DPF - Es geht auch OHNE Additiv beim Superb 2.0 TDI

Dieses Thema im Forum "Skoda Superb I Forum" wurde erstellt von Berni, 08.09.2008.

  1. Berni

    Berni

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    Wußtet Ihr, das einige Superb 2.0 TDI auch mit DPF ohne Additiv auskommen?

    Vor ein paar Tagen erfuhr ich vom Werkstattmeister meines Skoda Autohauses, dass mein DPF ohne Additiv arbeitet, also quasi wartungsfrei bis ins hohe Alter, ohne teuren Austausch nach 4 Jahren. Na wenn das mal keine gute Nachricht ist.

    Skoda hat im Superb unterschiedliche DPF-Systeme verbaut. Ich vermute, dass dies selbst für SAD neu und überraschend ist.
    Die Bedienungsanleitung behauptet zwar das Gegenteil, aber da steht ja auch zum Thema Motoröl ziemlicher Unsinn drin.

    Was mich erstaunt:
    Es geht also doch, beim längs eingebauten 2.0 TDI die gewünscht Verbrennungstemperatur durch Eingriffe ins Motormanagement zu erreichen.
    Die hier im Forum gezogenen Rückschlüsse über die Notwendigkeit des Additivs scheinen also nicht zu stimmen. Wahrscheinlicher ist, dass anfangs der PDF beim Superb mit Additiv-Technik versehen wurde, weil man noch altes Gerümpel im VW Passat Regal herumliegen hatte? :whistling: Vielleicht auch einfach so nach Lust und Laune ... :) Macht nichts ...
    Ihr könnt selbst nachschauen, welches System Ihr habt: Lt. Werkstattmeister ist der Additivbehälter im Kofferaum irgendwo im Bereich der Reserveradmulde untergebracht, falls er vorhanden ist.

    Viele Grüße
    Berni
     
  2. AdMan

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  3. marc

    marc

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    der Behälter ist in der Reserveradmulde
     
  4. Michal

    Michal Forenurgestein

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    Hallo!

    Das ist tatsächlich gut möglich - denn auch bei meinem Superb - Leihwagen war KEIN behälter in der Reserveradmulde zu finden - ich habe extra mal nachgesehen!

    Dafür hatte der Wagen ja auch massivste Probleme mit dem DPF - inkl. Filterkomplett-Tausch in Österreich.....

    Der alte Superb ist definitiv (auch nach Werkstattaussage und in verschiedenen Foren bekannt) das anfälligste Auto im Bereich DPF! Beim Leihwagen kam alle 200km die Lampe und man musste völlig unsinnige Fahrten von teils 30km machen, bis die wieder aus ging. Und als "Bonus" dann im Urlaub nach nur EINEM abgebrochenen Reinigungsvorgang der Notlauf mit Werkstattdiagnose "keine Regeneration mehr möglich".....

    Man muß allerdings wohl hier in 2 Lager unterteilen, die Ersten (Beneidenswerten) haben NIEMALS Probleme und die Anderen dafür ständig.... :cursing:

    Mit dem neuen Octi, der seinen DPF gleich hinter dem Motor hat, hatte ich bis dato noch keinerlei Probleme, auch liest man davon nirgends was. Hoffentlich bleibt es so.

    Gruß Michal
     
  5. #4 michaelsunrise, 09.09.2008
    michaelsunrise

    michaelsunrise

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    Was könnnte hier wirklich der Fall sein ??

    So ein Modell hab ich in Österreich auch schon gesehen, ein 2.0 TDI Superb mit ca. 140 PS .... JEDOCH OHNE DPF... und das ist wohl der um den es hier geht... natürlich hat der auch keinen Additivtank

    Den gab es meines Wissens kurze Zeit alternativ zum Modell mit DPF

    Ich bin mir aber sicher.. wenn DPF dann Additivsystem und Tank...wenn der fehlt fehlt auch der DPF.. und es kann trotzdem der Zweiliter TDI drin sein.

    Ist aber sehr selten..... und es gab zum Schluß auch einen schwächeren 1.9 TDI ohne DPF

    hoffe daß es so stimmt..

