Die neuen Sprit-Spar-Wunder - da kann ich nur lachen :-)

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia II Forum" wurde erstellt von tommyboy, 15.09.2012.

  1. #1 tommyboy, 15.09.2012
    tommyboy

    tommyboy

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    Hallo zusammen,

    Spritsparen ist in aller Munde. Der ADAC zeigt in der aktuellen Motorenwelt Kleinstwagen mit niedrigen Verbräuchen "Autos zum Sparen".
    Ich kann nur lachen, wenn ich sehe, mit welch aufwändiger Technik versucht wird, den Spritverbrauch zu senken.

    Wenn man an Folgendes denkt:
    - die deutlich höheren Anschaffungskosten
    - Teure spritsparende Reifen mit geringerem Rollwiderstand (denken die Leute auch an die Mehrkosten, wenn sie sich neue Reifen kaufen?)
    - Start-Stopp-Technik (wie anfällig ist diese auf lange Sicht?)
    - Hybrid-Technik (halten die Akkus ein durchschnittliches Auto-Leben lang?)
    - Energierückgewinnung (noch mehr anfällige Technik im Auto)

    Und was kommt dabei raus? Verbräuche von 4,2 Liter Diesel beim Ford Fiesta bzw 4,4 Liter Super beim Toyota Yaris und über 5 Liter beim Fiat Punto und beim Peugeot 208.
    Jetzt lache ich:
    Mit meinem Fabia und der alten Rumpel-Düse-Technik verbrauche ich 4,6 Liter Diesel bei moderater Sparweise. Dazu ists ein Kombi!
    Ich frage mich ernsthaft: Was soll dieser Technik-Schnick-Schnack in den modernen Autos???
    Und schmunzeln muss ich auch!

    Grüßle,
    tommyboy
     
  2. AdMan

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  3. #2 pietsprock, 15.09.2012
    pietsprock

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    Was da als Sprit-Spar-Wunder angepriesen wird, ist in der Tat fraglich...

    Allerdings muss ich widersprechen... spritsparende Reifen sind ihr Geld absolut wert und auch gar nicht so viel teurer als herkömmliche Reifen... ich praktiziere die (manuelle) Start-Stop-Automatik seit vielen hunderttausend Kilometern ohne Probleme...

    Ohne moderne Technik werden die Autos in Zukunft nicht mehr auskommen - bzw. nicht mehr angeboten... wie sinnvoll diese ist, wird sich zeigen...

    Und am meisten spart man mit angepasster Fahrweise... Ich denke, dass ich da mit 3,7 Liter im Schnitt auf gut 940.000 Kilometer wohl das beste Beispiel dafür bin... und die letzten 420.000 Kilometer sogar mit einem Durchschnittsverbrauch von unter 3,5 Litern auf 100 Kilometer - seit 312 Tankfüllungen nicht mehr über 4 Liter gewesen...


    Der Nachfolger meines Fabias wird einer dieser hochmodernen Spar-Technik-Autos... kommt allerdings erst kommendes Jahr auf den Markt und wird mit 3-Zylinder-Diesel mit 116 PS neue Sparmaßstäbe setzen... Mein Ziel ist es, damit auf Dauer deutlich unter 3 Liter im Schnitt zu verbrauchen...


    Gruß
    Peter
     
  4. VEB

    VEB

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    das die Fahrzeuge zum Beispiel mehr Leistung haben, haste aber nicht erwähnt :thumbdown:
     
  5. 1U_TDI

    1U_TDI

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    und hier sprechen wir von einem Serienanlasser. In den Start-Stopp-Fahrzeugen werden ja darauf ausgelegte Bauteile verwendet, ich sehe da keine Probleme.


    Wenn ich mir aber die aktuellen Verbrauchswerte - nehmen wir als krasses Beispiel mal einen Audi A8 4.0 TFSI an, ansehe, sieht das so aus:

    - Der erste A8, BJ 1994, 4.2 Quattro hat mit seinem V8 magere 300 PS erzeugt und im Schnitt (Mein Erfahrungswert über 230tkm insgesamt) 15,5 Ltr. / 100km konsumiert
    - Der aktuelle A8 ist schwerer, hat viel breitere Reifen, sein 0,2L hubraumschwächerer 4.0 TFSI leistet satte 420 PS (sprich: 40% Mehrleistung gegenüber dem ersten A8 ), verbraucht damit aber laut Werksangabe im Mix nur 9,4 L/100km - also rund 60% weniger. Gehen wir von realistischen 11 Litern Verbrauch im Fahrbetrieb aus, sind das immer noch 41% Minderverbrauch!


