Diesel am Ende? - Diskussion um Fahrverbote

Diskutiere Diesel am Ende? - Diskussion um Fahrverbote im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; @CaptainGreybeard Schön das du mit Biogas fährst, da ich beruflich Biogasanlagen betreue, kann ich dir verraten das keine Anlage die ich kenne,...

  1. #3381 Superb Dieselkutsche, 18.05.2020
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    @CaptainGreybeard
    Schön das du mit Biogas fährst, da ich beruflich Biogasanlagen betreue, kann ich dir verraten das keine Anlage die ich kenne, kostendeckend betrieben wird.
    Diverse Stadtwerke haben ihre Gebühren erhöht nur um sich ein prestigeträchtiges Öko- Spielzeug zu leisten, zum vorzeigen, fürs Image.
    Der Steuerzahler (Förderungen) und der Gebührenzahler buttert nur zu, aber das macht ja nichts es geht dir ja eh nur um Umweltschutz, was der kleine Mann bezahlen muss, steht eher hintendran.
    Pflanzenabfälle wie Stroh ist auch interessant :D
    In der Regel wird extra dafür gezüchteter Mais mit hohem Heizwert verwendet, weil Abfälle aus allem möglichen Mist so inhomogen sind, das die Anlagen schwer zu steuern sind und die Gasqualität hohen Schwankungen unterliegen würde.
    Der Mais für die Anlagen kommt von Flächen auf denen vorher Mais oder Getreide zum Essen angebaut wurde, aber deren Bauern so schlecht bezahlt wurden, das diese jetzt auf Mais zum Heizen umgestiegen sind um wirtschaftlich zu überleben.
    Von den Emissionen die Biogasanlagen ausstoßen fangen wir mal erst gar nicht an. (Die Nachbarn sind "begeistert")

    Dauernd kaputt und halbherzig betrieben, aber das wird bei deiner Anlage sicherlich alles anders sein. ^^

    Zu dem Rest sag ich nichts mehr, die anderen haben im wesentlichen schon für mich geantwortet.:thumbup:
     
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  2. #3382 CaptainGreybeard, 18.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 18.05.2020
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    @Tuba: Ach so, schuld am Beschiss sind also nicht die Hersteller, sondern die Medien, die darüber berichtet haben. "Interessante" Auffassung... :rolleyes: Ein Zitat von Kurt Tucholsky kommt mir dabei in den Sinn: "Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht."

    Und ja, beschissen wurden natürlich auch die Kunden, denn deren Fahrzeuge waren nach Bekanntwerden des "Beschisses" plötzlich deutlich weniger wert als zuvor. Aber daran waren bestimmt auch wieder ausschließlich die bösen, bösen Medien schuld... :rolleyes:
     
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  3. #3383 CaptainGreybeard, 18.05.2020
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    Sag mal, für wen oder was hältst du mich, für einen grünen Rockefeller? Ich bin genau das, was du als "den kleinen Mann" bezeichnest, also das Gegenteil eines Großverdieners. Dass es mir "nur um den Umweltschutz geht", ist ebenfalls unrichtig. Es geht mir auch um Umweltschutz, aber eben nicht ausschließlich. Ich hatte bereits weiter oben geschrieben, dass es durchaus nicht darum gehen kann, ohne Rücksicht auf die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und bei den Zulieferern irgendwelche destruktive Politik mit der Brechstange durchzusetzen.
     
  4. Tuba

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    Komm mal wieder runter, lies mein Posting noch einmal und erinnere Dich daran, wer hier so lautstark gefordert hat, nicht polemisch zu werden.
     
  5. #3385 CaptainGreybeard, 18.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 18.05.2020
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    @Tuba : Du hast doch "den Medien" die Hauptschuld gegeben, weil die angeblich "ein Fass aufgemacht" hätten, als seien Diesel "die furchtbarste Erfindung seit der Guillotine." Das waren doch deine Worte, nicht meine.

    Dabei hatten "die Medien" lediglich darüber berichtet, was geschehen war, nichts weiter. Es ist nun einmal Aufgabe der Medien, über solche Dinge zu berichten. Oder sollen "die Medien" demnächst ihre Artikel über solche Betrugsskandale erst vom Vorstand der entsprechenden Unternehmen absegnen lassen? Oder erst gar nicht darüber berichten, sondern schön alles unter den Teppich kehren?

