DSG Folgekosten/Nachteile; ACC mit Schaltgetriebe

Diskutiere DSG Folgekosten/Nachteile; ACC mit Schaltgetriebe im Skoda Fabia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo zusammen, ich möchte mir demnächst einen Fabia 3 bestellen. Da ich auf jeden fall ein ACC möchte, bin ich gerade schwer am überlegen, ob...

obelix2

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Hallo zusammen,

ich möchte mir demnächst einen Fabia 3 bestellen. Da ich auf jeden fall ein ACC möchte, bin ich gerade schwer am überlegen, ob ich das DSG mit dazu bestellen soll. Abschrecken tut mich vor allem der Aufpreis von 1500€ und die bedenke vor hohen Folgekosten. Deswegen nun zu meiner Frage:

- Benötigt das DSG nochmals extra Wartungsaufwand? (Ölwechsel?)
- Ist das DSG wesentlich Reperatur anfälliger?
- Hat jemand schon Erfahrung mit ACC + Schaltgetriebe gemacht?

Ich fahre hauptsächlich überland.
Danke schon mal für eure antworten.
Gruß
Peter
 

SirRichard

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Hallo Peter,

da ich vor einiger Zeit vor genau der gleichen Überlegung (DGS ja/nein AAC ja/nein) stand, kann ich Dir zumindest meine Entscheidung und die Gründe dafür schreiben. Vorweg: ich habe keine speziellen Insiderinfos über das DSG; alles, was ich darüber weiß, habe ich nur aus Internetforen.

Dort wird das u.a. im Fabia eingesetzte DSG (7-Gang-"trocken") häufig als reperaturanfällig und technisch fehleranfällig beschrieben; solange es funktioniere, sei es gut, aber die Chance, dass Fehler aufträten, sei hoch. Diese Sicht wird aber zuweilen auch als übertrieben bzw. verzerrt beschrieben, weil sich in Foren halt überproportional die "Problemfälle" träfen. Da ich meine Auto sehr lange (10 Jahre) halten möchte, war mir persönlich nach den Berichten das Risiko zu hoch - ob zurecht, weiß ich natürlich nicht. Gerne gehabt hätte ich das DSG schon...

Für ACC habe ich mich trotzdem entschieden und habe es nicht bereut. Auch mit einem Schaltwagen ist es unbedingt empfehlenswert. Im Bereich ab 50 aufwärts macht der Einsatz richtig Sinn, also auf der Landstraße und Autobahn. Kuppeln und Schalten mit aktiviertem ACC ist kein Problem. DSG und ACC würde aber noch besser harmonieren, weil man es dann auch im langsamen Kriechverkehr (< 20) einsetzen könnte. Mein Fazit: DSG - gut überlegen, auch wie lange man den Wagen fahren wird. ACC - wenn das Geld da ist, ja!
 
VestWazer

VestWazer

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Ich habe hier jetzt in zwei unterschiedlichen Octavia (O2FL und O3) bislang rund 120.000 km mit einem DSG7 gefahren (ist baulich glaube ich gleich zum aktuell erhältlichen DSG7 im F3) und kann nicht klagen. Kein besonderer Wartungsaufwand, kein Ölwechsel (Trockenkupplung), keine Mängel...

Insbesondere in meinem aktuellen O3 mit ACC stellt es eine ideale Kombination dar, sodass ich beim Kauf meines neuen F3 überhaupt nicht überlegen musste... Das ACC bremst bei Bedarf bis zum Stillstand, kann also auch bei langsamer Fahrt genutzt werden. In einem Kreisel lasse ich es manchmal auch an, wenn ich mich an einen 'passenden' Vorausfahrenden gehängt habe. Bei alleiniger Durchfahrt schalte ich doch lieber ab.

Nach den ersten Kilometern im neuen F3 denke ich auch, dass gerade im Zusammenspiel mit dem 81kW 1.0 TSI aufgrund dessen doch gewöhnungsbedürftiger Charakteristik das DSG bei häufiger Nutzung des ACC gut zu einem geringen Verbrauch beitragen dürfte.
 
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fabiolo

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schwer am überlegen, ob ich das DSG mit dazu bestellen soll. Abschrecken tut mich vor allem der Aufpreis von 1500€
Also ich, nie wieder ohne DSG. ACC & DSG im Zusammenspiel ein Traum. Habe Kollegen die ohne DSG bestellt haben, die Ärgern sich jetzt die Platze.
Aber falls Du irgendwelche Zweifel hast bleib bei Schalter. ;-)
 
bariphone

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Hatte das DSG im Golf 6. Es ist sehr angenehm zu fahren. Im Golf störte mich nur das nervöse und zu schnelle runterschalten. Aber mein nächster hat es definitiv.. regelmäßig Ölwechsel in der Fachwerkstatt und es sollte sehr lange ohne Probleme laufen. Ich vermisse es. Aber das Budget ließ es leider damals nicht zu. Zusammen mit ACC ist es traumhaft.

