Eine rote Limo im hohen Norden - Erfahrungen und Umbauten

Diskutiere Eine rote Limo im hohen Norden - Erfahrungen und Umbauten im Skoda Superb III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo Fangemeinde, ich habe meine Superb 3 Sportline Limo heute 1 Jahr und 22.400 km. Für alle die, die es interessiert, hier mal mein...
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Hallo Fangemeinde,
ich habe meine Superb 3 Sportline Limo heute 1 Jahr und 22.400 km.
Für alle die, die es interessiert, hier mal mein Erfahrungsbericht.


s3sportline.jpg


Die genauen Daten:
Skoda Superb 3 Limo Sportline, 162 KW, 6-Gang DSG, Modelljahr 2018 (KW42-2017)

Farbe: Velvet Red Metallic
Sommerräder: Serienräder 19“ Vega
Winterräder: 18“ Borbet Y Titan matt mit Goodyear UltraGrip Performance 235/45 R18 98V

Zusätzlich:
  • ACC bis 210 km/h
  • Ausstattungspaket Business Columbus
  • Dynamischer Licht Assistent mit Spurhalte-, Spurwechsel- und Ausparkassistent
  • Komfortöffnung für die Heckklappe
  • Parklenkassistent 3.0
  • Rückfahrkamera
  • CANTON Soundsystem
  • Progressivlenkung
  • Diebstahlwarnanlage & KESSY
Umbauten:

Ein paar Zahlen:
  • Gefahrene Strecke: 22.416 km
  • Durchschnittlicher Verbrauch: 9l/100km
  • Öl-Verbrauch: bisher nichts nachgekippt, morgen ist Ölwechsel dran …
  • Ungeplante Werkstattbesuche: 2 Loser Bremssattel (!), Steinschlag Frontscheibe
  • Geplante Werkstattbesuche: 1x Reifenwechsel

Meine Erfahrungen:
Der Superb 3 ein grundsolides Auto, das mich bisher bequem und problemlos von A nach B gebracht hat. Die bisher nie ausgeschöpften 15000 km im Jahre sind lange her. Woran das wohl liegt …:love:

Der große Kofferraum und der Platz im Fond sind wirklich ein Segen. Selbst bei der Limo-Variante, die ich persönlich dem Combi vorziehe.
Der 162kW Motor ist für zügiges als auch gemütliches Fahren gut geeignet. Leider fällt er ja dem WLTP zum Opfer und wird nicht mehr angeboten.

Man erreicht zügig Geschwindigkeiten >200 km/h, muss aber nicht dauerhaft sein. Mein ACC wird bei Autobahnfahrt meistens bei 180+ gesetzt. Dann liegt der Verbrauch bei/um 9,6 l/100km. Wer den 2l-TSI-Motor will, kann nicht ernsthaft mit Sparpotenzial rechnen. Getankt habe ich bisher Super E5, einmal auch SuperPlus in F.

Trotz des überwiegend positiven Fazits gibt es einige Punkte die ich nicht so gut gelöst finde, bzw. problematisch sind:

  • Die Verkehrszeichenerkennung ist nicht sonderlich zuverlässig
    Blaue 30er-Schilder an Bundesstraßen werden als zulässige Höchstgeschwindigkeit interpretiert und entsprechend gewarnt. Aufhebungsschilder werden auf der linken Fahrbahnseite ignoriert. Es gibt Orte, da wird das Ortseingangsschild völlig ignoriert.
  • Unbeabsichtigtes Öffnen Heckklappe (elektrische Heckklappe):
    Kam bisher zwei Mal ganz zu Anfang vor, seitdem nicht mehr. Sinnvoll wäre hier eine Warnung über Skoda-Connect, wenn die Öffnungszeit ein wählbares Limit übersteigt.
  • Auto-Hold und Anfahren:
    Hat man Auto-Hold aktiviert und will anfahren, macht das Auto ein sehr unschönen Ruck.

