Drehzahlunabhängiger Öldruckanstieg

Dieses Thema im Forum "Skoda Favorit / Forman Forum" wurde erstellt von AndreasM, 06.11.2011.

  1. #1 AndreasM, 06.11.2011
    AndreasM

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    Hallo Gemeinde,

    seit einer Weile beobachte ich einen temperatur- und drehzahlunabhängigen hohen Öldruck in meinem Motor (135E). Bei einer Vollgasfahrt stieg der Öldruck auf >= 7 bar und wollte zunächst auch nicht sinken, als ich die Geschwindigkeit ein wenig senkte. Nach einer Weile pendelte er sich dann doch wieder bei rund 5-7 bar ein und stieg auch nicht mehr nennenswert, als ich die Drehzahl wieder erhöhte.

    Auch dauert es sporadisch, aber zunehmend länger, bis der Öldruck abfällt, wenn der Motor nach höherer Drehzahl im Leerlauf dreht. Je nach Öltemperatur liegt der Druck im Leerlauf in der Regel bei 0,5 - 1 bar (wenn er denn fällt).

    Den Druck messe ich am Anschluss für den Druckschalter, ich fahre 10W40 und wechsle mein Öl alle 10.000 km und bleibe bei der selben Marke.

    Für mich sieht es so aus, als ob sporadisch Dreck meine Ölleitung verstopft oder das Druckhalteventil (bestehend aus Kugel und Druckventilfeder, Pos. 45 und 46 im Ersatzteilkatalog) nicht mehr richtig arbeitet.

    Irgendetwas möchte ich tun, zumal der Ölwechsel gerade ansteht:

    Beschrieben werden Ölkreislaufspülungen, entweder als kommerziell erhältliche Produkte, oder Diesel/Heizöl (0,5 l, 5 min im Öl vor dem Ölwechsel). Gewarnt wird hier jedoch bei alten Motoren immer davor, da dann der Kreislauf erst Recht verstopfen kann. Ich möchte hier keine theoretische Grundsatzdiskussion anfangen, davon gibt es genügend. Hat jemand praktische Erfahrungen damit gemacht und kann davon berichten? Mein Motor hat rund 130.000 km runter.

    Persönlich würde ich lieber Kugel und Druckventilfeder tauschen. Leider wird mir aus dem Ersatzteilkatalog bzw. dem Werkstatthandbuch nicht klar, ob ich Feder und Kugel über die Ölwanne oder der Seite des Motors erreiche (Antrieb Verteiler/Ölpumpengehäuse). Kann mir jemand einen Hinweis geben? Komme ich ggf. von der Seite an die Pumpe, ohne den Motor auszubauen?

    Gibt es andere Ideen zu meine Vorüberlegungen?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Korryptos, 06.11.2011
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    Es könnte ja theoretisch auch sein, dass dein Sensor da defekt ist. Also ich würde es so machen, im 1.3er Felicia gibts ja ne Öldruckkontrolleuchte, die müsste es doch im Favo auch geben. Solange die nicht leuchtet würde ich mir keine Gedanken machen wegen zu niedrigem Druck. Bei zu hohem ist das dann natürlich anders. Da wird sie vermutlich auch nicht leuchten.
     
  4. #3 AndreasM, 06.11.2011
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    Statt des originalen Öldruckschaltersensors habe ich mir einen eingebaut, der mir nicht nur zeigt, dass mein Öldruck zu niedrig ist, sondern stufenlos den aktuellen Druck liefert.
    Dazu habe ich eine Anzeige, die mir den aktuellen Druck in bar anzeigt.

    An der Richtigkeit der Anzeige habe ich keine Zweifel.

    Mein Problem ist der hohe, nicht der niedrige Druck.
     
  5. #4 Octarius, 07.11.2011
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    Erst einmal würde ich sicherstellen, dass auch die richtige Ölsorte eingefüllt wird. Ein 10W40er Öl kann wohl die erforderlichen Normen erfüllen. Allerdings ist mir keines bekannt, welches für aktuelle Motoren freigegeben ist. Da ich aber kein Öl-Experte bin kann ich mich hier auch irren.

    Selbst wenn die Norm erfült ist würde ich auf 5Wxx umsteigen.

    Ein Öldruck von 7 Bar halte ich für sehr unwahrscheinlich und ich sehe auch keine Möglichkeit, ohne großen Aufwand die Leitungen zu prüfen. Es gibt wohl Spülungen, die aber immer ein Risiko von Nebenwirkungen beherbergen.

