Die Verkaufsergebnisse von Škoda Auto im Jahre 2002

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von M.Herrmann, 04.02.2003.

  1. #1 M.Herrmann, 04.02.2003
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    Die Verkaufsergebnisse von Škoda Auto im Jahre 2002


    · Weltweit wurden 445.525 Fabia, Octavia und Superb an Kunden geliefert

    · Absatzsteigerung beim Modell Fabia um 5,4 % –264.641 Fahrzeuge verkauft

    · Steigerung auf den Märkten in Übersee um 36,6 %

    · Erhaltung des Marktanteils von 50 % in Tschechien

    · Superb bereits in über 40 Ländern der Welt eingeführt

    Im vergangenen Jahr 2002 wurden 445.525 Kunden auf 79 Märkten und vier Kontinenten zu neuen Besitzern eines Škoda - Fahrzeuges. Das Primat des meistverkauften Modells hält der Fabia mit 264.641 verkauften Fahrzeugen in den Versionen Fabia, Fabia Combi und Fabia Sedan. Das stellt im Vergleich zum Jahr 2001 einen Zuwachs von 5,4 % dar.

    Fabia hat damit praktisch die Lücke nach dem Auslauf des Modells Felicia gefüllt. Den Großteil des Fabia – Absatzes machte die Variante hatchback aus, von der 150.319 Fahrzeuge verkauft wurden. Die Beliebtheit des großzügigen Raumangebots in Kombination mit dem hohen Maß an Sicherheit und Komfort der Version Fabia Combi führte zu 81.996 verkauften Fahrzeugen, wobei auch die Variante Fabia Sedan eine deutliche Absatzsteigerung verzeichnete, und zwar um volle 86,4 % gegenüber dem Anlaufjahr 2001. Die Version Fabia Sedan wurde im Jahr 2002 von 31.185 Kunden gekauft. Ein Beweis für die Spitzenqualität und die Beliebtheit des Modells Fabia ist auch der Titel „The Best Supermini“ (der beste Stadtwagen) der jährlich von der britischen Prestige-Zeitschrift „What Car?“ erteilt wird. Der Fabia bekam schon zum dritten Mal hintereinander diesen „Automobil - - Oscar“.

    Die Modellreihe Octavia sprach im vorigen Jahr 164.017 Kunden an. Auf die Version Octavia Limousine fielen 98.766 Fahrzeuge, einen Octavia Combi kauften 65.251 Interessenten. Hiermit bestätigte sich die stetige Beliebtheit dieses außerordentlichen Wagens mit zeitlosem Design und einem Preis-Leistungsverhältnis, der mit Erfolg auch in den Ausführungen 4x4 und RS verkauft wird. Eine logische Reaktion auf die hohe Nachfrage nach der Sportversion Octavia RS war im Jahr 2002 die Erweiterung der Angebots-Palette um das Modell Octavia Combi RS. Der Octavia Combi zählt dabei nach der Meinung der Automobilexperten zu den gelungensten Combis überhaupt, was das Design und Raumangebott betrifft.

    Praktisch über das ganze Jahr 2002 wurde das Modell der oberen Mittelklasse Škoda Superb auf den Schlüsselmärkten eingeführt. Im Zeitraum Januar bis Dezember des vorigen Jahres etablierte er sich in 40 Ländern der Welt und 16.867 Superbs fanden in diesem Zeitraum einen neuen Besitzer. Dieses neueste Modell der Marke Škoda gewann in einer relativ kurzen Zeit seit der Markteinführung die Gunst der Öffentlichkeit. Die Spitzenvertreter der Weltpolitik konnten sich beim NATO-Gipfeltreffen im November 2002 in Prag, das von Škoda Auto mit den Fahrzeugen Superb unterstützt wurde, persönlich von dessen Spitzenqualität, Komfort und hohem technischen Niveau überzeugen. Die meisten Fahrzeuge des Models Škoda Superb wurden im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft (4.960), gefolgt von Tschechien mit 2.461 ausgelieferten Fahrzeugen und Großbritannien (1.030). In Tschechien wurde der Superb zum Sieger der Umfrage „Das beliebteste Automobil des Jahres 2003“.

