Diesel oder Benziner in meinem Fall

Diskutiere Diesel oder Benziner in meinem Fall im Skoda Superb III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo liebe Community, möchte demnächst einen schwarzen Skoda Superb Sportline Facelift Kombi als Jahreswagen kaufen (DSG Getriebe) und stehe...

Kathrin12

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Hallo liebe Community,

möchte demnächst einen schwarzen Skoda Superb Sportline Facelift Kombi als Jahreswagen kaufen (DSG Getriebe) und stehe aktuell vor der für mich schwierigen Frage ob Diesel oder Benziner?

Zu meinem Fahrprofil:
Km pro Jahr: ca. 17.000 km
Strecke zur Arbeit: einfach 25 km
75% Landstraße, 15% Stadt, 10% Autobahn

Ob Diesel oder Benziner vom Fahrgefühl ist mir eigentlich egal, mir geht es rein um die Wirtschaftlichkeit.

Wenn ich mir die Verkaufspreise anschaue, gibt es scheinbar kaum einen Unterschied zwischen Diesel und Benziner, sprich der 190 PS Diesel wird nicht unbedingt teurer am Markt gehandelt wie der 150 PS Diesel.

Den großen Spritvorteil scheint der Diesel auch nicht mehr zu haben. Ich habe mal bei Spritmonitor nachgeschaut und da war das Ergebnis:
Durchschnittsverbrauch 190 PS Diesel: 6,80 Liter
Durchschnittsverbrauch 150 PS Diesel: 7,03 Liter

Ich wollte eigentlich mal den 150 PS Diesel (2.0 TDI), den gibt es am Markt aber kaum, da fast alle Autos die 190 PS Variante haben :(

Habe auch schon mal meine Daten bei einem Diesel/Benzin Rechner eingegeben, da gab es auch keine signifikanten Unterschiede.

Aus diesem Grund wollte ich euch als Experten einfach nochmal Fragen ob ihr vielleicht noch ein paar Argumente bzw. Punkte habt, die ich vielleicht noch nicht so auf dem Schirm habe..

Für jede Info bin ich sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Kathrin
 
SuperBee_LE

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Da würde ich fast sagen: Probefahren und Spaßfaktor ermitteln.
 
_Superb3V

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ich habe jährlich keine 12.000km und fahre Benziner. Fahrtweg zur Arbeit habe ich einfach 17km, ist für mich aber kein Grund für einen Diesel. Wie mein Vorredner schon schrieb, einfach mal Probe fahren und testen :D
 

Kathrin12

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genau dieser Spaßfaktor ist eben sekundär für mich. An erster Stelle steht die Wirtschaftlichkeit, sprich die Kosten von allem.

Theoretisch würde mir der 150 PS Diesel reichen, bin beide Diesel schon probegefahren, allerdings gibt es den kaum am Markt verfügbar :(

Und dagegen steht jetzt eben der 150 PS Benziner...
 

PolenOcti

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Was gegen den Diesel spricht, ist die aufwändige und somit potentielle defekt anfälligere Abgasnachbehandlung. Adblue auffüllen ist ebenso nötig und mit kosten verbunden. Beim Benziner wäre im Prinzip nur der OPF der Kosten verursacht und sich im laufe der Zeit sicher mal zu setzt oder ersetzt werden muss.
 

Gast129459

Guest
Ich würde einen Diesel empfehlen.
Wenn es den 1.6 TDI Motor gibt, dann ist der völlig ausreichend und mit 6-GangSchaltgetriebe.
Drehmoment satt , schaltfaules fahren, geringer Verbrauch,angenehmes Motorengeräusch
(bei 130 km/h Drehzahl =2200)
zuvor einen Roomster mit 1.4 Benzin Motor gefahren... Drehzahl :3500 bei 130 km/h
Für mich persönlich gibt es nichts angenehmeres als einen Diesel ....
 
tschack

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Auch über einen iV nachgedacht?
 
dathobi

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Kathrin12

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einen iV gibt es derzeit kaum auf dem Gebrauchtmarkt.
Bin bei solchen "gemischten" Systemen auch mit der Batterie vom Bauchgefühl auch immer etwas skeptisch, wenn ich daran denke, dass ich das Auto ca. 10 Jahre fahren möchte. Ist aber nur ein Bauchgefühl.
 
alfi64

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Auch über einen iV nachgedacht?
Nehme es mir bitte nicht übel aber iV und wirtschaftlich passt eigentlich nicht in einen Satz.;)
Ich weiss das ich mir hier damit keine Freunde mache aber zu wirtschaftlich gehört auch der Kaufpreis und die Nachhaltigkeit dazu.