    Mein Ansatz wäre der, auf 5er oder sogar auf 0er Öl zu wechseln und dann zu schauen, was der Öldruck dazu meint.

    Woher nimmst Du eigentlich das Vertrauen in den nachträglich eingebauten Öldrucksensor?

    Edit: Hab nach Absenden des Beitrages erst bemerkt dass es sich um einen Favorit handelt. Der hab natürlich keine so hohe Mindestanforderung an die Normung des Öles. Daher dürfte Dein ÖL wahrscheinlich doch in Ordnung gehen. Ich würde aber dennoch 5er einfüllen.
     
  6. Michal

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    Nur mal nebenbei bemerkt:

    Beim Favorit um Gottes Willen KEIN 5W einfüllen - wer gibt denn solche Tipps??? ?(

    Der Motor ist ursprünglich für 15W40 gebaut worden und ich würde maximal bis 10W mitgehen, zumal beim 5W dann auch deutlich die Neigung zur Undichtigkeit steigt.

    Ich hatte vor vielen Jahren 1x testweise kurzzeitig 5W Öl eingefüllt mit dem Ergebnis, dass er morgens nach dem Kaltstart die ersten Sekunden richtig bösartig "gefietscht" hat, das klang gar nicht gut....

    5W Öl ist für diesen Motor absolut ungeeignet und auch von den Kosten her absolut nicht nötig.

    Gruß Michal
     
  7. #6 Octarius, 07.11.2011
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    Ich hatte zunächst nicht bemerkt dass ich in Favoritforum bin und bin von den neueren Modellen mit VW-Technik ausgegangen.

    Ein 5er Öl dürfte aber auch für den Favoritmotor passen und wäre auf jeden Fall meine erste Wahl.

    Wenn Dein Motor mit 5er Öl Geräusche macht, mit 10er nicht, dann ist irgendetwas anderes nicht in Ordnung. Das 5er ist beim Kaltstart dünner, etwa so als würdest Du einen warm gefahrenen Motor anlassen.
     
  8. #7 Korryptos, 07.11.2011
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    Nein definitiv nicht! In der Felicia Betriebsanleitung steht, beim 1,3 liter Motor sind Öle unter der Viskositätsklasse 10W nicht zugelassen. Und der 1.3er Felicia Motor ist der gleiche wie im Favorit.

    PS: Wörtlich steht drin: "Motoröle unter der Viskositätsklasse SAE 10W sind beim 1,3l- Motor nicht zu verwenden.
     
  9. #8 Octarius, 07.11.2011
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    Okay, dann ziehe ich meine Ölberatung zurück. Sorry für die falsche Auskunft.
     
  10. #9 Modestia01, 07.11.2011
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    öl 10W40 ist voll ok
    die ölpumpe mit ventilkugel erreichst du von unten nach abbau der ölwanne
    druckunregelmässigkeiten können auch am ölfilter liegen
     
  11. Timmy

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    Entschuldigung, aber deiner Aussage entnehme ich, dass du keine Ahnung von Motoren hast.
    Natürlich kann der alte Skodamotor Geräusche machen, wenn er das falsche Öl bekommt. Und das bedeutet dann nicht zwangsläufig das er kaputt ist.
    Schon mal in Richtung Lagertoleranzen gedacht? Bauform der Ölpumpe?

    Es ist ein Irrglaube anzunehmen das dünneres Öl automatisch besser ist. Aber nichts für ungut, ich hab vor 15 Jahren auch so gedacht und in alte Motore das dünnste teureste Öl gekippt.
    Der alte Skodamotor ist wie ein Trecker. Dem reicht die billigste 15W40 Plörre aus und er läuft ne halbe Ewigkeit damit. Vorraussetzung man wechselt in 10-15tkm Intervallen.
     
  12. #11 rapid 136, 07.11.2011
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    hallo,

    Wenn der Öldruck sporadisch auf 5-7 bar ansteigt, würde ich mal an Stelle des elektrischen Gebers ein ordentlichse Manometer anschließen.
    die elektrischen Geber gehen auch mal kaputt und selbst die von VDO haben manchmal solche Anwandlungen.
    Habe selber eine VDO Instrument 0-5 bar eingebaut und nach dem Einbau eines neuen Motors (alles neu incl. Lager, Dichtungen usw) zeigte mir das Ding plötzlich nurnoch 3 bar an, egal ob kalt oder warm....
    Vorher am alten Motor war noch alles gut.
    Also hab ich mit nem ordentlichen geeichten Manometer (von der Arbeit) überprüft....siehe da, alles gut, der Druck steht bei ca 4-4,5 bar, ab 2000U/min.
    Warum die Geberdose aufeinmal nicht mehr wollte, keine Ahnung....
    Mit ner neuen zeigt nun auch das VDO wieder genau an.