  • Gelegentlich „unkontrollierte“ Aktivitäten des DSG:
    Es gibt immer wieder Situationen, da wirkt das DSG einfach unharmonisch. Bei einer Ausfahrt aus einem Kreisel kommt es vor, dass erst „überhaupt nichts“ passiert, wenn man Gas gibt und dann das Fahrzeug plötzlich nach vorn stürmt und man Mühe hat, Kurs zu halten. Das kann im dichteren Verkehr kritisch werden. Ebenso scheint bei normaler Beschleunigung der Bereich um 50 km/h schwierig zu händeln zu sein. Bis sich das DSG mal durchringt hochzuschalten, dauert‘s manchmal.
  • Lane-Assistent:
    Wenn der Lane-Assistent aktiviert ist, erscheint, wenn man auf einer geraden Autobahn-Strecke fährt und keine Lenkbewegung ausführt nach etwa 25 sek. die Meldung: "Lane Assistent – bitte Lenkung übernehmen" – und das obwohl die Hände am Lenkrad sind. Zwar reicht eine kleine Lenkbewegung um die nach 11 weiteren Sekunden die akustische Warnung zu unterbinden, lästig ist es trotzdem. Es ist eben noch kein „autonomes Fahren“, sondern ein ASSI. Etwas merkwürdig finde ich eher, dass vorhandene Straßenbegrenzungen gelegentlich nicht erkannt werden und dann das auf orange wechselnden Symbol zu unscheinbar darauf hinweist. Für mich stellt sich der Lane-Assist eher als zusätzliche Hilfe bei möglicher Übermüdung dar, um nicht in den Leitplanken zu landen.
  • Ausfälle Skoda-Connect:
    Skoda-Connect ist eine nette Sache, für den Regelbetrieb ist es offensichtlich zu instabil bzw. dafür preislich recht mutig. Ich habe es inzwischen verlängert, da ich es doch benutze und bei meiner Kombination mit eigener LTE-SIM nicht die Ausfälle habe, wie andere hier. Ansonsten ist auch die App recht nützlich und bis auf ziemlich grobe Übersetzungsfehler gut gemacht.
  • ACC und seine Grenzen:
    Inzwischen benutze ich das ACC in beinahe jeder Lage. Im Großen und Ganzen funktioniert es auch gut, dennoch gibt es Kritik. Kurven auf Autobahnen können beim Vorbeifahren an Fahrzeugen auf der anderen Spur immer wieder zu ungewollten Bremsmanövern führen. Noch schlimmer sind aber die unkontrollierten Beschleunigungen, wenn man aus einem Kreisel ausfährt und das vorausfahrende Fahrzeug „aus dem Blickfeld“ gerät. Nach etwas Übungszeit kann man sich darauf einstellen und entsprechen vorbereitet reagieren. Auch hier: Kein autonomes Fahren, sondern ein ASSI! Besonders unverständlich und gefährlich ist aber die Eigenheit, dass stehende Fahrzeuge NICHT erkannt werden! Dafür ist der „Stauassistent“ wegen der wunderbar häufigen Baustellen auf den Autobahnen wirklich enorm nützlich. Die Bedienung mit dem Hebel mag anfangs etwas umständlich wirken, inzwischen funktioniert das problemlos.
  • Canton Soundsystem:
    Erzeugt ein durchaus brauchbaren Sound – ist natürlich nicht mit echten „High-End“ Anlagen vergleichbar, aber für mich durchaus ausreichend. Was ich etwas merkwürdig finde, beim Abspielen von MP3 kann ich die Lautstärke hochregeln wie ich will, ohne dass mir die Ohren „wegfliegen“.