    Klar, die TDI-Motoren von VW waren zeither hocheffizente Triebwerke - aber eben auch nur, weil eine Menge Knowhow und Entwicklung drinsteckt. Und genau diese Entwicklung geht natürlich immer weiter. Aber genau deswegen war dein PD-TDI auch schon so sparsam - wegen hochwertiger, durchdachter Technik.

    Dass diese Entwicklung konsequent weitergeführt wird und gerade die Aufladung kleinerer Motoren wirklich leistungs- und fahrtechnisch etwas bringt und dabei den Verbrauch senkt, ist ein guter Schritt in meinen Augen.


    Wobei mir vollkommen klar ist, dass ein 1.2 TSI nicht solange halten wird, wie ein leistungsvergleichbarer 1.6 Saugbenziner... Dafür bietet er Minderverbrauch, Fahrspaß und eben zeitgemäßes Fahren.


    Klar sind mache Spritspartechniken für die Katz - Hybrid in nem kleinen 3- oder 4-Zylinder bringt wenig. Was wirklich etwas bringt, ist die Aufladung hubraumschwacher Motoren - da wenig Hubraum auch eine geringere Zylinderfüllmenge bedeutet. Und gerade obiges Extrembeispiel vom A8 zeigt, was Turboaufladung und eine gesteuerte Zylinderabschaltung bringen.



    In meinen Augen ist sowieso der VAG-Konzern in Puncto Spritspartechniken der Vorreiter - als Beispiel seien nur die 3,3 Ltr. vom Polo BlueMotion genannt. Was Fiat teilweise mit 2-Zylinder-Luftpumpen vorhat, ist auch in meinen Augen fragwürdig :D
     
  6. Zombie

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    Solche Ausstattung findet aber doch ganz offensichtlich einen Abnehmer. Und da liefern Autohersteller wohl nicht immer das technisch Sinnvolle, sondern das, was "der Markt" möchte. Und jetzt kann sich ein Autohersteller wegen hoher Spritpreise (oder warum sollten auf einmal alle über den Verbrauch reden?) auch noch ein Ökoimage bezahlen lassen, wenn er den Leuten einen nochmals teureren Hybrid verkauft. Haben alle was gewonnen, ist doch großartig.
     
  7. kojum

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    die fahrzeughersteller (und die lobby im hintergrund) haben ja im grunde überhaupt kein interesse daran,das autofahren für den nutzer letztlich "billiger" zu machen.
    ich behaupte sogar,daß es für den "otto-normalverbraucher mit durchschnittlichem fahrprofil" völlig gleichgültig ist,für welches fahrzeugkonzept er sich entscheidet.
    er zahlt in in der endrechnung immer das selbe
    die verbrauchsvorteile des diesel werden beispielsweise durch höhere steuern/versicherung und den deutlich höheren kaufpreis aufgefressen.
    das selbe spiel beim "modernen" benziner(tsi).
    auch hier ersteinmal ein höherer kaufpreis(bei dem beispiel vom A8 eben,schon mal die preisliste vom neuen spritsparwunder angesehen???)
    und echte verbrauchsvorteile kann man nur mit einer ganz bestimmten fahrweise erzielen, wird so ein motor dann auf der bahn über einige zeit mal ordentlich getreten, schwupp die wupp ist die "ersparnis" von einigen tausend km wieder verpufft...
    von der höheren reparaturanfälligkeit ganz zu schweigen...
    auch wenn die autoindustrie versucht hier etwas anderes zu suggerieren, das autofahren wird immer teurer werden....
    ordentlich sparen kann man letztlich nur (und das unabhängig vom fahrzeugkonzept!)wenn man den eigenen gasfuß zügelt. was da im extrem möglich ist,
    zeigt ja unser km/spritsparkönig...
    fast alle anderen "technischen innovationen" sind (jedenfalls bisher) wirtschaftlich betrachtet am ende nonsens...

    gute fahrt!
     
