Drehzahl und Gefälle

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Abductee

Guest
servus,

beim normalen Fahren wird die Drehzahl ja vom Begrenzer begrenzt (:rofl:).
aber wie schaut es aus wenn die Drehzahl nicht von der Motorleistung abhängt sondern vom Straßenzustand, sprich beim Bergabfahren?
da kann er ja nix begrenzen, minusgasgeben geht ja schlecht (außer Rückwärtsgang vielleicht).
das dürfte doch des Motors Tod sein oder?
die Wärme steigt und steigt und irgendwann reißt der Schmierfilm ab, aber wahrscheinlicher wird sein das die Lager vorher AA gehen.

was sagt denn ihr zu dem Gedanken?

mfg
Abductee
 
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Finisher

Guest
Einfach mal ausprobieren. Hab des schonmal gehabt, das ich durch Bergab-Fahren in den Begrenzer reingerutscht bin. Is übel, wenn du bei Tacho 220/225 auf einmal total eingebremst wirst. Seitdem geh ich bei bergab immer n bischen vom Gas :]
 

Abductee

Guest
Servus,

ich meinte ja wenn man den Fuß vom Gaspedal herunten hat.
Praktisch mit Standgas fährt.
 

Finisher

Guest
Meinst du ehrlich, dass man mit Standgas in den Begrenzer reinlaufen kann? Da muss es aber extrem
berab gehen. Solche Berge kenn ich nicht mal bei uns im süden. :blau:

Aber im ernst. Ich versteh echt noch nicht was du meinst. :grübel: Ich mein mit Standgas dürfte das ned gehen. Und wennste auskuppelst, dann is die Drehzahl eh gleich wieder ganz unten.

Was anderes is natürlich, wennste vollgas bergab fährst, auskuppelst, und nen Gang zurückschaltest. Damit kannste wahrscheinlichim Standgas einen Motor :toedlich:

Aber wer macht sowas :nee: :keineahnung:
 

Kabottke

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Hallo, also ich hab im Octi von meinem Vater mal die folgende Beobachtung im Zusammenhang mit dem Tempomat(geht aber auch ohne) beim 1.9 TDI gemacht:
Es ging bergab, und ich hatte ne gewisse Geschwindigkeit an der GRA eingestellt(weis nicht mehr welche) Der Spritverbrauch ging auf 0,0 zurück, also totaler Schubbetrieb. Als es noch steiler bergab ging, ging der Spritverbrauch auf ca. 0,8 Liter hoch und der Motor bremste noch etwas stärker! Als es am steilsten war ging der Verbrauch wieder 0,0 zurück und die Motorbremse war wieder geringer. Ich stelle mal folgende gewagte Theorie, und bestehe nicht auf Richtigkeit, geschweige denn ob es überhaupt möglich ist:

Der Motor kann in einem kleinen Bereich durch gezielte "Falscheinspritzung" die Motorbremswirkung noch verstärken.

Wenn du aber gezielt oder durch Versehen mit Zurückschalten in den roten Bereicht kommst, kann dir niemand mehr helfen! Der Motor wird einfach rein mechanisch durch die Antriebsräder/Getriebe überdreht! Selbst Motor aus hilft da nichts, da das Drehmoment des Getriebes immer noch anliegt und dir wahrscheinlich den Motor zerreißt! Einziges Mittel: Kuppeln/Schalten
 

Aimee

Guest
Hi,

also wie fahre ich dann am Motorgesündesten den Berg rauf oder runner? :grübel:

Soll ich lieber im dritten fahren und bremsen, oder doch lieber in den zweiten schalten und riskieren das er heult?


MFG de Aimee:hexe:
 

Abductee

Guest
servus,

ok, vielleicht hab ich mich blöd ausgedrückt, ich meine wenn die motorbremswirkung nicht mehr ausreichend ist und die drehzahl immer mehr steigt.

mfg
Abductee
 
Kletti

Kletti

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Dann bremst man ab und zu mal - oder noch besser - man verlangsamt die Fahrt richtig, schaltet herunter und schon langt die Motorbremskraft.

Für alle die es nicht glauben gibt das Newtonsche Gesetz darüber Aufschluss.