  • Spurwechsel-Assistent:
    Ist zwar an sich nicht schlecht – aber mir sogar zu „unaufdringlich“: Es blinkt nur im Spiegel und vibriert leicht im Lenkrad, wenn man einen Spurwechsel machen will, auch wenn ein Auto neben einem ist.
    Hier würde ich mir in kritischen Fällen eine stärkere Benachrichtigung wünschen
  • Parklenkassistent:
    Erkennt leider kaum einen Parkplatz, so dass ich bisher immer „manuell“ eingeparkt habe – ist also eher Geldverschwendung. Ich meine gelesen zu haben, dass die seitlichen Sensoren ohne Parklenkassi fehlen würden. ?(
  • Kessy:
    Tja, was soll man davon halten? Praktisch ist es natürlich, aber ein ungutes Gefühl hat man schon, wenn man weiß, wie einfach das System zu überwinden ist.
    Besonders Schade ist, das man Kessy nicht für längere Zeit deaktivieren kann (z.B. im Urlaub), sondern nur einmalig, bis zum nächsten Aufschließen.
    Problematisch finde ich, dass auch hier keine Warnung über Skoda-Connect erfolgt, falls man wirklich vergessen hat abzuschließen. War schon zwei Mal über Nacht offen ...:whistling:
    Ebenfalls Schade: Kessy funktioniert nur an den vorderen Türen – wenn man also zuerst jemanden auf die Rückbank setzen will, muss man trotzdem erst kurz zur vorderen Tür greifen (oder die Taste auf dem Schlüssel drücken) – wenn schon so ein System, sollte es auch an allen Türen funktionieren

  • DCC:
    Hätte ich in jedem Falle bestellt, wenn es nicht Serie im Sportline wäre. Man merkt gerade bei längeren Autobahn-Fahrten oder bei schlechten Straßen den Unterschied der wählbaren Einstellungen deutlich.
  • Phone-Box:
    Reicht für mein S5 aus. Bei einem Wechsel wäre es sicher problematisch
  • Sprachbedienung:
    Nach einigen Versuchen mich damit anzufreunden, hab ich es gelassen. Wo es noch halbwegs funktioniert, ist der Wechsel von der Jukebox zum Radio. Den Rest kann man abhaken …
  • Komfortöffnung für die Heckklappe:
    Super Funktion, möchte ich nicht mehr missen. Warum man allerdings die Klappe nicht von innen wieder schließen kann, erscheint unverständlich.
  • Kollisionswarnung mit und ohne Bremseingriff:
    Ein nettes Feature bis 10 km/h, erst recht bei so einem langen Schiff. Der erste Einsatz kam unverhofft bei einen längeren Rückwärtsfahrt in einem Privatweg mit Büschen und Feldsteinen im Dunklen. Gelegentlich kommen aber auch völlig unnötige Warnungen im normalen Verkehrsfluss.
  • Die Rückfahrkamera:
    Leider ist die Kamera nicht wie VW im Logo untergebracht und verschmutz ganz gern mal. Ansonsten funktioniert das recht gut und Einparken mit dem langen Schiff ist unkompliziert. Erst die nächste Generation wird wohl den Area View bekommen.
  • Ambientebeleuchtung:
    Gefällt mir und hätte ich auch extra bestellt..
    Schade: Man kann die Lichtfarbe leider nicht automatisch ändern lassen (z.B. anhand der Uhrzeit oder dem Fahrmodus – z.B. Geld für Sport, Grün für Eco…)
    Leider kann man auch nur unter bestimmten Farben wählen – eine freie Farbwahl fehlt (via VCPS kann man die Farben aber umprogrammieren – technisch geht das also)
  • Die elektrische Sitzverstellung:
    Die Tasten könnten durchaus eine Beleuchtung vertragen und warum man zum Abrufen der programmierten Sitzeinstellung den Knopf dann gedrückt halten muss, verstehe wer will. Ebenfalls unschön ist dass bauartbedingte Schiene und Spindel völlig freiliegt und sichtbar ist. Eine Gummilippe zur Abdeckung wäre wohl möglich gewesen.
  • Die Türdichtungen:
    Leider halten die Türdichtungen im unteren Bereich nicht wirksam den Schmutz ab. Nach einigen Tagen bei Regen sieht der Bereich des Einstiegs unschön versifft aus. Dichtungen liegen schon, kommen demnächst drauf.
  • Die Sportsitze:
    Die Sitze tun bisher unauffällig und bequem ihren Dienst. Auch stundenlange Autobahnfahrten übersteht man, ohne gerädert zu sein. Die Verstellungsmöglichkeiten sind völlig ausreichend. Klarer Pluspunkt!
  • Das Columbus:
    Grundsätzlich macht das Columbus seinen Job ganz gut.
    Die Navigation erzeugt sinnvolle Routen, die Ansagen kommen überwiegend zu den richtigen Zeitpunkten.
    Musik-Wiedergabe und Telefonie erfolgen unauffällig.
    Allerdings gibt es viele Kleinigkeiten, die man meiner Meinung nach hätte besser machen können.