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Keks95

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Ich würde es davon abhängig machen wieviele km du mit dem Auto am Ende fahren willst. Ich würde persönlich für nen Auto, das weit über 150.000km zurücklegen soll eher nen Handschalter bevorzugen. Bei richtiger Handhabung und Pflege kommt dir maximal die Kupplung mal zu kosten, das wars aber auch. Wenn ich sehe was diverse Getriebeölspülungen kosten und was für ne Party man mit der Mechatronik haben kann...so komfortabel es wäre, dann spar ich mir das geld lieber.
 

fredolf

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Diese Sicht wird aber zuweilen auch als übertrieben bzw. verzerrt beschrieben, weil sich in Foren halt überproportional die "Problemfälle" träfen.
da es sich mittlerweile auch schon einige Autozeitschriften wagen, von diesem Getriebe ab zu raten, kann man mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass dieses Getriebe ein größere Problemanfälligkeit hat.

Hatte das DSG im Golf 6. Es ist sehr angenehm zu fahren. Im Golf störte mich nur das nervöse und zu schnelle runterschalten. Aber mein nächster hat es definitiv.. regelmäßig Ölwechsel in der Fachwerkstatt...

Du hattest das 7-Gang-Trockenkupplungs-DSG,um das es beim Fabia ausschließlich gehen kann und hast regelmässig einen Ölwechsel gemacht? Interessant.
 

migg49

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Da sollen sogar zweierlei Öle drin sein.......
 
Hans_84

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Zwei verschiedene Öle ist richtig.
Beide allerdings mit 'Lebensdauer-Füllung', also nichts mit Ölwechsel.

Hatte in meinem gebrauchten Ibiza 6J das 7-Gang-DSG und von 20ooo km bis 60ooo km keinerlei Probleme damit.

Das ACC ist eine super Sache, in Verbindung mit dem DSG ist das Fahren richtig entspannend.
 

Sprotte

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Ich hab DSG im Fabia und bin begeistert, nie wieder ein Auto ohne....
Zur Zeit aber erst 5tkm gefahren....

Das DSG im Superb brauchte bei 60tkm einen Ölwechsel, wie das im Fabia ist, habe ich noch nicht nachgesehen, auch bei einer Tockenkupplung läuft der Rest ja im Öl.....
 
bariphone

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Genau darum geht es. Die Gangräder laufen ja trotzdem in Öl auch die Mechatronik. Und da war alle 60000km wechseln angesagt trotz der angeblichen Lebenslangen Füllung. So hat es 160000km ohne Ärger überstanden

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Agollin

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Nach einem Komplettschaden am 7-Gang-DSG im Ibiza (7 Jahre / 44.000km ) bin ich geheilt. 8500€ Schaden wovon wir 1200€ selber tragen mußten.
 

fredolf

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Genau darum geht es. Die Gangräder laufen ja trotzdem in Öl auch die Mechatronik. Und da war alle 60000km wechseln angesagt trotz der angeblichen Lebenslangen Füllung. So hat es 160000km ohne Ärger überstanden

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Die Gangräder laufen in jedem normalen Handschaltgetriebe genau so viel oder wenig im Öl, wie bei einem DQ200...
Hast du schon mal von einem aktuellen VW-Handschaltgetriebe gehört, wo es werkseitig ein Ölwechselintervall gibt?

Die mechatronic hat im DQ200 einen komplett eigenen Ölhaushalt, der nichts mit dem Öl im eigentlichen Getriebeteil zu tun hat und der auch anderes Öl benötigt.
Außerdem wird beim DQ200 kein Öl zum Kühlen der Kupplungen benötigt, da es sich bekanntlich um Trockenkupplungen handelt...

Was du hier aufgeführt hast, ist ein Nasskupplungs-DSG (wahrscheinlich das uralte 6-Gang-Nasskupplungs-DSG von VW), welches es beim Fabia überhaupt nicht gibt und von daher verwirrt dein Beitrag in diesem Forum überflüssiger Weise.

Für dieses Nasskupplungs-DSG gibt es ein Ölwechselintervall, da gibt es auch nur einen Ölkreislauf und der ist sowohl für das Schaltgetriebe, als auch für die mechatronic und vor allen für die Kühlung der Nass-Lamellenkupplungen zuständig.
Das ist etwas völlig anderes, als beim DQ200, um das es hier geht.

