Erster Dienstwagen: Allgemeine Fragen und welchen Superb Combi nehmen?

Dieses Thema im Forum "Skoda Superb II Forum" wurde erstellt von Max Senior, 20.01.2012.

  1. #1 Max Senior, 20.01.2012
    Max Senior

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    Ich wechsel ab dem 01.04.12 den Arbeitgeber und bekomme zum ersten Mal im meinem Leben einen Dienstwagen und habe dementsprechend von der ganzen Materie keinen Plan. Zur Auswahl standen ursprünglich ein Avensis oder ein Mondeo. Auf vorsichtiges Nachfragen, ob ich auch einen Superb Combi ordern könnte, wurde nur geantwortet: Ja klar auch kein Problem!

    Der Dienstwagen wird dann im Rahmen der 1% Regelung abgerechnet und steht mir dann zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung. Hier wird es sicherlich einige Foren TN geben, die einen Firmenwagen fahren und ich möchte mal ein paar grundsätzliche Fragen loswerden:

    1. Wieviel wird mir vom Bruttolohn abgezogen, wenn das Auto einen Neupreis von ca. 40.000€ hat? Wenn ich das richtig verstanden habe, muss ich vom Kaufpreis 1% versteuern und es gibt da irgendeine Formel aus Arbeitstagen, einfache Entfernung zur Arbeitsstätte und irgendeinem Faktor x, die die weiteren Kosten berechnet. Entfernung zur Arbeitsstätte sind übrigens 24 km.

    2. Ich bin gestern mal bei meinen Skodahändler des Vertrauens gewesen und der MA meinte nur, dass ich nicht auf das ein oder andere Ausstattungsmerkmal schauen soll, das würde den Arbeitgeber eh nicht wirklich interessieren. Ich will aber auch nicht jeglichen Rahmen sprengen und eher kleinere Brötchen backen oder spielt das für den Arbeitgeber wirklich nur eine untergeordnet Rolle ob der Wagen jetzt 35.000€ oder 42.000€ kostet?

    Nun zur Auswahl von Motor, Ausstattung und allem anderen:

    Die jährliche Fahrleistung (privat und beruflich) ca. 30.000 km, Anteil Autobahn wird bei ca. 70%, Stadt bei ca. 30% liegen.

    Ich fahre bisher einen Octavia 1.4.TSI Kombi und bin mit den gebotenen Fahrleistungen zufrieden. Ich weiß jetzt aber auch nicht genau welche Motorisierung ich nehmen soll. In Frage kommen folgende Motorisierungen (alle mit DSG):

    1.8 TSI

    2.0 TDI (140 PS oder mit 170PS)

    Alle anderen Varianten scheiden im Grunde aus. Als Ausstattungslinie favorisiere ich derzeit das Elegance Paket und komme inkl. der von mir gewünschten Extras auf knapp unter 40.000€ (TSI), bei den TDI auf ca. 1000-2500€ mehr. Falls gewünscht und von Interesse kann ich die gewählte Sonderqausstattung gerne hier reinkopieren.

    Welchen Motor würdet Ihr favorisieren? Ist es mehr oder weniger egal, ob der Wagen letztendlich 39.000€ oder 42.000€ kostet? Die Auswirkung auf die Leasingrate sollte ja eher gering sein.

    Über Tipps, Antworten und Ratschläge würde ich mich sehr freuen!

    Danke und viele Grüße
     
  2. AdMan

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  3. #2 160TFSI, 20.01.2012
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    Du musst versteuern: 1% vom Brutto-Listenneupreis und 0.03% pro km Arbeitsweg pro Monat. Das dann mit Deiner Steuerklasse.

    Bei z.B. 43.000 € Neupreis und 25 km Arbeitsweg ist der Betrag ca. 750 €, das wird dann mit Deiner Steuerklasse (I, III oder IV) versteuert. Rechnet sich auf jeden Fall.
    Bei mir z.B. kostet mich mein 2,0 TSI Firmenwagen ca. 300 € im Monat (hab keine Unterlagen da gerade), aber man hat keine Kosten für das Auto, Wartung, Ersatzteile, Versicherung, Steuer, Benzin.