    LG Michael



    edit... da fällt mir ein was ich mal im britischen Skodaforum gelesen habe..Es gab ganz am Anfang einige wenige Fahrzeuge mit DPF und einem anderen Zweilitermotor... die angeblich in England vom Werk zurückgenommen werden mußten.. was da los war ist mir nicht bekannt.

    edit.....hab den Text auf briskoda wieder gefunden.. es war nicht in England sondern in Schweden.... wer den Test lesen kann weiß mehr...

    This is my first post in this forum. I have a Superb 2.0 DPF and got a real scare when i read this thread. Therefore i called a friend of mine who is a Skoda tech, he told me that the first Superbs here in Sweden was delivered with 16v engines but they were all recalled and replaced with 8v engines due to problems with the particlefilters. I have now driven my Superb (8v) 25000 km without any problems whatsoever and the last 1000km with a pluginbox from KCR that gives me 170 bhp/385 mn and it works like a dream it also lovered my fuelconsumption from 6.5lit/100km to 5.5lit/100 km. If anyone are interested in these boxes go to http://www.kcr.se If you decide to call tehm ask for a guy named Niklas who is their chief programmer and knows just about everything there is to know about VAG:s dieselengines. He did also confirm the story regarding 16v vs 8v engines that my friend told me.
     
  6. Michal

    Michal Forenurgestein

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    Guten Morgen! Also mein Leih-Superb mit EZ 06/07 auf das Autohaus hatte zumindest in der Reserveradmulde KEINEN Behälter und aber zu 100% einen DPF, welcher ja dann auch die Probleme machte und getauscht werden mußte.
    Gruß Michal
     
  7. Draco

    Draco

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    Die Skoda Motoren kommen ja immer noch aus dem VAG Regal, aus dem auch VW und Audi ihre Motoren beziehen. Da reicht es, sich bei der Konkurrenz schlau zu machen:

    Den Passat gab es zu Beginn der DPF Ära mit Additiv-Tank, wurde aber kurz danach nur noch mit wartungsfreiem DPF verkauft.
    Bei Audi wurde die Additiv-Geschichte übersprungen. So hat z.B. mein Audi Bj 2006 einen 2,0 TDI, 140PS mit wartungsfreiem DPF drin. Weil der DPF hier schon nah am Motor verbaut ist, gibt es auch keine Probleme mit dem Filter.

    Vor diesem Hintergrund wäre es nur naheliegend, wenn auch Skoda mittlerweile nur noch wartungsfreie DPF verbaut.
     
  8. Berni

    Berni

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    Die DPF-Probleme liegen ja nicht am Superb, sondern sind auf störanfällige Komponenten zurückzuführen, die im gesamten VW-Konzern verwendet werden. Auch in AUDI und VW-Passat-Foren wimmelt es von DPF-Geschädigten.

    Nach meinen leidvollen Erfahrungen würde ich in Zukunft bei DPF-Problemen mit Notlauf usw. zuerst mal den (störanfälligen) DIfferenzdrucksensor (für ca. 100 Euro) wechseln lassen, bevor man viel Zeit und Geld für Herummurkserei verschwendet.

    Der DPF arbeitet eigentlich sehr zuverlässig und ich schätze, dass er einfach aus Unfähigkeit in über 90% aller Fälle zu Unrecht getauscht wird.

    Bei Skoda kommt erschwerend hinzu, dass dort bei SAD im Support nicht gerade die fähigste Besetzung ist (Gute Leute benötigt man wohl in der Entwicklung bei VW/Audi). Anders ist es wohl kaum zum erklären, dass die Superb-Unterlagen/Bedienungsanleitung zum DPF schlichtweg falsch sind (OHNE Additiv) und außerdem falsche Motorölempfehlungen ausgesprochen werden, sowohl in der Bedienungsanleitung als auch auf mehrmalige Nachfrage bei Skoda-Auto Deutschland direkt.

    Insofern verstärkt sich das Problem gerade bei Werkstätten, die nur Skoda (aber nicht Audi und VW) warten, die zudem auch in Garantiefällen manchmal tagelang auf irgendwelche Reparaturfreigaben warten müssen. Das führt dazu, dass der Wagen oft mit dem gleichen Fehler unrepariert wieder an den Kunden zurückgegeben wird, oder mehrtägigen Werkstattaufenthalten.
    Das mag bei Kleinwagen ja noch hinnehmbar sein, beim Premiumprodukt Superb nicht!

