das war es vorerst

Dieses Thema im Forum "Skoda Superb I Forum" wurde erstellt von sixpower, 13.01.2006.

  1. #1 sixpower, 13.01.2006
    sixpower

    sixpower

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    Guten Morgen liebe Gemeinde,

    nachdem mich mein neuer Superb die ersten 8000 km ohne Probleme begleitet hat, geht er vorerst, nach einem Hecktreffer am gestrigen Abend, in den Ruhezustand. Könnt ausrasten :grrr: , da kauft man sich ein neues Auto und dann muß man am eigenen Auto und Leib feststellen, dass es doch noch Leute gibt die nicht wirklich Auto fahren können.
    Für die Leute die es interessiert. Mußte heute Nacht auf dem Weg zur Arbeit auf einer Landstrasse bremsen, weil das vor mir fahrende Fahrzeug plötzlich das Gas wegnahm. Während dessen das hinter mir fahrende Fahrzeug schön mit Sommerreifen unterwegs war und die Reaktionszeit des jungen Mannes auch nicht wirklich die beste war. Und da war es passiert mit ca. 60-70 km/h prallte das Fahrzeug in mein Heck. Ich könnt nur noch heulen, mal schauen was der Gutachter morgen sagt. :traurig:
    Das was mich dann noch am meisten geärger hatte, war die Tatsache, das nach einer halben Stunde - Zündung an - meine Batterie versagte und ich mein Fahrzeug nicht mehr starten konnte. Naja mal schauen....

    In diesem Sinne Euch eine knitterfreie Fahrt bei dem Wetter

    sixpower
    Sven
     
  2. AdMan

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  3. Hannes

    Hannes

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    Guten Morgen zurück,
    60-70 kmh !! Da hast Du aber auch schon gestern einen sehr guten Tag gehabt. Ich hoffe es wurde niemand verletzt. Bei der Geschwindigkeit könnte das ja fast ein Totalschaden sein.

    Deine Batterie wird wohl ein etwas zerquetschtes Kabel getötet haben.

    Viel Erfolg und wenig Ärger bei der Regulierung des Schadens. Vielleicht gibt es ja einen Neuen für Dich.

    Ebenso.
    Gruss Hannes. :gruenwink:
     
  4. maurus

    maurus

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    vielleicht hilft es dir zu wissen, dass es andern auch nicht besser eging. Meiner war auch erst gut ein halbes Jahr alt, als ich in einem Tunnel ohne Pannenstreifen und mit Gegenverkehr anhalten musste, weil heruntergefallenes Material auf der Strasse lag. Fazit hinter mir knallten 8 Fahrzeuge (2*4) in einander. Wenn du einen "schönen mittigen" Treffer hast absorbiert die hintere Stosstange aber vorzüglich. Bei mir sah man fast nix die und es musste nur die Stosstange ersetzt werden. Der Van hinter mir hatte aber totalschaden und die Fahrerin nur noch knapp Platz für die Beine. Wahrscheinlich war es die Rache am Mutterkonzern, dass mein Superb den Sharan so alt aussehen lies :-)
     
  5. Cashi

    Cashi

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    Mein Beileid!
    Ich würde auch weinen, obwohl meiner schon 3 ist.
    Aber schreibt mal, wieviel bkommt man da noch?
    Ich meine den Wertverlust. Oder zahlt das der Gegner?
     
  6. #5 alexmuelheim, 13.01.2006
    alexmuelheim

    alexmuelheim Guest

    Erstmal tuts mir Leid für dein Auto. Beileid spare ich mir, da wir "nur" von einem Auto reden und nicht von einem Menschen. :schweigen:

    Aber zum Thema:
    Wenn Dir einer mit 60 oder 70 versetzt drauf kracht, ist die Karre platt und höchstens die Russen biegen den noch gerade. Der Typ müsste bis zur Rückbank durchgeschlagen sein oder ist der Subi doch so stabil? :müll: :frage:

    Hast Du nicht mal nen Schleudertrauma?? :veilchen:
    Der Subi hat meines Wissens ja auch keine Aktiven Kopfstützen, oder??? :grübel:

    Wie gehts denn dem Typen, der dir drauf gefahren ist? Was hatte er denn für nen Wagen. Für ihn hoffe ich doch nen etwas stabileren... :beten:
     
  7. maurus

    maurus

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    @alexmuelheim, ein auffahren bei 60-70 entspricht ja nicht einem frontal-crash mit der selben geschwindigkeit. und wie gesagt wenn er hinten gerade getroffen wird und der andere noch dazu weicher ist, macht es dem supi wirklich fast nix. bei meinem wurde jedenfalls alles kontrolliert und ausgemessen. Plastik ist manchmal halt doch besser als sein ruf ;-)
     
  8. Mick

    Mick Guest

    Fakt ist, wenn der Superb steht und ein anderes Fahrzeug mit 60 voll auffährt, ist sowohl der Skoda, als auch der Unfallgegner ein Fall für die Presse, soviel ist sicher. Wenn man sich mal die Massenkräfte ausrechnet, wird auch klar, warum das so ist. Am Ende ist es zwar Haarspalterei und schei*egal (Hauptsache, niemand kam zu Schaden), aber einen solchen Aufprall überlebt auch der Supi nur als Schrotthaufen.

    Meine Frau ist mit unserem Mondeo kurz vor Weihnachten auf 'nen Corolla aufgefahren, Anfangsgeschwindigkeit ca. die gleiche, Aufprallgeschwindigkeit keine 30 km/h (sogar die Airbags sind noch heil). Beim Japaner ist das Heck inkl. Stoßfänger und Heckblech im Eimer, beim Mondeo die Scheinwerfer, Stoßstange, Frontteil, Motorhaube und die Kühler sowie diverses Kleinzeug im Wert von ca. 3 Mille.

    Ich gehe bei seiner Schilderung von einem ähnlichen Hergang aus, ca. 60 km/h auf stehendes Auto werden's aber wohl nicht gewesen sein.

    Ist aber wie gesagt auch Wurscht, bei allem Ärger: Keinem was passiert, nicht selber Schuld und der Gegner ist versichert, was will man mehr. Meine Frau hatte unsere Tochter im Fond (8 Monate alt), mag mir gar nicht vorstellen was wäre, wenn Ihr oder meiner Zarten was passiert wäre...

    Schönes WE!

    Mick
     
  9. #8 alexmuelheim, 13.01.2006
    alexmuelheim

    alexmuelheim Guest

    ich sprach ja auch von versetzt. Aber ich kann Mick in seiner Ausführung nur beipflichten.

    Interessieren würde mich aber trotzdem, wie es dem Anderen bzw. seinem Auto geht, da wir ja anhand dieser (ganz ungefähr) schätzen können, wie dieser in etwa war.
    Bei der bisherigen Darstellung kann ich mir 60-70 kaum vorstellen. Wenn niemandem was passiert ist, werden es nach dem Bremsen nicht mehr 30 gewesen sein.
     
  10. fabine

    fabine

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    Hallo,

    gut, daß erstmal Dir nix passiert ist....

    bei den Temperaturen und Wegverhältnissen wird der Auffahrer aber doof dastehen mit seinen Sommerpneus... Hoffentlich entstehen für Dich da keine Nachteile (weiß nicht, wie das gehandhabt wird...)

    Gruß Fabine
     
  11. Mick

    Mick Guest

    Nachteile hat er als Geschädigter deshalb nicht, die Haftpflicht des Gegners muß zahlen! Nur der besagte Unfallgegner könnte ein Problem bekommen, wenn er seine Schäden über die Vollkasko ersetzt haben will (falls vorhanden). Das nennt sich dann "grobe Fahrlässigkeit", da gibt es mit Sicherheit Schwierigkeiten.

    Wobei man aber beachten sollte, das es noch keine generelle Winterreifenpflicht gibt und die Versicherung im Streitfall den Nachweis bringen müßte, ob er mit Winterreifen den Zusammenstoß hätte vermeiden können, bzw. dessen Folgen wesentlich verringert wären.

    Aber das kann dem Geschädigten wie gesagt vollkommen Schnuppe sein, die Haftpflicht muß zahlen.

