Diesel auf Rekordhoch

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Betonmischa, 20.09.2007.

  1. #1 Betonmischa, 20.09.2007
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    Hallo liebe Diesel - Freunde,

    kommt nur mir das so vor und steigt der Dieselpreis immer weiter in die Höhe währenddessen der Benzinpreis relativ gleich bleibt!?

    Ich arbeite in Hamburg und fahre immer an einer Shell - Tanke vorbei. Die letzten Wochen war Super ne über 1,36 aber der Dieselpreis schwankt stark!

    Heute ist ein neuer Höchststand erreicht: Diesel für 1,21 !!! :cursing: Ich frag mich langsam warum ich mir ne Diesel gekauft habe wenn die Spanne ziwschen Benzin und Diesel immer kleiner wird - man aber die viel höhere Steuer zahlen darf!

    Nun würd ich gern mal hören wie es bei Euch so aussieht!

    MFG

    ein aufgebrachtes Dieselfahrer!
     
  2. AdMan

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  3. #2 Geoldoc, 20.09.2007
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    Um es kurz zu machen: Nein!

    Diesel wird langsam angeglichen???


    Dieselkraftstoff ist nun mal in etwa genauso teuer wie Benzin und nur die Steuerermäßigung (von ca. 22 ct pro Liter inkl MwSt.) macht ihn billiger. Die knapp 200 Euro, die der Diesel mehr an KFZ-Steuer kostet bekommst Du bei 6 Litern Verbrauch vom Staat nach rund 15.000 km wieder raus und daran hat sich nichts geändert.

    Der böse freie Markt ist schuld oder die Ölmultis oder oder
     
  4. #3 Pampersbomber, 20.09.2007
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    Warum soll sich nichts ändern bei einer Laufleistung von 15000 km / Jahr und Durchschnitt 6 Liter ?
    Wenn der Diesel immer teurer wird dann hast Du höhere Fixkosten. Mit den erhöhten Versicherung / Steuereinstufung und erhöhten
    Kundendienspreisen beim Diesel wird sich Dieselfahren bald nicht mehr wirklich rechnen !
    Mich kotzt es langsam an das die Ölmultis machen was sie wollen.
    Aber so sind wir Deutschen, einfach alles akzeptieren, kurz drüber aufregen und trotzdem den Preis bezahlen.
    Ich bin für Streik !!! So wie in Frankreich vor 2 Jahren mit den LKW´s.... Nur ist das in Deutschland so nicht
    möglich... Leider

    Schönen Gruß
    Stefan
     
  5. #4 Geoldoc, 20.09.2007
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    @Pampersbomer

    Klar ändert sich die Kalkulation für den Dieselfahrer, bei steigenden Dieselpreisen. Das habe ich nicht bestritten.

    Man hat sich für einen Diesel entschieden, weil man glaubte, damit bei den gegebenen Bedingungen Geld zu sparen. Die Bedingungen haben sich geändert, weil die Dieselpreise gestiegen sind. Schicksal, die Rechnung ist nicht ganz aufgegangen. Hätte ja auch anders laufen können...

    Aber der Staat ist daran völlig unschuldig. Die Steuerförderung ist gleich geblieben und das habe ich oben nur gesagt. Man darf doch nicht jedes finanzielle Risiko vom Staat abgesichert haben wollen und bei höheren Dieselpreisen gleich nach einer niedrigeren KFZ-Steuer rufen...

    Schließlich darf man nicht vergessen, dass bei Vielfahrern über eben die rund 15 tkm, der Staat über die vergünstigte Energie-Steuer ja sowieso schon die Anschaffung eines Diesel subventioniert. Man könnte höchstens über eine Rückerstattung der durch die höheren Basispreise ja auch höhere Mehrwertsteuer nachdenken. Da wären die Benzinerfahrer sicherlich auch nicht dagegen. Ist nur die Frage, welche Preise man als Basis ansetzt. Dann erwarte ich das als Milch- oder Butterkäufer bei den gestiegenen Milchpreisen aber auch vom Finanzminister...

    Die teurere Versicherung geht nun mal auf das Fahr- bzw. Schadensprofil der Dieselfahrer zurück und ist im Wesentlichen hausgemacht.

    Die teureren Wartungskosten und Anschaffungspreise sind systembedingt (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob der Dieselaufpreis beim Neuwagen nicht auch eher durch den Markt als durch höhere Produktionskosten bedingt ist).

