Einfahr-Fehler?

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia I Forum" wurde erstellt von fabi-reise, 18.01.2002.

  1. #1 fabi-reise, 18.01.2002
    fabi-reise

    fabi-reise Guest

    habe neuen fabia 1,9TDI - 7500 km gelaufen. Angeblich zu soft eingefahren (gibt es das überhaupt?) - deshalb ist bei 205 km/h Schluss und die Beschleunigung ist lahm und der Spritverbrauch hoch. Was ist zu tun? Wie schnell laufen Eurde TDI`s?
     
  2. AdMan

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  3. #2 KleineKampfsau, 18.01.2002
    KleineKampfsau

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    Ich glaube, dass die V-Max (hierzu gibts bereits genügend Postings, einfach mal suchen) nicht das Argument für falsches Einfahren ist. Ich habe meinen TDI auch sehr sanft eingefahren (Verbrauch in der Einfahrzeit max. 4.5 l/100 km). Zudem hattest Du vielleicht auch etwas Gegenwind und einen vollen Tank. Das sind Dinge, die deine V-max beeinflussen.

    Einfahrfehler sind eigentlich nur, den neuen Motor sofort voll zu fordern (Vollgas, hohe Drehzahlen, Anhängerbetrieb).

    Zudem besteht die Möglichkeit, dass dein Fabi vielleicht nicht ganz die 74 kw hat. Von 100 TDI haben ca. 60 % 100 PS, 20 % bis 110 PS und 20 % bis 90 PS. Liegt an der Serienstreuung.

    Zum Verbrauch einfach mal die eigene Fahrweise beachten. Versuch einfach mal nach Momentananzeige deines BC zu fahren.

    Zudem sind eine lahme Beschleunigung und ein hoher Verbrauch doch ziemlich subjektiv zu sehen. Für mich sind 5 l/100 km hoch, manch anderer wäre damit hochzufrieden.

    Andreas
     
  4. #3 toaster, 18.01.2002
    toaster

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    Also ich halte von dieser ganzen "Einfahr-Theorie" nicht wirklich viel. Ich denke einfach einmal es gilt einfach nur einen kalten Motor möglichst zu schonen. Wenn er warm ist, kann man auch mehr Gas geben. Natürlich sollte man einen neuen Motor auch wenn er warm ist nicht direkt stundenlang bei Vollgas über die Autobahn hetzen. Das nimmt einem letztendlich auch ein "älterer Motor" übel. Man sollte IMHO einfach einen Mittelweg gehen.

    Es ist jedoch soweit ich weiß so dass sich die Motorsteuerung der Fahrweise anpasst. Sollte der Wagen also lange sehr sehr vorsichtig gefahren sein würde dieser Theorie nach die Elektronik dies als "normal" interpretieren. So gesehen würde ich sagen fahr einfach wie gewohnt weiter und die Elektrik passt sich dir an.
    Ob an dem 2ten Abschnitt in dem Posting etwas dran ist kann ich aber nicht sagen. Hab es einfach einmal gehört. Aus technischer Sicht wäre es machbar, ob es Sinn macht oder absoluter Quatsch ist, da lass ich auch andere zu Wort kommen.

    Generell aber ist die VMAX nicht wirklich ein guter Vergleichspunkt hierfür. Hier spielen zu viele Faktoren eine entscheidende Rolle.
     
  5. ?

    ? Guest

    Dein TDI ist mit 185 km/h angegeben, also sind 205 laut Tacho doch ein durchaus guter Wert. Zudem ist wie KKS zuvor schon sagte der Verbrauch vom jeweiligen Fahrer, der Strecke und natürlich von den Witterungsverhältnissen abhängig. Hier nochmal eine Info zur Tachoabweichung bei Fahrzeugen (ich hoffe diesmal halten sich die Geschwindigkeitsfetischisten zurück :-D ):

    Schein und Sein: Selbst in modernen Autos funktioniert die Tempoanzeige nie ganz genau. Warum ist es so schwierig, die exakte Geschwindigkeit zu ermitteln?

