Fabia II, 10 tkm Laufleistung/Jahr, Ganzjahresreifen?

Diskutiere Fabia II, 10 tkm Laufleistung/Jahr, Ganzjahresreifen? im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Servus zusammen, ich fahre einen Fabia 2 mit 1,2 L HTP Motor. Laufleistung ist ca. 10 000 km/Jahr. Weder zieht es mich im Sommer in die heißen...

Hilikusrt

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Servus zusammen,

ich fahre einen Fabia 2 mit 1,2 L HTP Motor. Laufleistung ist ca. 10 000 km/Jahr. Weder zieht es mich im Sommer in die heißen Urlaubsregionen noch im Winter in die besonders kalten.
Im Moment habe ich 4 Winterreifen auf Stahl, die haben noch gut Profil (7mm+) sowie Sommerreifen auf Alu, die knapp unter 4mm bzw schon bei 3 mm liegen, also eigentlich fällig sind. Zwei von denen sollte ich auf alle Fälle zum Sommer austauschen.
Ich überlege bei meinem Fahrprofil (meist Landstraße oder AB, Ausflüge, im Sommer Richtung Berge, wenig Stadt) auf All Season umzusteigen. Dass die All Seasons sowohl im Sommer als auch im Winter schlechter sind, ist mir bewusst. Die Frage ist nur, wie relevant das in der Praxis ist..... Zumal mein Bewegungssradius eher in gemäßigten Bedingungen ist und auch dieses Jahr das kühlste bisher -3°C war, als ich unterwegs war.

Der Wechsel scheut mich eigentlich nicht so sehr. Ist schon eine Gelegenheit drunter zu gucken. Mein Hauptbedenken ist eigentlich, dass bei meiner Laufleistung die Reifen den Alterstod deutlich vor dem Verschelißtod sterben, was natürlich unschön ist. Oder wie seht ihr das?

Mich würde da einfach mal eure Meinung dazu interessieren.

Falls die Entscheidng pro All Season fällt, wie mache ich das dann praktisch? Einfach die Winterräder drauflassen und runter fahren bis sie fällig sind und dann All Seasons aufziehen?

Danke für den Input.
 

MrSmart

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Das ein Ganzjahresreifen kein Alleskönner ist, ist klar. Woran wird ein Reifen gemessen, an seinen Grenzbereich. Jetzt musst Du für Dich entscheiden, wie hoch muss dieser liegen. Für mich als sportlicher Fahrer ganz oben, da ich mit deutlich mehr Fehlern anderer rechnen muss. Bei dem Fahrzeug meiner Liebsten, mache ich es gerade ähnlich, wie Du es vor hast. Die Sommerreifen sind vom Alter her tot und sie fährt jetzt die Winterräder bis zum Tot. Ich muss anmerken, dass das Auto nur in der Stadt bewegt wird. Danach kommen auf die Aluminiumfelgen Ganzjahresreifen und fertig. Hinweis: Ein Ganzjahresreifen wird für eine Laufleistung von ca. 30tkm hergestellt.
 

Longo

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Bei der Fahrleistung würde ich auf Ganzjahresreifen wechseln. Wir hatten auf dem Roomster auch extra Winterreifen die sich kaum abfuhren und zum Schluss hart wie Knäckebrot waren, trotz ausreichender Profiltiefe. Die Sommerreifen wurden dann gegen GJReifen getauscht als sie fällig waren.

Longo
 

Angus_ger

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Am besten darauf achten das die GJR in der Größe angeschafft werden, bei denen Schneeketten montiert werden können (im COC die Größe mit M+S Kennung). Ich habe auf dem Yeti GJR und der Fabia mit Sommer und Winter. Fahre entsprechend den Wetterverhältnissen.
 

Tuba

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Wenn Du garantieren kannst, dass Dir nie einer die Vorfahrt nimmt oder das Wildschwein in ausreichender Entfernung über die Landstraße läuft, dann montiert die Hilfsreifen. Bei einer Vollbremsung zeigt sich, was ein Reifen kann. Oder was er nicht kann.
 

