Einwintern

Dieses Thema im Forum "Skoda Roomster Forum" wurde erstellt von i.p, 02.12.2008.

  1. i.p

    i.p

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    hallo an alle!!! habe mein roomster 1,9 tdi in der garage eingewintert!! das heißt einfach in die garage gestellt und mit einer abdeckplane abgedeckt.
    lasse ihn so ca 3-4 monate stehen!! was ist mit den reifen?? muß ich ihn ab und zu vor und rückwärtsfahren ?? oder noch auf andere sachen achten??
    habe ein winterauto und der roomster soll in den ersten 2-3 jahren kein :thumbdown: salz :thumbdown: sehen!! ist mein erstes neue auto hart gespart !! hoffe auf gut tipps !!!! 8o

    :thumbsup: m.f.g. :thumbup:
     
  2. AdMan

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  3. Bernie

    Bernie

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    Also, mit dem "Einwintern" ist das so eine Sache.

    Wenn das Fahrzeug in der Garage steht, auf keinen Fall dann noch zusätzlich mit einer Plane abdecken.
    Für gute Lüftung in der Garage sorgen, damit sich keine übermässige Feuchtigkeit bilden kann, die dann
    dein Auto von innen (Unterboden usw.) anfrisst.
    In einer Wohnung, die nicht richtig gelüftet wird, bildet sich Schimmel, beim Auto Flugrost oder ähnliches.

    Zum zweiten den Motor alle 4-6 Wochen kurz starten, so dass sich das Öl wieder neu verteilen kann.
    Dann aber auch darauf achten, dass sich eine Batterie auch durch blosses rumstehen täglich entleert.
    Entweder die Batterie dann mit einem Ladegrät nachladen oder mit dem Auto so 15 - 20 Minuten fahren, damit
    sich die Batterie über den Drehstromgenerator aufladen kann.

    Für die Reifen ist es natürlich auch besser, wenn das Fahrzeug mal ab und zu bewegt wird.
    Auf keinen Fall Luft aus den Reifen lassen, das hat man früher gemacht und ist heute kontraproduktiv.

    Wenn du nicht alle 4-6 Wochen mit dem Auto mal kurz fahren willst, dann bewege es zumindest so, dass die
    Reifen jeweils einen anderen Auflagepunkt bekommen und somit nicht immer nur an einer Stelle aufliegen.

    Ansonsten würde ich noch eine vorherige Wagenwäsche empfehlen, ist für den Lack.

    Somit wäre das Auto einsatzfähig für eine Garagenüberwinderung.

    Gruß

    Bernie ;)
     
  4. R2D2

    R2D2 Guest

    Wenn du einwintern willst, mach es lieber so (Ist jetzt nur schnell mit c&p aus meiner kleinen Anleitung im MR2 Forum rübergeholt, drum können da auch ein paar spezifische Sachen noch drin sein. Keinesfalls würde ich den Motor ab und an kurz laufen lassen, das ist äußerst kontraproduktiv!!!):

    Reinigung:
    Eine gründliche Außenreinigung ist Pflicht! Dabei sollte man nicht vergessen, dass auch mal alle Ecken und Ritzen gereinigt werden, die sonst gerne mal vergessen oder von der Waschanlage nicht erreicht werden. Wichtig ist dann, dass gerade diese Stellen auch gut trocknen können. An einem schönen warmen Tag ist das Trocknen i.a. kein Problem, ist das Wetter nich so toll, sollte man ggf. etwas nachhelfen (ggf. mit Druckluft). Da man eh schon gründlich putzt, das/die Auspuffendrohr(e) nicht vergessen, ist ja auch schnell gemacht.

    Natürlich sollte auch der Innenraum gründlich gereinigt werden, insbesondere die Lederausstattung wird es danken.

    Pflege/Konserivierung:
    Nach dem Reinigen kommt natürlich das Pflegen. Dazu gibt es mehr als genug spezielle Mittelchen. Wichtig ist auf jeden Fall, den Lack gut zu pflegen und konservieren. Auch die Kunststoff- und insbesondere die Lederteile im Innenraum sind zu behandeln und das Verdeck selbstverständlich auch. Anmerkung: Ich will hier keine Empfehlung für Pflegemittel abgeben, dazu gibt es im Forum genügen Infos und es ist ja auch sehr nach dem eigenen Gusto, was man her nimmt.

    Dichtungen/Scheibenwischer:
    Die Dichtungen mit speziellen Mitteln pflegen, damit sie nicht spröde und rissig werden. Gut geeignet ist ein Hirschtalgstift, aber natürlich auch die anderen speziellen Mittelchen, die es für den Zweck so gibt.