    Dem Arbeitgeber wird es sicherlich fast egal sein, da am Ende nur die Leasingratenhöhe zählt. Der TDI ist zwar teurer im Neupreis (also auch für Dich in der Versteuerung), dürfte aber im Leasing knapp drunter liegen.

    Bei mir war damals (Sommer 2010) der 170 PS TDI 5 € im Monat billiger als der 2,0 TSI. Da ich aber das Benzin nicht selber zahlen muss, habe ich dankend zum Benziner gegriffen...

    Viel Spaß bei der Entscheidungsfindung.
     
  4. #3 juergent, 20.01.2012
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    Nicht ganz korrekt. Die errechneten ca. 750 Euro werden dem Bruttogehalt zugeschlagen und für den Gesamtbetrag zahlt man Lohnsteuer und Sozialversicherung und Krankenversicherung. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Es sind 688 Euro die auf dein Bruttogehalt draufgerechnet werden.
     
  5. #4 Max Senior, 20.01.2012
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    Danke für die Infos!

    Gibt es für mich die Möglichkeit herauszufinden, wie hoch die Leasingrate je nach Modell und Motorisierung ist? Die genauen Konditionen des neuen Arbeitgebers kenne ich natürlich nicht. Ein guter Freund von mir ist ein alter Dienstwagenhase und der meinte, dass gemessen am relativ geringen Restwert eines Skodas das Leasing deutlich teurer ist, als z.B. bei einem AUDI. Da ist der Listenpreis zwar erheblich höher, was meine finanzielle Belastung erhöht, die Leasingsrate für die Firma allerdings niedriger ausfällt, da der Retswert höher ist.

    Für mich derzeit noch alles sehr undurchschaubar, aber wenn ich mir die Listenpreise von AUDI so anschaue, wird mir ganz schwindelig. Entscheidend ist für mich, dass ich rel. viel Auto für rel. wenig Geld bekomme und mir monatlich nicht so viel durch die Lappen geht. Ich bin jetzt auch nicht so der Mega Autofetischist, der unbedingt den dicksten Wagen fahren muss.

    Bezüglich Bruttogehalt und Dienstwagen:

    Was heißt denn draufgeschlagen? Wenn ich z.B. 4000€ Brutto verdiene, werden dann die 688€ addiert, so dass ich ein zu versteuerndes Gesamteinkommen von 4688€ habe? Ich dachte immer, dass die entstehende Kosten des Dienstwagens vom Bruttolohn abgezogen werden.
     
  6. #5 juergent, 20.01.2012
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    Genau. Der geldwerte Vorteil in Höhe von 688 Euro wird zu deinem Bruttogehalt addiert und von den 4.688 Euro werden Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer, Sozialabgaben und Krankenkassenbeitrag ermittelt.
     
  7. #6 juergent, 20.01.2012
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  8. #7 Max Senior, 20.01.2012
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    Ah, verstanden - Danke! :thumbsup:

    Jetzt muss ich nur noch wissen, welchen Motor und welche Extras ich nehme... Fühle mich gerade wie Alice im Wunderland :)
     
  9. #8 juergent, 20.01.2012
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    Vielleicht solltest du bei deinem neuen Arbeitgeber erst einmal anfragen wie hoch dein Limit für den Firmenwagen ist.

    Dieser Thread kann dir bei der Auswahl der Ausstattung vielleicht helfen.

    Bei den Lieferzeiten die Skoda je nach Modell und Ausstattung hat, kann es mit dem Termin 01.04. sehr eng werden.