    Im zwischenjährlichen Vergleich verkaufte Škoda Auto gesamt um 3,2 % Autos weniger. Das war vor allem durch die andauernde Rezession auf den bedeutenden Automobilmärkten Europas bedingt, durch den starken Kurs der tschechischen Währung, die den Import der Autos aus dem Ausland begünstigt und durch die verheerenden Überschwemmungen im Sommer, von denen die bedeutenden Märkte in Tschechien, Deutschland und Österreich heimgesucht wurden. Im ersten Halbjahr 2002 wirkten sich noch die Folgen der Verkaufszahlen des Modells Felicia vom Jahre 2001 aus, die einen wesentlichen Teil der Gesamtbilanz ausmachten.

    Der heimische Markt war stark durch den Kurs der tschechischen Krone beeinflusst, der die Importmarken im Wettbewerb begünstigte. Dank den wirksamen Maßnahmen zur Absatzförderung ist es trotzdem gelungen, einen Marktanteil von 50% zu erhalten und den Kunden 74.466 Fahrzeuge zu verkaufen. Das mit Abstand beliebteste Modell in den tschechischen Gefilden war der Fabia mit 52.958 verkauften Exemplaren aller drei Varianten, was einen zwischenjährlichen Zuwachs von 23,2 % darstellt. Seinen Standard eines erfolgreichen Wagens hält schon seit mehreren Jahren der Octavia (einschließlich der Combi-Version wurden 19.047 Fahrzeuge verkauft). Das Flagschiff Škoda Superb gewinnt seit seiner Markteinführung stufenweise an Sympathien der Kunden und wurde mit 2.461 verkauften Fahrzeugen im Jahre 2002 zum meistverkauften Wagen seiner Klasse in Tschechien und zum achten meistverkauften Wagen insgesamt. Die Fahrzeuge der Marke Škoda belegten in Tschechien ebenfalls die ersten fünf Plätze der meistverkauften Autos in der Reihenfolge Fabia, Fabia Combi, Octavia, Octavia Combi und Fabia Sedan.

    Deutschland zählt schon seit langem zu den bedeutendsten Exportmärkten für die Škoda-Fahrzeuge, wies jedoch im letzten Jahr einen Rückgang des gesamten Marktes um 2,6 % aus. Trotz dieser negativen Tatsache ist es hier gelungen, 67.656 Besitzer der Škoda-Fahrzeuge zu befriedigen, das stellte einen zwischenjährlichen Zuwachs von 1,1 % und eine Erhöhung des Marktanteils der Marke auf 2,1 % dar. Die meistverkaufte Variante auf dem deutschen Markt war der Octavia Combi, gefolgt vom Modell Fabia (hatchback).

    Auf den Schlüsselmärkten von Westeuropa ging es den Škoda – Fahrzeugen vor allem in Großbritannien gut, auf dem eine Absatzsteigerung um 6,1 % auf eine Gesamtzahl von 38.251 Fahrzeuge verzeichnet wurde. Die meisten britischen Kunden entschieden sich für den Fabia (hatchback), gleich dahinter platzierte sich der Octavia Limousine. Der Marktanteil der Marke Škoda ist auf 1, 49 % gestiegen. In Frankreich ist es gelungen, einen bedeutenden Zuwachs um 21,0 % auf eine Gesamtzahl von 16.607 Automobilen zu erreichen, auch trotz des Rückfalls des gesamten französischen Marktes um 4,9 %.

    In der Region Westeuropa, in dem volumenmäßig stärksten Absatzgebiet von Škoda, in dem es im letzten Jahr zur Abschwächung der Nachfrage nach neuen Fahrzeugen um 3 % kam, konnte Škoda Auto den Marktanteil auf dem Niveau von 1,7 % beim Gesamtabsatz von 238.323 Fahrzeugen erhalten. Neben den bereits erwähnten Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien trugen auch die Absatzsteigerungen in den skandinavischen Ländern Schweden mit 9.008 ausgelieferten Fahrzeugen (ein Zuwachs von 1,8 %) und Dänemark mit 7.068 Fahrzeugen (ein Zuwachs von 16,2 %) zu dieser Tatsache bei. Eine Absatzsteigerung von 7,9 % wurde ebenfalls in der Schweiz (4.487 Fahrzeuge) erreicht. Zu den Märkten, die am stärksten von der sinkenden Nachfrage betroffen wurden, zählt vor allem Italien mit 23.051 verkauften Fahrzeugen (ein Rückgang um 19,5 %), Österreich, wo 15.552 Interessenten einen Škoda-Wagen kauften (ein Rückgang um 17,6 %) und Spanien mit 15.549 ausgelieferten Fahrzeugen (ein Rückgang um 9,2 %).

