DSG überspringt Gänge beim Runterschalten, aber nicht beim Hochschalten. Warum?

Diskutiere DSG überspringt Gänge beim Runterschalten, aber nicht beim Hochschalten. Warum? im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo, ich habe nun schon öfters bemerkt, dass das DSG in meinem Fabia beim manuellen Runterschalten Gänge überspringt. Wenn ich dann wieder...

  1. #1 fraenkl, 27.03.2012
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    Hallo,

    ich habe nun schon öfters bemerkt, dass das DSG in meinem Fabia beim manuellen Runterschalten Gänge überspringt. Wenn ich dann wieder hochschalte, nudelt das Getriebe aber jeden einzelnen Gang durch bis zum Gewünschten.

    Zur Verdeutlichung:

    Ich fahre bei 80km/h im 6. Gang bei Fahrstufe D, S, oder komplett manuell.
    Jetzt ziehe ich drei mal schnell hintereinander an der Lenkradtaste zum Herunterschalten.
    Ich merke wie das Getriebe auskuppelt, es gibt Zwischengas,schaltet sofort in den 3. Gang und kuppelt ein.

    Jetzt fahre ich mit 80km/h im 3. Gang und ziehe drei mal schnell die Taste zum hoch Schalten.
    Die Ganganzeige in der Instrumentenkombi zeigt sofort den 6. Gang an aber das Getriebe macht:
    Pause..4.Gang...Pause...5.Gang...Pause...6.Gang.

    Ich weiss, das ist kein weltbewegendes Thema und für mich auch kein Problem ausser, dass ich mich immer wieder frage warum das irgendein Ingeneur so programmiert hat. Da ich noch keine einleuchtende Idee hatte frage ich euch mal.

    Ich tendiere mal tahingehend, dass es wohl die Kupplung schonen soll, da die Motordrehzal ja beim Runterschalten mit Zwischengas angepasst werden kann (und wird). Jedoch ist es schwer möglich den Motor beim Hochschalten und vor dem Einkuppeln abzubremsen, ausser die Drehzahl durch einfaches Gas wegnehmen zu reduzieren. Aber dann könnte man doch trotzdem das Getriebe direkt in den gewünschten Gang schalten und die Kupplung warten lassen, bis der Motor die richtige Drehzahl hat?

    Gruß
    Fränkl
     
  2. #2 Robert78, 27.03.2012
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    Das Getriebe kann meines Wissens (korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege) immer nur von einem geraden in einen ungeraden schalten. Von 6 auf 3 ist also möglich. 6 auf 4 oder umgekehrt ist nicht möglich weils das auf der gleichen Kupplungseite liegt.

    Beim hochschalten wäre der Drehzahlabfall z.B. von 1 auf 4 oder 2 auf 5 viel zu hoch. Vermutlich ist es deshalb nicht so programmiert.
     
  3. #3 PilsnerUrquell, 28.03.2012
    PilsnerUrquell

    PilsnerUrquell Guest

    ja was machste denn beim guten alten manuellen Getriebe:


    das Schaltest du auch 1,2,3,4,5 hoch und
    dann, meist um die motorbremse zu nutzen, erst 5 auf 3 oder von 4 auf 2 und dann Gang raus wenn du an der Ampel stehst
     
  4. Dulan

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    also was ich aus meiner Anleitung weiß schaltet das DSG IMMER egal ob hoch oder runter alle Gänge durch...
    ich schau ob ich am Handy den Eintrag finde... dann poste ich den

    glg.

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  5. #5 orso-ch, 29.03.2012
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    Erklärung aus Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelkupplungsgetriebe

    Ablauf der Schaltvorgänge
    Eine elektronische Getriebesteuerung entscheidet entsprechend den Schaltprogrammen, (vor allem) der Drehzahl beziehungsweise Geschwindigkeit und der Anforderung des Fahrers (Gaspedal, Wählhebel) über die Gangwahl und steuert die Schaltvorgänge. Die integrierte Aktorik betätigt die Teilgetriebe und die Kupplungen elektromechanisch oder hydraulisch.

