Diebstahl durch Auslesen / Manipulation der Funk-Verriegelung !?!

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia II Forum" wurde erstellt von kingofthedogs, 18.01.2010.

  1. #1 kingofthedogs, 18.01.2010
    kingofthedogs

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    Hi Leute,

    gerade wollte ich an der Tankstelle bar zahlen, und für den unrunden Betrag Kleingeld aus dem (bei mir offensichtlich nicht Aschen-)Becher entnehmen, der bei mir für alle Fälle prall gefüllt ist. Leer !!! Etwas irritiert zahle ich mit Karte, steige ein und überlege, ob ich aus irgendeinem Grund das Geld in den letzten 2-3 Wochen (hatte Urlaub und bin selten gefahren) rausgenommen hatte. Als ich zum Schluss kam, dass das nicht der Fall ist, checke ich die Ablage in der Armlehne und sehe, meint Zweithandy (billigstes China-Smartphone mit installiertem Tomtom das für den Notfall immer im Auto ist) ist auch weg. Sonst alles da. Mit Freundin und Verwandtschaft geklärt - keiner war dran, also: gestohlen. Kein Kratzer am Auto. Habs auch nie aufgelassen. Wie kann das sein???

    Zwei Vorfälle kamen mir in den Sinn:
    • Die Erstinspektion vor 4 Wochen, da hab ich Handy und Geld im Auto gelassen (Freundin war ja Zeugin), und hinterher war auch alles noch drin. Könnte ein schwarzes Schaf in der Werkstatt eine Kopie des Schlüssels machen? Oder mit einem anderen Gerät den Funk-Verschließ- bzw. Öffungsmechanismus nachbilden? Bei meinem Fabia II handelt es sich um um einen Reimport aus Italien.
    • Vor 2-3 Monaten kam es vor, dass sich das in unserer Straße (Innenstadt, Wohnviertel mit Altbau an Altbau) Auto nicht abschließen ließ - das Lämpchen am Schlüssel leuchtete zwar immer auf, aber weder das Öffnen noch Schließen funktionerte. Da hab ich halt "klassisch" per Schlüsselumdrehen abgeschlossen, und wollte mich tags drauf darum kümmern, aber da ging wieder alles. Kann es sein, dass da jemand die Funkverbindung geblockt und ausgehorcht hat?

    Klar ist, ich bin beklaut worden. Klar ist für mich auch, dass ich nie das Auto offengelassen und mich entfernt habe. Und dass kein Kratzer dran ist, also jemand nur (? oder übersehe ich was?) mit elektronischer Hilfe geöffnet haben kann. Das wirft die Frage auf, wie diese Funkverbindung funktioniert? Wechselt die nicht jedesmal den "Code"? Oder ist da immer das gleiche Signal?

    Trau mich gar nicht zur Polizei, weil ich nämlich vor fast nem Jahr das Autoradio geklaut bekam und Anzeige erstattet habe, und durch den (damals gewaltsamen) Aufbruch Versicherung kassiert habe, aber danach die Karre verschrottet und mit Umweltprämie den Fabia II gekauft hatte...

    Über anregende und informative Kommentare, was und wie es sich da abgespielt haben könnte, würde ich mich freuen!
     
  2. AdMan

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  3. Atom

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    Man kann mit einem Funkgerät, dass auf der gleichen Frequenz wie der Schlüssel sendet, die Übertragung der Funkbefehle zum Öffnen bzw. Schließen behindern. Das Auto reagiert somit nicht auf den Schließbefehl und bleibt unverschlossen wenn man es nicht bemerkt. Der wechselnde Übertragungscode ist dabei belanglos.
     
  4. #3 SuperbElegance, 18.01.2010
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    Weiß gerade nicht ob es Galileo oder eine andere "Wissenssendung" war.

    Dort wurde jedenfalls gezeigt das Autofernbedienungen durch einen Jammer lahm gelegt wurden.

    Die erste Generation konnte nur stören - wer also mitbekommen hat, das sein Auto nicht verriegelt und das per Hand nachholte war sicher.

    Mittlerweile wird das Funksignal ausgelesen - selbst wenn man von Hand zuschließt haben die das Signal und können problemlos den Wagen öffnen und auch wieder schließen.
    Man kommt wieder, Auto ist zu, aber alle (wertvollen) Sachen fehlen :cursing: X( :thumbdown:


    Ich rate dir geh damit so schnell wie möglich zur Polizei.
    Wenn du "Glück" hast warst du nicht der Einzige und es gibt eine Anhäufung solcher Vorfälle in der Strasse / Stadt.
    Falls nicht hat man nämlich das Pech das man einen Einbruch gegenüber der Versicherung niemals beweisen kann und man bleibt auf dem Schaden sitzen.