    Viel Spaß beim Grübeln
     
  10. #9 Max Senior, 20.01.2012
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    Ich habe gestern noch mit dem Geschäftsführer telefoniert u.a. wg. dem Dienstwagen und der war da sehr entspannt und meinte nur auf die Frage, wie das denn mit Extras aussieht: So lange sie keinen Porsche äußern, wird das schon klar gehen. Und wenn meine Frau einen Touran haben möchte sei das auch in Ordnung. Ich soll einen Wagen konfigurieren und dann wird er noch mal drüber schauen, ob das so ok ist. Ich werde auch keine Vollausstattung ordern, sondern nur die Sachen, die für den Dienst (z.B. Navi und Freisprechanlage) und Privat (z.B. AHK und Leder, wir haben ein 4 Monate altes Baby und ich habe keinen Bock, dass der Racker auf die Stoffbezüge spuckt und sich dort verewigt...) notwendig und sinnvoll sind.

    Außerdem kann es ja sein, dass die Leasingrate für den 2.0 TDI mit 170PS - trotz höherem Preis - niedriger ausfällt, als beim 1.8 TSI der eigentlich günstiger ist. Ist ne Wissenschaft für sich. Eigentlich muss ich mal mit dem Händler bei dem das Auto geleast wird sprechen.

    In den verlinkten Thread habe ich mich auch schon ein wenig eingelesen, komme in meiner Entscheidungsfindung aber auch nicht so richtig voran. Ich werde Morgen mal zum Händler fahren und mir ne Beratung abholen. Die Frage des Lieferzeit ist in der Tat spannend. Laut Aussage meines Händlers hat der 2.0 TDI (140PS) mit DSG eine Lieferzeit von 4-6 Monate ?( Mit dem 1.4.12 wird das dann nix, keine Ahnung wie so etwas zu regeln ist.
     
  11. Tingly

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    Erstmal ein freundliches "Hallo" an alle. Nachdem ich hier die letzten Wochen nur gelesen habe, schliesse ich mich hier mal an.

    Ich habe auch im Dezember meinen neuen Firmenwagen bestellt. Was ich unserem Einkauf als Wunschfahrzeug übermittelt habe kann sich sicher jeder denken. Genau... einen Skoda Superb.

    Der Grund für mich bei der Wahl war gewesen, dass wir nur Fahrzeuge von VAG beziehen und dort auch Grosskunde sind. Bis Dezember stand bei uns in der Firma nur VW (und selbst die Marke nur Zähneknirschend) und Audi zur Auswahl. Nur inzwischen sind bei VW und Audi die Listenpreise derart in die Höhe geschossen, dass ich nach einer Alternative suchte und unserer Geschäftsführung Skoda vorschlug. Denn ein A4 oder A5 mit halbwegs guter Ausstattung und Motorisierung liegt da mal schnell zwischen 40.000 und 45.000 Euro und die typische Passat-Vertreter-Kutsche kam für mich überhaupt nicht in Frage! Auch meine Kollegen fanden meinen Vorschlag und meinen Einsatz zwecks Erweiterung der Marken ziemlich gut. Die einzigste Vorgabe nach Zustimmung unserer Geschäftsleitung war dann allerdings, dass es ein Superb mit gehobener Ausstattung ist. Diesel ist bei uns eh vorgeschrieben... und somit waren wir alle ein Schritt weiter... Denn wie schon erwähnt kommen zu den 1% Grund des geldwerten Vorteils auch noch die Entfernungsversteuerung mit 0,03% je Kilometer hinzu. Und bei mir sind es derzeit 57km! Und wenn man das zusammenaddiert kommen da flux 2,71% an geldwerten Vorteil zusammen. Dieses ist bei Steuerklasse 1 eine wahre Augenfreude beim Erhalt der Gehaltsabrechnung! Und da machen 3.000 - 8.000 Euro schon eine Menge an geldwerten Vorteil aus. :wacko:

    Somit wurde es nun ein Superb 2.0 TDI 125KW als Limousine.