Kraft = Masse * Beschleunigung

Da wir die Masse nicht ändern können bleibt uns also nur die Möglichkeit die Beschleunigung zu beeinflussen. Halten wir die gering durch kleinere Geschwindigkeit (bei gleichbleibendem Gefälle ergibt sich damit eine kleinere Beschleunigung) wirkt auch nicht so eine große Kraft auf den Motor - damit ist die Wirkung der Motorbremse größer und der Einsatz der Bremse nicht so häufig notwendig.
 

Abductee

Guest
servus,

wie man bergabfährt weiß ich, mir ging es um die theorie ob sich der motor in so einer situation selber begrenzt oder ob er soweit hochdreht bis schluss ist.

mfg
Abductee
 

Benni

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wie sollte er sich begrenzen? einfach alle ventiele verschlossen halten und abwarten bis der zylinderkopf oder die kolbenringe wegfliegen oder wie?

Nene der dreht sich dann einfach tod, auch wenn ich denke das es länger dauert da die belaustung ja anders ist, der motor schiebt ja nicht sondern wird geschleppt. Der zug an den kolben ist ja dadurch andersrum.

Aber für kurze zeiten halten motoren das eigentlich aus, hab auch mal ausversehen bei 80 zurück in den ersten geschaltet und voll eingekuppelt (jaja war müde ich wollt in den dritten...) haben kurz die reifen gequitscht und der drehzahlmesser ging an oder über die 7000... klang sportlich aber ich hab dann sofort auf die kupplung gehaun. Ähnliches ist nem kumpel bei der neuerlichen Testfahrt mit dem Golf R32 passiert in beiden fällen wurde weit in den roten gedreht und beide motoren haben keinen schaden genommen.

Ich denke verschlaten ist ähnlich wie bergabfahren da der motor bei den drehzahlen ja keinen schub mehr aufbringen kann und von der masse geschoben wird. Hätte er da nen mechanisch wirkenden begrenzer müsste er ja irgendwie blockieren oder so... das tut er eh...wenn der kolben erstmal klemmt *g*.

lg
Benni
 
olbetec

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Na dann muß ich doch noch mal als Klugscheißer ran:
Kraft = Masse * Beschleunigung
Cool, das ist richtig. Die Kraft (hier Hangabtriebskraft) ist aber bei gleichem Gefälle konstant (die Fall- oder Erdbeschleunigung, die da beim Gefälle wirkt, ist und bleibt 9.81 m/s²).
Der Erklärungsansatz ist auch richtig. Runterbremsen, langsamer fahren. Und da ist auch schon die Erklärung:
Fährt man langsamer den Berg runter, kann man einen kleineren Gang wählen, und in dem ist die gleiche Bremswirkung des Motors aber durch die höhere Untersetzung viel größer...
Puh, hoffe, das war verständlich...
Munter bleiben
OlBe
 

Reiner

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@zimmtstern

wieso, ist doch einfache Grundlagenphysik ? :frage:

Ich denke, man hat die Kraft mit der kinetischen Energie verwechselt, die ja quadratisch mit der Geschwindigkeit zunimmt und bei deren Umwandlung in Wärme gut Bremsbeläge verbraucht werden können.
Andererseits ist die potentielle Energie ja fest, wenn ich mit dem Auto auf dem Berg stehe und herunter will.
Also am besten etwas Zeit zur Umwandlung lassen, auch wenn es mit dem direkten Weg über den Abhang und Umwandlung beim Aufprall am schnellsten geht. :grübel:

Gruß Reiner
 
olbetec

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Andererseits ist die potentielle Energie ja fest, wenn ich mit dem Auto auf dem Berg stehe und herunter will. Also am besten etwas Zeit zur Umwandlung lassen...
Genau: Wer langsamer den Berg runterfahrt, der hat für die gleiche pot. Energie mehr Zeit, diese mit einer rel. konstanten Bremskraft (hier Motorbremse) abzubauen.
Reicht die Bremskraft des Motors nicht mehr aus, dann wird aus der pot. Energie nicht nur (Motorbrems-)Wärme, sondern auch noch kinetische Energie (wir werden schneller und schneller trotz Motorbremse:graus: )... Dann hilft nur wieder Anker schmeißen (kinet. Energie -> Bremswärme) und Geschwindigkeit an die vorhandene Motorbremsleistung anzupassen...
Munter den Energieerhaltungssatz am Berg studiert...:schuss: :umfall:
OlBe
 
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