    Meine Kritikpunkte:
    • Nervige Ansage: „Die Route enthält Verkehrsstörungen“:
      Bei längeren Routen erhält man ca. alle 30 Minuten die Ansage: „Die Route enthält Verkehrsstörungen“ – ohne weitere Informationen, wo die Störung ist, wie lange sie ist usw.
      So nervt das einfach nur und hat keinerlei Informationsinhalt.
      Bessere wäre es, wenn, wie bei google, nur ein Ansage bei einer deutlichen Änderung der Lage erfolgt, mit Erklärung („Die neue Ankunftszeit ist jetzt xxx aufgrund von x km Stau auf der xx“.
      Leider kann man diese Ansage auch nirgendwo abschalten
    • Am Ende von Verkehrsfunkdurchsagen erfolgt die Absenkung der Lautstärke zu massiv. Man muss da immer nachregeln. Lästig …
    • Die durchgängige Touchbedienung des Columbus wurde schon oft kritisiert und ich kann mich da nur anschließen. Die Drehregler für Lautstärke und Zoom wegzulassen, war keine gute Idee! Abgesehen davon, bleiben immer unschöne Schlieren auf dem Display.
    • Die Traffic-Anzeige im Columbus über Skoda-Connect sind gut gelöst. Unfälle und Staus werden lange vorher angezeigt, so dass man sich daruf einrichten kann.
    • Das navigieren zu Telefon-Kontakten funktioniert gut.
    • Die Jukebox kann ich nicht so richtig ins Herz schließen. Nach dem Import fällt die vorher vorhandene und auf eingesteckten SD-Karten immer noch funktionierende Ordnerstruktur weg. Das Ansteuern bestimmter Titel, Alben oder Interpreten ist wegen der alphabetischen Sortierung doch reichlich unübersichtlich. Titel per Sprachsteuerung direkt aufzurufen, ist kaum praxisgerecht gelöst.
    • Schön wäre es, wenn das Navi beim Starten eine Art „Homescreen“ hätte, wo z.B. auch favorisierte Ziele ausgegeben und mit einem Klick aktiviert werden könnten
Und würde ich ihn wieder kaufen? Klares JA! :love:Dann aber mit Standheizung.

PS: Danke an @jens.f für seine Inspiration und Vorarbeit hierzu. Ich habe mich etwas "bedient" .;)
 
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superb-fan

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genau PLA - seitliche Sensoren gibts nur dann, also 6 statt 4 Sensoren im front und Heck Bereich. Wäre mein Grund das zu bestellen, nicht unbedingt wegen dem automatischen einparken.
 
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Skoda Superb 3 Limo Sportline, 162 KW, 6-Gang DSG, Modelljahr 2018 (KW42-2017)

OK, schöne Zusammenfassung. Hast Dir ja richtig Mühe gegeben. :thumbsup:

Meiner ist älter (06/15) und hat auch mehr runter. Außerdem ein Style mit 190PS-TDI. Aber in den Grundzügen kann ich Deine Einschätzungen bestätigen.

Meine Erfahrungen:
Der Superb 3 ein grundsolides Auto, das mich bisher bequem und problemlos von A nach B gebracht hat. Die bisher nie ausgeschöpften 15000 km im Jahre sind lange her. Woran das wohl liegt …:love:

Der große Kofferraum und der Platz im Fond sind wirklich ein Segen. Selbst bei der Limo-Variante, die ich persönlich dem Combi vorziehe.
Und würde ich ihn wieder kaufen? Klares JA! :love:

:thumbsup: :love::love:

Die Verkehrszeichenerkennung ist nicht sonderlich zuverlässig

Naja, immer stimmt sie auch bei mir nicht. Aber im Großen und Ganzen ist sie schon eine Hilfe.

Unbeabsichtigtes Öffnen Heckklappe (elektrische Heckklappe):
Kessy:
Tja, was soll man davon halten? Praktisch ist es natürlich, aber ein ungutes Gefühl hat man schon, wenn man weiß, wie einfach das System zu überwinden ist.