Wenn es um ein wirtschaftliches Fahrzeug gehen soll dann würde ich da eindeutig den 2.0TDI 150 sehen.
Der ist ja komplett überarbeitet und wird in allen Tests die man so liest hochgelobt.
Das einzige was mich an dem Motor stören würde ist die Kombination Neuentwicklung und VW da bin ich immer sehr skeptisch.
 
Zuletzt bearbeitet:

andi62

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Abgesehen davon, dass sich diese Frage nur individuell beantworten lässt und die Antwort von zahlreichen Faktoren abhängt, selbst wenn man es nur ökonomisch versucht...

Hier fehlen für eine Entscheidung aber auch davon unabhängig noch ein paar Infos (oder ich habe sie überlesen).

Ich gehe mal davon aus, dass dieses Auto ein reiner Privatkauf ist. Dann ist zu klären:

1. Neu- oder Gebrauchtwagen.
2. Leasing oder Kauf.
3. Voraussichtliche Haltedauer.

Danach kommen die Unbekannten in dieser Gleichung: Marktentwicklung allgemein? Situation der Dieselfahrzeuge im Besonderen?

Kosten fix, variabel und Wiederverkauf.

Ich (!) würde bei dieser Laufleistung einen Benziner kaufen. Laufruhig, Verbrauch bei 75 % Landstraße ohne Zweifel auch akzeptabel.
Die reine Fixierung auf die Kraftstoffkosten ist gerade in einem solchen Fall falsch.

Was mich zum Nachdenken brächte: DSG - beim Diesel mit Nasskupplung und weniger Problemen als beim TSI mit Trockenkopplung (150 PS; ich gehe davon aus, dass das hier wie beim Octavia ist). Aber auch dieser Aspekt würde mich bei entsprechender Garantie nicht stören.
 

Jason_V.

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Ich hatte den 150PS 2.0TDI 3 Jahre im Passat B8 und bin von dem Motor mehr als begeistert (ohne AdBlue!). Der Verbrauch war mit 4,2l niedriger als bei meinem aktuellen Polo 1.6TDI (5l!!!).
Solche Fahrzeuge bekommt man ja aktuell für 100-150€ pro Monat als Leasing ohne Anzahlung angeboten. Da müsste ich nicht 2x überlegen.
Und Leute, hört auf dem User irgendwas von Fahrspaß zu erzählen. Wir sind nicht im Lotus-Forum... ob der SuperB nen Diesel, Hybrid oder Benziner hat ist doch komplett egal. Es bleibt ne lange, schwere Kiste.

Nimm das Auto mit Standheizung, dann hast du keine Probleme mit der Betriebstemperatur und die Scheiben musst du dir im Winter auch nicht zerkratzen.
 

Kathrin12

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danke Andi für deine Gedanken:

Ja es ist ein reiner PrivatKAUF eines Gebrauchtwagen (Jahreswagen), den ich ca. 10 Jahre fahren möchte als Familienwagen

Das Thema mit dem DSG bei den verschiedenen Kupplungen kenne ich nicht, könnte dann aber natürlich auch zum Thema werden bei 10 Jahren Haltedauer und auslaufender Garantie nach spätestens 4 Jahren....
 

SelCee

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Hallo zurück,
trotz der Fragen nach Experten antworte ich mal.
Ich würden ganz klar dir den Benziner raten.
Lt. deinen Angaben ist die Hauptnutzung der Arbeitsweg von 25km. Da ist der Motor nach der halben Strecke warm. Die Benziner sind dafür ideal. In Steuern und Versicherung sollten dich der Benziner bei gleicher KW/PS Zahl günstiger kommen (habs nicht gecheckt).
Weitere Gründe: jegliche Umweltzonen sind kein Thema, die AdBlue-oder-nicht Diskussion betrifft dich dann auch nicht, alternativ die Partikelfilterregeneration, die auf den kurzen Strecken nicht ideal ist.
Zu guterletzt ist bei dem Benziner weniger dran, was gewartet werden will/muss und kaputt gehen kann.
Zur DSG "Angst": vor 7-8 Jahren gab es da ein Thema, aber wenn man sich einen JAHRESWagen zulegt, sollte das Problem durch sein.