    Inwieweit die Ölmultis das wirklich noch in der Hand haben oder nicht staatliche und halbstaatliche Unternehmungen der Ölländer das Ganze unter sich ausmachen, wäre dabei noch eine gesonderte Diskussion wert...
     
  6. #5 Betonmischa, 20.09.2007
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    @Geoldoc



    Ich weiß ja nicht wo du die 22ct her hast und ob die auch so beim Kunden ankommen aber im Moment sind wir bei 15ct! Und soweit ich mich erinnere war der Dieselpreis noch nie höher als 1,18 auch wenn der Benzinpreis bei 1,40 war --> da wären dann deine 22ct!

    Aber im Moment ist die Spanne zwischen Benzin und Diesel halt nur 15ct!

    Was die höhere Versicherungkosten und Steuern angeht - so war ich mir schon klar , dass ich da mehr bezahle aber im endeffekt aufgrund der Kilometeranzahl günstiger bin als ein Benziner. Aber auf jeden Fall werde ich bei meinem nächsten Auto die ganze Sache nochmal nachrechnen. Denn wenn man sieht wie verbrauchsarm man heute ein Benziner fahren kann wird es wohl in ein paar Jahren soweit sein, dass der Ottomotor so effizient wie ein heutiger Diesel ist (Stichwort: Diesotto von Mercedes)!

    MFG
     
  7. #6 Geoldoc, 20.09.2007
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    Aus dem Energiesteuergesetz, kann man aber auch bei Wikipedia nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Minera...r_Energiesteuers.C3.A4tze_2007_in_Deutschland

    Ansonsten habe ich in dem ersten Beitrag etwa gleichteuer geschrieben, weil es schwierig ist, im Netz aktuelle Diesel und Benzinpreise zu finden und ich nicht fälschlicherweise behaupten wollte, Diesel sei teurer als Benzin.
    Laut den T-Online Charts liegt Heizöl im Moment bei 2.24 $ pro Gallone (ca. 3,8 Liter) und Benzin bei 2,04 $ pro Gallone. Das würde dann in etwa auch die Tankstellenpreise erklären.

    EDIT:
    Das ist halt so. Ich habe es hier auch schon ein paar Mal geschrieben:
    Man kann zum Zeitpunkt der Kaufentscheidung eine Rechnung fast bis auf den Cent runterbrechen und weiß danach, was sich bei ungeändertem Profil und unveränderlichen Rahmenbestimmungen für einen günstiger wird und dann beginnt der religiöse Teil und man muss anfangen zu glauben:
    Glauben, dass die KFZ-Steuer sich nicht ändert,
    glauben, dass die Rohstoffpreise gleich bleiben,
    glauben, dass die Energiesteur gleich bleibt,
    glauben, dass Fahrverbote oder Strafsteuern den Nutzen nicht einschränken,
    glauben, dass die Versicherung sich nicht stark ändert,
    glauben, dass ich in der Zeit unfallfrei fahre,
    glauben, dass der Wiederverkaufswert tatsächlich höher ist
    etc.

    Am Ende sind es so viele Glaubensfragen, dass man die Rechnerei am Anfang nur noch als sehr eingeschränkt aussagekräftig verstehen kann.

    Gutes Stichwort: Was glaubst Du, passiert wenn die CO2-Besteuerung kommt?
    Im Moment zahlen über die Energiesteuer Dieselfahrer inkl. Mehrwertsteuer rund 21,3 ct und Benzinerfahrer rund 33,6 ct pro Kilogramm CO2, welches sie ausstoßen. Vielleicht bleibt der Wille zur Dieselsubventionierung ja, aber wer weiß es schon?
     
  8. fam

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    Interessante Diskussion...

    Ich mache mir da keine Gedanken drüber, warum der Preis an den Zapfsäulen so ist, wie er ist... Das das alles nichts mit nachvollziehbaren Gründen zu tun hat, sollte jedem klar sein.

    Auch wenn ich jetzt bald so viel für einen Liter Diesel zahlen muss, wie zum Kaufzeitpunkt in DM, so habe ich die Anschaffung noch keinen Tag bereut...

    Das die immer wieder ins Spiel gebrachte Grenze von 15.000 KM, ab der sich ein Diesel rechnet, Quatsch ist, hab ich schon immer gesagt... Da werden Wartungskosten etc. total außer Acht gelassen...