    Farbe: black-magic
    - 17" Alufelgen Laurel
    - Ausstattungspaket Business Amundsen
    - Ausstattungspaket premium Glamour beige
    - beheizbare Windschutzscheibe
    - Enfall Typenbezeichnung Heck
    - Kessy
    - Parklenkassistent mit Parksensoren vorn und hinten
    - Soundsystem
    - Sportfahrwerk


    Preis vor der Bestellung am 9.12. = 36.990,00 Euro brutto
    Preis bei Bestellung am 16.12. = 37.400,00 brutto (aufgerundet)

    Da unser Einkauf sich Zeit gelassen hatte darf ich nun ca. 400 Euro Listenpreis uns somit 10,80 Euro monatlich mehr versteuern. Ärgert mich nicht um die 5 Euro p.m. die mir fehlen, sondern das es hätte nicht sein müssen und nun in den Staatssack fliessen und dort das Geld derzeit nicht gut angelegt ist. X(

    Insgesamt kommt für mich nun ein geldwerter und somit zusätzlich zu versteuernder und sozialversicherungspflichtiger Vorteil von:

    374,00 Euro (1%) + 635,80 Euro (1,7% für 57km) = gesamt 1009,80 Euro p.m. hinzu. Bei Steuerklasse 1 kann man sich ausrechnen was mich die Kiste monatlich netto kostet. ;( Aber hätte ich einen gleichwertig A5 haben wollen - wäre ich bei 45.000 Euro Listenpreis gelandet und somit habe ich noch ein kleines Lächeln im Gesicht. Da ich den Skoda nicht einmal Probe gefahren habe hoffe ich, dass es noch nach der ersten Fahrt mit dem Superb vorhanden ist. ?(

    Beifügen möchte ich noch kurz, dass sich selbst die 400,00 Euro Unterschied in der Leasingrate gezeigt haben. Somit machen da ein paar Tausender sicherlich schon gut was aus. Ein A4 oder A5 mit höherem Listenwert hatte eine kleiner Leasingrate als der Skoda... das liegt wohl am erhöhten Wertverlust beim Skoda. Nur die Leasingrate interessierte mich nur bedingt. Denn da liegt unser vorgegebenes Budget. Liegt man darüber muss man Gehalt umwandeln.

    Derzeit habe ich noch ein Poolfahrzeug (VW Touran) und selbst diese Scheune schlägt schon gewaltig zu buche. Und ganz ehrlich... was ich dafür im Monat an Federn lasse ist das Teil nicht wert... ok anderes Thema. Somit denke ich, dass der Superb auf jeden Fall besser ist als ein 100PS Benzin-Touran. Muss aber, denn schlechter geht es nicht.
     
  12. Maakai

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    DSG hat Konzernweit lange Lieferzeit. Das ein Audi in der Leasingrate günstiger ist kann nur bei gleichem Preis sein aber dann hast du nur die Hälfte der Ausstattung. Diesel ist günstiger weil der Restwert höher sein wird weil er sich besser wieder verkaufen läst. Die 688 werden nach der Versteuerung wieder vom Gehalt abgezogen. Desto teurer das Auto ist umso mehr musst du auch Versteuern. Winterräder und Freisprecheinrichtung werden nicht versteuert (sofern der Steuerberater der Firma das weiß).
     
  13. Tingly

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    @Maakai

    Dazu muss der Preis der Freisprecheinrichtung einzeln ausgewiesen sein. Bei Paketpreisen wie im Business Amundsen oder Columbus geht das leider nicht. Winterreifen ist klar... werden aber meist eh nicht mitbestellt, da woanders auf Stahlfelge günstiger. Ist aber nur meine Erfahrung!

    Das mit dem Audi stimmt nicht. Ich hatte einen A4 konfiguriert und lag preislich bei ca. 39.000 Euro Listenpreis (da hast du aber recht, bei weniger Ausstattung!) und lag mit der Leasingrate ca. 25 Euro p.m. unter dem Skoda! Der A5 lag bei knapp 45.000 Euro Listenpreis und die Leasingrate war lediglich 3 Euro höher als beim Skoda. Habe eben extra nochmal nachgeguckt. Die Vertragsinhalte sind abgesehen von den Fahrzeugen absolut identisch -> also KM-Leistung p.a. und Wartung sowie Rückgabevorraussetzung. Das kann nur am höheren Werterhalt liegen.

