diesel mehr als für den TSI. Für Deine km Leistung ganz klar der Benziner, der Diesel, ist da das falsche Auto. Im Winter brauchst du 30+ km um das Öl auf 90Grad zu bekommen.
    Die Kosten würde ich mal generell bei 10.000km im Jahr als völlig vernachlässigbar betrachten.

    Gruss
     
  5. fNatic

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    Wie lange bzw. wie viele Km benötigt der TSI bis er mindestens 70°C Wasser-Temparatur bzw. 50°C Öl-Temparatur hat? Ist es besser eine Standheizung mit zu bestellen welche dann den Motor schon etwas vorwärmt und somit die Kaltlaufphase verkürzt und der Motor noch etwas schneller auf Betriebstemparatur kommt. Das sollte mit der Werks-SH funktionieren wie ich bisher herauslesen konnte, beim Golf 6 bzw. beim 1Z konnte man auch via VCDS den Motor im Kreislauf aktivieren/hinzufügen.
     
  6. #5 boban1108, 13.12.2014
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    Das kann man algemein natürlich nicht sagen. Wie warm ist es draußen? Fahre ich Stadt oder Autobahn? Berg auf oder ab? Also ein Beispiel von mir 1,8 TSI: Außentemperatur 6 Grad, fahre gerade in der Ortschaft also um 50kmh, 4. und 5. Gang, Drehzahl 1400-1900. Kühltemperatur 90 nach etwa 8km, Öltemperatur 50 auch etwa 8 km.

    Außentemperatur - 6, fahre in den Bergen von der Hütte in das Tal. Sehr weenig Gas, fast nur Segeln. Kühltemperatur 90 nach etwa 25 km, Öoltemperatur 50 etwa 20km.

    Die Standheizung beschleunigt den Prozess natürlich.
     
  7. fNatic

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    Das es von vielen Bedienungen abhängt ist mir klar, aber durchschnittlich kann man nach etwa 10km Stadtverkehr schon von 90°C Motor- und 60°C Öl-Temp ausgehen. Somit wäre man schon im Bereich der normalen Betriebstemperatur.

    Deine genannten Temperaturen bei -6°C, sind bei mir etwa dann erreicht wenn ich das ganze bei 10°C+ fahre. :) Dann werde ich wohl bei der Standheizung auch ein Kreuz'chen machen. :)
     
  8. #7 boban1108, 13.12.2014
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    Also Standheizung kann ich bestimmt AM WÄRMSTEN empfehlen, vor allem wegen das Gefühl bei dem Einsteigen bei heutigen Temperaturen :) .
     
  9. fNatic

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    Der Innenraum steht "für mich" an zweiter Stelle, zur Not lässt man die Jacke an (bei kurzen Fahrten) oder zieht diese dann aus wenn es drinnen warm genug ist. ;)
     
  10. catmax

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    Ich bin auch eher der Kurzstrecken-Fahrer und habe u.a. aus dem Grund die Standheizung und einen Benziner bestellt - bin vorher sehr gerne große Diesel gefahren, da sah das Fahrprofil aber auch noch anders aus. Bin nur am Wochenende auf längeren Strecken unterwegs. Wochentags normalerweise nur 3km zur Arbeit, ab ins Parkhaus, Abends 3km nach Hause. (Finde den Luxus der sehr nahen Arbeitsstätte aber so groß, dass ich dafür gerne Benziner fahre ;) )
    Mit der Standheizung bekommst du zumindest den kleinen Kreislauf richtig auf Temperatur - das Kühlwasser hat dann beim Motorstart laut Anzeige seine 90 Grad...beim Losfahren sinkt diese aber schnell wieder ab, wahrscheinlich, weil der große Kreislauf zugeschaltet wird.
    Ist aber nicht so schlimm, auf meinen 3km erreiche ich die 90 Grad Wasser im Moment noch täglich (bei bis zu -3 Grad Außentemperatur). Das Öl schafft es auch meist über 50-60 Grad. Das liegt vermutlich daran, dass ich einen Berg hoch muss - 4.-5. Gang 55-60 km/h - auf dem ersten Teilstück geht es nur bergab - da tut sich an den Temperaturen mal nicht wirklich etwas.
    Zur Zeit lasse ich die SH so ca. 10 Minuten laufen - wenn's kälter wird, werden daraus sicherlich auch mal 20 - dafür "muss" ich dann wohl 1-2 Mal pro Woche meine Mutter besuchen, damit die Batterie sich erholen kann ;)
     
  11. #10 Octarius, 14.12.2014
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    Bei dem Kurzstreckenbetrieb hat der Motor sicher eine verkürzte Haltbarkeit. Statt 1.000.000 Km macht er dann bereitzs bei 500.000 Km die Grätsche.