    Wenn ich aktuell einen neuen Wagen kaufen müsste, dann würde es auf jeden Fall wieder ein Diesel...

    Alternative Antriebsarten wie Hybrid etc sind für Kleinwagen noch ni cht erhältlich...

    Und wenn mein kleiner Flitzer noch lange hält, dann wird sich da hoffentlich mit der Zeit noch was tun...
     
  9. #8 Corrado, 20.09.2007
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    Seit der Einführung vom 1.4 TSI und 1.8 TFSI wird selbst von den Autotestern kein entsprechender Dieselmotor mehr empfohlen. Die Fahreigenschaften sind beim Diesel einfach nur schlecht gegenüber einem Benziner.

    Einziger Vorteil war/ist der Preisvorteil auf längeren Strecken, ansonsten spricht überhaupt nichts für einen Diesel. Fahrleistung, Laufkultur, Geräuschentwicklung, alles das was mich total nervt am Diesel.

    Ich freu mich, dass die Benziner wieder im Aufwind sind. :thumbup:
     
  10. Michal

    Michal Forenurgestein

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    5 Liter Verbrauch beim Diesel (zügig und mit Fahrspaß gefahren) = zur Zeit 6,10 Euro/100km (1,22 Euro/Liter)

    7 Liter beim (sehr spaaaarsam gefahrenen) Benziner = 9,50 Euro. (1,36 Euro/Liter)

    Unterschied je 100km 3,40 Euro.

    Macht auf 10 000km 340 Euro, ich fahre 30 000km/Jahr, also ETWA 1000 Euro Ersparnis. Mehrkosten gegenüber Benziner sind beim älteren Auto unerheblich, bissel Versicherung, gut, der Zahnriemen alle 90 000km (nachdem man 3000 Euro gespart hat) , aber man spart da in jedem Falle noch, selbst beim Neuwagen (dann natürlich erst nach längerer Nutzungsdauer). Denn sooooo billig wie gern vorausgesagt ist die Wartung beim Benziner schon lange nicht mehr.

    Oft wird nämlich nach wie vor noch der ENORME Verbrauchsunterschied von Benziner und Diesel außer acht gelassen. Ich könnte meinen Octi locker mit 4 L/100km fahren, würde dann selbst bei diesen Hochpreis-Tarifen keine 5 Euro je 100km zahlen - das ist WENIGER, als ich 1993 mit meinem Seat Ibiza auf 100km verbraucht hatte (7,5Lxdamals 1,25 DM, das wären jetzt rund 6 Euro/100km).

    Immer den Ball flach halten und auf ein/zwei unnötige Fahrten verzichten, oder wenn das wirklich nicht geht einfach mal 20km/h langsamer fahren spart mehr, als wenns 15 Cent billiger wäre.... ;-)

    Gruß Michal
     
  11. #10 steffen, 20.09.2007
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    Wie wär es mal damit, nicht mehr bei den Multis zu tanken? ich tanke seit geraumer zeit (90tkm keinen normalen diesel) nur noch biodiesel und seit einem jahr kippe ich regelmässig rapsöl zu. und da es keine biokraftstoffe bei aral shell und co gibt, führt der weg zu anderen tankstellen die es führen und nebenher zu aldi lidl und co.
    und wegen eventuellem mehrverbrauch bei nem literpreis von 85cent rapsöl darf es auch mehr sein (spritmonitordurchschnitt liegt bei 4,7 litern / 100km)
     
  12. #11 turbo-bastl, 20.09.2007
    turbo-bastl

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    Es wird ja immer so von der Streiklust in Frankreich geschwärmt - leider, wie ich finde! Mal ganz abgesehen von den objektiven ökonomischen Schwächen Frankreichs (die diese ohne die Herausforderung der dt. Einheit aufgebaut haben) eine Geschichte aus dem Bretagne-Urlaub meiner Eltern: Auf einer Landstraße gab es links eine Freie, rechts eine Shell-Tankstelle. An der Freien notierte Diesel bei 1,189, an der Shell bei 1,089. Und kein Mensch hat gegen vermeintliche Abzocke gestreikt.
    Generell - so berichteten meine Eltern - waren auf dem Land die Dieselpreise um ca. 10ct höher als einige km entfernt an der Supermarkt-Tanke, unabhängig vom Betreiber.