    MfG

    Mick
     
  12. #11 sixpower, 13.01.2006
    sixpower

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    Guten Abend liebe Gemeinde,

    mal ein kurzes Statement meiner Seite.
    Die km/h Angaben beruhen auf denen des Unfallgegners. Wie gesagt es war eine Landstrasse und das vor mir fahrende KFZ nahm plötzlich Gas weg, so dass ich von ca. 100 Km/h auf ca. 30 km/h runter gebremst habe, so dass das hinter mir fahrende KFZ mir mit ca. 60-70 Km/h ins Heck gerutscht ist ( im wahrsten Sinne des Wortes ). Der Schaden wurde heute leider noch nicht begutachtet, jedoch verrät mir der Blick in meinen Kofferraum schon eine Menge. Wie heißt es so schön abwarten und Tee trinken. War edigentlich alles nur Blechschaden, naja mein Kopf att dann doch gegen Dientende ein wenig weh, mal weiter beobachten. Das doofe and der ganzen Sache ist, der nette Herr wollte noch versuchen nach links "auszuweichen" dem zu Folge erfolgte der Treffer hinten links bis mittig.
    Der andere fuhr einen Nissan Primera, welcher wohl auf die Richtbank muß, da der Längsträger verbogen ist, achja und dem Typen gings eigentlich ganz gut.?

    Grüße aus der Nähe von Berlin

    sixpower
    Sven
     
  13. JensF

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    Naja, Temperaturen ist nicht so interessant.
    Laut den ADAC-Test bremst ein Sommer-Reifen auch bei 0 Grad auf Trockener oder nasser Straße sogar BESSER als ein Winterreifen.

    Nur bei Schnee oder Eis ist ein Sommerreifen tödlich...

    Gruß, Jens
     
  14. TomTC

    TomTC

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    @JensF:
    Soetwas solltest Du nicht weiterverbreiten, denn es ist absoluter Quatsch!!! :schweigen: :schweigen: :schweigen: :fingerno: :fingerno: :nee:



    Winterreifen sind durch das besondere Mischverhältnis der Lauffläche besonders gut geeignet bei niedrigen Temperaturen.

    Tests haber ergeben, daß Winterreifen ab einer Temperatur von + 7C° abwärts, bessere Haftungseigenschaften auf trockener und nasser Fahrbahn haben, als Sommerreifen!!!

    :bluemchen:
     
  15. Hannes

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    Hallo
    Ich muss da wohl JensF beipflichten. Nach letztjährigen Untersuchungen (ich glaube ADAC) ist die weitverbreitete 7° C Grenze genau so wahr wie die Aussage, nach welcher Spinat ein sehr eisenhaltiges Gemüse ist. ;-)

    Es wurde sogar vermutet das die 7°C Grenze ein reines Marketinginstrument ist. Bei einer Anfrage bei den Reifenfirmen, wurde das zwar nicht bestätigt, allerdings auch nicht bestritten. Und Messreihen, die diese 7°C Grenze untermauern würden, konnten erst recht nicht vorgelegt werden.

    Gruss Hannes :gruenwink:
     
  16. JensF

    JensF

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    Nein.
    Siehe z.B:
    http://www.swr3.de/info/verkehr/tipps/siebengrad/

    Zitat:
    Tests des ADAC und einer großen Automobil-Zeitschrift hätten übrigens gezeigt, dass eine Vollbremsung mit guten Sommerreifen sowohl auf trockenem als auf nassem Asphalt auch bei unter sieben Grad deutlich kürzer ausfallen als mit Winterreifen

    Genau das ist quatsch bzw. greift erst ab deutlichen geringeren Temperaturen.

    Zeig mir bitte mal so einen Test!
    Apropos Test:

    http://www.autobild.de/test/reifen/artikel.php?artikel_id=5177&artikel_seite=2

    Zitat:
    Bester Bremsreifen auf trockener und nasser Piste ist mit deutlichem Abstand der Sommerreifen. Auf griffigem Asphalt wird nämlich die weiche, lamellierte Lauffläche der Winterreifen zum Handicap, besonders bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt.