Hilikusrt

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Am besten darauf achten das die GJR in der Größe angeschafft werden, bei denen Schneeketten montiert werden können (im COC die Größe mit M+S Kennung). Ich habe auf dem Yeti GJR und der Fabia mit Sommer und Winter. Fahre entsprechend den Wetterverhältnissen.
Wie meinst du das genau? Die Größe steht doch im Fahrzeugschein? Da hab ich ja keinen Einfluss darauf?
Und was ist ein COC?
 

fredolf

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Wenn Du garantieren kannst, dass Dir nie einer die Vorfahrt nimmt oder das Wildschwein in ausreichender Entfernung über die Landstraße läuft, dann montiert die Hilfsreifen. Bei einer Vollbremsung zeigt sich, was ein Reifen kann. Oder was er nicht kann.
Wenn einem bewusst ist, dass man keine tollen Reifen fährt, man sich an diese nicht so tollen Reifen gewöhnt hat und mit entsprechend geringerer Geschwindigkeit fährt, kann die Sicherheit durchaus vergleichbar sein.....
...und dann ist da noch der große Graubereich in der jährlichen Übergangszeit, wo die Reifenwechsler zu einigen Gelegenheiten mit den völlig falschen Reifen unterwegs sind.
 

Tuba

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mit entsprechend geringerer Geschwindigkeit fährt
Das hieße, in der Stadt nur 30-40 und Überland 60-70? Auf der BAB dann ... 85 zwischen den LKW? Im Ernst?

mit den völlig falschen Reifen
Völlig falsch ist nur der Sommerreifen bei Schnee. Wer sinnvoll tauscht, hat höchstens mal im Frühjahr den M+S bei Frühlingstemperaturen drauf. Was nicht so doof ist als 365 Tage im Jahr einen Reifen, der es nicht besser kann.
Ich will niemanden bekehren. Der TE hat nach der Konsequenz des GJR gefragt. Ich denke, die Nachteile in der Performance in Grenzsituationen wiegen den Vorteil des Nicht-wechseln-müssens bei weitem nicht auf.
 

Hilikusrt

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....Vorteil des Nicht-wechseln-müssens bei weitem nicht auf.
Ist auch nicht entschieden und deine Argumente treiben mich durchaus auch um.
Ich sehe den Vorteil auch nicht in der Bequemlichkeit sondern wie gesagt bei der geringen Laufleistung, dass zwei Sätze reifen den Alterstod vor dem Verschleißtod sterben, was einfach schade wäre. Wie schätzt du das als 8 Reifen Fahrer denn ein?
 

Longo

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Ich sehe den Vorteil auch nicht in der Bequemlichkeit sondern wie gesagt bei der geringen Laufleistung, dass zwei Sätze reifen den Alterstod vor dem Verschleißtod sterben, was einfach schade wäre.

Genau das war bei uns der Grund zum Wechsel auf die GJR. Die Winterreifen, immer erst kurz vor dem ersten Schnee/Kälte aufgezogen und entsprechend früh wieder runter, waren nach einigen Jahren so hart dass sie schlechter waren als die folgenden GJR.

Longo
 

Tuba

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Deine Reifen sind das Element, dass alle Fahrvorgänge umsetzen muss. Taugt das nicht, bist Du im Nachteil, auch wenn Dein Fahrlehrer Walter Röhrl war. Was hilft es, wenn Du einen Reifen bis auf 3mm ausreizt, dann aber mit 30 das Wildschwein filetierst, statt davor zum Stehen zu kommen? Wenn ein Reifen alt wird, verliert er an Performance, und dann kommt er auf den Altreifenhaufen.

Du schreibst von 10.000km/a, das sind dann 5.000 km/a je Reifenart. Wenn ein Reifen 6-8 Jahre alt werden kann, schafft er also 30-40.000 km. VIel weiter kommt ein Reifen eh nicht. Ich schlage Dir mal meine präferierte Reifenverschleißtechnik vor: Dein Fabia ist ein Fronttriebler, hat also den meisten Verschleiß vorn. Montierst Du beim saisonweisen Wechsel die Räder immer wieder dort, wo sie vorige Saison gesessen haben, verliert das vordere Paar nach 3-4 Jahren (15-20.000 km) soviel Profil, dass das Erneuern lohnt. Du kaufst also 2 neue Reifen, montierst aber die bisherigen hinteren (die 3-4 Jahre alt sind, aber noch rund 7mm Profil haben) vorn und die neu gekauften hinten. Nach 2-3 Jahren wiederholt sich das Spiel, die vorderen sind verbraucht, die nachgekauften kommen nach vorn, die erforderlichen neuen nach hinten. So hast Du immer recht neue Reifen am ganzen Auto, die für die Fahrstabilität viel wichtigeren hinteren Reifen sind immer neu(wertig) und Deine Reifen können nie überaltern. Das Spiel funktioniert bei Sommer- wie bei Winterreifen.
 

fredolf

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Das hieße, in der Stadt nur 30-40 und Überland 60-70? Auf der BAB dann ... 85 zwischen den LKW? Im Ernst?

