ein weiterer Felgenthread (ABE -> eintragungsfrei? vorführen?)

Diskutiere ein weiterer Felgenthread (ABE -> eintragungsfrei? vorführen?) im Skoda Fabia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo zusammen, sorry, dass ich einen weiteren dieser Threads erstelle, aber ich blicke in meinem Fall gerade nicht durch. ich halte für den...

Primetimepaco

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Hallo zusammen,

sorry, dass ich einen weiteren dieser Threads erstelle, aber ich blicke in meinem Fall gerade nicht durch.

ich halte für den bestellen F3 Kombi schon mal Ausschau nach möglichen Felgen und schaue gerade primär bei zwei Onlineshops nach geeigneten.
Bei dem einen Shop kann ich das F3 Facelift Kombi direkt auswählen, bei dem anderen findet er zum Facelift keine Felgen und ich muss auf das Vorfacelift Modell ausweichen.

Bei einer Felge, die mir zumindest spontan zusagt bin ich aber bezüglich der Angaben in der ABE und der Angaben des Shops etwas verunsichert.
In der ABE steht zum Fabia 5J (ich orientiere mich am neusten Eintrag e8*2007/46*0319*..) für die Serienbereifung 215 40 R17 als Reifenauflage "A01, K2b"
Nach meinem Verständnis also Anpassungen am Wagen vornehmen und beim TÜV vorfahren.
Vermutlich wegen der geringeren ET?

In der Übersicht der Reifenmöglichkeiten steht auf der Shopseite allerdings:
A01 Vorne und Hinten Entfällt für dieses Gutachten.

Die Nichtseirenbereifung 205 40 R17 wiederum hat keine A01 für die Reifen.
Könnte ich diese also, obwohl es keine Seriengröße ist wirklich ohne TÜV Besuch fahren oder muss ich schon allein deswegen damit zum TÜV, da es keine Serienbereifung mehr ist?

Noch hinzu kommt, dass als Felgenauflage "Flh" also nur für Fließheck eingetragen ist.
Ist damit der Kombi nicht sowieso raus?

In dem anderen Shop wird die Felge in 17 Zoll als gar nicht zugelassen angezeigt.
Die gleiche Felge in 15 Zoll allerdings wieder als "sofot losfahren" deklariert.

Vielleicht weiß jemand mit mehr Erfahrung bzgl. ABE was hier jetzt erlaubt ist und was nicht bzw. mit welchen Reifen ich beim TÜV antanzen muss und mit welchen nicht.

MfG
Paco
 

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Das angehängte Dokument ist das Gutachten zur ABE, nicht die ABE.
Welche Reifengrößen hast du denn im COC (insbesondere die optionalen Varianten auf der letzten Seite) stehen?

Wenn eine Reifengröße verwendet werden soll, die nicht in der Zulassungsbescheinigung und nicht im COC steht, muss in der Regel eine Eintragung erfolgen.

Sehr viele Zubehörfelgen haben eine vom Serienstand abweichende Felgenbreite und Einpresstiefe, dürfen aber mit ABE in Verbindung mit für das Fahrzeug freigegebenen Reifenformaten ohne Eintragung gefahren werden. Ich habe für meinen Fabia 6Y RS beispielsweise MSW Räder in 6,5 x 15 ET38 (Serienfelge wäre 6 x 15 ET43) und darf damit 185/55R15 Sommer- und Winterreifen fahren.
 

Primetimepaco

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Ja genau. Das Gutachten zur abe. Aber da stehen ja die relevanten Dinge drin.

Ich selbst hab noch kein coc, der Wagen ist bisher nur bestellt, aber ich habe mich anhandder Liste vom TÜV Hessen aus einem Thread hier orientiert. Im Anhang der neueste Eintrag. Und dort gibt es die 205 40 R17 gar nicht.
Das ist, wenn ich die Daten zum Fabia 2 durchgehe anscheinend damals ne serienbereifung gewesen.
Bringt mich für meinen Fabia 3 allerdings nicht weiter.

Also entweder ich nehme die Serienbereifung und muss zum TÜV, weil es im Gutachten zu ABE eine A01 Auflage für die Reifen gibt,
Oder ich nehme die laut Gutachten nicht vorzuführenden Reifen und muss trotzdem zum TÜV, weil die Bereifung gar nicht im coc aufgeführt ist.
Das ist doch irgendwie blöd. Aber so verstehe ich es.
Darum meine Frage, ob das jemand mit mehr Erfahrung / Wissen anders sieht und mir erklären kann.
 