    Online ist die Tabelle leider nicht zu sehen - aber wenn Du die Print-Ausgabe hast, kannst Du hier schwarz auf Weis sehen, daß der Sommerreifen klar den kürzesten Bremsweg von allen getesteten Reifen hatte.

    ABER: Die 7 Grad Regel ist trotzdem nicht falsch
    Natürlich braucht man trotzdem Winterreifen - ich natürlich auch Winterreifen an meinem Skoda, denn wie gesagt: Auf Eis/Schnee sind Sommerreifen erwiesenmaßen fatal - da man im Winter nunmal auch mit Eis und Schnee rechnen muß, braucht man natürlich Winterreifen - es sei denn, man kann es sich leisten, das Auto stehenzulassen, wenn auch nur ansatzweise die Gefahr von Eis/Schnee besteht.

    Das sieht man auch im Test:
    Bei der Vollbremsung auf Schnee ist der Unterschied zum Schönwetter-Reifen sogar noch dramatischer: Der beste Bremsreifen (Dunlop Winter Sport M3) bringt unseren Test-Mondeo unter 23 Metern zum Stehen, der Sommerreifen schafft erst nach weiteren 53 Metern (!) den Stillstand. Am Stauende kann das fatale Folgen haben.

    Das zeigt eindeutig, daß Winterreifen im Winter schon NOTWENDING sind - sie sind aber eben natürlich auch keine Universallösung!

    Gruß, Jens
     
  17. JensF

    JensF

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    Eigentlich nicht - es ist einfach ein Richtwert.

    Das Problem ist halt: Sommerreifen haben - wie die Tests auch zeigt - auf Schnee / Eis völlig verloren - hier ist der Bremsweg mehr als doppelt so lang wie mit Winterreifen.

    Das Wetter kann sich relativ schnell ändern - auch kann die Temperatur ja durch bestimmte Regionale Bedinungen (Waldschneisen, Brücken) sich schnell ändern.

    Und solange man nicht gerade im Flachland lebt, darf man auch die Abkühlung durch die Höhe nicht vergessen.

    Da kaum einer das Auto dann unterwegs stehen läßt, wenn sich das Wetter auf einmal verschlechtert, sind halt Wintereifen in der Regle sinnvoll.

    Nur, wer defintiv ausschließen kann, bei entsprechenden Witterungen zu fahren (also keine längeren Strecken fährt und DEFINTIV auf den ÖPNV umsteigt, wenn Schnee / Eis auch nur MÖGLICH ist) fährt mit Sommerreifen besser.

    Tschau, Jens
     
  18. AdMan

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  19. TomTC

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    Auszug aus dem Artikel:
    Einen Achtungserfolg :grübel:gegen die Großen der Branche kann dagegen der Arktic M 790 des kleinen Runderneuerers Rupp :graus: verbuchen. Im aufvulkanisierten Profil (das exakt dem des Conti TS 790 entspricht) sind Granulate aus Aluminium-Oxid und Silicium-Karbid in Millimetergröße eingebacken, die – wie Spikes :tot:– für bessere Haftung bei Glätte sorgen.


    Wie JensF es auch schon angesprochen hat ist die 7°C keine Regel sondern eine generelle Empfehlung, denn

    wie JensF genaugenommen auch Recht hat mit der Aussage, daß es keine gültige Regel gibt, wann (exakter Zeitpunkt) ein Winterreifen gegenüber einen Sommerreifen Vorteile hat auf trockener oder nasser Fahrbahn!!!

    Die Bedingungen unter der ein Wintrerreifen seine Vorteile ausspielt sind sehr abhängig von den Witterungsverhältnissen.

    Es gibt Tests, aber die Nichtveröffentlichung liegt - zum einen daran, weil diese nur 'Unternehmensintern' für die Entwicklung "geheim" gemacht werden gültig sind und zum anderen, weil ein direkter Produktevergleich vor dem Konsumenten (öffentlich), gesetzlich verboten ist.

    Nun muß man als Hersteller eine Aussage tätigen, die für die Öffentlichkeit die größtmögliche Sicherheit beinhaltet und natürlich die eigenen Interessen (in rechtlicher Hinsicht) wart.