Völlig falsch ist nur der Sommerreifen bei Schnee. Wer sinnvoll tauscht, hat höchstens mal im Frühjahr den M+S bei Frühlingstemperaturen drauf. Was nicht so doof ist als 365 Tage im Jahr einen Reifen, der es nicht besser kann.
Ich will niemanden bekehren. Der TE hat nach der Konsequenz des GJR gefragt. Ich denke, die Nachteile in der Performance in Grenzsituationen wiegen den Vorteil des Nicht-wechseln-müssens bei weitem nicht auf.

Völlig falsch ist es mit Sommerreifen auch schon bei morgendlicher Reifglätte o.ä., die ebenfalls zu winterlichen Straßenverhältnissen zählt.
Schnee muss es nicht unbedingt sein.
Nicht optimal ist es auch mit reinen Winterreifen unterwegs zu sein, wenn keine winterlichen Straßenverhältnisse vorliegen, denn dann wären ja reine Sommerreifen besser.
Von daher gibt pro Jahr, vor allem mit Winterreifen bei nicht winterlichen Straßenverhältnissen diverse Gelegenheiten (nicht nur 1-2 Tage), mit völlig ungeeigneten Reifen unterwegs zu sein.

Dazu kommt es noch darauf an, wo man wohnt und eher weniger, wieviel km man pro Jahr fährt.
Ich wohne bei Kiel und brauche Reifen mit Eignung für winterliche Straßenverhältnisse, höchst selten.

Zu den Geschwindigkeiten:
Auch mit sehr gut geeigneten Reifen werden 100km/h auf der Landstraße nicht immer angepasst sein. 200km/h auf der AB schon gar nicht.....da hättest du auch mit Überflieger-Reifen keine Chance, wenn irgendein plötzliches Hindernis auftaucht. Derjenige mit den relativ guten GJR-Reifen hätte dann eben bei 180km/h die gleichen Chancen, wie du bei 200km/h....ebenfalls kaum eine Chance.

Wenn gute Straßenverhältnisse und keine engen Kurven auf der Landstraße vorhanden sind, kann man mit jedem guten GJR-Reifen und auch mit jedem guten WR schneller fahren oder fährst du mit deinen WR niemals mit mehr als 60-70km/h auf Landstraßen oder 85km/h auf der AB?
Meinst du im Ernst, dass du mit sehr guten Reifen, durchaus mit 200km/h über die AB knallen kannst und dabei auch nur annähernd so sicher wärst, wie mit GJR bei 85km/h?
 

Reverend Bluejeans

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Bei allen richtigen und falschen Argumenten in dieser doch recht häufig vorkommenden Diskussion kann man eigentlich nur feststellen, dass man, wenn man alles richtig machen wollte, in kritischen Übergangszeiten GJR und in den klassischen "Kernsaisonzeiten" entsprechende SR und WR fahren müsste... :whistling:
 

Longo

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...oder ein eingespieltes Boxenstopteam zu Hause, welches vor dem jeweiligen Fahrtantritt die passenden Reifen aufzieht. ;)

Longo
 

fredolf

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Bei allen richtigen und falschen Argumenten in dieser doch recht häufig vorkommenden Diskussion kann man eigentlich nur feststellen, dass man, wenn man alles richtig machen wollte, in kritischen Übergangszeiten GJR und in den klassischen "Kernsaisonzeiten" entsprechende SR und WR fahren müsste... :whistling:
Genau und da ich mir das nicht leisten kann, ist es halt der Kompromiss-GJR (Michelin CC) geworden. Damit sollte man sicher keine Straßenrennen fahren (sollte man eigentlich sowieso nicht...), man gewöhnt sich aber auch an dessen Grenzen und mit dem Gesetzgeber/Versicherung kann man wegen einer falschen Reifenwahl keinen Tag im Jahr in Konflikt kommen.
 

Tuba

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Bisher hatte ich Dich auf der Liste der "sinnvollen Diskutierer". Warum Du jetzt so haarsträubend "argumentierst", ist mir schleierhaft.

oder
oder doch
völlig ungeeigneten Reifen
Weißt Du selbst nicht, was was ist? Es sieht jedenfalls stark danach aus.

Dazu kommt es noch darauf an, wo man wohnt und eher weniger, wieviel km man pro Jahr fährt
Nein, das ist es eben nicht. Sicher steigt mit der Strecke die Wahrscheinlichkeit einer Grenzsituation. Aber auch der Wenigfahrer muss u.U. voll in die Eisen. Das ist in Kiel nicht anders als in Köln oder München.