  8. 1U_TDI

    1U_TDI

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    Nicht ganz - um wieder zu obigem Beispiel mit dem A8 zu kommen... ausstattungs- und inflationsbereinigt ist der garnicht soviel teurer als der Vorgänger... natürlich gab es 1994 nicht die Masse an Sicherheits- und Assistenzsystem, Navigationssystemen, MMI und so weiter, wenn das ausstattungsbereinigt rausgerechnet ist, ist der nur minimal teurer geworden... ich finde den dazugehörigen Artikel leider grade nicht auf die Schnelle.

    Davon ganz abgesehen ist eins klar: Die teuerste Technologie nutzt keinem was, wenn man sie nicht anwenden kann oder will.


    Beispiel hierzu mein Octavia: angegeben mit einem Durchschnittsmix von 6,7 Ltr - ich fahre seit gut 280.000km im Schnitt zwischen 4,9 - 5,5 Ltr. Die Fahrweise ist oft die beste Spritspartechnik ;)
     
  9. #8 Octavia-Patrick, 15.09.2012
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    Ich kenne diesen aktuellen Test auch und war schon am Schmunzeln.
    Auch ich fahre meine aktuellen Fahrzeuge mit weniger Benzin auf 100 Km,als angegeben.Vorrausschauende Fahrweise mit frühem Hochschalten ist die beste Spritspartechnik.
    Unser 1.4MPi habe ich schon mit 5,5 L/100km gequält ;( ,na ja,Fahrspaß ist was anderes.Allgemein mit 6,1Liter.Bei Spritmonitor geben viele den Verbrauch mit 7 bis 7,5 Liter an 8| .Den 1,2 HTP fahren wir dauerhaft mit 5, 5 Liter :thumbsup: ,ohne teure Spritspartechnik.
    Es nützt dem durchschnittlichem Autofahrer die beste Spritspartechnik wenig,wenn er zb nicht auf die Eigenheiten eines Motors und deren Technik hingewiesen wird.
    zb wann der verbaute Motor sein Drehmoment Maximum bzw sein max Wirkleistung hat.Das Interessiert die meisten nicht.
    Teure Spritspar-Technik die sich auf die Fahrzeuglebnsdauer kaum bezahlt macht,halte ich für reine Marketingstrategie.

    Gruß Patrick
     
  10. #9 JulianStrain, 15.09.2012
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    Naja, man muss aber auch sagen, viele Leute sind auch einfach nicht willens Sprit sparen zu wollen, durch vernünftiges fahren.
    Da suggerieren "neue" Techniken einem doch.
    Kannst heizen wie sonst auch, verbrauchst aber weniger Sprit.

    Eine vernünftige Getriebeübersetzung, Anzahl der Gänge, würde mehr bringen als der andere Quark zusammen.
    In meinem VFL Fabia ein schönes Sechser Getriebe rein, und hätte sicherlich schon mal die 5 Liter geknackt, man beachte alleine schon die Angabe vom Werksunterschied her VFL und FL wo die Übersetzung angehoben wurde.
    Aber.
    Das hört sich nicht nach neuer Supaduppa Technik an.
     
  11. #10 Langstrecke, 15.09.2012
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    Über Testverbräuche kann ich nur müde lächeln. Die Tester scheinen meistens eine forschere Gangart zu bevorzugen.

    Man überlege: Mein erstes Auto, ein 1991er Citroen AX 14D mit 1,4L Saugdiesel hat nur bei absolut sportlicher Fahrweise und Überladung mehr als 4L auf 100km genommen. Normverbrauch waren 3,3-3,7L. Und das ganze vor über 20 Jahren mit einem - naja - Traktordiesel im Kleinformat.
     
  12. #11 himbeergelb, 15.09.2012
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    Ob du das auch in Berlin - im ständigen stop'n'go, grüne Ampel, rote Ampel - schaffen würdest? Wenn ich für meine 16 km morgens zwischen 5:50 und 6 Uhr mal unter 6 Liter/100 km benötige habe ich schon einen guten Fluss gehabt. Und ich bilde mir ein, wenigstens vorausschauend sparsam zu fahren, allerdings ohne manuelles Start-Stopp. Des Morgenergebnis wird auf der Heimfahrt dann mit um die 8 Liter an guten Tagen relativiert. :-(
     
  13. saVoy

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    Ich denke, dass Peter für solche kurzen Strecken-noch dazu im Berufsverkehr-den ÖpnV nutzen würde.
     