    Im Übrigen schließe ich mich Michal an: alles kein Beinbruch - damit muss man auf einem Markt wie dem für natürliche (knappe) Ressourcen rechnen. Entweder sparen, oder schlucken.
    Ich denke mir immer: Zugfahren würde mir am Tag ca. 10 EUR Ersparnis bringen - aber fast 2 Stunden zusätzlichen Freizeit-Verlust. Da sag ich mir doch: 5 EUR ist mir eine Stunde Freizeit wert (dieselbe Kalkulation kann man übrigens auch für den eigenen Fahrstil anwenden!).
     
  13. #12 shorty2006, 20.09.2007
    shorty2006

    shorty2006 Guest

    das ist normal der abstand zum benzin wird richtung winter etwas geringer (bis nur noch 10 cent unterschied ist möglich). zur info: ab 1.15 dieselpreis ist LPG im endefekt preiswerter
     
  14. #13 turbo-bastl, 20.09.2007
    turbo-bastl

    turbo-bastl

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    Gewagte These - IMHO können solche Vergleichsrechnungen nur mit individuellen Daten gemacht werden - zumal man auch die Risiken einer Umrüstung (Garantieverlust, evtl. notwendige Nachjustierungen, mögliche Probleme, hoher Anteil von Benzinfahrten w. schlechten Autogas-Tankstellennetzes z. B. nach Umzug, ...) bewerten müsste.

    Mal ganz abgesehen davon: wenn hohe Dieselpreise wirklich zu verstärkter Autogas-Umrüstung führen sollte, würden auch diese Preise ansteigen. Wissenschaftlich erklärt ist dieser Effekt auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Substitutionsgut
     
  15. #14 shorty2006, 21.09.2007
    shorty2006

    shorty2006 Guest

    das ist in anderen bereichen des forums geklärt und ich habs nachgerechnet und eine rechnung zu meinen persönlichenb daten auch reingestellt, aber das ist wie gesagt an anderer stelle hier aufgelistet. garantieverlust, schlechteres tankstellennetz und miserable umsrüster ist schnee von gestern.
     
  16. #15 KleineKampfsau, 21.09.2007
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    Der Wahnsinn geht weiter ...

    Nachdem heute morgen die meisten Tanken den Diesel um 1-2 Cent gesenkt haben (aktuell 1,189 €), hat Shell in Hoym wohl in die falsche Richtung gedreht und um 2 Cent erhöht, so dass wir den bisher höchsten Stand überhaupt mit 1,229 € haben ...

    Das macht 2,40 DM !!!!!!!!!!!!!

    Andreas
     
  17. #16 pietsprock, 21.09.2007
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    Komischerweise ist das bei uns ähnlich...

    Die Tanke gegenüber der Shell senkt um 1 - 2 Cent und die Shell auf der anderen Straßenseite erhöht um 2 Cent...

    Teilweise liegen die beiden Tankstellen 6 - 8 Cent auseinander... für ein paar Stunden, dann ist die andere auch
    auf Shell-Niveau...

    Und komischerweise stehen tatsächlich (auch bei 8 Cent Unterschied) Leute an der Shell und tanken, obwohl sie ja
    sehen können, dass auf der anderen Straßenseite ein günstigeres Angebot da ist...


    Also der Spritpreis wundert ja nicht... Gestern erst ist der Preis für ein Barol auf über 81 $ hochgegangen... Wir
    können noch froh sein, dass der Euro auf Rekordhoch ist, sonst würden wir ganz schlecht aussehen... Sackt der
    Euro ab, werden wir ganz schnell Preise von 1,30 - 1,40 je Liter Diesel da stehen haben...

    Aber wir ist im SpritpreisThread schon vor gut 1,5 Jahren von mir geschrieben worden: Tendenziell wird sich der Sprit-
    preis in den nächsten 5 Jahren in Richtung 1,80 (!!) Euro pro Liter entwickeln... So die Prognose von Experten...

    Wir sind lediglich auf dem Weg dahin... also können wir ganz beruhigt sein und müssen uns nicht wundern...
     
  18. #17 Geoldoc, 21.09.2007
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    So, ich mal wieder

    @Michal

    Du hast recht, bei 30.000 km pro Jahr dürfte sich auch bei den kleineren Preisunterschieden fast immer ein Diesel lohnen.