    Vor dem Schalten wird zunächst im lastfreien Zweig der zu schaltende Gang eingelegt (Vorwahl). Dann wird die Kupplung des vorgewählten Ganges geschlossen und die des bisher belasteten Ganges gleichzeitig geöffnet (Momentenübergabe). Durch elektronisch aufeinander abgestimmtes „Schleifen“ der beiden Kupplungen geschieht in dieser Phase die Anpassung der Motordrehzahl an die neue Getriebeübersetzung. Es wird somit ohne Zugkraftunterbrechung geschaltet. Die Dauer dieser Phase wird, um einen deutlichen Ruck zu vermeiden, vom Drehzahlunterschied abhängig gemacht und beträgt einige Hundertstel- bis Zehntelsekunden. Das Fahrzeug wirkt deutlich agiler und beschleunigt schneller.

    Ohne Zugkraftunterbrechung kann dabei allerdings nur von einem geraden in einen ungeraden Gang und umgekehrt geschaltet werden. Die Steuerung wählt aus diesem Grund situationsabhängig einen vorübergehenden Stützgang aus dem anderen Teilgetriebe aus. Ist beispielsweise bei Fahrt im dritten Gang mit relativ niedriger Drehzahl und relativ hoher Last mechanisch auch der zweite Gang eingelegt, so muss nur die Doppelkupplung betätigt werden, um das Moment tatsächlich über den vorgewählten Stützgang (in diesem Fall der Zweite) zu übertragen und dessen Übersetzung wirksam werden zu lassen. Wird in der Beispielsituation aber manuell oder durch Kick-down (Durchtreten des Gaspedals) der erste Gang angefordert, schaltet das Getriebe trotzdem kurz in den Zweiten und erst dann in den Ersten.

    Erkenntnis: Das DSG überspringt keine Gänge.
     
  6. #6 fraenkl, 30.03.2012
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    @Dulan

    Mein DSG scheint das nicht immer zu machen.

    @PilsnerUrquell

    Ich glaube, du hast die Ausgangssituation nicht richtig erfasst, da ich sie vielleicht nicht richtig beschrieben habe. Natürlich hast du recht: Wenn man mit manuellem Getriebe beschleunigt, z.B. von der Ampel, schaltet man (so wie auch mein DSG) von 1 auf 2 auf 3 usw. Und beim Bremsen bis zum Stillstand entsprechend umgekehrt. Mit Motorbremse wird auch mal ein Gang übersprungen, dem DSG muss man das aber mitteilen.

    In meinen Fall aber fahre ich bereits mit z.B. 80km/h und behalte beim Hin- und Herwechseln der Gänge die Geschwindigkeit bei. Weder beschleunige ich, noch verzögere ich. Wie wenn ich den Tempomat drin hätte.

    Wenn ich mit einem manuellen Getriebe in einem niedrigen Gang mit sehr hoher Drehzahl fahren würde. z.B. beim Überholen auf der Landstraße, dann würde ich nach Beendigung dieses Vorganges auch gleich wieder in den höchsten Gang schalten und nicht jeden einzelnen Gang dazwischen durchschalten und einkuppeln.

    Ich bin noch nicht 100% überzeugt, dass das DSG grundsätzlich keine Gänge überspringt, vorallem da das Wiki-Beispiel nicht auf mein Beispiel passt und das Gänge Überspringen (oder auch Nicht-überspringen) als solches nicht erwähnt. Im Wiki wird im 3. gefahren und der 2. vorsichtshalber vorgewählt, ohne ihn zu benutzen. Jetzt kommt der Kick-Down und nicht der 2. sondern der 1. ist gefordert. Da 1. und 3. auf der gleichen Welle liegen, ist es schon sinnvoll und logisch, dass erst mal der 2. Gang (als Leerlaufersatz) eingelegt wird, damit die andere Getriebewelle für den Gangwechsel lastfrei wird.