  14. R2D2

    R2D2 Guest

    Nö, tut er nicht, das geht schlicht nicht und Peter hat da auch irgend wann man was geschrieben, dass ihm der Münchner Verkehr sauber den Schnitt versaut hat. Da hat Peter mit seinen Strecken, die er so fährt schon Vorteile.
    Unter 6 l/100 km ist in der Stadt aber schon drin, München ist ja nun auch nicht gerade das El Dorado des flüssigen Verkehrs, ich komm da trotzdem ohne weiteres auf was um die 5 bis 5,5 l/100 km, mir verhageln die letzten paar km in der Stadt aber auch immer gut den Schnitt, fahr Mo-Fr immer schön in die Stadt und wieder heim...
     
  15. #14 BIOBIER, 15.09.2012
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    hallo,
    ja aber dafür hat dein Citroen nur Euro 1 und stinkt pestialisch ;)
    übrigens: es steht jedem frei sein aktuelles auto zu verkaufen und sich einen "oldtimer" zu kaufen der ja so sparsam ist.
    aber dann wundert euch nicht wenn auf einmal ESP, die Sitzheizung und die Servolenkung fehlen :)
    Und wehe es passiert ein Crash...

    was ich damit sagen will:
    die neuen Autos wurden nicht ohne Grund immer schwerer und nur geringfügig sparsamer.
    Die Ansprüche von uns stiegen und die Umweltanforderungen genauso.
     
  16. #15 Langstrecke, 15.09.2012
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    da hast du recht. der umweltgedanke spielt zwar bei mir keine rolle, aber der sicherheitsaspekt natürlich schon.

    dennoch ist es paradox, dass die entwicklung sparsamer motoren derart schleppend vorangeht. in 20 jahren hätte man das mehrgewicht doch sicher ausgleichen können.
     
  17. #16 BIOBIER, 15.09.2012
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    anscheinend war lange der Spritpreis zu niedrig um intensiv daran zu arbeiten :?:


    mal OT, aber auch wichtig :D
    du wohnst am Ammersee? erst letzte Woche war ich wandern am Tegernsee (Hirschberghaus), wirklich sehr schöne Ecke dort unten. Ist der Ammersee auch eine Reise wert?
    Gruß aus dem Landkreis Eichstätt (auch hier ist es schön :) )
     
  18. #17 JulianStrain, 15.09.2012
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    Das meiste Gewicht kommt Heutzutage durch Plaste und Elaste zusammen.
    Der Blechanteil ist doch das Wenigste.
    Wenn ich mal daran denke.
    Mein C Kadett 1,2 L, hatte insgesammt 7 Sicherungen und ein Relais.
    Immerhin 785 Kilo bei 4,12 m Länge Heckantrieb und kein Alu, naja, die Felgen beim zweiten dann.
    Manta GTE, 4,42 m und 1065 Kilo, Alu gabs nur bei den Felgen.
    Klar, die waren nicht so sicher wie Heutige, aber am weniger Chassismetall lags sicherlich nicht das sie so leicht waren.

    Edit
    Beim Fabia könnte man eh die ganze Dämmung rausrupfen, würde nicht ein Dezibel lauter werden. :whistling:
     
  19. #18 PilsnerUrquell, 15.09.2012
    PilsnerUrquell

    PilsnerUrquell Guest

    Dank Euro 5 und Euro 6 gehen diese Verbräuche nicht mehr, da immer mehr Filter und anderer Mist, der drosselt, rein muss.
    Stell dir mal vor der 1.9er hätte keinen Oxi-Kat und müsste keine Euro-Norm erfüllen, da wäre er noch sparsamer und hätte locker noch mal 10ps mehr.
    Das bedeutet Entwicklungsstand 1999 mit unter 4 Litern bei über 100ps und man bedenke das der Fabia kein Leichtgewicht ist !
    Ich sehs ja an meinen 1.9er, wenn ich normal fahr sind Werte unter 4 Liter locker drin, wäre die Karre 200kg leichter und wären 165er Reifen zugelassen... die 3 Wäre machbar.

