Dieselmotor & Kerosin !???

Diskutiere Dieselmotor & Kerosin !??? im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; hallo leute! bin beim surfen auf eine homepage eines flugzeugmechanikers gestoßen und der behauptet tatsächlich: "Flieger mit...

s.katz

Guest
hallo leute!

bin beim surfen auf eine homepage eines flugzeugmechanikers gestoßen und der behauptet tatsächlich:

"Flieger mit Strahlentriebwerken benötigen Kerosin und entspricht in etwa der Beschaffenheit von Petroleum. Es ist möglich auch Dieselfahrzeuge mit Kerosin zu betreiben, ohne das ein schaden am Motor entsteht."

naja, irgendwie schwer vorstellbar. mit einem traktor wohl möglich :rofl:

machen wir doch einen abstecher zum flughafen und tanken bischen kerosin :blau:

gruß,

s.katz
 
Kletti

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:rofl: Das ist ja lustig. Da fliegt dein Diesel schon im Tank - mit ne'r ordentlichen Stichflamme. Gib doch mal die Seite von dem "Techniker".
 

Christoph

Guest
...ist vollkommem korrekt! Diesel, ist rein chemisch gesehen von der Grundstrucktur nicht wesentlich anders aufgebaut als Kerosin. Kerosin enthält nur noch ne ganze Menge Zusatzstoffe und ist höhewertig raffiniert...(vgl. Normalbenzin und Super Plus)
 
Kletti

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@hristoph
Rein chemisch gesehen ist Benzin auch nicht anders aufgebaut als Kerosin oder diesel oder Petroleum...
Es wird schliesslich alles aus Mineralöl gewonnen durch fraktionierte Kondensation. ;-)
Daraus nun abzuleiten - nehme Kerosin statt Diesel ist irrig und kostet den Motor. Selbst ein Mischen von Kerosin und Diesel kostet den Motor, erst recht bei hochgezüchteten TDI's. :nono: Alte Tricks der Trucker wie zum Beispiel im Winter dem Diesel ein wenig Spiritus beizumengen in geringen Mengen (ca. 1l auf 300 l) (wasserbindend und damit frostsicherer) sind ok, aber auch nur aus der Tatsache heraus, das ein LKW-Motor keinen wirklichen Vergleich zum PKW-Motor darstellt. Dort regiert der Hubraum, der wahre König der Motorisierung.

Und... von höherwertiger Raffinerie kann keine Rede sein, da bei der oben schon erwähnten fraktionierten Kondensation der Unterschied Diesel/ Kerosin darin besteht, das Kerosin bei 150-180 °C und Diesel bei 250-350 °C gewonnen wird. :fluch:

@ALL
Lasst die Finger von solchen "Tipps". Es lohnt nicht. Selbst die Idee Heizöl zu verwenden, was wirklich geht, ist keine - da beim Erwischen (sichtbar an der anderen Farbe des HÖ) richtig böse Sanktionen auf denjenigen zukommen.
 

Tobi

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ist das net eigentlich irgendwie verfassungswiedrig?

Ich meine auf welcher Grundlage basiert eigentlich die Regelung mit dem Heizöl?

Wenn ich 50 Liter Heizöl habe und ein Auto das mit Diesel fährt und mit Heizöl fahren kann, wieso kann mir der Staat eigentlich verbieten mein Heizöl in mein Auto zu kippen?
 
RalphB

RalphB

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Weil es ein Gesetz zur Besteuerung von Kraftstoffen gibt, welches regelt, dass bei der Verwendung von Diesel in Kfz eine bestimmte Steuer zu zahlen ist. Besteuert wird aber nicht die Verwendung des chemisch gleichen Stoffes für Heizanlagen. Verwendest Du Heizöl im Tank eines Autos, machst Du Dich der Steuerhinterziehung strafbar.
Und das ist in diesem Falle sehr einfach nachzuweisen, da der Farbstoff, wenn auch nur einmal mit Heizöl getankt wurde, sich für den Rest der Zeit im Kraftstoffsystem niederschlägt.

Also: Finger wech! Is doch eh schon günstiger als Benzin.
Viele Grüße und schönes Wochenende
Ralph
 

Martyn

Guest
Bei Heizöl dürfte eher das Hauptproblem sein, das sich der Farbstoff an den Einspritzdüsen ablagern wird und du dann vielleicht alle 20.000 km neu Einspritzdüsen brauchen würdest. Bei einem Brenner von einen Ölofen muß jedes Jahr die Düse gewechselt werden und das zeug hängt sogar nicht im Brennraum. Allerdings haben einige schon versucht den Farbstoff vorher aufzulösen, was aber nicht einfach ist.
 

TDI-Schrauber

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Hallo!

Das Problem an den genannten Kraftstoffen sind hauptsächlich deren Eigenschaften.

Zwar ist die Grundsubstanz (fast) die gleiche, aber der Verarbeitungsprozess höchst unterschiedlich.

Moderne Dieseleinspritzanlagen benötigen einen Kraftstoff mit definierten Eigenschaften bezüglich Schmierfähigkeit, Reinheit (chemisch wie mechanisch), Zündwilligkeit usw.

Der "beliebte" Trick mit Heizöl führt im TDI unweigerlich zum Tod der Einspritzanlage. Ebenso wirken sich Kersoin oder Beimischungen von Benzin oder Spiritus aus.

Das Statement von Bosch dazu sieht so aus:

Keine Freigabe für folgende Kraftstoffe:

- Benzin *
- Petroleum und andere Kerosinarten *
- Alkohole (Methanol, Ethanol, Isopropylalkohol als Frostschutz, etc.) *
- Dieselkraftstoff mit Additiven, die im Zubehörhandel erhältlich sind (z.B.
Schmier-, Fließ-, Cetanverbesserer, etc.)
- Dieselkraftstoff mit ungelöstem Wasser
- Dieselkraftstoff-Wasser-Emulsionen (Aquazole)
- Dieselkraftstoff-Altöl-Mischungen
- Dieselkraftstoff mit Beimischung von Bioziden
- Marine-Destillatkraftstoffe (z.B. ISO 8217) *
- Heizöl (z.B. BS 2869) *
* einschließlich Beimischungen zu Dieselkraftstoff

Keine generelle Freigabe für folgende Kraftstoffe:

- Kerosin (F63, F35) *
- FAME gemäß DRAFT prEN 14214 > 5 Vol.% *
- Dieselkraftstoff mit Additiven für Abgasnachbehandlung (z.B. Additive
auf Cer-, Eisen-Basis)
* einschließlich Beimischungen zu Dieselkraftstoff

Dabei bedeutet "keine generelle Freigabe", dass man natürlich eine Einspritzanlage für diese Kraftstoffe fertigen kann. Jedoch ist die Anlage dann NUR für diesen Kraftstoff tauglich und zugelassen.
Biodieselfahrer sollten dies berücksichtigen, es liegt seitens Bosch keine Freigabe vor !

Aral hat zum Thema Kraftstoffe gute Informationsseiten im Internet:

www.aral.de
www.aral-forschung.de

BYE
TDI-Schrauber
 
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