    EDIT:
    Wie das mit dem Auslesen des wechselnden Codes funktioniert weiß ich aber nicht / kann ich mir auch nicht erklären - hatte in dem Beitrag jedenfalls funktioniert :whistling:
     
  5. bjmawe

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    Es gibt Möglichkeiten ... siehe hier: http://lmgtfy.com/?q=funkfernbedienungwechselcodeauslesen

    @ kingofthedogs:
    Das ganze klingt zwar recht obstrus, aber leider sind solche Vorgehensweisen gar nicht mehr so selten !
    Immer wieder greifen Einbrecher zu immer ausgereifteren und ausgetüftelteren Details, um an ihr Ziel zu gelangen. Das Überlisten von Alarmanlagen und Sicherheitseinrichtungen sind eines der kleineren Übel. Entspr. Hinweise und Dokumente hierzu kann man beim VdS (Verband der Sachversicherer) erhalten.

    LG
    bjmawe
     
  6. Paps

    Paps

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    Genau. Aber eines stört mich dann doch.
    Wer so schlau ist, bzw das Know how hat, die Codes auszulesen, wird sich doch sicher nicht am Kleingeld und billigsten Handy bedienen. Der wird sicher nur auf den großen Fang (Laptop, Kamera, Portemonaie,...) aus sein.
    Oder es ist tatsächlich so, wie Freunde von mir aus dem Justizvollzug sagen.
    Die meinen nämlich, dass bei ihnen im Knast die Dümmsten der Dummen einsitzen.
     
  7. #6 SuperbElegance, 19.01.2010
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    Kleinvieh macht auch Mist

    Und wenn das Auto nun schon sowieso auf ist :whistling:
    Vielleicht gehen sie auch davon aus, das es bei so geringen Beträgen überhaupt nicht erst zur Anzeige kommt. Die Polizei ist eh schon überlastet, da können sie sich nicht noch um eine handvoll Kleingeld kümmern.
    Das Ganze dann bei 1.000 Autos, ohne dass die Beamten aufmerksam werden ...
     
  8. bjmawe

    bjmawe

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    Wir wissen doch nicht, ob das Fahrzeug des TE ursächlich erstes Ziel für einen Einbruch war oder es nur quasi als "nebenbei" mitgeleert wurde ... . ?(
    Ich würde auf jeden Fall eine Anzeige bei der Polizei machen; und, sofern sich der Zeitraum genau eingrenzen lässt, sollte es dort sicherlich schon die ein oder andere, weitere Anzeige in dieser Sache geben.

    LG und viel Erfolg dabei, wünscht
    bjmawe
     
  9. #8 wusel666, 19.01.2010
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    tja, wenn man wie früher mit dem Schlüssel das Schloss auf- und zuschließt, dann kann so etwas (Auslesen des Funksignals) nicht passieren.
    Nicht jeder neumodische Kram ist wirklich besser.

    (trotzdem benutze ich auch die Funkfernbedienung ;) )
     
  10. #9 Fabiall, 19.01.2010
    Fabiall

    Fabiall Guest

    Rein technisch gesehen, ist das Blockieren des Verschlussvorganges eine Sache, die jedes Kind durchführen kann, wenn man ihm zeigt, wie es geht. Das Internet hält da genügend Literatur bereit und der finanzielle Aufwand ist ziemlich gering (<100€). Beliebt ist so etwas auf unüberwachten Parkplätzen großer Verbauchermärkte.

    Das bloße Abhören eines Funkbefehls allerdings reicht für ein späteres Öffnen des Autos in der Regel nicht mehr aus. Jeder Code wird nur einmal verwendet und ist zudem verschlüsselt. Teilweise bekommen sie sogar eine zeitliche Gültigkeitsbefristung. Wer diese Technik knacken will, muss schon genügend Zeit und Rechenpower mitbringen. Sicher gibt es auch hier geeignete Programme, aber auf Grund der Verschlüsselungsstärke ist davon auszugehen, dass sich, wenn es denn so gewesen sein sollte, der Angreifer sehr gezielt auf das Öffnen deines Wagens vorbereitet hat, denn zwischen Abhören des Codes und brechen der Verschlüsselung düften schon Tage oder Wochen gelegen haben. Die Filmchen, wie man sie vom Türöffnen aus dem Fernsehen oder dem Internet kennt, sind in der Regel schwindel.

    Bei der Menge an Beute dürfte es am wahrscheinlichsten sein, dass irgendein Benutzer deines Fahrzeuges die Tür nicht korrekt verschlossen hat (gewollt oder eben halt ungewollt).
     