Habe kein KESSY (den Grund hast Du ja genannt) und damit keine Komfortöffnung. Also auch keine Probleme. ;)

Auto-Hold und Anfahren:
Hat man Auto-Hold aktiviert und will anfahren, macht das Auto ein sehr unschönen Ruck.

Ja, habe mich aber dran gewöhnt und wenn es nicht sehr zügig voran gehen soll, geht's auch ohne Ruck.

Lane-Assistent:
Wenn der Lane-Assistent aktiviert ist, erscheint, wenn man auf einer geraden Autobahn-Strecke fährt und keine Lenkbewegung ausführt nach etwa 25 sek. die Meldung: "Lane Assistent – bitte Lenkung übernehmen" – und das obwohl die Hände am Lenkrad sind.

Das ist wirklich sehr nervig. Besonders schlimm in DK, kilometerlang gerade Strecke. Dann kommst Du Dir vor als hättest Du einen Totmannschalter. Oder Du fährst immer mal wieder prophylaktisch einen Schlenker - ich weiß aber nicht, was die dortige Ordnungsmacht davon halten würde. ;)

ACC und seine Grenzen:
Inzwischen benutze ich das ACC in beinahe jeder Lage. Im Großen und Ganzen funktioniert es auch gut, dennoch gibt es Kritik.

Nachdem ich einmal einen Schreckmoment hatte, weil er nicht (oder nicht rechtzeitig) gebremst hatte, obwohl der Vordermann gefahren ist, ist mein Vertrauen in diese Technik etwas angeschlagen. Nutze es hauptsächlich im Stop-And-Go.

Spurwechsel-Assistent:
Ist zwar an sich nicht schlecht – aber mir sogar zu „unaufdringlich“:
Die Rückfahrkamera:
Leider ist die Kamera nicht wie VW im Logo untergebracht und verschmutz ganz gern mal. Ansonsten funktioniert das recht gut und Einparken mit dem langen Schiff ist unkompliziert. Erst die nächste Generation wird wohl den Area View bekommen.
Die elektrische Sitzverstellung:
Die Tasten könnten durchaus eine Beleuchtung vertragen und warum man zum Abrufen der programmierten Sitzeinstellung den Knopf dann gedrückt halten muss, verstehe wer will.

Absolut.

Phone-Box:
Reicht für mein S5 aus.

Mein Note 8 passt auch noch. Es dürfte nur wenig Smartphones geben, die größer sind. Und Tablets passen dann auch in die Mittelkonsole unter die Armlehne.

Sprachbedienung:
Nach einigen Versuchen mich damit anzufreunden, hab ich es gelassen.

Die finde ich ganz gut. Eingabe von Navi-Zielen, auch aus den Kontakten, Kontakt anrufen und Senderwahl im Radio - klappt alles einigermaßen.
Nur ab und zu versteht er mich nicht und bringt dann Kauderwelsch. ;) Trotzdem nutze ich sie täglich.
Ein paar Funktionen fehlen allerdings. So ist das Vorlesen von SMS und das Einschalten der Navi-Ansagen mit einer vernünftigen Lautstärke nicht möglich. Man kann eben nicht Alles haben.
Und Du bist halt an eine bestimmte Syntax gebunden. Dafür ist es eine Offline-Spracherkennung. Will heißen, funktioniert auch im Funkloch und wenn Du etwas politisch nicht ganz korrektes äusserst, landet dieser Text nicht gleich auf irgendeinen Server, auf den Du keinen Zugriff hast. Die NSA dann aber schon. :evil:

Fazit: Auch nach knapp 70.000 km bin ich immer noch zufrieden. :love:
Anfangs war sie teilweise eine Diva - aber das hat sich im Großen und Ganzen gelegt. :thumbsup:
 
irixfan

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Nachtrag ... (Vergesslichkeit setzt ein ...)