    Die Scheibenwischer kann man schonen, in dem dafür sorgt, dass sie nicht auf der Windschutzscheibe auf liegen. Hochklappen der Wischerarme ist dabei natürlich die einfachste Lösung, verträgt sich aber nicht mit dem Abdecken vom Auto. Daher einfach einen Korken oder ein Stückchen Schaumstoff o.ä. so zwischen Wischerarm und Scheibe klemmen, dass die Wischerblätter nicht mehr auf der Scheibe aufliegen.

    Schmieren:
    Die beweglichen Teile (i.a. Scharniere/Türschlösser) sind zu schmieren. Für die Scharniere nehme ich am liebsten Kettensprühfett für Motorrad- bzw. Fahrradketten, das ist ist einerseits zunächst sehr kriechfähig, kommt also überall gut hin. Später wird es dann aber deutlich fester und anhaftender, konserviert also richtig schön und lange. Fürs Türschloss besser ein normales Öl oder ein spezielles Mittelchen. Wichtig beim Schmieren ist, nicht zu viel und nicht zu wenig zu verwenden. Überschüssiges Fett/Öl am besten mit einem Lappen entfernen, sonst gibt es zwar harmlose aber unschöne und hartnäckige Flecken auf dem Lack und die meist an Stellen, wo man schlecht hin kommt.

    Motoröl:
    Hier scheiden sich die Geister... die eine Meinung ist, das Öl nach der Winterpause zu wechseln, damit man zur Saison schönes frisches Öl drin hat.

    Die andere Meinung (die auch ich vertrete) ist, dass man das Öl vor der Winterpause wechseln soll. Altes Öl hat den Nachteil, dass es mit Schmutz und agressiven Stoffen belastet ist, was für den Motor nicht so gut ist. Daher empfehle ich eben den Ölwechsel vor der Winterpause, das frische Öl schützt den Motor optimal vor Korrosion und pfegt auch die Dichtugen besser. Außerdem altert das Öl in der Ölwanne ja auch nicht sonderlich stärker als im Kanister, denn in der Ölwanne ist es ja kühl und dunkel.

    Bremsflüssigkeit:
    Die Bremsflüssigkeit sollte alle 2 Jahre gewechselt werden. Wenn ein Wechsel ohnehin bald fällig wäre, dann empfiehlt es sich, diesen noch vor der Ruhepause zu machen. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, zieht also Wasser an und das kann dann zu Korrosion an den Bremszylindern führen. Es ist kein Muß, aber ein zeitiger Wechsel spart vll. eine kostspielige Reparatur.

    Tank:
    Da der W3 einen Blechtank hat, erübrigen sich Diskussionen. Es ist ganz klar, dass man den voll tanken muss, damit sich kein Kondenswasser bilden kann.

    Reifen:
    Den Reifendruck sollte man deutlich erhöhen, ca. 3-3,5 bar sind empfehlenswert, um Standplatten zu vermeiden. (Hinweis. der max. zul. Druck steht auf der Seitenwand vom Reifen drauf, den nicht überschreiten!). Gegen Standplatten gibt es auch spezielle Reifenunterlagen, die sind sehr nobel, aber übertrieben. Der W3 ist sehr leicht und mit guten Druck auf den Reifen gibt es auch kein Problem. Zudem gibt es einen billige Alternative: Hartschaumplatten (nicht zu harte nehmen) aus dem Baumarkt; die tun das ganz genauso.

    Man kann da Auto auch aufbocken, das schont die Reifen natürlich sehr, nur sollte man dabei beachten, das man das Auto nur etwas anhebt, so dass das Fahrwerk nicht vollständig ausgefert ist. Letzeres wäre u.U. schlecht für die Dämpfer.

    Wer einen Satz alte Serienräder hat, der kann die drauf machen und die anderen Räder optimal lagern. (Dunkel und kühl, an der Wand hängend oder am Boden liegend, ggf. übereinander gestapelt.)

    Batterie:
    Die Batterie entweder abklemmen (Beim Ausbau immer zuerst die Masse abklemmen, dann erst den + Pol; beim Einbau umgekehrt) und aubauen, um sie (voll geladen, ggf. zwischendurch nachladen) an einem warmen und trockenen Ort zu lagern oder einfach im Auto belassen und ein Ladegrät mit "Erhaltungsladung" dran hängen bzw. ab und an nachladen.

    Verdeck/Fenster:
    Das Verdeck sollte man natürlich auf keinen Fall offen lassen (Knicke/Falten), man sollte es aber auch nicht unter voller Spannung geschlossen lassen. Einfach das Verdeck zu machen, aber nicht verriegeln, dann ist es gut versorgt. Die Fentster sollten auch einen Spalt offen sein, damit der Innenraum durchlüftet ist. (Alles natürlich nur, wenn man einen sicheren Abstellplatz hat!)