Bei Jahreswagen könnte es aber trotzdem passieren, dass es einfach keine "guten" Angebote zu Benzinern gibt, aber dafür zu Diesel. Dann vergleicht man aber i.d.R. 2 konkrete Angebote miteinander, dann könnte die Empfehlung anders ausstehen.
 

Jason_V.

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Ist ein RS6 auch, na und?

Dem spendiert man 600PS, Allradlenkung, Allradantrieb, Sportdifferenziale sowie ein sportliches Luftfahrwerk und extrem gute Bremsen... Und trotzdem bleibts ne lange, schwere Kiste ;)

Ich würd mir die fixen Kosten der beiden Motorisierungen gegenüberstellen, von 10Ct. Preisdifferenz beim Kraftstoff ausgehen und keine Verbrauchsunterschiede ansetzen.
Von Ängsten bezüglich Umweltzonen oder DSG würde ich mich nicht beeinflussen lassen. Das DSG läuft seit 2002(!!!) im Konzern, was soll da heute noch schief gehen? Grüne Plakette bekommt jede Motorisierung - was solls also!?
 

andi62

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den ich ca. 10 Jahre fahren möchte als Familienwagen

In diesem Fall kann man - grob vereinfacht - sagen, dass der Restwert für die Betrachtung keine Rolle spielen sollte.
Denn dieser Zeitraum wird mit so vielen grundlegenden Veränderungen verbunden sein, dass jede Prognose reines Kaffeesatzlesen wird.

Entscheidend sind dann letztlich die Gesamtkostenaspekte.

In dieser Hinsicht gibt es aus meiner Sicht noch eine Alternative: Wenn es nicht unbedingt ein Superb sein muss (der in der von Dir gesuchten Ausführung sicherlich nicht so zahlreiche angeboten wird), dann bleibt noch der Octavia. Für mich (!) ohnehin das ideale Familienauto, weil er reichlich Platz bietet und im Alltag noch Außenmaße mitbringt, die überall passen.
Der Superb hat vor allem einen Vorteil auf der Rückbank, aber sofern man nicht dauernd mit vier 2-Meter-Leuten durch die Gegend fährt, erscheint mir dies unerheblich.


Zur DSG "Angst": vor 7-8 Jahren gab es da ein Thema, aber wenn man sich einen JAHRESWagen zulegt, sollte das Problem durch sein.

Das stimmt leider nicht. Es war vor 7-8 Jahren ein größeres Thema, aber es ist immer noch eines. Und der Jahreswagen hilft in dieser Hinsicht gar nicht. Denn es sind nicht die massiven Defekte, die innerhalb des ersten Jahres auftreten, sondern Verschleißerscheinungen, die früher oder später den Fahrkomfort einschränken können (!).
Wenn das DSG funktioniert, dann finde ich vom Schaltkomfort das des Benziners deutlich angenehmer.
Nun ist natürlich nicht jedes DSG davon betroffen, es ist nur einfach immer noch ein nicht völlig gelöstes Problem, wenngleich deutlich verbessert.

Allerdings: Das eher ruppige Anfahrverhalten des DSG ist - bei VW - im System drin. Das sollen andere besser können.


von 10Ct. Preisdifferenz beim Kraftstoff ausgehen und keine Verbrauchsunterschiede ansetzen.

Das ist schöngerechnet. Wir reden von einer Projektion auf 10 Jahre; da lassen sich weder Preisentwicklung, noch Steuer voraussagen.
Die Überlegung, den Steuervorteile für Diesel abzuschaffen, ist nicht völlig aus der Welt.
 

PolenOcti

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Das DSG hat systembedingt zwei Kupplungen, Kupplungen verschleißen, ist nicht unnormal oder ein Zeichen von fehl Konstruktion, es ist einfach so. Man muss sich, wie bei einem Schaltgetriebe, drauf einstellen. Verschleiß hat man auch bei einem Wandler.
 
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