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Primetimepaco

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Na zumindest konnte ich jetzt schonmal sehen, dass die Auflage flh den Kombi nicht ausschließt, weil auch die Auflage Car drin steht und diese wiederum den Kombi mit einschließt.
Also zumindest Die unsicherheit bin ich schon mal los.
Also der felgen Shop sagt auf Nachfrage, dass ich mit den 205 40 R17 nicht zum TÜV brauche. Aber eigentlich möchte ich ja gar keine schmaleren Reifen. :)
 
Tuba

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Das Problem ist, dass das Auto noch nicht da ist. Damit wissen wir weder, was die Seriengrößen sind noch welche Typgenehmigung im CoC stehen wird. Zu den Auflagen: Nur A01 bedingt den Prüfer, eine vom Serienstand abweichende Größe erstmal noch nicht.
 

Primetimepaco

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Das Problem ist, dass das Auto noch nicht da ist. Damit wissen wir weder, was die Seriengrößen sind noch welche Typgenehmigung im CoC stehen wird. Zu den Auflagen: Nur A01 bedingt den Prüfer, eine vom Serienstand abweichende Größe erstmal noch nicht.
Aber die seriengrößen sollten doch die ganz normalen sein.
So wie man sie auch im konfigurator hat, oder nicht?
 
HeinerDD

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Naja, 17" beim F3 ist in der Regel die 215/40, wenn sie denn im COC drin steht. 205/40R17 ist das "übliche" Maß vom F2. Aber kleinere Reifen müssten dann halt auch eingetragen werden, wenn sie nicht freigegeben sind.

Es kann natürlich auch immer sein, dass breitere Felgen und andere ET dazu führt, dass die Radabdeckung nicht gewährleistet ist, dann muss das Auto bearbeitet / geändert werden. In diesem Fall wird es wohl auch keine ABE geben, sondern nur ein Teilegutachten.

Allerdings ist das Angebot für Winterreifen in 17" weniger üppig - in 185/60R15 gibt es mehr Angebot, aber das Optische ist natürlich Geschmackssache.
 
Tuba

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Von welchem Auto reden wir eigentlich? Bisher weiß ich nur "Fabia III Combi".
 

Primetimepaco

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Ah sorry, dass ich das gar nicht im Ausgangspost konkretisiert habe.
Es wird der 1.0l TSI mit 110 PS. Ein EU Fahrzeug aus der Slovakei soweit ich weiß.
MJ 2021.

Darum habe ich mich jetzt einfach mal am neuesten EIntrag für den Fabia 3 in der Liste vom TÜV (siehe Anhang Post #3 / Seite 109) orientiert. Da ist 2mal Kombi aufgeführt und die beiden Einträge unterscheiden sich lediglich darin, dass bei einem noch ne 14 Zoll Variante aufgeführt wird.
Für 17 Zoll sind die Einträge gleich.
 
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Grauerbär

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Bei der 110ps Motorisierung hast Du hinten Scheibenbremsen. Da ist die Mindestgröße der Felgen 15 Zoll.
 
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Bei der 110ps Motorisierung hast Du hinten Scheibenbremsen. Da ist die Mindestgröße der Felgen 15 Zoll.

Die Mindestgröße der Felgen hängt vom Bremsscheibendurchmesser vorne ab. Wenn da die 288 mm Bremse verbaut ist, müssen es mindestens 15 Zoll Felgen sein. 256 mm Bremse vorne und 230 mm Scheibe hinten geht auch mit 14 Zoll Rädern.

Der 110 PS für den Deutschen Markt hat vorne standardmäßig die größere Bremse drin.
Bei einem Fahrzeug, dass aus der Slowakei reimportiert werden wird, kann das aber anders sein.
 

Primetimepaco

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Bei der 110ps Motorisierung hast Du hinten Scheibenbremsen. Da ist die Mindestgröße der Felgen 15 Zoll.
Deswegen gehe ich auch stark davon aus, dass die Variantennummer AC DKLD nicht zum 110PS Motor gehört. Sondern die AC DKRC

Aber: mir geht es ja ausschließlich um die 17 Zoll. Und da steht bei beiden genau nur ein Eitnrag drin: 215/40 R17 87V

Diese wiederum wird in der Anlage zur ABE mit A01 Auflage für die Reifen angegeben.
 