    Du hast Leasing, gibst den Wagen nach wenigen Kilometern wieder ab. Wie lange er da benötigt seine Betriebstemperatur zu erreichen würde mir ziemlich am Hintern vorbei gehen. Ich würde nicht frieren wollen. Der TDI hat einen Zuheizer für den Innenraum, Dein aktueller übrigens auch.

    20x Kurzstrecken haben bisher noch keinen DPF verstopft.

    Wenn dein Wagen nicht zieht dann ist irgendwas nicht in Ordnung. Ansonsten ist der TDI ein Motor dem Du Dein Fahrprofil nicht anpassen musst. Der Wagen ist für Dich und Deine Transportaufgaben da, nicht Du für ihn.

    Ich würde mir an Deiner Stelle dem Wagen kaufen der Dir am ehesten zusagt. Der TDI macht Spaß, hat jetzt 15 PS mehr. Der TSI macht mächtig Druck, ist noch eine ganze Ecke schneller. Von den Kosten her geben sich beide nicht viel. Gibst Du bei TSI Gas hörst Du den Strudel im Tank. Der TDI hat Mehrkosten wenn er einfach nur vor der Tür steht.
     
  12. fNatic

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    @catmax
    Das er so schnell warm ist, hätte ich nicht gedacht. Da du aber "nur" einen 1.4er hast behaupte ich mal das es einfach beim RS doppelt so lange dauert bis er warm ist.


    @Octarius
    Ich wollte ursprünglich den RS TDI nach dem Leasing auslösen und weiterfahren bis zum geht nicht mehr. Da ist es für mich schon deutlich wichtiger auf die richtigen Temperaturen zu achten bzw. allgemein Nachhaltiger damit umzugehen. :) Genauso würde ich dann auch beim RS TSI verfahren. Somit wäre dann nur die Frage Umstieg auf TSI oder TDI weiterfahren.



    Sobald ich den RS wieder abholen kann, werde ich den Verkäufer anspitzen mir einen RS TSI mit DSG für ein Wochenende zur Probefahrt zu besorgen. Was aber sehr schwer werden wird, 9 von 10 neu verkauften RS sind Diesel mit DSG. Benziner ehr nach als Handschalter. :pinch:
    Vermute aber das ich insgesamt mit dem TSI wohl besser bedient bin.
     
  13. #12 wurmwichtel, 15.12.2014
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    Ein Diesel rechnet sich schon ab 15.000km pro Jahr aaaaber unter 25km pro Strecke ist er heutzutage dank des überbewerteten DPF schlichtweg ungeeignet.
    Das wäre auch das Hauptkriterium:
    Werden die meisten Fahrten über 25 bis 30km lang sein macht der Diesel durchaus sinn.
    Darunter saut man den DPF nur zu und es empfiehlt sich (noch) der TSI. Letzterer verliert aber spätestens mit der Einführung der DPF-Pflicht für Benzindirekteinspritzer seine Daseinsberechtigung und wird auf Kurzstrecken ebenso unsinnig werden. Ein geschickter Schachzug um in den nächsten Jahren die bereits im industriellen Maßstab vorhandene aber wegen "fehlender Anreize" (Subventionen) noch nicht eingeführte und deswegen komplett überteuerte Elektrotechnik als die Weitereinwicklung im Automobilbau zu verkaufen
    (okey... für 95% aller Fahrten reicht der jetzige Stand der Technik aus. Mich ärgert nur die Subventionsgier der Hersteller gekoppelt an die krankhaft überhöhten Preisvorstellungen)

    Das war mal so weil Diesel länger zum brauchten um warm zu werden, dementsprechend unkomfortabel zu fahren waren und etwas stärker als andere Diesel verschlissen. Dieselkurzstreckenfahrer sind aber meist wegen anderer Defekte stehen geblieben (Diesel war billig -> zu wenig Wartung weil man auf den Pfennig schaute)
    Seit Einsatz einer Zuheizung gehört die Aussage in das Reich der Legenden. Allerdings passen DPF und Kurzstrecken nicht zusammen.