    Der Selbstbetrug "Tempo laut Tacho" ist so alt wie das Auto selbst. Doch wie kommt es eigentlich zu den Differenzen zwischen echter Geschwindigkeit und Tachoabweichung? Zum einen durch die Messmethode. Beim Käfer wurde das Tempo noch an der Radnabe gemessen. Jede Umdrehung mechanisch über eine Welle in die Tachoanzeige übersetzt. Abweichungen sind dabei naturgemäß hoch. Bei moderneren Fahrzeugen wird deshalb die Geschwindigkeit am Getriebe gemessen. Ebenfalls über eine Welle oder elektronisch per Kabel. Damit wird die Messung zwar genauer, aber auch noch nicht exakt. Das wissen Polizei und Juristen. Deshalb verbietet die Richtlinie 77/433/EWG generell nur eine Tempo-Unterschreitung. Niemals darf der Tacho weniger anzeigen, als tatsächlich gefahren wird.

    Großzügiger sieht es bei der Voreilung aus, der Tempo-Übertreibung. Ist der Wagen vor dem 1.Januar 1991 zugelassen, darf der Tacho in den beiden oberen Dritteln seiner Anzeigenskala (mindestens jedoch ab 50 km/h) bis zu sieben Prozent vom Endwert abweichen. Das bedeutet: Bei einem Tacho bis 250 km/h ist eine Abweichung von 17,5 km/h erlaubt. Noch großzügiger messen Fahrzeuge, die nach dem 1.Januar 1991 erstmals zugelassen wurden: Die maximale Abweichung beträgt zehn Prozent plus 4 km/h. Bei gefahrenen 130 km/h protzt dann das Display mit 147 Kilometern.

    Ist Tempomessung eine Kunst? Oder warum hat die Ungenauigkeit System? Technisch ist das Messen kein Problem, doch Präzision ist teuer. Geräte, die zur Feststellung von Beschleunigung, Elastizität und Höchstgeschwindigkeit verwendet werden, kosten rund 15.000 Mark. Aber weder Polizei noch Hersteller oder Kunden verlangen diese Genauigkeit, allen reicht ein Toleranzwert. Doch davon gibt es reichlich. Denn auch die Getriebemessung geht von Standardwerten wie der Reifengröße aus. Ein Wechsel der Marke verändert den Abrollumfang. Zwar sind die Fertigungstoleranzen bei der Reifenproduktion gering, doch die Vorschriften erlauben eine Toleranz von plus 1,5 bis minus 2,5 Prozent. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen. Mit der Zeit nutzt sich auch das Profil ab und reduziert den Abrolldurchmesser.

    Falscher Luftdruck? Noch eine Fehlerquelle, die ebenso wie eine unterschiedliche Beladung verschiedene Reifenaufstandsflächen und andere Tachowerte ergibt. Selbst die Tachoproduktion unterliegt Toleranzen (max. 1,5 %). Das alles hebt sich gegenseitig auf oder summiert sich - wie schnell wir wirklich fahren, ist anhand der Tachoanzeige nur zu schätzen.

    Das tun Schnellfahrer nur zu gerne und greifen frisch ertappt zur Ausrede: "Der Tacho spinnt." Dieser Trick zieht nur leider nicht, denn zu langsam geht ein Tacho nie. Eher zu schnell. Nur wegen möglicher Messungenauigkeiten der Polizei werden deshalb magere drei Prozent Toleranz abgezogen. Wer vorm Tritt aufs Gaspedal wissen will, wie viel sein Tacho schummelt, kann neuere Fahrzeuge per Diagnosegerät auf Toleranzen messen lassen (ADAC und Markenwerkstatt). Von Stoppuhr und Leitpfosten im Selbstversuch ist abzuraten - denn auch dabei sind Toleranzen garantiert.