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Und das heißt "unverzüglich zur Abnahme der Felge". 6 mm andere Einpresstiefe sind nicht viel, aber anders ist anders.

Anderer Reifen (205/40 R17) heißt dann "unverzüglich zur Abnahme des Reifen"...

Also ggf. nach ner anderen Felge Ausschau halten.
 

Primetimepaco

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Und das heißt "unverzüglich zur Abnahme der Felge". 6 mm andere Einpresstiefe sind nicht viel, aber anders ist anders.

Anderer Reifen (205/40 R17) heißt dann "unverzüglich zur Abnahme des Reifen"...

Also ggf. nach ner anderen Felge Ausschau halten.

Genau so verstehe ich das auch.
Da der Felgenshop aber sagt ich könne mit den 205 40 R17 einfach so losfahren, habe ich den Thread hier erstellt, um in Erfahrung zu bringen, ob meine Annahme richtig ist oder doch vielleicht der Shop Recht hat. Also für den Fall, dass man Reifen, die nicht im CoC drin stehen aber in der Anlage zur ABE aufgeführt sind, vielleicht doch ohne Abnahme fahren darf.

Tuba hatte oben erwähnt, dass ein vom Serienstand abweichender Reifen nicht zwingend zu einer Prüfung führen muss.

P.S. bei den meißten Felgen ohne CEC ist es genau das gleiche Problem.
Serienbereifung mit A01 Auflage und 205 40 R17 ohne A01.
Die Auswahl der Felgen mit CEC ist allerdings extrem klein.

edit: habe jetzt doch auch noch einige gefunden, die für die Serienbereifung ohne A01 Auflage auskommen. Die Brock B39 z.B.
 
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Grauerbär

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Nur T80 und T84 sind da noch relevant. Hier kann ich leider nix sagen, wie schwer die Achslasten des Kombis sind. Meiner hat dort VA 870kg und HA 780kg.
 

Primetimepaco

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Die CMS C24 7x17 ET40 kannst Du mit den 205/40 ohne Abnahme beim TÜV fahren. Du musst nur die benötigen Unterlagen beim bewegen des Pkw mit Dir führen.
Ah okay. Dann hätte der Shop Recht. Da die Reifen so in der Anlage zur ABE drin stehen, darf ich die auch abweichend zum CoC ohne Abnahme fahren.
Mit den Achslasten müsste man dann noch gucken, ja.

Dann muss ich mir noch überlegen, ob ich wirklich den 10mm schmaleren Reifen und ein 8mm kürzeres Rad (wenn ich richtig gerechnet habe) haben möchte. Dann füllt das Rad den Radkasten noch schlechter aus als mit der Serienbereifung.
 
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Aus dem Gutachten:

Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den Fahrzeugpapieren

(u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist, so sind die
Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief, Zulassungsbescheinigung
I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist dann nicht
erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur Berichtigung der
Fahrzeugpapiere enthält.

Das wäre dann in der ABE zu prüfen...
 
Tuba

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Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits ...
Das ist mitnichten die Pflicht zur Vorführung bei einem Prüfer! Aber tröste Dich, selbst viele Kollegen verwechseln das. Übrigens enthalten nahezu alle ABE, die ich in den letzten Jahren in der Hand hatte, die Befreiung von der Richtigstellung der Fahrzeugpapiere.
 

Primetimepaco

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Ist wohl befreit.

10.
Bemerkungen:Für die in dieser ABE freigegebenen Rad/Reifenkombinationen ist die Berichtigung der Zulassungsbescheinigung Teil I gemäߧ 13 Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) nicht erforderlich.

Ich werde dennoch lieber im Bereich der Felgen schauen, die ich ohne Probleme mit den Serien 215 40 R17 fahren kann.
Habe mittlerweile dann doch einige gefunden, wenn man die ET noch als Filterkriterium gleich / sehr nah zu der Serie ansetzt.

Besten Dank euch allen für die Aufklärung.
 

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Stimmt, und die Berichtigung der Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich. Der 215/40R17 ist eintragungspflichtig, trotz Seriengröße. Die Auflage K2b (Radabdeckungen hinten) ist Auslegungssache.
 
Thema:

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