    BTW:
    Mein TDI braucht auch bei starkem Frost kaum mehr als 20km bis auch das Öl warm genug ist - woher beziehst Du Deine Aussage zu den "mehr als 30km" und wie sieht die Chose mit der Öltemperatur bei niedrigen Außentemperaturen im Benziner aus?

    Dein Werkstattfritze hat recht.
    Das Fahrprofil passt nicht zum Diesel weil Du ihn quasi ausschließlich kalt bewegst was man gut am Verbrauch erkennen kann. Gut die Hälfte Deiner Jahresfahrleistung fällt auf die Kurstreckenfahrten zurück und ganz ehrlich:
    5km?!?
    Da gibts den Fussbus (der fährt immer), den ÖPNV oder das Fahrrad.
     
  14. catmax

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    ^^die Fahrrad- und Fußdiskussion hatten wir schon mal. Hier nur kurz dazu: mit dem Rad kann man auch 30+km fahren...
    Bin weder Fuß- noch Fahrradfaul und fahre dennoch zur Arbeit mit dem Wagen. Hat einfach was mit Zeit, Berufskleidung (Anzug), fehlender Dusche im Büro, sch*** Busfahrplänen und natürlich auch mit dem eigenen Komfort und der Bequemlichkeit zu tun.

    Zurück zum Thema:
    Habe heute mal bei meinem 1,4er geguckt, wie sich die Öltemp. auf meiner Kurzstrecke (mit einigen Höhenmetern) entwickelt:
    - 0 Grad Außentemperatur
    - Standheizung lief 10 Minuten (Zuheizer steht im Amundsen auf automatisch)
    - Abfahrt mit gewärmten Innenraum - Wassertempanzeige bewegte sich nicht beim Motorstart (<= 50 Grad)
    - Wasser nach 1,3km auf 90 Grad
    - Öl nach 3,2km auf 58 Grad
    - Gangwechsel jeweils bei 1400-1600 Umdrehungen, kein Vollgas o.ä.

    Ist somit nicht gerade richtig warm gefahren, aber wenn du 5km hast, bekommst du mit SH wahrscheinlich auch den 1,8er oder 2,0er Motor einigermaßen auf Betriebstemperatur.
     
  15. fNatic

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    @wurmwichtel

    Lies den ersten Post noch mal richtig durch, habe dir aber die "Arbeit" mal abgenommen:
    Ich werde dann meinen Großeltern sagen, geht zu Fuß ... ach ne, Opa hat ja nur ein Bein - egal fahrt halt mit dem Bus. X( :cursing: :thumbdown:

    Deshalb auch der Umstieg auf TSI, der aktuelle 2.0 TSI (EA888 ) ist da schon sehr effizient und somit ideal für mich (Ist vergleichsweise Sparsam, hat mehr als genug Leistung für meine Anforderungen/Bedürfnisse). Wenn ich denn Wagen dann habe kann mir niemand einen Partikelfilter aufzwingen, selbst wenn die Säuern erhöht werden auf Diesel Niveau - egal, bin diese Summen ohnehin gewohnt. ^^
    Ansonsten hast du aber mit deinen Aussagen recht.



    @catmax
    Auch dir Danke für deine Erfahrungen, bestärkt mich bzw. die Entscheidung.
     
  16. dirk11

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    Nope. Das hat nur mit deiner Bequemlichkeit zu tun. Bei 3Km Fahrstrecke muss man hinterher keine Dusche benötigen, das mit dem Anzug ist genauso eine Ausrede - man könnte sich, wenn man wollte, auch im Büro umziehen. Die zahlreichen ADFC-Extremisten mit ihren Liegefahrrädern machen es vor.
     