    Auch gibt es die Möglichkeit den geldwerten Vorteil bei der KM-Berechnung zu verringern. Wenn man nicht täglich in den Betrieb fährt kann man (natürlich auch wenn man täglich in den Betrieb fährt und dem Fiskus was gutes tun will!) die KM-Pauschale auf 0,002% vom Listenwert ansetzen und mit den gefahrenden Tagen berechnen. Dieses kann man monatlich vorab mit der Lohnabteilung machen oder im Nachgang bei der Steuererklärung. Man muss allerdings eine Liste über alle Tage führen und diese muss vom Betrieb abgezeichnet werden.

    Bsp bei 57km und nur 12 Tagen fahrt ins Büro:

    (37400,00 Euro /100) * 0,002% * 12 Tage = 511,63 Euro gelwerter Vorteil auf Entferung Zuhause - Arbeitsplatz
    Bei 20 Tagen 635,80 Euro mit der 0,03% Regelung. Break-even demnach bei 14 Tagen!

    Und allem Jammern zum Trotz arbeitet (klagt) auch der "Bund der Steuerzahler" schon an einer Regelung bzgl. des Listenpreises von Fahrzeugen. Denn jedem ist bekannt, dass keiner den Listenpreis zahlt und nahezu im Regelfall 20% Rabatt gelassen werden. Und das soll nun eingeklagt werden. Liegt schon beim obersten Finanzhof und müßte eigentlich noch dieses Quartal entschieden werden. Ich persönlich glaube da nicht dran - zumindest solange nicht, wie unsere Volksvertreter in Berlin keinen geldwerten Vorteil für ihre Fahrzeuge abtreten müssen. :evil:
     
  14. #13 juergent, 20.01.2012
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    Was aber auch immer wieder einmal hochkommt ist die Befürchtung, dass der Besteuerungssatz von 1% auf 1,5% angehoben werden soll. :thumbdown:
     
  15. UliR

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    Wenn die obersten Richter wirklich entscheiden sollten, dass nur noch der tatsächliche Kaufpreis für die pauschale Versteuerung angesetzt werden darf, dann kann man Gift darauf nehmen, dass unsere Volks(ver)treter ganz schnell den Satz auf 1,5 oder sogar 2 % erhöhen werden. Erst recht, wenn es mal wieder eine Regierung mit roter oder grüner Beteiligung gibt, deren Fußvolk immer neidisch auf das vermeintliche "Steuergeschenk" (allein das Wort offenbart schon eine perverse Denke) der Dienstwagenfahrer schielt.

    Grüße

    Uli (der sich auf seinen neuen Dienstwagen freut und diesem Staat auch möglichst wenig zum Verschleudern abdrücken möchte)
     
  16. Tingly

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    Ich stimme dir da absolut zu. Wobei ein geldwerter Vorteil ja nicht wirklich 2% entsprechen würde. Denn das ist so schon nicht bei 1% und 0,03% je Kilometer auf Grundlage des Listenpreises gegeben. Aber die Bezeichnung "Volkstreter" trifft schon ziemlich genau auf unsere Politmanager zu. Ich denke die Situation würde sich ganz anders darstellen wenn diese Damen und Herren ihre 600er, A8er und 7er BMWs auch geldwert Versteuern müßten. Und ich denke man könnte das auf alle Bereiche beziehen... Rente nach Einzahlung und keine "geschenkte" Pension bemessen an der letzten Besoldungsgruppe oder das Anrecht auf eine Pension nach 8 Jahren im Bundestag, dessen Höhe als Rente trotz Einzahlung kein "normaler" Angesteller/Arbeiter erreichen kann. Egal... sollte die 1,5% Regel oder 2% Regel kommen verzichte ich gern auf meinen Firmenwagen.