    Abdecken:
    Ist der kleine Flitzer dann perfekt vorbereitet abgestellt, sollte man ihn auch Abdecken, damit er nicht zustaubt oder schlimmer noch verkratzt oder Vogeldreck darauf landet. Hierzu auf keinen Fall billige Baumarktfolie o.ä. sondern atmungsaktives Material verwenden. Alte Bettlaken eignen sich bereits, es gibt aber auch schöne käufliche Lösungen in den verschiedensten Preisklassen (z.B. Autopyjama), da bleibt kein Wunsch offen.

    Wenn man das alles beherzigt, dann steht dem sofortigen Fahrspaß nach dem Winter nichts im Wege. Ggf. ist natürlich die Batterie einzubauen. Auf keinen Fall vergessen: Den Reifendruck richtig einstellen, bevor es wieder los geht!
     
  5. #4 Russellmobil, 02.12.2008
    Russellmobil

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    Und dann, bevor das Garagentor geschlossen wird, noch eine kleine Geschichte aus der Auto-Bild vorlesen.... :thumbsup:

    JR
     
  6. #5 bienenmann, 02.12.2008
    bienenmann

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    nix für ungut, aber wenn ich das hier so lese, kann es sein, dass das einwintern schädlicher ist als das auto den winter über normal zu nutzen ?????
     
  7. #6 donpromillo76, 03.12.2008
    donpromillo76

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    nein,ist es nicht!!!
    ich mache es mit meinem lupo gti wie oben beschrieben schon seit acht jahren und es hat ihm noch nie geschadet!!im gegenteil,der TÜV prüfer ist alle zwei jahre begeistert wenn er das auto von unten sieht!!
    ich stelle allerdings noch einen luftentfeuchter ins fahrzeuginnere und bringe ihn jedesmal nach dem anmelden zur inspektion!!
    man sollte ihn auch nicht gleich nach dem waschen "einlagern" da sonst evtl. die bremsen hinten eingammeln und im frühjahr nicht mehr los gehen,(hatte das bei meinem kumpel seinem audi 80 cabrio).
    reifen auf 3 bar bringen reicht auch voll und ganz aus um gegen einen standplatten vorzubeugen.
    und laß ihn einfach so stehen wie du ihn reingestellt hast,nicht anmachen,nicht bewegen,gar nix!!
    mache das wie gesagt seit acht jahren ohne probleme!!!

    mfg donpromillo76
     
  8. Mexxin

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    ich hab mal gehört, daß die Steuergeräte es gar nicht mögen stromlos zu sein. daher ist selbst der wechsel einer Autobatterie nicht mehr so einfach. Eine spannungserhaltende Hilfsbatterie soll angeschlossen bleiben, bis der Tausch vollzogen ist.
    Monatelang ohne Strom ... hmmmm. Ich würde Erhaltungslader etc. nehmen. Hab selber einen "Akku Konditionierer" geerbt, von einem ehemaligen Cabriofahrer. Lädt bis auf 13.8V (mit wenig strom (80mA) um dann 400mA wieder zu entladen bis ca 13.2V. Diese Zyklen laufen in etwa im mehrere Minutentakt (je nach Akku zustand) ab, und sind sicher besser als permanente Erhaltungsladung (sulphatierung).
    Was zu bedenken ist (wenn in der Garage Frost ist): nur ein voll geladener Akku ist auch frostfest! Wenn er also schon länger steht und vom Steuergerät und Selbstentladung tlw. entleert - dann kommt der dicke Frost.... wirds evtl. gefährlich!
     
  9. AdMan

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  10. Mexxin

    Mexxin

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    jein :-)

    einwintern muß nur "gut" gemacht sein. ein PKW ist ein FAHRzeug, kein STEHzeug. Alles was sich sonst drehen soll, hat mit nichtdrehen Probleme. z.b. Bremsbacken die an der Scheibe fest"rosten" etc.
    erinnere mich an meine Heereszeit. Da hatten wir einen Satz Panzer, die nur von einer Spezialeinheit benutz werden durfte - 1x im Jahr für die große Sandkastenspielerei. Den Rest der Zeit waren sie brav eingemottet. Von 10 Panzern mußten 8 mit dem Tieflader abgeholt werrden, weil durchs stehen die ganzen Simmerringe kaputt geworden sind (und andere Standschäden - einseitig belastete Lager etc.).
    aber machbar ist es, wie es ja schon gut beschrieben wurde!
     
  11. #9 donpromillo76, 03.12.2008
    donpromillo76

    donpromillo76

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    ich arbeite auch mit einem erhaltungsgerät und hab die batterie dauerhaft angeklemmt,wenn ich sie vom bordnetz abklemme fängt das ganze auto an zu "spinnen"(alle warnleuchten sind an oder blinken ,div. Fehler tauchen auf ....) .muß dann jedesmal ans diagnosegerät und die fehler auslesen lassen.
    deshalb bleibt alles angeklemmt!!! :thumbsup:
     
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