  17. dirk11

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    Du hast drei Tage und 800Km benötigt, um dir den für dich vollkommen falschen Motor auszusuchen? Das auf "fehlerhafte Beratung" zu schieben, ist schon ziemlich dreist, vor allem dem VK gegenüber. Ich hab bei meinem letzten Autokauf eine ausgiebige Probefahrt von ca. 170Km gemacht, und das auch nur, weil das Autohaus so weit weg war, und da hatte ich schon ein schlechtes Gewissen, weil die grundsätzliche Entscheidung innerhalb der ersten 60/70Km fällt und nicht nach 800Km. Und wenn ein Motor gänzlich ungeeignet ist, weil zu lahm oder auch zu stark, merkt man das schon auf dem ersten Kilometer...
    Die Frage Benziner oder Diesel wurde wohl in so ziemlich jedem Autoforum bisher schon mindestens 1000x durch-diskutiert, um sich die vom Aspekt der Wirtschaftlichkeit her zu beantworten reichen 5min Google und eine Viertelstunde Lesen.
    Dein Fahrprofil ist für jedes Fahrzeug Gift, für einen Diesel allerdings um Klassen mehr als für einen Benziner. Auch dein nächstes Fahrzeug wird aller Wahrscheinlichkeit nach höchstens 2/3 der Lebensleistung vergleichbarer Fahrzeuge erzielen, egal ob Benziner oder Diesel.

    Und wenn du ganz ehrlich rechnest, stünde auch die Überlegung an, die Großeltern für diese Kurzstrecken mit dem Taxi zu bewegen (man kann da sicherlich mit Unternehmen reden, wenn regelmäßige Fahrten anfallen) und für die anderen Fälle einen Mietwagen / Carsharing zu verwenden - jedenfalls dann, wenn man diese Frage komplett auf das Finanzielle reduziert und die 100% Verfügbarkeit eines eigenen PKW bei der Betrachtung ganz außen vor läßt, ebenso wie den sozialen Aspekt.

    Ein Beispiel: ich habe vor meinem jetzigen Fahrzeug einen Benziner (150PS) gefahren, 98% Langstrecke, im Durchschnitt 3600Km/Monat. Ich habe eine Zeitperiode von exakt 1444 Tagen mitgeloggt ("FuelLog" auf Android) ohne den Anschaffungspreis des Fahrzeuges einzubeziehen. Dabei kamen durchschnittliche Benzinkosten (Super) von ca. 477€ im Monat heraus, was schon nicht wenig ist. Die "sonstigen Kosten" (=alles andere, Reparaturen, Teile, Versicherung, Steuern, aber nicht die Garagen-Miete) haben das aber locker übertroffen, denn die betrugen 802€ im Monat. Sprich, nur um das Auto da zu haben, habe ich 800€ im Monat hingeblättert! Und das Fahrzeug ließ sich wirklich sehr wirtschaftlich fahren, es gab innerhalb von gefahrenen >350tkm keine außerplanmäßigen, teuren Reparaturen, fast nur die üblichen Verschleißkosten (Reifen, Bremsen, Windschutzscheiben).
    Beim Diesel fallen dir die Unterhaltskosten jetzt nur deshalb auf, weil ein DPF eben unverschämt teuer ist.
     
  18. #17 wurmwichtel, 16.12.2014
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    5km reichen auch bei 30°C nicht um so verschwitzt zu sein das es für andere unangenehm wird zumal nur alter Schweiß riecht. (krankhaftes Schwitzen außen vorgelassen)
    In Ermangelung einer Dusche tuts auch ein Lappen, ein Waschbecken auf'm Klo und etwas Seife um die Achselhöhlen zu säubern.
    Bei gemütlichen 20km/h sind die 5km in 15 Minuten zurückgelegt. Mit dem Auto ist man innerorts ganze 3 Minuten schneller - im Höchstfall.
    Wenn man die A115 nach Berlin reinfährt sieht man linkerhand parallel den für Autos gesperrten Kronprinzessinnenweg und Du wirst kaum wahrhaben wollen wie viele Anzugträger da tagtäglich langradeln um allein die 10km lange Strecke entlang der Autobahn zu bewältigen. Bürokram in der einen, wichtige Tauschsachen in der anderen Packtasche. Muss der Edelzwirn getauscht werden gehts ausnahmsweise mal mit dem Vierrad zur Maloche.
    Etliche fahren bis nach Mitte weil sie keine Lust auf Parkplatzsuche haben - macht von Potsdam/Berlin-Wannsee aus mal eben locker zwischen 30 und 45km
    Um den Bogen zum Thread zurück zu schlagen lassen sich so wie es aussieht locker 40% aller Fahrten des TE vermeiden was dem Fahrzeug, dem Geldbeutel und sogar dem Kreislauf des TE zugute kämen. :P