Beim DQ200, welches das einzige DSG ist, was es im Fabia gibt, ist werkseitig kein Getriebe- oder mechatronic-Ölwechsel vorgesehen.
Der Fahrer kann bei DQ200 daher kaum etwas falsch machen und trotzdem ist dieses Getriebe manchmal schon nach kurzer zeit "zickig".
 
Keks95

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Is das DSG eigentlich stabiler von der Lebensdauer als zb ne mercedes wandler-automatik? Bzw beim A7 meinem Patenonkels steckt auch nen Wandler drin, merkt man beim losfahren, wie kaugummi. Ich mag die charakteristik irgendwie, aber vom schalten her is das DSG natürlich im Vorteil. Die C-Klasse meines Stiefvaters hatte nach 250.000km keine Probleme. Das gesamte Auto hatte in der Zeit keine Verschleißanzeichen bzw Ausfälle ausser halt Bremsen...
 

niklasMA

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Bei verschiedenen Gelegenheiten habe ich Kombinationen aus DSG mit Benzin- oder Dieselmotoren kennenlernen können und möchte hier nur auf einen bereits kurz irgendwo angedeuteten Aspekt zurück kommen: Vor einer Entscheidung für oder gegen DSG sollte man die in Frage kommende Kombination (nicht irgendeine andere, die gerade im Autohaus verfügbar ist!!) ausführlich erproben. Nicht jedem liegt oder gefällt die Art und Weise, in der das DSG die Gänge wechselt. Mich hat zum Beispiel sehr gestört, dass das DSG durch (manchmal hektisches) Runterschalten verhindert, dass ich aus relativ niedriger Drehzahl das Drehmoment eines Turbomotors nutze für sparsames Beschleunigen. Und das ist ja gerade die Stärke des Turbomotors.

Über die Risiken der Mechatronik ist schon genug geschrieben worden. Bei geplant langer Nutzungsdauer könnte hier noch von Bedeutung sein, dass der Wechsel der Kupplungen i.d.R. erheblich teurer ist als bei einem "simplen" Handschaltgetriebe.
 

fredolf

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Über die Risiken der Mechatronik ist schon genug geschrieben worden. Bei geplant langer Nutzungsdauer könnte hier noch von Bedeutung sein, dass der Wechsel der Kupplungen i.d.R. erheblich teurer ist als bei einem "simplen" Handschaltgetriebe.
da das DQ200 inkl. der Kupplungen mal für 300000km angedacht war (Aussage eines VW-Entwicklungschefs...), müsste die Nutzungsdauer theoretisch schon recht lang sein...

Leider ist es mit dem Wechsel der Kupplungen oftmals nicht wirklich getan, denn meist ist die mechatronic daran Schuld, dass die Kupplungen eben diese genannten 300000km nicht annähernd erreichen.
Das ist letztendlich nicht anders, als beim Handschalter:
wenn jemand nicht mehr gut kuppeln kann (in dem Fall die mechatronic) bekommt man die Kupplungen recht schnell kaputt.
 

emmA3

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Habe im O3 ACC in Verbindung mit einem Handschalter. Durch das gute Drehmoment des TDI kann man das schaltfaul fahren und das ACC auch "unten raus" beschleunigen lassen. Meine bessere Hälfte bekommt jetzt einen F3 MC Combi mit 1.2 TSI, DSG und ACC und obwohl sie im O3 von der Benutzung immer Abstand nahm ("Zu kompliziert"), ist sie nach einem Wochenende Probefahren im F3 begeistert. Sie hätte zwar auch lieber einen HS gehabt, aber ihr Auto war ein Lagerwagen und so wie er da stand, perfekt. Nach knapp 600km hat sie sich dran gewöhnt und findet es nicht mehr so schlimm. Sie fährt erstaunlich viele Strecken mit ACC und ist super zufrieden. Haben aber sicherheitshalber eine Anschlußgarantie mit abgeschlossen beim Kauf, man kann nie wissen. Lieber rund 700€ für insg. 5 Jahre als 1.200€ im Schadensfall.
 
Keks95

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Beim TDI wie schon geschrieben, hat das DSG den perfekten vorteil, den Turboverlust beim schalten nicht zu haben. man kann konstant durchziehen.
 

emmA3

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Ja und Nein. Klar liest man so einiges, aber es ist meiner Meinung nach generell gut, bei einem Neuwagen nicht an einer Anschlußgarantie zu sparen. Sei es wegen des DSG oder aber auch wegen anderer Mängel (LED-Ausfall TFL -> neuer SW, Turboladerschaden, usw.). Ich bin da gern auf der sicheren Seite.
 
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