    Dieser Text und die nachfolgende Diskussion findest du im alten Forum unter folgendem Link.
    Falls du andere Räder verbaut hast, dann ändert sich ebenfalls die angezeigte Geschwindigkeit, schau dir mal den Online Rechner dazu an.
     
  6. yifter

    yifter Guest

    @KleineKampfsau
    Bist du dir sicher? Ich dachte immer, wenn ich ein Auto mit 74 kW gekauft habe, dann habe ich auch einen Rechtsanspruch darauf. Mehr kann ja sein, aber weniger? Wenn ich ein Haus mit 200 qm Wohnfläche kaufe, kann die Baufirma auch nicht sagen: es sind nur 180 qm, liegt an der Serienstreuung.
     
  7. ?

    ? Guest

    @yifter
    Eine Serienstreuung ist durchaus der Normalfall, es ist ist technisch auch nicht möglich absolut gleichwertige Motoren zu bauen. Gewisse Toleranzen werden auch von der Justiz gebilligt, häufig haben Motoren auch eine höhere Leistung wie sie vom Hersteller angegeben wird, oftmals spielt da die Versicherungseinstufung eine Rolle, denn 1 PS kann oft über eine günstigere Einstufung entscheiden. Einen Rechtsanspruch auf die in Werbeprospekten angegebenen Leistungen konntest du bisher kaum durchsetzen, das hat sich erst zum Jahr 2002 durch die EU geändert, da ist nun abzuwarten wie die KFZ-Hersteller reagieren.

    Gruß
    Mic
     
  8. #7 stroblinger, 19.01.2002
    stroblinger

    stroblinger Guest

    also zum thema einfahren kann ich mal soviel sagen...

    ich war vor ein paar tagen bei nem skoda Händler und der hat mir auch nen vorführwagen angepriesen mit folgendem argument:

    bei skoda würden vorführwagen nur 5 wochen im schaufenster stehen und daher nur 1000 bis 1500 km drauf haben.

    auf die frage wie das dann mit dem einfahren wäre meinte er, das es bei den heutigen motoren keine echte einlaufzeit mehr gebe. die wären von werk aus schon so eingefahren (Motorenprüfstand) das das gröbste erledigt ist.

    Könnt ihr das bestätigen oder ist von so einem Angebot abzuraten?

    denn wenn eine einfahrzeit notwendig wäre, is das ja ned so toll... denn nem vorführwagen wird ja shcon was abverlangt... man will ja sehen wie er geht...
     
  9. petsch

    petsch Guest

    Wenn ich ein Auto kaufe, mache ich einen Vertrag. Dort stehen zugesicherte Leistungen wie Farbe, Ausstattung, Motorleistung. Für diese Vertragsleistungen übernimmt der Händler eine Gewährleistung. Sicher, man wird hier nicht um 1, 2, 3 KW streiten können. Sollte die Motorleistung jedoch gravierend abweichen (hier sind wohl die Juristen gefragt) ist das schon ein Grund die Händlergewährleistung in Anspruch zu nehmen.
    Auch wenn Parameter von Motoren einer Serienstreuung unterliegen, ist oft die Nennleistungsangabe eine Untertreibung. Zu beachten ist jedoch das die Leistungsangaben eigentlich der Motorwellenabtriebsleistung entspricht und nicht der "zwischen Reifengummi und Asphalt" wirkenden.
     
  10. yifter

    yifter Guest

    Das ist eine interessante Frage: Läuft jeder Motor, bevor er eingebaut wird, auf dem Motorprüfstand? Wenn ja, wie lange? Dann hätte sich diese ganze Diskussion um Einfahren erledigt. Probleme könnte es dann höchstens noch mit dem Getriebe geben, aber das dürfte keine wesentlichen Probleme machen. Da ist die punktuelle Kraftwirkung erheblich kleiner als zwischen Kolben und Zylinder.
     
  11. ?