  11. #10 kingofthedogs, 21.03.2010
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    so, hat alles etwas gedauert, da ich wochenlang spät von der Arbeit kam, und mir der Schadensbetrag (gebrauchtes Smartphone 150€ + knapp 30€ Kleingeld im Aschenbecher) nicht sooo sehr geschmerzt hat. Dann hatte meine Freundin einen Auffahrunfall (als Geschädigte) und wir mussten sowieso zur Polizei.

    Zuvor passierte noch was Seltsames: Genau an diesem Tag konnte ich mal wieder das Auto nicht aufschließen mit der Fernbedienung. 4-5 mal gedrückt, Lämpchen an der FB ging an, aber Fabia rührte sich nicht. Und das Auto stand wieder auf 5m genau an der Stelle, an der das bereits schon einmal passierte. Da war ich doch sehr stutzig. Kann auch Zufall sein, weil es recht nahe vor unserer Wohnung ist (Anwohnerparken am Straßenrand) und ich, sofern möglich, immer so nah wie möglich parke; andererseits parke ich aufgrund der Parkplatzlage meist doch zwischen 50 und 100m entfernt, und da passierte das noch nie...

    Ich habe das dem Polizisten erzählt, der meinte, so was hat er noch nie gehört und kann sich nicht vorstellen, dass jemand sowas da nutzt. Es gab weder von meiner Straße, noch sonst aus der Stadt eine ähnliche Anzeige. Er ist mit mir zu meinem Auto (im Polizeihof) und hat mal durchgecheckt. Und siehe da, die automatische Verriegelung, die sonst nach ca. 20 sec einsetzt, funktionierte hin und wieder nicht... Ich bin 100% sicher, dass ich das Auto richtig verschlossen habe und schaue immer auf die Blinker und warte bis ich das Einrasten der Türschlösse höre. Aber das ist ja doch mal ne interessante Info - ein Serienfehler?

    Nachdem wir ne halbe Stunde in der Kälte standen und uns unterhalten haben, kam dann auch meine Freundin und ich hab drauf verzichtet, dann noch die Anzeige zu erstatten, ihm aber gesagt dass ich es wichtig finde, dass so ein Vorfall bekannt ist und er es mal den Kollegen erzählen soll, falls dann doch mal ein ähnlicher Fall vorkommt.

    Nach dem Vorfall mit dem sich nicht öffnenden Fabia hab ich ihn übrigens mit dem Schlüssel geöffnet und sicherheitshalber als ich wieder kam an eine gut beleuchtete andere Stelle geparkt und draimal auf- und zugeschlossen...

    Also, wirklich geklärt ist nichts. Nicht auszuschließen, dass ein arschiger Nachbar sowas tut, weil ich vor seinem Haus parke (Straße voller Altbauten mit je 3-4 Stockwerken); aber obwohl ich mir sicher bin, immer abgeschlossen zu haben, ist prinzipiell auch möglich, dass die Verschließvorrichtung des Fabia eine Macke hat.
     
  12. #11 steve0564, 23.03.2010
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    Änliches habe ich leider auch hin- und wieder!
    In meiner alten Wohnung parkte ich das Auto immer an der gleichen Stelle direkt vor meinem Bürofenster. Genau dort funzte die ZV nicht mehr. Meine Untersuchungen haben dann ergeben, dass der im Büro eingeschaltete Wlan-Router, der unmittelbar hinter der Mauer stand, daran Schuld war.
    Gleiches gilt (zumindest in meinem Fall) in der Nähe einer Dect-Basis. Auch hier kann scheinbar der Funksalat den Einsatz der ZV extrem stören...
     
  13. #12 kingofthedogs, 23.03.2010
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    interessant! ich weiß nicht, was ich aus der Sache an berechtigten Konsequenzen ziehen kann, aber fürs Erste meide ich mal diesen Parkplatz, wenn immer möglich ohne gleich 5min zur Wohnung gehen zu müssen.
     
  14. #13 blauer_wikinger, 23.03.2010
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    Das ist so nicht ganz richtig: Deine Aussage trifft nur dann zu, wenn man vor hat ein und das selbe Fahrzeug mehrmals mit einer gefälschten Fernbedinung zu öffnen.
    Will man allerdings das Fahrzeug in einem unbeobachteten Moment nur ausrauben und nur einmal öffnen, genügt ein normaler digitaler 2,4 GHz Transceifer mit Signalspeicher:
    - Man stört damit den Handsender des Besitzers und fängt aber gleichzeitig dessen Signal auf (der Transceiver kann aus seiner eigenen Störfrequenz das eigentliche "Nutzsignal" heraus rechnen - das dauert nicht einmal eine Millisekunde)
    - Der Fahrzeugbesitzer sperrt nun sein KFZ mit dem Schlüssel ab - FB funzt ja nicht. dabei findet aber keinerlei Datenkommunikation zw. Fahrzeug und Schlüssel statt, d.h. das Fahrzeug weiß gar nicht, dass auf der Fernbedienung gerade ein Code "verbraucht" wurde. Daher gibt es auch im Fahrzeug keinen Timeout für diesen Code.
    - Der Dieb muss jetzt nichts anderes machen als das geklaute Signal nocheinmal zu senden. Diesesmal erreicht das Signal auch das Fahrzeug; es entschlüsselt den Code, prüft ihn auf Gültigkeit - Gültigkeit passt - Türen auf.