    Wenn ich in meinem Fabia vom 6. in den 3. schalte, wäre es doch technisch nicht notwendig erst den 5. und 4. einzulegen, da 6. und 3 auf unterschiedlichen Wellen liegen. Und so wie ich das als Fahrer mitbekomme, (d.h. Schaltdauer, einkuppeln erst wieder im 3. Gang, Zwischengas) erscheint es mir so, dass die Gänge übersprungen werden. Falls das DSG wirklich die Gänge 5 und 4 anwählt (was nicht bestreiten will), so geht das verdammt schnell in nicht mal einer Sekunde und zumindest ohne Benutzung der Kupplung.

    Wenn ich aber manuell sehr schnell hoch schalte, über mehrere Gänge, dann nimmt das DSG wahrnembar alle Gänge mit, die es auch einkuppelt und deswegen (im Gegensatz zum Runterschalten) elend lange braucht, bis es im 6. Gang angekommen ist.

    Das gleiche Verhalten übrigens auch, wenn ich nur einen Gang überspringe, also von 6 nach 4 und umgekehrt.

    Es kommt nun auch darauf an, wie man "Gänge überspringen" definiert. Wenn das Getriebe einen Gang nun einlegt, aber nicht einkuppelt sondern gleich wieder den nächsten nimmt, würde es tatsächlich keinen Gang überspringen und orso-ch hat mit seinem Fazit recht. Durch den Verzicht auf das Einkuppeln erscheint es dem Fahrer aber so, als würde dies passieren. Ich bekomme als Fahrer ja nur mit, ob es die Gänge einkuppelt oder nicht. Ich könnte die Frage auch umformulieren:

    Warum kuppelt das DSG beim manuellen Runterschalten erst im gewünschten Gang wieder ein, beim Hochschalten aber bei jedem einzelnen Gang der auf dem Weg liegt. Das macht es, egal von wo ich schalte, egal wo ich hin schalten will, egal wieviel Gänge ich "überspringe".

    Im einfachsten Falle einfach deswegen, weil halt niemand bei der Programmierung an so einen Fall gedacht hat und es so dem DSG nicht erlaubt ist. Einfach weil irgendwo ein Häkchen nicht gesetzt wurde. Jedoch wäre dies für mich erstens unbefriedigend und zweitens könnte man es schlecht nachprüfen.

    Würde mich mal interessieren, ob das DSG bei Octavia und Superb das gleiche Verhalten zeigen. Von einer Probefahrt mit dem Polo GTI weiß ich noch, dass dieser es auch so wie mein Fabia macht. Den Octavia RS mit DSG hatte ich auch schon, habs hier aber nicht ausprobiert.

    Ich muss nochmal betonen, dass ich weiß, dass dies kein hochwichtiges Thema ist und dass das Überspringen von 2 Gängen keine Situation ist, die im Verkehrsalltag (auch nicht in meinem) vorkommt. Wer überholen will, schaltet einen, vielleicht zwei Gänge herunter. Mir geht es hier rein darum, warum das DSG so reagiert, wenn ich diesen Gangwechsel provoziere.

    Viele Grüße
    Fränkl
     
  7. #7 Robert78, 30.03.2012
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    Das hat nichts mit sinnvoll zu tun. Es ist schlicht und einfach nicht möglich ohne Lastpause direkt von 1 auf 3 zu schalten.
     
  8. Flinux

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    Ich kann mir hierbei nur vorstellen, dass dabei der 2. Gang nur für einen Sekundenbruchteil eingelegt ist. Aber der ist dann definitiv eingelegt.

    Bei mir habe ich nur relativ selten einen "Schalt-Rucker" festgestellt. Und außerdem richte ich meine Augen lieber mehr auf den Straßenverkehr als auf mein Display.
     
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