    ? Guest

    Das sagt der AVD zum Thema einfahren:

    Weniger ist oft mehr. Das zählt auch für die Geschwindigkeit beim Einfahren moderner Autos der neuesten Generation. Zwar sind die ehemals strengen Regeln für die ersten Betriebsstunden im Laufe der Jahrzehnte entfallen, doch die Hersteller empfehlen noch heute einen verhaltenen Start mit dem neuen Fahrzeugglück. Dabei fallen die Ratschläge der einzelnen Autobauer zum Teil sehr unterschiedlich aus.

    Während Porsche in Zuffenhausen seinen Sportwagenkäufern längst keine Beschränkungen mehr für die ersten Meter des lang ersehnten Renn-Spaßes auferlegt, raten die Ingenieure von VW in Wolfsburg und Audi in Ingolstadt für die ersten 1 000 Kilometer auf Vollgas und hohe Drehzahlen kategorisch zu verzichten. Anschließend darf jedoch dazu übergegangen werden, die Tachonadel voll ausschlagen zu lassen. Außerdem sollte der Kunde nicht schneller als drei Viertel der Höchstgeschwindigkeit fahren. Ähnlich argumentieren die Opel-Werke in Rüsselsheim.

    Etwas mehr Geduld muss beim Thema Tempo aufbringen, wer z.B. einen Mercedes oder einen Mondeo erwerben möchte. DaimlerChrysler in Stuttgart und Ford in Köln empfehlen in den ersten 1 500 Kilometern, ohne Vollgas zu geben, das Auto mit wechselnden Geschwindigkeiten zu lenken. Volker Eis von der Ford-Öffentlichkeitsarbeit: ?So können sich die bewegten Fahrzeug-Teile am besten einlaufen.?

    Dezent mit dem Gaspedal sollten auch alle Käufer eines neuen BMW umgehen, und zwar bis sie 2 000 Kilometer zurück gelegt haben. Bei den M-Modellen darf zur Schonung des Motors sogar erst ab Kilometerstand 5 000 bis ans Limit beschleunigt werden. Fast so schleppend wie in alten Zeiten soll man dagegen den gerade erst neu vorgestellten Nissan Almera Tino einfahren. Im Benutzerhandbuch raten die Japaner, während der ersten 1 600 Kilometer nicht schneller als 90 km/h zu fahren und den Benzinmotor nicht mit mehr als 4 000 Umdrehungen laufen zu lassen. Weitere Einschränkungen: Vollbremsungen grundsätzlich vermeiden und auf den ersten 800 Kilometern keinen Anhänger mitführen.

    Wer sich nicht an die Ratschläge der Hersteller hält, braucht trotzdem weder im Volkswagen noch im japanischen Importauto einen Motorschaden zu befürchten. Die pflegliche Inbetriebnahme auf den ersten tausend Kilometern ist allerdings nicht nur für Motor und Getriebe ratsam, sondern genauso für Bereifung und Bremsen. Denn während die Reifen ihre optimale Haftfähigkeit nach 100 Kilometern erreichen, entwickeln die Bremsbeläge erst nach 200 Kilometern Laufleistung ihre größte Reibkraft.
     
  12. Reiner

    Reiner

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    Ich muß nun auch meinen Senf dazugeben:
    1. Motorleistung und Serienstreuung:

    Es kommt in der Praxis zwangsläufig zu Serienstreuungen, die aber meist relativ gering sind. Bei einer Überschreitung von ca 5% der angegebenen Motorleistung gehen Gerichte in der Regel von éinem Mangel aus. (nicht verbindlich)
    Turbomotoren sind in der Leistung von mehr Faktoren abhängig als Sauger. Der Ladedruck stellt einen starken Einfluß dar.

    Die Messung der Leistung ist stark von den äußeren Faktoren wie Luftdruck und Feuchtigkeit abhängig.

    Die hierzulande angegebenen Leistungswerte beziehen sich nicht auf die Leistung an der Kurbelwelle (SAE-Leistung), sondern berücksichtigen die Nebenaggregate, wie Wasserpumpe, etc.