    Normaler weise sollte der Druck nicht viel höher als 4,5 bar liegen,ebal ob warm oder kalt.
    Ein zuhoher Öldruck ist genauso schädlich wie ein zu geringer, da zuviel die Lager auswäscht.

    der Ölfilter scheidet definitiv aus, da die Messstelle ja an der letzten Schmierstelle angebracht ist und das Regelventil sitzt direkt an der Pumpe, der Filter also dazwischen.
    Ist der zu, hat er aber trotzdem noch ein Sicherheitsventil intern um ein Platzen oder einen Trockenlauf zu umgehen.

    Also prüfe zuerst den Druck,bevor du irgenetwas auseinander baust.
    Wenn der Motor innen sauber ist und du ordentliches Öl fährst, neigen die Regelventile eigentlich nicht zum Ausfallen.....selbst nach 200000 Km ist da nix ausgeleiert oder verklemmt...und wenn,fällt eher der Druck ab.

    Die Aussage,daß Skodamotoren auch mit billiger " PLÖRRE " auskommen halte ich aber für sehr bedenklich....

    Ein gutes Öl schmiert nicht nur,sondern hält auch den Motor sauber.....soll heißen, es nimmt den Schmutz mit in den Filter und setzt ihn nicht innen am Gehäuse ab.

    Die Favo oder Feli-Motoren sind zwar sehr robust und sehr gutmütig aber wenn sie mit billiger Plörre gequält werden werden sie irgendwann ihren Dienst verweigern.
    Ich fahre meinen Motor ( favo, 1340ccm,aber im Heck eingebaut) nur mit 10W60 castrol.

    Moritz
     
  13. Timmy

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    Wenn da nach 200tkm wirklich mal ein Verschleiß sichtbar ist, so darf das sein ;) Ich kippe in den alten Motor nur Öl die im Schnitt nen 10er kosten rein.
    Besser als die Jauche aus Ostzeiten (vielleicht noch die aus der Braunkohle)sind die allemal ;)

    Und ja es ist unbestritten, das man durch ein höherwertiges Öl noch etwas an Lebensdauer rausholen kann. Nur ist es fraglich ob es bei den Wechselintervallen (10-15tkm)Sinn macht. Ich kann auf jeden Fall bisher nichts negatives feststellen, schon garnicht bei meinem 40kW Hochstleistungs 1.3er :thumbsup:
    Ich kann gerne mal meinen Ventildeckel abnehmen und zeigen, dass da alles sauber ist. Der Motor hat aktuell um die 100tkm weg und min. 60tkm davon mit Billig-Baumarkt-Öl :thumbup: Bei einem ZKD-Wechsel (Standschaden, der Wagen war 10 Jahre stillgelegt) bei etwa 65tkm war auch innen nichts auffällig.

    Aber Thema Öl ist wie immer eine Glaubensfrage ;) :P 8) :thumbsup: :thumbup: :whistling:
     
  14. #13 Helixuwe, 08.11.2011
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    Das kann doch nur der Geber sein. Ich hab mal beim 1.6 Feli 5 W gefahren und alles war gut. Bis am Ende einer Autobahnfahrt im Sommer an der nächsten Ampel die Öllampe flackerte und endlich voll aufleuchtete. Mit 5 W ist der Ölverbrauch bei meinen 250er Helixmotoren bis ca. max 90 km/h gleich null, aber bei dauerstrich 120 ist der Öltank nach spätestens 200 km leer. Mit 10 W habe ich dann wenigstens 500 km bis der Tank leer ist. Und genau so verhält sich der 1.3er, nur nicht zu dünnes Öl verwenden auch wenn man dadurch meint Benzin zu sparen. Aber der Motor ist nun mal hinsichtlich Dünnflüssigkeit auf dickeres Öl angewiesen das gerade im kalten Zustand sofort überall zu finden ist und nicht wie das Dünne das bei heiß abgestellten Motor komplett in die Wanne zurückfließt und durch die Pumpe mit ihren großen Spaltmaßen nicht sofort mit genügend Druck alle Schmierstellen erreicht. 5 W oder 0 W würde ich erst nach 7 tkm mit Keramikpaste im Öl auf den Motor kippen, denn dann ist es egal ob Öl da ist oder nicht. Auch mit modernem 15 W sind Ölwechselintervalle von mehr als 20 tkm drin, denn von SE zu SL ist es doch ein weiter Schritt. Die moderen Öle sind doch um einiges haltbarer.
    Gruß Uwe
     
  15. #14 AndreasM, 10.11.2011
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    Vielen Dank erst einmal für die Antworten.