    Ich werde meinen Skoda in Zukunft nur noch zu Werkstätten bringen, die auch auf AUDI- und VW-Support und - Erfahrung zurückgreifen können und somit nicht vom schlechten Skoda-Support abhängen.
    Ich hatte von Juli bis Oktober ca. 10 Werkstattaufenthalte, teilweise manchmal eine ganze Woche Standzeit und zwischen den Wekstattaufenthalten immer wieder DPF-Warnleuchte, Motorleuchte und Notlaufprogramm.
    Alle möglichen Sensoren, Kabel und Schläuche wurden gewechselt, übrigens auch der Turbolader und natürlich der DPF. Ich verbrachte immer mehr Zeit in der Werkstatt, um zu begreifen was da eigentlich vor sich ging. Auf dem Prüfprogramm erschien immer wieder die Fehlernachricht von Kurzschluss und unplausiblem Abgasdruck-Signal. Erst zu allerletzt wurde der defekte (!) DIfferenzdrucksensor getauscht (für mich als Laie eigentlich das Logischste und Naheliegendste).

    Seitdem läuft alles wieder einwandfrei, und auch der Verbrauch ist wieder im grünen Bereich.

    Mir kam es zeitweilig vor, als hätte die Werkstatt genausoviel dazugelernt wie ich. Oder war das nur eine naive Hoffnung von mir? :rolleyes:

    Ob nun der DPF nun mit Additiv oder ohne additiv moderner ist, halte ich für eine ziemlich unnsinnige Debatte. Tatsache ist, dass sowohl Mercedes als auch DPF-Pionier Peugeot nach wie vor Additive (z.B. mit Harnstoff) setzen. Fakt ist auch, dass es ohne Additiv wesentlich preiswerter ist, da der sehr kostspielige Austausch bei 120.000 km entfällt.
    Dafür wird beim Regenerieren jedoch übers Motormanagement mehr Diesel eingespritzt und verbraucht. Beides scheinen mir nur unausgegorene und bereits heute schon veraltete DPF-Lösungen zu sein. Eine zur Verbrennung nötige Temperaturerhöhung auf dem elektrischen Wege zu erzeugen wäre sicher moderner und umweltverträglicher.

    Gruß
    Berni
     
  9. AdMan

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  10. jan78

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    Hi,
    zum restlichen Thema möchte ich mich nicht äußern. Aber warum soll bitte eine Temperaturerhöhung elektrisch besser sein? Weil das Auto der Zukunft sowieso an der Steckdose hängt? Woher kommt denn die elektrische Mehrleistung? Noch eine e-Heizung direkt hinter dem Motor einbauen? Klingt sinnvoll ;-)
    Mehr Sprit zu verbrennen für einen kurzen Zeitraum klingt da irgendwie einfacher für mich.

    Oder belehr' mich eines Bessseren...

    Gruß,
    Jan
     
  11. Berni

    Berni

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    Falsch!. Es ist nicht nur EIN kurzer Zeitraum, sondern es handelt sich im Laufe der Zeit um sehr viele Zeitintervalle, in denen der Dieselverbrauch drastisch erhöht wird, um die erforderliche Verbrenungstemperatur im DPF zu erreichen.
    Im langfristigen Mittel bedeutet das einen durch das DPF um ca. 2 - 4 % erhöhten Verbrauch, also einen Wert, der durchaus zum Nachdenken über sinnvollere Alternativen anregen sollte.

    Für viele mag Strom nur etwas sein, das für teures Geld aus der Steckdose kommt. Man muss da schon etwas weiter denken, denn Strom ist in unseren Autos auch ein Abfallprodukt, das nur in sehr wenigen Autos genutzt wird. Das Gesamtkonzept eines Toyota Prius oder eines Hybrid Lexus zeigt, was bereits heute serienreif an Energierückgewinnung und Speicherung im Auto möglich ist, wenn man nur will.

    Ein anderer wichtiger Punkt ist der erhöhte Verschleiß:
    Erhöhung der Temperatur bedeutet immer auch höheren Verschleiß! Beim Eingriff übers Motormanagement ist das komplette Abgassystem (einschl. Turbolader) davon betroffen. Im Gegensatz dazu lässt sich eine E-Heizung genau dort anbringen, wo sie nöig ist, nämlich im DPF.


    Gruß
    Berni
     
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