    Die angegebene Leistung ist auch erst nach der Einfahrzeit garantiert, da vorher eine höhere Reibung und somit höhere Verluste bestehen.

    Die meisten Hersteller liefern die Fahrzeuge eher mit höheren Leistungen aus, als angegeben, um so indirekt die Kundenzufriedenheit zu fördern, auch wenn das eigentlich nicht erlaubt ist.

    2. Höchstgeschwindigkeit:

    Zur Messung der Höchstgeschwindigkeit empfehle ich den Einsatz des Drehzahlmessers. Dieser soll ja (und tut es auch) genau anzeigen, während der Tacho ja vor gehen soll und muß.

    Meine Meinung zur Höchstgeschwindigkeit:

    Genauso wie die Beschleunigung von 0-100 km/h ist dieser Wert eher theoretisch. In der Praxis kommt es doch eher darauf an, wie gut der Wagen "durchzieht", und wie gut die Beschleunigung zum Überholen bei mittleren Geschwindigkeiten ist. Dazu kommt eventuell noch die maximale Reisegeschwindigkeit, die man fahren kann, ohne daß man ewig warten muß, oder einem nach kurzer Zeit die Ohren abfallen.
    Deshalb bin ich mit meinem TDI auch so zufrieden, denn Beschleunigung und Durchzug sind sehr gut, die mögliche Reisegeschwindigkeit liegt über 180 km/h, und wenn ich bei Tacho 170 gas gebe, ist noch gute Beschleunigung festzustellen. Ach so, wie schnell er läuft ? ...Keine Ahnung, aber wohl gut 200 km/h nach Tacho, also immer ausreichend.

    Gruß Reiner
     
  13. Draco

    Draco

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    Also zum Thema Einfahren : Dazu stehen auch noch genug Hinweise im Bordbuch drin.

    Mit der aussage, dass die Autos schon ab Werk eingefahren sind, würde ich vorsichtig sein. Ich denke nicht, dass man das einfahren nennen kann.
    Aber jeder definiert ja das "einfahren" anders.
     
  14. xebra

    xebra Guest

    hallo,

    ich bin ca. die ersten 1000km mit meinem octi vorsichtig gefahren und zwischendurch so alle 100km mal kurzzeitig volllast(auf der autobahn), daß der motor schon mal weiß was ihm
    bevorsteht... :)

    grüße xeb
     
  15. Benni

    Benni

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    Was die leute vom Händler meinen ist ein Gewisses einlaufen im Werk, dabei werden die Motoren 'trocken' einige male manuell durchgedreht, damit es nich gleich zu Kolbenklemmer und so kommen kann!

    Einfahren Sollte man die VW motoren schon! Die beschreibung im Handbuch ist da schon recht genau!

    Ab 1000KM hab ich meinen auch mal für 15 minuten durchgepustet, und ihn dann gemütlich ausrollen lassen so das abrib gut vom öl aufgenommen werden kann und sich dann im filter verfängt!

    Man sollte generell aber besonders am anfang eines Motorlebens sehr darauf achten das der Motor Komplett betriebswarm ist, wenn die Wasseranzeige warm anzeigt muss dies das Öl noch lange noch nicht sein! Ich habe vor dem vollast fahren ne gute halbe stunde noch den Motor Warmgefahren, und das auch langsam und bedächtig!

    Das rsultat ist, das sich der KKS mit seinem TDI gewundert hat wie gut ich doch hinterher kahm ;-), na ja sein topspeed war schon ne ecke besser, aber ich hab halt nen zu kurzes getriebe, und der motor nen Hirn was sie bei zu langen Orgien einschaltet und Leistung wegschneidet!
     