Auch mit sehr gut geeigneten Reifen werden 100km/h auf der Landstraße nicht immer angepasst sein. 200km/h auf der AB schon gar nicht.....da hättest du auch mit Überflieger-Reifen keine Chance, wenn irgendein plötzliches Hindernis auftaucht. Derjenige mit den relativ guten GJR-Reifen hätte dann eben bei 180km/h die gleichen Chancen, wie du bei 200km/h....ebenfalls kaum eine Chance.
Was soll das maßlose Übertreiben? Warum bleibst Du nicht bei dem, was ich geschrieben habe, sondern machst es völlig verändert lächerlich? Das habe ich alles nicht geschrieben, ich habe mich darauf bezogen, dass ein GJR-Fahrer
mit entsprechend geringerer Geschwindigkeit fährt
Natürlich ist auch ein Supertopwinterreifen bei Glatteis kein Argument für 100 auf der Landstraße - aber bitte: was soll der Stuss?
 

Rabbit-HH

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Das ein Ganzjahresreifen kein Alleskönner ist, ist klar.
???
Ein Sommerreifen kann nur "Sommer", ein Winterreifen nur "Winter". Gerade ein Ganzjahres kann ja "Alles".
Aber natürlicht kann er "Sommer" nicht so gut wie ein Sommerreifen und "Winter" nicht so gut wie ein Winterreifen.

Zum Thema "Wildschwein":
Wenn dir im Sommer bei Tempo 100 km/h in 10m Entfernung ein Wildschwein vor das Auto läuft, dann ist es unerheblich ob ein Sommerreifen 33m Bremsweg hat von 100 auf 0 oder (d)ein Allwetterreifen eben 35,2 m. Dieses Argunment halte ich daher für Fadenscheinig. Ein Wildschwein wird keine Rücksicht darauf nehmen ob Du mit Sommerreifen (oder halt Ganzjahresreifen) unterwegs bist und dann eben die Straße erst dann überqueren, wenn noch 33m Abstand zu dir sind ;)

Klar, ein 2-5m kürzerer Bremsweg kann(!) dir in der einen oder anderen Situation vielleicht den Hintern retten, aber eben doch in den selteneren Fällen.

Ich will es daher mal so sagen: Ein vernüftiger Fahrer, der mit Sinn und Verstand fährt, der weiß eben wenn er mit Ganzjahresreifen unterwegs ist, dass er besser 2-5 Meter mehr Abstand zum Vorderman läßt und es in Kurven eventuell auch langsamer angehen läßt. Insgesamt halt etwas verhaltener fährt.
Ein plötzlich vor das Auto laufende Kind oder Wild, oder ein Auto welches dir die Vorfahrt nimmt oder ein Rotlicht überfährt: In solchen Situationen hilft dir in den wenigsten Fällen der zur Jahreszeit passende Reifen.

Daher bin ich der Meinung das ein Genzjahresreifen im hier vom Autor genannten Fahrprofil vollkommen OK ist. Insbesondere haben sich auch Ganzjahresreifen weiterentwickelt und sind schon lange nicht mehr so schlecht wie ihr Ruf.
Wenn der Autor hier einfach ein Augenmerk drauf legt und eben NICHT einfach die billigsten Ganzjahresreifen kauft kann er, meiner Meinung nach, weiterhin mit ruhigem Gewissen weiterfahren.

Anmerkung: Auf meinem RS würde ich natürlich NIE Ganzjahresreifen montieren! Für Fahrzeuge dieser Art sind Ganzjahresreifen auch m.M. nach nicht wirklich geeignet.
 
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Hilikusrt

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Klar, ein 2-5m kürzerer Bremsweg kann(!) dir in der einen oder anderen Situation vielleicht den Hintern retten, aber eben doch in den selteneren Fällen.
@Tuba Argument ist ja, einmal reicht auch. Und das ist schon nachvollziehbar. Vieles anderes, was nicht optimal ist, macht ja ein weiteres nicht optimales Element (hier eben den Reifen) nicht besser.
Es bleibt eine Spekulation darauf, dass der Grenzfall besser nicht Eintritt. Wobei das natürlich bei jedem Einstieg ins Auto so ist.
Ich gehe da nochmal in mich, ist ja noch etwas Zeit.
Ich danke allen für die Beiträge bis hierher.
 

Reverend Bluejeans

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Man könnte es auch so zusammenfassen, wie es oben auch schon mal anklang: Wenn, dann bitte nicht einfach irgendeinen Reifen bestellen, der günstig ist, und auch nicht der Werkstatt die Entscheidung überlassen, sondern dafür sorgen, dass ein wirklich gut getesteter Reifen draufgemacht wird (Vredestein, Michelin, Continental, Good Year).
 
Thema:

Fabia II, 10 tkm Laufleistung/Jahr, Ganzjahresreifen?

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