    Nicht recht hast Du aber mit Deiner Rechnung. Das was ich hier mache, erhebt jetzt auch keinen Anspruch auf 100%ige Genauigkeit, es geht mir nur darum, die Dimensionen gerade zu rücken.
    Denn allein der Steuerunterschied ist bei einem neuen Auto schnell rund 200 Euro pro Jahr. Bei älteren Autos oft noch mehr, da wir zB für unseren 91er Passat 1,8l Benziner dank Kaltlaufregler nur 6,75 Euro pro 100ccm (also genau das gleiche wie für einen brandneuen Benziner) zahlen. Ein Euro 1 Diesel kostet 33,30 €/100cmm. Da frisst die Steuer schnell mal die ersten 500 Euro auf.

    Die Versicherung machte bei mir vor Jahren für den TDI zum 74kw 16V rund 200 Euro (bei 45%) im Jahr aus, kann man also je nach Typ und Versicherungseistufung auch nicht ganz vernachlässigen.

    Schließlich ist sowohl bei Neuwagen als auch bei Gebrauchtwagen immer mit einem gewissen Dieselaufschlag zu rechnen.

    Jetzt schauen wir doch mal, was dann raus kommt, wenn ich die 3000 Euro annehme:
    Sagen wir mal es sind 2000 Euro (bei Skoda selbst beim Kleinwagen gerne 2.400) und davon bleibt nach 90.000 km und 3 Jahren noch die Hälfte übrig. Dann hast Du 3000 Euro gespart abzüglich 3x 200 Euro Versicherung und 3 x 200 Euro Steuerunterschied und 1000 Euro Wertverlust. Bleiben 800 Euro Ersparnis abzüglich der höheren Werkstattkosten. Bei einem alten Auto ohne Vollkaso ist die Versicherung und der Wertverlust sicherlich geringer, aber dafür haut die Steuer mehr rein.

    OK, der Diesel rechnet sich natürlich trotzdem, aber sobald eine oder mehrere der Glaubensfragen von oben zum Tragen kommen, kann sich die Rechnung wieder verschieben.

    @Shorty
    Ich gebe mal wieder Bastl recht und habe es Dir ja schon mal gesagt, diese Verallgemeinerung bringt es einfach nicht, da je nach Auto der Unterschied zwischen Diesel und Benziner in der Versicherung sehr unterschiedlich ausfallen und je nach Fahrer der Unterschied in der Versicherung zwischen Diesel und Gas beim gleichen Auto 200 oder auch 400 Euro sein können, die Verbräuche der zu vergleichenden Motoren natürlich mit rein spielen etc.
     
  19. Roomy

    Roomy

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    Servus,

    Da hab ich gestern wohl bei Esso die Billigtanke erwischt! 1,234 Euro der Liter :thumbdown:

    Grüße Roomy
     
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  21. WASI

    WASI Guest

    Hallo!

    Die Antwort steht oben wir haben Herbst und alle müssen Ihre Heizölbestände auffüllen und da wie eigentlich nur mit Heizöl fahren steigt die Nachfrage und somit der Preis. Als ich mir überlegte einen Diesel zu kaufen DEZ 05 / JAN 06 war der Diesel sogar nur 10 Cent billiger.

    Eine Schöne Seite ist die von www.benzinpreis.de wo man sehen kann das der Gewinn bei diesel z.Z. bei ca. 13 Cent für die Multis liegt und bei Super nur bei ca. 9. Eine andere Seite ist auch interessant die von www.tecson.de wo der Rohöl- und Heizölpreis und die Ursachen hierfür zu sehen sind.

    Also wenn die meisten Ihr Heizölgekauft haben dann wird er auch wieder billiger in Verhältnis zum Super.

    Bis dann.
     
  22. Roomy

    Roomy

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    Servus Piet,
    Mein Arbeitgeber hat mir und 800 weiteren Außendienstlern Tankkarten von Shell in die Hand gedrückt. Grund: vereinfachte Abrechnung der Reisekosten, Flächendeckung des Tankstellennetzes und die Rückvergütung 1 Cent pro Liter 8-o . Hätte auch eine UTA-Karte werden können oder die von ARAL... Viele Unternehmen mit großem Fuhrpark machen es genauso und auch die Leasingfirmen wie ARVAL, ALD,... bieten fürs Flottengeschäft gleich die Shell-Karte mit an. Die stehen dann halt grundsätzlich bei Shell, DEA und ESSO, auch wenn es gegenüber wesentlich billiger ist...

    Grüße Roomy
     
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