  16. Rene21

    Rene21

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    Also, will auch meine (!) Meinung drüber sagen.
    Ich habe (und werde auch immer wieder) meinen Fabia nicht so eingefahren, wie im Heftchen. Die Motoren sind schon sehr genau heutzutage gebaut. Aber auch langsam Einfahren muß man. Das sich , wie man so schön sagt, alles im Motor kennenlernt. Aber die 1000 km ist eigentlich ein schutz der Händler. Wird nachgewiesen, das man grob fahrlässig (bin aber keen Jurist) den Motor zerkloppt hat (und das kann man sehr genau über die einschleifspuren der Kolben), und das unter 1000 km, dann kann es dazu kommen, das man ein dummes Gesicht macht, und Skoda zahlt nix an Reperatur. Das zweite ist derer: Das Auto wird auf der ganzen Welt (oder jedenfalls fast überall) verkauft. Im jeden Land gibt es andere Normen, was der Kraftstoff haben muß. Schlechtes Benzin schadet dem Motor.Vorallem in der Einfahrphase. Ich habe meine Fabia und Felicia nach 300 km Vollgas gegenben. Fahre eh immer auf der Autobahn. Keine Probleme. Wie gesagt: MEINE MEINUNG.
     
  17. Reiner

    Reiner

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    Nach neuesten Untersuchungen soll sich die Einfahrzeit auf die ersten ca 1000 km und weniger begrenzen. Dort entscheidet sich in erster Linie, wie der Motor später läuft. (Aussage in Autozeitschrift)

    Manche Hersteller lassen die Motoren im Werk länger laufen, was quasi zu einem kurzen Einfahrvorgang führt. Dazu gehört beispielsweise Porsche, bei denen jedes Fahrzeug (zumindest 911) sogar nach dem Prüfstand auf die Autobahn muß. (konnte mich selbst überzeugen). Da das aber auch Zeit und Geld kostet, dürfte es die Ausnahme sein.

    Wie notwendig das Einfahren im jeweiligen Motor ist, hängt stark von den Gegebenheiten ab. Die Toleranzen und Spiele sind nämlich recht verschieden.
    Bei BMW wurden die Laufspiele z.B. in den letzten Jahren stark reduziert, was zwar den Ölverbrauch reduziert, aber ein schonendes Einfahren sinnvoll macht.

    Gruß Reiner
     
  18. AdMan

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  19. #17 Mad Max, 22.05.2003
    Mad Max

    Mad Max Guest

    Also um die diskusion weiterzufürhren, ich haben meinen Octi die ersten 2000km sehr gemächlich gefahren, der brauchte auch dann etwas mehr Öl.
    Jetzt habe ich 17500km runter und ich fahre ihn im schnitt mit 5l/100km. Vollgeladen also 5leute und den Kofferraum bis zum dach voll Braunschweig bis Nürnberg mit 5,3l/100km ausgerechnet nicht BC.
    Also ich denke die neuen Motoren müssen schon eingefahren werden da sonst sie Maschine nicht richtig leistung bringt, weil schon vorher verheizt wie im VW Werk mit den Vorführwagen. Allerdings darf man auch nicht das Auto treten wenn er noch kalt ist, wenn's auto schon betriebstemperatur anzeigt stimmt das noch lange nicht.
     
  20. Kletti

    Kletti

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    Also die Einfahrphase der ersten 1500km sind im HB sehr genau eingetragen + vorher laufen die Maschinen schon 6 Stunden im Werk... (Info habe ich vom Händler) - was danach kommt ist jedem seine eigene Sache.
    Damit wären Einfahrfehler ausgemerzt.
    Übrigens hatte ich keinen Ölverbrauch in der Einfahrphase.

    @Mad Max: Das leidliche Posting "Ich fahre einen LKW und habe nur 2 Liter Verbrauch auf 1000 km mit 40 t Last" ist hier fehl am Platz (OFFTOPIC) und sorgt wieder mal nur wieder für Unbill und Kopfschütteln. Comment: Schleicht mit 100 über die BAB und fetzt dann mit dem "Roll"verbrauch) Verzichtet einfach auf so einen Schmarrn! Es glaubt eh keiner wirklich!
     
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