Umbau
  • Edelstahlablage für den Fuß in Parkstellung
Trotz des überwiegend positiven Fazits gibt es einige Punkte die ich nicht so gut gelöst finde, bzw. problematisch sind:

  • Das leidige Thema S&S:
    ... wurde ja schon oft genug behandelt. Was mich da nervt, ist die träge Reaktion bis wieder Druck auf der Servolenkung ist oder andersrum, wenn die Karre abschaltet, hab ich oft genung noch das Bedürfnis noch beim Ausrollen irgendwo hin zu lenken, was dann nicht mehr geht.:cursing:
So. Da müsste es jetzt aber sein mit dem Fazit.
 

skodicar

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Ich habe auch KESSY. Daher die Frage, was daran unsicher ist?
 
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Stichwort Diebstahlschutz ;)
 
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Ob das nun Aluhutgeschichten sind oder nicht: Fakt ist, dass es mehrfach vorgekommen ist, das mit Keyless-Systemen ausgerüstete Fahrzeuge durch "simples" Abfangen der Funksignale ohne Aufbruch gestohlen wurden. Die Verschlüsselungsmechanismen sind nachweislich unsicher. Dazu gibt es reichlich Videos auf bekannten Plattformen und auch etliche Threads hier. Letztlich sind die auf Diebstahl ausgerichteten Mitmenschen in der Lage JEDES Schutzsystem auszuhebeln. Man muss da aber kein Drama draus machen und in dem Bewusstsein der Möglichkeit damit leben.
Sonst eben Aluhut und Chemtrails oder Verschwörung :rolleyes:
 
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Lutz 91

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Aber das ein Superb3 mit Kessy geklaut wurde, weiß bisher auch keiner. Ich habe zumindest nirgends was davon gelesen.
Wenn dann waren es immer AUDI, VW oder andere teure Marken.
 
Mäxchen

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Aber das ein Superb3 mit Kessy geklaut wurde, weiß bisher auch keiner. Ich habe zumindest nirgends was davon gelesen.
Wenn dann waren es immer AUDI, VW oder andere teure Marken.

Letztes Jahr wurden 471 Skodas geklaut,
da war bestimmt auch ein Superb dabei.

Kessy lässt sich leicht umgehen um einen Diebstahl durchzuführen, mit demselben Hintergedanken/Ansatz lässt sich mit anderen Mitteln auch ein Auto ohne Kessy oder mit Lenkradkralle klauen.


Grüße Lars
 
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Zum Autohold, das kann man ändern das er nicht so viel Drehmoment brauch zu lösen.
Habe es machen lassen per VCDS, nun brauch ich nicht mehr sooo viel Gas zum losrollen.:)
Sonst ein schöner Beitrag :thumbsup:
 
Octavinius

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Letztlich sind die auf Diebstahl ausgerichteten Mitmenschen in der Lage JEDES Schutzsystem auszuhebeln.

Das ist richtig. Aber trotzdem muß man es den Dieben nicht leicht machen. Je mehr Aufwand sie haben, desto uninteressanter ist das Auto.

das mit Keyless-Systemen ausgerüstete Fahrzeuge durch "simples" Abfangen der Funksignale ohne Aufbruch gestohlen wurden.

Stichwort Funkbrücke. Sobald Dein Schlüssel in Reichweite des Autos befindet, kann es geöffnet und gestartet werden. Und diese Reichweite lässt sich durch eine Funkbrücke beliebig erweitern. Ist nur die Frage, mit wieviel Aufwand. Und da sich solche Signale auch über das Mobilfunknetz verteilen lassen, ist die Reichweite quasi unbegrenzt.

Ob das nun Aluhutgeschichten sind oder nicht:

Die Idee mit dem Aluhut ist gar nicht so schlecht. Aber steck nicht Deine Birne da rein, sondern den Schlüssel. Dann kann er Signale weder senden noch empfangen. Dann hilft auch keine Funkbrücke mehr.

Am Ende ist das Schlimme nicht nur, daß Dein Auto weg ist. Sondern auch was die Versicherung zahlt. Und wenn Dein Auto ohne Einbruchsspuren gefunden wird, kommst Du ganz schön in Erklärungsnot. So eine Funkbrücke lässt sich nämlich nicht nachweisen. Der Trick ist zwar bekannt, und auch die Assekuranzen kennen ihn. Nur sind die nicht gerade für ihre Kulanz und Großzügigkeit berühmt. Die Wahrscheinlichkeit, daß die alle möglichen Fakten nur deshalb heranziehen, um sich vor einer Zahlung zu drücken, ist mehr als nur hoch.