    Start-Stop-Hype:

    DDR-Erfindung aus den 80iger, hatte Papa schon im 353er Wartburg drin, gabs damals zum Nachrüsten, stand alles in der Zeitschrift "Straßenverkehr" Papa hats gelesen und so ein Teil sich schicken lassn, eingbaut und war eher Spielerei als Nutzen. Das Patent wurde für harte Devisen an den Westen verkauft, da aber nicht genutz da Ersparnis unter 0,1 Liter...an der Ersparnis hat sich nix geändert. Sagte einst die ADACmotorwelt, wie sinlos so eine Start-Stopp-Automatik ist, so lobt diese Zeitschrift es heute hoch und gibt gleich Minuspunkte in der Bewertung wenn sowas nicht lieferbar bei einem getestet Modell ist....und das ist nicht die einzige Zeitschrift die so einen eleganten Wendehals hingelegt hat.

    ....Des Kaisers neue Kleider...dieses Märchen gab es auch in der DDR zum lesen
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 chili61, 16.09.2012
    chili61

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    War zu niedrig ? Ist NOCH zu niedrig !

    So lange noch so viele meinen, nur mit "Geländewagen" den Grosstadtdschungel bewältigen zu können, um das 1/4 Pfund Hack für den Zwerglabrador zu Hause abzuholen, kann der Sprit ja anscheinend noch nicht teuer genug sein. Der Verbraucher will es ja anscheinend (noch) nicht.

    Und die Industrie? Die hat ja mittlerweile auch keinen Druck mehr, das Ganze richtig zu forcieren. Es gab ja mal eine Regelung der EU, dass ab 2015 der Flottenverbrauch auf 120 g CO²/km gedeckelt werden sollte. War ja eigentlich auch schon in trockenen Tüchern. Dann kam der Regierungswechsel und unsere selbsternannte Klimakanzlerin (eine Herzensangelegenheit !) hat dann den Beschluss gekippt und damit war es dann auch wieder vom Tisch. Darauf angesprochen meinte dann ein bekannter bayerischer Müllermeister, der seinerzeit das Amt des Wirtschaftsministers bekleidete (Michi Glos), nur lapidar: "Die Deutschen sind kein Volk von Kleinwagenfahrern." Da hätte jetzt noch das Schröder-"Basta" ganz gut dazu gepasst...

    Eine win-win-Situation: die einen wollen eigentlich nicht, die anderen müssen auch nicht... und so lebten sie friedlich bis... ja, bis !

    Bis der Spritpreis richtig weh tut, so blöd das ist. Habe ich 2008 in den USA gesehen. Als mit der Krise der Spritpreis regelrecht "explodiert" ist, sind sogar die Amis ins Grübeln gekommen. Die grossen Trucks und SUVs wurden schön in der Einfahrt stehen gelassen und auf den Strassen bewegten sich in der Mehrzahl Fahrzeuge, die bis dahin höchstens den Status eines Modellautos erreichen konnten. Mittlerweile hat sich das zwar auch wieder "normalisiert", Spritpreis und Fahrzeugwahl, aber es hat eben auch gezeigt, der Preis ist wohl das einzige "Argument" in absehbarer Zeit, leider...

    Aber lustig war´s irgendwie schon damals bei den Amis. Diese riesigen Strassen, riesigen Parkplätze mit den riesigen Parkboxen... und überall diese "kleinen" Autos. Das hatte schon was von "Legoland"... :rolleyes:

    Gruss
     
  22. OciMan

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    Es liegt eigentlich immer an die Fahrweise, dan wann man schaltet und in welchen Zustand das Auto ist.

    Ich bin mit meim Octi Combi 1.6 den ich jetzt genau 1 Woche besitze schon mit 5.9 l gefahren und das durch die Stadt und das ist schon ordentlich fürn 1.6, mit dem Fabia bin ich auch schon mit 5.5 l durch die Stadt gefahren.

    Ich bräuchte solche Neuartigen Spritsparhilfen nicht wirklich, besonders dan nicht wenn die Wartungskosten dadurch steigen :thumbdown: .
     
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