    Das ganze ist so einfach, weil im Signal des Handsenders keine Nutzdaten im Sinne von "Tür auf" - "Tür zu" gesendet werden, sondern lediglich ein Check-Code zur Authorisierung. Das Fahrzeug unterscheidet lediglich die Frequenz auf der dieser Code angeschwommen kommt und entscheidet dadurch welche Funktion gemeint ist. Und da alle Handsender der Welt im Zivilen Funkband um die 2,4 GHz funken müssen, ist es für einen Tranceiver ein leichtes zu wissen, in welcher Tonart er "Sesam öffne dich" trellern muss damit die Türen auf gehen.
     
  15. #14 trubalix, 23.03.2010
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    Be uns gibt/gab es auch bestimmte Stellen, wo die Fernbedienung nicht Funktionierte. Das Ist keine Seltenheit bzw. kommt vor. Dafür müsste eigentlich Entstördienst oder wie sie auch heißen zuständig sein.
    Es gibt auch anderen defekten Alarmanlagen, die Störsignale aussenden, ohne dass die selbst schlecht funktionieren und dann heißt es schön schieben, wenn bei dir noch die Zündunterbrechung eingebaut ist.
    Bei Ford gibt es z.B. Probleme mit Mikroschalter in den Tütschlösser. Dann macht das Auto was es will. Schlüssel im Auto liegen lassen und zack ZV zu und mann ist ausgesperrt. Natürlich auch umgekehrt, dass die Türen von allein aufgehen.
     
  16. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  17. #15 blauer_wikinger, 25.03.2010
    blauer_wikinger

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    Auch bei Audi gab es massive EMV-Probleme bei KeylessGo (automatisches Öffenen und Schließen). Die erste Generation sendete ein derart starkes Störsignal, dass wenn Fahrzeuge mit diesem System in einer Tiefgarage/Parkhaus standen, unter Umständen durch die Reflexion des Signals auf dem gesamten Deck keine Funk-FB mehr funktionierte. Dies wurde durch ein Software-Update behoben.
     
  18. #16 Fabiall, 25.03.2010
    Fabiall

    Fabiall Guest

    @blauer_wikinger
    Deine Aussagen in Post #13 mag ja auf die Anfänge der Funkfernentriegelung zutreffen, heute sind sie allerdings bei modernen Herstellern nicht mehr zutreffend. DIe von dir geschilderte Abhörmethode funktioniert alleine schon deswegen nicht mehr, weil du von einer unidirektionalen Kommunikation nur vom Schlüssel zum Auto ausgehst und es bei der von dir geschilderten Technik keine Steuerbefehle gibt und somit das Auto entscheidet, was es macht, es die Türen also auf oder zu macht.

    Das ist aber nicht mehr Stand der Technik, was du alleine schon daran erkennen kannst, dass es heute Schlüsselschalter mit mehr als einer Taste gibt, die mit verschiedenen Befehlen belegt sind. Diese Funktion ist mit der von dir beschriebenen Technik gar nicht realisierbar. Wenn man auf "zu" drückt, geht das Auto zu oder bestätigt, dass es schon zu ist, aber die Türen gehen in keinem Fall auf, weil das Auto gerade schon zu ist.

    Die Schlüssel senden auch nicht einfach einen Befehl aus wie z. B. "Auto 54646, mach deine Türen auf". Zuerst findet eine Authentifizierung des Schlüssels gegenüber dem Auto statt, wobei eine Verbindung zwischen Auto und Schüssel initialisiert wird. Im Rahmen der dann folgenden Kommunikation wird dann ein zu verwendender Schlüssel ausgehandelt, der eine Gültigkeitsdauer von wenigen Zehntelsekunden besitzt, der zudem codiert übertragen wird und mit dem der auszuführende Befehl an Fahrzeug zu übertragen ist . Daran anschließend wird die Verbindung kontrolliert beendet.

    Sicher gibt es auch hier Sicherheitslücken, aber mit den von dir geschilderten Mitteln, dürftest du ein neues Auto heute nur noch aufbekommen, wenn du damit die Scheibe einwirfst. :D

    Nebenbei: Wenn es wirklich so einfach wäre, würde ein Auto mit so einer Einladung an Diebe von kaum keiner Versicherung versichert werden.
     
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