    Es scheint ja mittlerweile wieder Brauch in Deutschland, den Boten einer schlechten Nachricht als die Ursache der schlechten Nachricht anzusehen und entsprechend über den Boten herzufallen. Soviel also mal zum Thema Polemik... :rolleyes:
     
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  6. Jopi

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    Dass wir uns nicht falsch verstehen: es ist gut, dass die Sache mit dem Dieselskandal aufgeflogen ist. Und schade, dass die Schuldigen so glimpflich davon gekommen sind.
    Und es ist gut, dass die Öffentlichkeit davon erfahren hat, wobei es meiner Ansicht nach hauptsächlich durch die kalifornische Behörde aufgedeckt wurde.
    Aber unter anderem dafür haben wir eine freie Presse, die eine große Errungenschaft und Pfeiler der Demokratie ist.

    Aber der Dieselskandal war so ein Thema, in das sich die Medien über Monate komplett reingebissen und sich gegenseitig mit Superlativen überboten haben. Da geht es irgendwann nicht mehr ums Thema, sondern primär um die Quote. Daher dürfen manche Themen auch nicht einschlafen, solange es kein nächstes großes gibt.
    Hinzu kam eine Kommunikation durch den VW-Konzern, die derart arrogant, miserabel und kontraproduktiv war, dass die Thematik noch einmal verstärkt wurde. Irgendwann brauchten die Medien eigentlich fast nur noch zu warten, bis irgendein Manager irgendeine offenbar nicht einmal halb durchdachte Äusserung machte.

    Die Politik stellte sich doof, was ihnen aufgrund vieler Querverbindungen und enger Kontakte irgendwann auch kaum noch einer abgenommen hat.

    Bei diesem Skandal haben sich sehr viele Beteiligte nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
    Das einzig Wirksame wäre knallharte Transparenz gewesen. Dann hätte man eine gewisse Restglaubwürdigkeit bewahren können und so mancher Verdacht, der jetzt wieder geäussert wird, wäre nicht aufgekommen.
    Aber bei Transparenz hätten manche Entscheider um ihren ohnehin total ruinierten Ruf gebangt und vielleicht auch noch belangbar gemacht werden können.

    So oder so: der Diesel ist jetzt so gut wie unten durch und daran ist auch das "Theater" schuld und nur nicht der reine Betrug. Den reinen Betrug hätte man vielleicht noch einigermaßen wieder gut machen können. Aber das "Theater" war dann einfach zu viel des Guten.
     
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    Wenn Du glaubst, dass Medien, ob öffentlich-rechtliche, Privatsender oder Print- und Onlinemedien ist dabei völlig egal, reine Berichterstatter sind, glaubst Du vermutlich auch, dass der Klapperstorch die Kinder bringt. Aufwachen! Medien sind auflage- oder quotengesteuert, mit objektiver Berichterstattung gewinnt keiner mehr einen Blumentopf. Vorn ist, wer die geilste Schlagzeile hat, nicht wer solide berichtet. Die Bild hat es vorgemacht, alle (!) anderen müssen nachziehen.

    Das ist unsere Medienwelt.
     
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  8. #3388 CaptainGreybeard, 19.05.2020
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    @Tuba: Ich möchte hier keine OT-Diskussion über "die Medien" beginnen, das führt zu nichts.Dass auch Medien in einem marktwirtschaftlichen (von mir aus nenne es auch "kapitalistischen") System im Wettbewerb stehen und sich durch die sogen. "digitale Revolution" gleichzeitig inmitten der größten Umwälzung ihrer Branche seit der Einführung der sogen. Lizenzpresse durch die Besatzungsmächte nach dem 2. Weltkrieg befinden, ist mir durchaus bewusst. Allerdings mache ich dabei Blätter wie die Bild oder TV-Programme wie RTL nicht zum Qualitätsmaßstab. Tatsächlich konsumiere ich solche Formate nicht, wenn ich mich in der Sache informieren will. Und zum Glück sind eben doch nicht alle Medien gleich, es gibt große Unterschiede, wenn man sich der Mühe unterzieht, diese auch wahrzunehmen.
     