    Auf dem Gebiet von Mittel- und Osteuropa (Tschechien ausgenommen) setzte sich die Abkühlung der Nachfrage nach den neuen Fahrzeugen fort, wobei Škoda Auto hier ihren Kunden 109.773 Fahrzeuge lieferte. Gestiegen ist das Interesse der Kunden in Ungarn, wo 11.507 Automobile der Marke Škoda verkauft werden konnte, das stellt ein Wachstum von 37,7 % und eine Erhöhung des Marktanteils auf 6,63 % (ein Zuwachs um 19,7 %) dar. Auf dem größten mitteleuropäischen Markt - in Polen – setzte sich schon im dritten Jahr die Stagnation fort, das wirkte sich auch in der Verkaufsbilanz von Škoda Auto aus – geliefert wurden 34.301 Fahrzeuge. Der Marktanteil auf dem polnischen Markt blieb auf dem Niveau des Jahres 2001 - - 11,1 % - somit sicherte sich Škoda Auto die hervorragende Position der zweiten meistverkauften Marke im Lande. Rückgängig war auch der slowakische Markt, auf dem die Škoda Fahrzeuge mit 29.175 verkauften Modellen einen Rückgang von 22,2 % verzeichneten. Der Marktanteil stellt hier in einer harten Konkurrenz die bedeutende Zahl von 44,2 % dar.

    Ein großes Wachstumspotential bieten die Länder Osteuropas. In Russland wurden 10.093 Škoda-Fahrzeuge verkauft, das stellt einen zwischenjährlichen Zuwachs von 20,3 % dar. Mit diesem Ergebnis konnte Škoda Auto die Position des Importeurs Nr. 1 in der Russischen Föderation verteidigen. In der Ukraine läuft die Montage der Modellreihen Octavia und Fabia auf Hochtouren, was sich positiv auf die Nachfrage der dortigen Kunden nach diesen Fahrzeugen auswirkte. Im bewerteten Zeitraum wurden 5.583 Fahrzeuge ausgeliefert und somit ein Zuwachs um 32,5 % verzeichnet. Eine deutliche Absatzsteigerung wurde ebenfalls in Rumänien (+13,4 %) erreicht, wo die Kunden 4.693 Fahrzeuge kauften.

    Zur Kompensation der stagnierenden Schlüsselmärkte in Europa findet Škoda Auto in den Ländern mit einer steigenden Nachfragekurve nach neuen Fahrzeugen ihre neuen Absatzmärkte. Unter ihnen dominiert Indien, wo 4.401 der in der Stadt Aurangabad montierten Fahrzeuge vom Typ Octavia verkauft wurden. Das stellt gegenüber dem Jahr 2001 einen mehrfachen Zuwachs dar. Ein interessanter Markt ist auch Israel, wo 3.748 Fahrzeuge (+ 32,0 %) verkauft wurden. Ein Wachstum von fast 50% wurde auf dem Markt im exotischen Ecuador verzeichnet, wo 1.061 Kunden ein Škoda – Fahrzeug kauften. Die Übersee-Länder verzeichneten insgesamt eine Steigerung der Nachfrage nach den Fahrzeugen von Škoda um 36,6 %, 22.963 Wagen der Marke Škoda fanden hier ihre neuen Besitzer.

    Die Fotografien und der Text der Presseinformation stehen auf dem offiziellen Media-Server von Škoda Auto (http://media.skoda-auto.com) frei zur Verfügung.
     
  2. AdMan

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  3. saVoy

    saVoy
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    Wow, 50% Marktanteil im Heimatland, das schafft ja nichtmal VW bei uns. :pssst: Die Österreicher scheinen Skodas auch ganz gern zu fahren. Der Fabia war im Dezember nach dem Golf das meistgekaufte Auto.www.autorevue.at

    Sav
     
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