    Aber ich denke jeder der sich mit dem Thema Firmenwagen und Versteuerung auseinander gesetzt hat weiß in etwa zu Beurteilen wie toll oder schlecht das ist. Gerade wenn man berücksichtigt, dass man für eine Nutzung und keinen Eigentum bezahlt. Fast wie Leasing... nur das hier die Firma an die Leasinggesellschaft/Hersteller und der Arbeitnehmer zusätzlich noch an den Staat löhnt. Und aus dem Leasing verdient der Staat ja auch nochmal kräftig mit. Egal... nicht ärgern... :wacko:
     
  17. #16 digidoctor, 21.01.2012
    digidoctor

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    Fakt ist doch, dass steuerbegünstigt privates Austofahren teilfinanziert wird.

    Der geldwerte Vorteil eines Autos entspricht dem Betrag, den man als Privatmann aus seinem Nettogehalt aufbringen muss, um das gleiche Fahrzeug inklusive Wertverlust zu besitzen. Dass viele noch alle Reparaturen drin haben + privates Benzin kommt noch hinzu. Aber selbst bei Beschränkung auf die Kosten für den Wertverlust sind die 1,-1,5 noch entfernt vom tatsächlichen "geldwerten" im wörtlichen Sinne Vorteil. Daher muss sich niemand beklagen. Das Staatssäckel muss niemandem seinen Privatwagenanteil finanzieren. Meine Meinung und wie immer die absolute Wahrheit.
     
  18. Coupe

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    Unterm Strich lohnt sich ein Dienstwagen aber in aller Regel allemal, selbst wenn die Leasingrate wie in vielen Firmen als Gehaltsumwandlung läuft.

    Aktueller Autobilddauertest in dieser Ausgabe. Audi A4 TDI - kosten für 2 Jahre und 100TKM: 0,47 pro KM inkl. Wertverlust - also 47.000 Euro oder runde 2.000 Euro pro MONAT. Kosten für den Dienstwagenfahrer in meiner alten Firma (3 Jahre oder 100 TKM, Leasingrate als Gehaltsumwandlung) je nach Steuerklasse bei rund 20 KM Arbeitsweg usw. in der Regel um die 500 - 600 Euro netto weniger im Geldbeutel. (inkl. 4 Reifensätzen, Inspektionen, private Tankpauschale anhand Normverbrauch, Inspektionen, Waschen usw.)

    Wer da jammert soll Fahrrad fahren oder sich eben mit einem kleineren Auto bescheiden.
     
  19. #18 digidoctor, 21.01.2012
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    Der A4 ist klein. Und wer 50tkm im Jahr im Auto sitzen muss, hat sowieso irgendwie schon verloren. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man vom Vorteil eines Dienstwagens spricht.
     
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    Sorry... aber das ist Bullshit! @Digidoctor.

    Denn wenn dem so wäre, könnte ich die Versteuerung nicht an dem Regelsteuersatz festmachen! Man müßte ihn pauschalisieren. Denn so hat ein Familienvater mit Frau und 2 Kinder einen weit geringeren Satz und somit einen weit geringeren Vorteil als jemand mit Steuerklasse I. Zudem kommt hinzu, dass ich mir keinen Neuwagen kaufen würde, was auch wieder den Wertverlust um einiges schmälert. Nun ist es aber auch egal ob ich einen 5 Jahre alten PKW oder einen Neuwagen fahre... denn auch hier versteuer ich den alten PKW nach dem damalig neuen Listenwert. Und wo ist das bitte "teilfinanziertes" privates Autofahren!? Wenn man einen Firmenwagen gestellt bekommt, so stellt dieser einen Teil des Gehaltes wieder. Auch bei mir gibt es eine Summe hierzu im Anstellungsvertrag. Würde ich keinen Firmenwagen nutzen, würde ich mehr Gehalt beziehen. Und der Firmenwagen wird bei uns daran mit allen Unkosten bemessen. Klar... dieses Mehreinkommen müsste ich auch versteuern. Stände mir damit aber besser da als mit einem Firmenwagen. Leider gibt es aber auch bei uns eine Klausel, die das Ganze festsetzt... also die MussNutzung. Ok... ich könnte Fahrtenbuch führen und den Wagen an der Firma stehen lassen. Nur jeder weiß welchen Aufwand und Risiken ein Fahrtenbuch mit sich bringt.