    Das Manometer sollte ich wirklich mal gegen ein kalibriertes überprüfen.
    Zumindest geht es im unteren Bereich richtig, denn die Öldruckleuchte fing an zu flackern, als der Druck lt. Manometer zwischen rund 0,5 und 1 bar lag (oder beides geht falsch...).

    Meine neueste Beobachtung:
    Bis zum Sommer gab es so gut wie keinen Ölverbrauch. Zwischen den Ölwechselintervallen musste ich eigentlich nichts nachfüllen. Ich fahre LPG und eine Verdünnung des Öls mit Benzin würde ich daher ausschließen.

    Dann, nach Autobahnfahrten, stieg der Ölverbrauch auf vielleicht 0,25 l/1000 km

    Nach meiner letzten Tour über die Autobahn gab es keinen Ölverbrauch auf 1000 km.

    Heute schaute ich nach dem Ölstand: er stieg an (am Messstab: halbe Länge zwischen Min./Max. über Max., also vielleicht 0,25 l). Unter dem Öleinfülldeckel ist kein Schaum o. ä., also Wasser wird es wohl nicht sein. Gleichzeitig habe ich einen Öldruck von max. 5 bar (lt. Anzeige des bisher nicht überprüften Manometers), also hier eine Art "Normalisierung".

    Voraussichtlich werde ich mir kommendes Wochenende mal das Druckhalteventil, die Ölwanne von innen und das Manometer anschauen.

    Oder hat noch jemand einen Hinweis für mich unter Berücksichtigung des Ölstandanstiegs?

    Grüße
    AndreasM
     
  16. Timmy

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    Nach deiner ganzen Beschreibung würde ich vermuten das die Zylinderkopfdichtung defekt ist. Es spricht alles dafür. Der Druck stammt dann von entweichender Verdichtung der Kolben. Die Verdichtung kann durchaus in den Ölkreislauf entweichen und mit steigender Drehzahl einen Druckanstieg erzeugen.
    Und wenn dein Öl mehr wird und du nur Gas fährst, so wird es schon Kühlwasser sein, dass muß sich nicht zwangsläufig in Schaum zeigen.

    Die ZKD am Favoritmotor ist sowieso anfällig und mit LPG und der daraus resultierenden größeren Hitze noch vielmehr.
     
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  18. #16 AndreasM, 11.11.2011
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    Hallo Timmy,

    das ist etwas, was ich nicht hören wollte, denn der Wechsel dieser Dichtung schreckt mich ein wenig ab.
    Egal: alles ist machbar.
    Es klingt plausibel, zumal die ZDK ja nicht unbedingt (auch) am Wasserkreislauf gerissen sein muss.
    Vorstellen kann ich mir auch, dass es ein wenig dauert, bis der Druck im Ölkreislauf nach einer Absenkung auf Leerlaufdrehzahl sinkt.

    Dann mal die naive Frage von jemandem, der ein wenig vom Wechsel der ZKD abgeschreckt ist:

    Sicherlich sollte das kurzfristig gemacht werden, oder?

    Es werden Dehnschrauben verwendet, die man auf alle Fälle erneuern sollte?

    Ist immer ein Planen des Zylinderkopfes erforderlich, oder schraubt man die Schrauben des Zylinderkopfes rückwärts zur Montagerichtung ab und kann sich dann das Planen sparen?

    Grüße
    AndreasM
     
  19. Timmy

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    Beim Favoritmotor dürfen die Schrauben wiederverwendet werden. Festdrehen in drei Stufen. 1. 20 Nm 2. 90° 3. 90°

    Und ja, dass solltest du bald machen. Planen muß man nicht, nur wenn es nötig ist. Gelöst werden die Schrauben immer in umgekehrter Anzugsreihenfolge.
    Vor der Montage des Kopfes muß darauf geachtet werden, das die Laufbuchsen ca. 0,1mm über dem Rand des Gehäuses stehen. Ist das nicht der Fall muß man die Laufbuchsen rausziehen und Kupferscheiben unterlegen. Man kann das auch sein lassen, dann ist aber eine Abdichtung der Buchsen zum Wasserkreislauf nicht 100% gewährleistet.

    Es gibt aber kaum ein anderes Auto aus der Zeit, wo der ZKD Wechsel so einfach ist.
     
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Drehzahlunabhängiger Öldruckanstieg

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