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  9. Tuba

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    Deswegen schrieb ich ja auch
    Aber Du hast in einem Recht - das ist hier komplett OT.
     
  10. SelCee

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    "Berichten" kann man neutral, mit eigenen Recherchen, die beide Seiten einer Medaille betrachten. Ist aber mühsam.
    "Berichten" kann man auch, indem man die Pressemitteilungen von dpa und Interessenorganisationen leicht abgewandelt wieder gibt.
     
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  11. Tuba

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    Bist Du verrückt? Das kostet doch Zeit, und PENG! ist man zu spät! Der Postillon drückt es doch herrlich ironisch aus: "Wir berichten, bevor wir recherchieren!"
     
  12. #3392 CaptainGreybeard, 19.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2020
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    Daran hätten die Verursacher des Betrugs denken müssen, bevor sie betrügen. Wenn ein Weltkonzern, der sich zudem immer als "der große Saubermann" präsentiert, für seine "clean diesel" millionenschwere Werbekampagnen fährt und mit einem wahnsinnig hohen Marketingaufwand jahrelang Gott und die Welt dazu überreden will, doch endlich auf ihre "sauberen Diesel" umzusteigen, dann muss doch jedem zum Denken fähigen Menschen klar sein, dass der öffentliche bzw. mediale Aufschrei gewaltig ist, wenn sich das alles als gigantischer Schwindel und gezielter (= vorsätzlicher!) Betrug erweist und die angeblich "sauberen Diesel" sich als wahre Drecksschleudern erweisen.

    Das ist wie bei Uli Hoeneß und den hinterzogenen Steuern: Jahrelang tingelte der ehemalige Bayern-Boss durch die Talkshows und forderte lautstark ein ethisches Verhalten und die Übernahme sozialer Verantwortung. Und dann erweist sich dieser "moralische Übermensch" als gieriger Steuerbetrüger, der jahrelang systematisch gegen sämtliche von ihm lautstark propagierten Prinzipien verstoßen hat. Dass die Fallhöhe vom medialen Liebling zum verurteilten Betrüger beträchtlich ist, das hätte gerade ein Medien- und Geschäftsprofi wie Hoeneß wissen müssen, und dass die Medien dies nicht in lapidaren Dreizeilen-Artikeln mit daumennagelgroßen Begleitfotos abhandeln würden, das hätte ihm selbstverständlich auch klar sein müssen. Das ist nun einmal ein Grundsatz des Geschäfts, wenn man sich in die mediale Öffentlichkeit begibt bzw. wie im Fall Volkswagen und auch Hoeneß, ganz massiv die Medien dazu benutzt, sich selbst im Licht der Öffentlichkeit weitaus positiver zu präsentieren, als man in Wirklichkeit ist: Wenn die Wahrheit dann ans Licht kommt, dann folgt ein brutaler Absturz. Oder um es mit den Wort des ehemaligen Bild-Chefs Kai Dieckmann während der "Affäre Wulff" zu sagen: "Wer mit der Bild im Aufzug nach oben fährt, fährt mit ihr auch wieder nach unten."

    Wie gesagt, das ist nun einmal das Geschäftsprinzip. Wer sich auf den ersten Teil einlässt, der weiß auch, was ihm im zweiten Teil blühen kann. Sich erst darauf einzulassen und dann über die Konsequenzen zu jammern, das ist in der Tat scheinheilig und wehleidig.

    @SelCee & @Tuba: So, einfach nur irgendwelche dpa-Meldungen leicht abgewandelt wiederzugeben, das ist in euren Augen also ernsthafter Journalismus? Echt jetzt? :rolleyes: Und warum sollte man bei einem großangelegten Betrug eigentlich "über beide Seiten berichten"? Soll man jetzt den oder die armen, von den Umständen eines übermächtigen Schicksals quasi zum Betrug gezwungenen Täter bemitleiden, den oder die Täter zum Opfer umschreiben? Im Fall von Volkswagen hatten Herr Winterkorn und seine "Kollegen" Millionen an Gehältern und Boni kassiert, basierend auf Erfolgen, die eben auch durch Betrug zustande kamen. Mir ist nichts davon bekannt, dass Herr Winterkorn oder seine Kollegen dieses Geld mit einer ausdrücklichen Entschuldigung für ihr Verhalten freiwillig an ihren ehemaligen Arbeitgeber zurückerstattet hätten oder für einen guten Zweck gespendet hätten. Wisst ihr dazu näheres und könnt entlastendes berichten? Dann bitte!