    Das Beispiel, auf welches der Artikel hinweist, zeigt doch schon wie sehr es wichtig ist, Konsumenten zu informieren und gleichzeitig wie gefährlich es ist, Konsumenten darin (in der offiziellen "Gültigkeitsregel") zu verunsichern.

    Was haben die Schreiber des Artikels damit erreichen wollen? Verbraucher, die sich im Allgemeinem mit Reifen und deren Entwicklung nicht beschäftigen, zu verunsichern und Reifenhersteller als Schwindler entlarfen? - ist doch Quatsch -

    die Regel ab 7°C auf Winterreifen umzurüsten ist nach wie vor gültig, weil Menschen damit auf der für sich und ihren Mitmenschen sicheren Seite fahren können und Risiken schon im Vorfeld abgebaut werden.

    @JensF:
    Es gibt Tests die genau belegen, wann wecher Reifen mit welcher Gummimischung ab welcher Temperatur auf einem bestimmten Fahrbahnuntergrund welche Performance hat.
    Das diese nicht der Öffentlichkeit preisgegeben werden, kanst Du Dir ja denken - sind für Hersteller viel zu wichtige Informationen.

    Desshalb ist es gefährlich solche Aussagen zu tätigen.

    Da denkt sich Otto Dietmar von der Alm: " Na wenn das so ist, dann fahr ich halt auch im Winter mit Sommerreifen, denn ich fahr ja eh nicht wenns schneit. Veilleicht hat sich genau das ja auch der junge Mann gedacht, dem
    Sixpower hinten draufgefahren ist?


    Und - Tatsache ist, daß es unterschiedliche Winterreifen und unterschiedliche Sommerreifen von unterschiedlichen Herstellern gibt, welche unterschiedliche Gummimischungen und unterschiedliche Profile verwenden.
    Da - diese Unterschiede herasuzufiltern zwar nicht unmöglich ist, aber einen unheimlichen Aufwand (zeitlich und finanziell) darstellen, wird es von ADAC und Konsorten nicht gemacht und man begnügt sich mit einer allgemein gültigen Regel.

    Desswegen kannich persönlich jedem hier im Forum empfehlen - auf Winterreifen umzurüsten!!!
     
  20. JensF

    JensF

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    Wie gesagt: Da stimme ich Dir völlig zu.

    Wie ja schon geschrieben: Bei Schnee und Eis sind Sommerreifen völlig daneben - da aber kaum ein Autofahrer sofort anhlaten und das auto stehen lassen wird, sollte jeder, der bei so einem Wetter fährt, winterreifen haben.

    Hier möchte ich nochmal auf:
    http://www.autobild.de/test/reifen/artik...artikel_seite=2

    verweisen.
    Das Interessante am Test war ja gerade, daß der Sommereifen besser als ALLE Winterreifen abgeschlossen hat.

    Und das war auch bei den entsprechenden ADAC-Tests zu sehen:
    Ein GUTER Sommerreifen war bei allen Tests auf trockener Fahrbahn immer besser als der BESTE Winterreifen.

    Aber eben wie gesagt: Nur auf trockener oder nasser Fahrbahn - auf Schnee oder Eis war der Bremsweg vom Sommerreifen dann doppelt so lang.


    Wie gesagt: 100% ACK.
    Ich habe selbst Winterreifen drauf, und würde das auch jeden empfehlen, der das auto auch im Winter benutzen muß.

    Wie ebenfalls gesagt: Wer wirklich so konsequent ist, und das Auto auch wirklich immer stehen läßt, wenns kalt wird, der würde natürlich mit Sommerreifen besser fahren - aber wer wird das machen?
    Wie schnell fährt man dann doch, weil ja kein Schnee vorausgesagt war und es eigentlich nicht danach aussieht..
    Und dann schlägt das Wetter auf einmal doch um...
    Wer läßt dann wirklich sein Auto am Straßenrand stehen und fährt mit einem Taxi weiter?

    Oder noch anders gedacht:
    Wer maximale Sicherheit haben möchte, müßte eigentlich immer mehrere Reifensätze dabeihaben und dann je nach Witterungsbedinungen immer die Reifen wechseln.


    Gruß, Jens
     
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