Für mich ist der Preis für den Luxus einfach zu hoch, und damit meine ich nicht nur den Aufpreis dieses Zubehörs beim Kauf. Und noch einen echten Schlüssel in der Hand zu haben, hat schon was. Kannst dem Mercedes-Fahrer zeigen: Ätsch, ich habe einen Skoda, und Du nicht. 8o
 
jens.f

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Die Verschlüsselungsmechanismen sind nachweislich unsicher

Das stimmt so nicht - die Verschlüsselung ist prinzipiell sicher. Aber: Wenn einfach das Funksignal des (richtigen) Schlüssels ans Auto weitergleitet wird, spielt die Verschlüsselung keine rolle mehr, da das Auto ja die Original vom Schlüssel verschlüsselten Daten bekommt.

Es reicht also eine Simple Funkbrücke, solange der Original-Schlüssel z.B. am Schlüsselbrett hinter der Haustür hängt.

Da das Auto dann nicht im klassischen Sinn aufgebrochen wurde, ist Ärger mit der Versicherung vorprogrammiert..
 
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Ich hatte ja auch geschrieben "Die Verschlüsselungsmechanismen" also das Drumrum ... Die alternativen Anbieter werben ja gerne mit rotierenden Schlüsseln.
 
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Ich hatte ja auch geschrieben "Die Verschlüsselungsmechanismen" also das Drumrum ... Die alternativen Anbieter werben ja gerne mit rotierenden Schlüsseln.
Auch das hilft Dir nichts, wenn Du das Funksignal verlängerst - hiermit sorgst Du ja dafür, dass der Schlüssel funktechnisch direkt neben dem Auto steht, also hilft hier auch die Schlüssel-Rotation nicht.

Die Verschlüsselung kann noch so gut und sicher sein wie man will - wenn man einfach das Signal vom Schlüssel zum Auto weiterleitet, wird das Auto sich öffnen.

Bisher gibt es nur 2 Lösungsansätze:
a) Messung der Funklaufzeit (bzw. der Verzögerung durch die Verstärker)
-> Ist naürlich nicht einfach, da es hier um Bruchteile von micro-sekunden geht

b) "Trageerkennung" der Schlüssel:
Fand ich bisher die interessanteste Idee: Der Schlüssel ist nur aktiv, solange er getragen wird - das wird über einen Erschütterungssensor festgestellt. Ist der Schlüssel eine gewisse Zeit in ruhe, schaltet er das Funkmodul ab - somit kann nichts passieren.
Erst bei der nächsten Bewegung wird der Schlüssel wieder aktiviert
-> Da man kaum länger komplett still vor dem Auto steht, halte ich das eigentlich für einen guten Ansatz.
Hier müßten auch nur die Schlüssel ausgetauscht werden, der Rest des Systems könnte bleiben wie es ist.
Verhindert zwar auch nicht alle denkbaren Fälle, aber zumindest der (übliche) Fall (Schlüssel hängt am Schlüsselbrett, Besitzer schläft) wäre damit erledigt
 
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Das Problem ist ja nicht welche Techniken zur Verfügung stehen, sondern wie groß der Leidensdruck der
Hersteller ist, um auf Kundenbedürfnisse zu reagieren und die auch umzusetzen. Bisher ist in dem Segment der Keyless-Go nicht zu beobachten, dass die Hersteller sich den Wünschen oder den Sicherheitsbedürfnissen der Kunden anpassen und Änderungen durchführen.
 
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Ein Fingerprintsensor und bei Nichterkennung muss mit Schlüssel gestartet werden oder ein Wechselcode auf Nutzerhandy und interner SIM.


Grüße Lars
 
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Ein Fingerprintsensor und bei Nichterkennung muss mit Schlüssel gestartet werden oder ein Wechselcode auf Nutzerhandy und interner SIM.


Grüße Lars
Es könnte soooo einfach sein...
 
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