    Ich bleibe dabei: Es war vor allem Volkswagen unter der Leitung von Herrn Winterkorn, der den Diesel-Betrug nicht nur initiierte, sondern durch sein/ihr Verhalten dafür sorgten, dass der Skandal überhaupt solche Ausmaße annehmen konnte. Daran tragen die Medien keine Schuld, wohl aber die Politik eine Mitschuld, vor allem die handelnden Akteure in der Regierung, und dort wiederum ganz besonders im Verkehrsministerium.
     
  13. #3393 Ehle-Stromer, 19.05.2020
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    Das bin ich, der immer noch mit seinem Schummel-Diesel, aus Ermangelung an noch nicht geeigneter Elektromobilität, unsere, für das Leben so wichtige Luft verpesten muss. :thumbup:.
    Egal wie man es sieht und auf welche Medien man sich beruft oder auch nicht, die Ära der Verbrennungsmotoren im Zivilverkehr neigt sich schneller, als noch von vielen Lobbyisten vor wenigen Jahren gedacht, dem Ende entgegen.
    Es nutzt niemanden alte Technologien bis zum bittteren Ende zu verteidigen, wenn die Nachfolgetechnoloigie bereits marktreif ist und in einem Wahnsinnstempo unser Fortbewegungsverhalten revolutionieren wird.
     
  14. TheSmurf

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    Fakt ist doch, daß jeder Antrieb Vor- und Nachteile gegenüber einem anderen hat. Der Vorteil von CNG ist auch, daß er gesellschaftlich so uninteressant ist, daß nicht weiter drüber berichtet wird. Ok, wenn mal irgendwo beim Befüllen ein Tank berstet, ist das eine Schlagzeile wert. Aber das was @Superb Dieselkutsche über Biogas berichtet hat, interessiert bezüglich des CNG-Autos keinen. Auch der Methanschlupf etc. ist aktuell egal... der erhöhte SOx-Wert gegenüber dem Benziner... kein Problem, da CNG-Autos niemanden interessieren! Sie werden nicht politisch so forciert wie Elektro und somit bringt das keine Einschaltquoten oder Auflage!

    @Ehle-Stromer Es gibt Alternativen, die sind dir wahrscheinlich nur nicht komfortabel genug oder würden dein Nutzungsverhalten zu sehr einschränken... somit ist der Alibi-PHEV die einfachste Lösung, aber mitnichten die Einzige!

    Back to Diesel! Ich finde gut, daß nicht mehr jedes Mama-Taxi, welches 10km am Tag fährt mit einem hochgezüchteten Diesel ausgerüstet wird aber das bedeutet noch lange nicht, daß die Technik nicht auch seine Einsatzgebiete hat!
     
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  15. Tuba

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    Wer spricht hier von ernsthaftem Journalismus? Wir reden vom Dieselskandal, und der ist IMHO zu großen Teilen - jedenfalls was den Verfall der Fahrzeugwerte - mediengemacht. Du magst das anders sehen, ich sehe das so. Die Bundesrepublik ist mal als ein Drei-Säulen-Modell gegründet worden, mit dem Hintergrund, dass die 3 Säulen sich gegenseitig kontrolieren. Das ist jahrelang gut gegangen. Mittlerweile hat sich eine 4. Säule etablliert - mit dem Haken, dass die nicht kontrollierbar, aber genau so mächtig ist wie die anderen drei. Glaubst Du nicht? Warum "musste" Wulff gehen?

    Ich denke, ich habe Deinen Aufreger (oder soll ich "Problem" sagen?) gefunden.
    .................................................................

    Grundfalsch.
    Noch falscher.
     