    Jaja ich weiß - das Posting provoziert.
    Wenn ich nur 5km zur Arbeit hätte wärs schön weil ich dann prinzipiell kein Auto bräuchte und das Fahhrad wetterunabhängig nutzen würde.
    Nebenbei würde es locker 3.000 bis 4.000 Euro Fahrzeugkosten pro Jahr ersparen. Wer's nicht glaubt möge mal alle Ausgaben zusammenrechnen.
     
  19. #18 silberfux, 16.12.2014
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    Hi, das ist alles richtig und das Fahrrad ist ein prima Transportmittel. Wenn man weniger schwitzen möchte, kommt ja auch noch ein E-Bike in Betracht.

    Ich persönlich habe eine Strecke von 12,5 km von der Wohnung zum Büro. Ich habe eine gute U-Bahnverbindung und nutze sie auch. Nur bei gutem Wetter und Temperaturen oberhalb 10 Grad fahre ich auch gern mal mit dem Fahrrad (kein E-Bike). Ein sehr angenehmer Weg, weitgehend auf Rad- und Wanderwegen abseits von stark befahrenen Straßen, hat 15 km. Ich ziehe mich dann im Büro komplett um. Sportlich betrachtet bringt es einen echt voran, häufiger mit dem Rad zu fahren. Und es bringt mir echt Spaß.

    Ich würde niemals auf die Idee kommen, mit dem Auto zu fahren, zumal morgens in die City und abends wieder raus i.d.R. staubelastet ist und ein Parkplatz in der inneren Stadt sehr teuer wäre. Viele Kollegen mit Wegen um die 5 km kommen ganzjährig bei nahezu jedem Wetter mit dem Rad.

    Aber wenn nun mal jemand aus welchen Gründen auch immer halt lieber mit dem Auto fährt, sollte man diese Entscheidung schon aushalten können. Polemische Kritik hilft da wohl nicht weiter.

    BG Silberfux
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 Octarius, 16.12.2014
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    Das sind im schlimmsten Fall 33 Km pro Woche. Da hat gerade mal ein Hauch von Ruß das Innenleben des Filters benetzt. Auch nach 3 Wochen hast Du 100 Km im Kurzstreckenprofil zurückgelegt.

    Ich hoffe Du fährst keine 100 Km allein für den ZweckDeinem Wagen etwas Gutes anzutun. Er braucht nach einigen 100 Km irgendwann mal die Gelegenheit zum freibrennen. Wenn er das nicht bekommt geht auch irgendwann mal die Lampe an. Dann musst Du zwingend fahren, vorher nicht.

    Eine kleine Erleichterung bringt Aral Unltimate. Die Mehrkosten tun bei der geringen Fahrleistung nicht weh. Der Wagen rußt aber etwas weniger.
     
  22. #20 fredolf, 16.12.2014
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    Fahrzeug:
    Skoda Octavia 3 Combi 1,4TSI Mj2015
    @catmax:


    nach gut 3km (4 Minuten?) fast 60Grad Öltemperatur bei, vor dem SH-Einsatz, auf 0Grad abgekühltem 1,4TSI-Motor?

    da geht es dann aber sauber bergauf.

    In der Ebene, verhalten gefahren, klappt das definitiv nicht und 10 Minuten SH bringen für die schnellere Ölerrwärmung nicht wirklich etwas.



    langsam bergauf ja, langsam in der Ebene bei 0Grad: nein.
     
Thema: Falscher Motor für mein Fahrprofil?! - Kaufberatung für neuen Octavia erbeten
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