Erste Ausfährt mit dem Skoda Roomster

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Skoda ade
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Die Autobild berichtet in ihrer heutigen Ausgabe recht umfangreich über die Studie Skoda Roomster:

"EIN RAUM WIRD WAHR :Skodas erster Van erscheint 2006

Skoda nennt seine IAA-Studie Roomster. Die Kreuzung von Raum und Roadsterour geht jetzt auf Werbetour: beim Publikum und im eigenen Konzern. Denn im VW-Programm sucht der Van noch Zustimmung-und eine Modelllücke.


Preisfrage: Wie überwindet Skoda ein paar Jahrzehnte Sozialismus, ein (mit Verlaub) gähnend langweiliges Marken-Image und die Fantasie-Mauer in den Köpfen der Kunden? Die Antwort lautet: Mit dem Roomster! Diese Studie sieht aus wie ein Meriva vom Mars oder zumindest, als sei der Van gerade aus einem italienischen Designstudio entlaufen. Auf jeden Fall nicht wie ein Skoda. Aber er ist einer.

Die Reaktionen des Publikums ob auf der IAA oder in Prag auf der Straße, klingt meist so: "Klasse, aber das ist ein Skoda?" Und dann, nachdem die Wirkung der dynamischen Raumkapsel ein wenig gesackt ist: "Aber er passt zur Marke. Hm,ja,so könnte der Van von Skoda aussehen." Sogar die letzten Betonköpfe im eigenen Haus sollen so reagiert haben. Aufbruch Ost.

Was ist es, das spontanen Applaus für den Roomster weckt? Ohne Zweifel sein sportliches Profil. Endlich zeigt ein Van wieder eine ausgeprägte Motorhaube, die sich breit und bullig wie ein Fünfer-BMW (1,84m) ins Bild drängt. Endlich ein Raumauto, das seine Nützlichkeit nicht mit einem Allerweltsgesicht spazieren fährt.
Die steil stehende Frontscheibe zieht sich um die A-Säule herum wie bei einem Jet. "Wrap-around" nennen es die Designer, unser Gehirn assoziiert "Flugzeug" oder mindestens "Sportautos der Sechziger". Auf keinen Fall Van.
"Wir wollen weg vom typischen One-Box-Design und den Raum ästhetisch verpacken", sagt Skodas Design-Chef Thomas Ingenlath.

Das der Skoda mit so viel Emotion nicht gleich den spanischen Konzernbruder Seat auf die Füße tritt, dafür sorgt schon die klare, glatte Weite hinter der B-Säule. Nur rechts öffnet eine große Seitentür, damit die Kleinen nur zur Fußgängerseite herausstürmen. Links gibts hinten keinen Tür. Der Beifahrersitz lässt sich um 180° drehen, das lederbezogene Rückbanksofa um 75cm längs verschieben. Zwei große längliche Glasfenster im Dach sorgen für eine helle, lichte Atmosphäre.
Alles ehrlich gesagt, keine weltbewegenden Neuheiten. Aber der Roomster will auch nicht die Einrichtung der Vans neu erfinden, sondern die Verpackung.

"Wir sind an den Roomster so unbedarft herangegeangen wie Studenten", gesteht Ingenlath. Sein Design-Team entwarf ohne Produktionszwang, musste sich keine Gedanken machen, wo etwa im glatten Boden ein Auspuff Platz findet. Die eckigen Endrohre sind Atrappe, die Hecktür aus Glas hätte in der Großserie kaum eine Chance. Der 4,05 m lange Roomster steht auf einer eigens zusammengeschweißten Plattform mit 2,71m Radstand-das entspricht keinem Maß im VW-Konzern.
So geht dieses Einzelstück auf Werbetour, denn Skoda fragt damit in alle Richtungen. Erstens das Publikum, ob es einen solchen Van will. Zweitens die Konzern-Strategen, wo das Raumschiff seinen Platz in der Modell-Hierarchie findet. Denn nach der neuen Maxime von VW-Chef Pitschetsrieder sollen Modelle der einzelnen Marken sich nicht länger kanibalisieren, sondern ergänzen. Sprich: Ein Skoda-Van muss deutlich anders ausfallen als sein Pedant bei Seat. Und drittens will Skoda alle Bedenkenträger antreiben, weil die Zeit drängt. Die Marktlücke, die die Studie anpeilt, gilt als eines der letzten großen Boom-Segmente in Europa. Schon 2006 sollen eine Million in der Klasse bis vier Meter Länge verkauft werden, einziger Hecht im Karpfenteich ist derzeit der Opel Meriva, gerade stößt der Fiat Idea dazu. Renault hat einen Van auf Clio-Basis für Ende 2004 angekündigt. Der Skoda könnte frühestens 2006 auf den Markt kommen.

Zumindest die Publikumsfrage scheint beantwortet, denn bei unserem Fototermin vor der Prager Stadtburg drängte sich das Puplikum um das silberfarbene Ufo.

Jetzt beginnt das Rechnen: Ist der Van machbar?
Den jetzt silbernen Vogel werden wir ebenso an künftigen Serienmodellen erleben wie etwa den Kühlergrill mit Chromrahmen und senkrechten Streben oder die kräftige B-Säule, die dem Unterbewusstsein ein solides Auto suggerieren soll.
Nach seinen glänzenden Show- Auftritten
beginnt für den Roomster jetzt seine schwerste Etappe: Marketing und Technik müssen kalkulieren, wie das Auto wirtschaftlich auf die Beine zu stellen ist. Dabei kann der Van noch einiges verlieren, nur hoffentlich nicht seinen Flugzeugnase. "

(autobild: 49/2003 S.9,10)
 
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Skoda ade
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Jetz auch online hier nachzulesen :Roomster
Mit ner Menge Bilder.
Ich muss sagen, die Kiste gefällt mir immer besser. :verliebt:


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superb25tdi

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Zumindest nicht so abstossend wie manch neue Autokreation . . .

Trotzdem: NCC 1701 A lässt grüssen !
 
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