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  16. Jopi

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    Ich widerspreche Dir hier übrigens mit keinem Wort. Das war das, was ich weiter vorne mit "Gier" bezeichnet hatte.

    Nichtsdestotrotz kann ich auch dem Dieselskandal einige gute Dinge abgewinnen bzw. glaube, dass er auf der anderen Seite neue Technologien wie die Elektrifizierung vorangetrieben hat.
    Allerdings bin ich dabei eben der Meinung, dass auch im Diesel noch Entwicklungsmöglichkeiten stecken und man ihn nicht vollständig verbannen sollte.
     
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    Ich widerspreche nur an einer Stelle - Sachlichkeit fordern, aber polemisch bis zum Ende:
    Wenn das doch wahre Dreckschleudern wären, wären Innenstädte menschenleer und ausgestorben, alle Häuser von einem grauen Schleier überzogen und der Blick vom Rathausdach würde nur bis zur nächsten Straße reichen, um dann im Smog zu versinken. Hör doch endlich auf mit dem elenden und sich permanent wiederholenden Dieselbashing - oder sag klar und deutlich "Ich finde elend dreckige Diesel zum Kotzen!" und hör auf, Sachlichkeit zu fordern :thumbdown:
     
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    Weil das die Aufgabe der Medien ist. Wie Tuba bereits schrieb: Die Rolle der Aufsichtsbehörden, national wie europäisch, insbesondere auch in den Nachbarländern ist wie oft und ausführlich durch die Medien gegangen?
    Wenn das KBA bei der Typengenehmigungen der letzten Jahrzehnte bei den Thermofenstern etc. eine klare Linie gezogen hätten "diese Abschalteinrichtung winken wir nur durch, wenn ihr sie an 2-3 Stellen verändert" dann wäre es nicht so weit gekommen. (bzw. wären dann die Wagen in anderen Ländern homologiert worden)

    Keiner gibt den Medien Schuld für Abschalteinrichtungen in Autos. Die Medien haben Schuld an der verzerrten öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion.
     
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  19. #3399 CaptainGreybeard, 19.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2020
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    Im Gegensatz zu dir betrachte ich "die Medien" offenbar deutlich differenzierter.


    Du bist hoffentlich nicht Psychologe von Beruf. Denn dann müsste ich dir attestieren, dass du deinen Beruf komplett verfehlt hättest, von wegen Ferndiagnose, und dann auch noch eine, die wirklich komplett danebenliegt.


    In etwa das hatte ich übrigens weiter vorne auch geschrieben, wobei ich eben sehr deutlich zwischen den alten, in der Tat "dreckigen" Dieseln und den ganz neuen Dieseln unterschieden hatte. Das folgende geht ausdrücklich nicht an dich: Wer sich die Mühe macht, meine Beträge ohne Schaum vor dem Mund zu lessen, wird feststellen, dass ich mit keinem Wort die sofortige Abschaffung von Dieseln im besonderen, von Verbrennungsmotoren im allgemeinen oder der Automobilindustrie als solcher gefordert habe.


    Die Rolle der Aufsichtsbehörden bis hin ins Verkehrsministerium bzw. die gesamte Regierung nebst der des Ministerpräsidenten von Niedersachsen als Mitglied des VAG-Aufsichtsrates ist in der Tat sehr kritisch beleuchtet worden, sogar in den Boulevardmedien wie der Bild. Man muss die Nachrichten ab September 2015 schon sehr selektiv wahrgenommen haben, um das nicht mitzubekommen. Das ändert aber nichts daran, dass der/die eigentliche/n Verantwortliche/n für den Skandal der/die Täter selbst sind, nicht die Medien.
     
  20. #3400 Ehle-Stromer, 19.05.2020
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    Finde ich auch gut, zu mal das Fahrverhalten vieler Menschen nicht mehr zwingend einen Verbrenner erfordert. Die Wenigen die jetzt noch 400 - 1.000 km/d fahren müssen, sollen den Verbrenner auslaufende noch nutzen, der Rest sollte zur Elektromobilität, verbunden mit der entsprchenden Infratruktur, gefördert werden. Nur so lassen sich unsere selbstgesteckten Klimaziele halbwegs umsetzen, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren.
     
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