    Es ist leicht aus der Seite des Lagers zu motzen, wo kein Firmenwagen präsent ist. Und selbst wenn ich die Aussage von Coupe zugrunde lege... für 500 oder 600 Euro wäre es aber mein Fahrzeug. So zahle ich lediglich für die Nutzung. Auch sollte man berücksichtigen, dass die AutoBlöd grundsätzlich vom Listenwert ausgeht und nicht vom tatsächlichen Einstandspreis (abzüglich Rabatte)beim Fahrzeug. Und genau da liegt ja das Probelm! In einem anderen Thread wird sich darüber unterhalten wieviel % Rabatt jeder erhascht hat... nur bei der Versteuerung darf eurer Meinung danach nicht gegangen werden... egal... jeder hat dazu seine Meinung und jeder mag irgendwo Recht haben. Nur in meinem vorherigen Job hatte ich "nur" privat einen A6 2.7 TDI Bj 2004 für den Weg zur Arbeit und auch privat genutzt. Und ich habe immer sehr genau Buch geführt... auch hier ist Fakt, dass ich selbst nachdem ich das Fahrzeug Ende letzten Jahres verkauft hatte mit allen Kosten (einschl. Wertverlust, Reparaturen, Wartung, Versicherung und Steuer!) so im Schnitt bei ca. 450 Euro p.m. gelegen habe!! Der Arbeitsweg war gleich wie jetzt... nur eine andere Richtung. Ok, ich muss eingestehen - der A6 war 3 Jahre alt als ich ihn gekauft hatte. Nun zahle ich bzw verzichte ich ab kommenden Monat netto auf ca. 800 Euro p.m. für einen Skoda Superb. Ok... dafür ist er neu. Ich fahre aber derzeit einen 5 Jahre alten Touran und verzichte auf den Betrag, für den ich locker meinen A6 gefahren habe. Und ja... ich würde auf einen "neuen" Firmenwagen verzichten und auch einen gebrauchten nehmen, wenn ich A dieses könnte und es B mir einen Vorteil bringen würde. Warum 800 Euro... nur vorweg... weil eine Gehaltsumwandlung bei mir im Vertrag steht - welches ich rein theoretisch mehr Ausgezahlt bekommen würde, wenn ich keinen Firmenwagen hätte!

    Aber hier blicke ich nun mal auf die Aussage von UliR... denn da steckt viel Wahres in Bezug aus das "Steuergeschenk" drin.
     
  22. Coupe

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    Stimmt, Autobild legt den Listenpreis zugrunde. Waren um die 48 TEURO, Restwert um die 20. Wenn man den Erzählungen glaubt sind ja mind. 20 % drin, also wäre der Wertverlust nur 20 TEURO gewesen und somit kämen wir dann nur noch auf 1.500 Euro pro Monat Gesamtkosten. Schnäppchen.

    Wer viel fährt und nur ggfs. eine Tankpauschale zu entrichten hat kommt dennoch kaum günstiger weg, wie mit einem Firmenwagen. Schwachsinnig: Wer nah an der Firma wohnt und privat viel durch die Gegend gondelt steht sich in aller Regel sogar besser, wie derjenige, der kaum Privatfahrten unternimmt und einen weiten Weg zur Arbeit hat. Bei knapp 30 TKM reinem Arbeitsweg schaffe ich es jedenfalls nicht einen 3 Jahre alten Audi A6 2,7 TDI all in für 450 Euro zu bewegen.
     
Thema: Erster Dienstwagen: Allgemeine Fragen und welchen Superb Combi nehmen?
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