Das Aircar - Verkehrsprobleme in "Luft" aufgelöst

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Daniel

Guest
Vor kurzem habe ich eine Reportage über ein Luftauto gesehen und wollte das ganze mal zur Diskussion stellen:

Hier mal ein paar Infos:

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Der erfolgreiche französische Formel 1-Motorkonstrukteur Guy Nègre und die Firma MDI (Motor Development International) haben ein vollkommen neues Antriebskonzept entwickelt: einen Motor, der mit komprimierter Luft angetrieben wird. Dieser wird nun im Aircar eingesetzt - völlig abgasfrei!

Für den Tüftler Nègre, der im Laufe seines Lebens mehr als 70 Patente angemeldet hat, ist es kein Zufall, am gleichen Tag wie Jules Vernes Geburtstag zu haben: "Verne hat schon vor über hundert Jahren behauptet, dass Pressluft die Energieform der Zukunft ist."


Der Luftmotor: genial einfach - einfach genial

Der nur 35 kg leichte Zweizylinder - Monoenergiemotor des Aircars verzichtet auf die umweltbelastende
Verbrennung fossiler Kraftstoffe.
Statt dessen wird Druckluft aus einem mit Kevlar-Carbon umwickelten Luft-
druckbehälter in einer Metallkugel verdichtet.
Mit dem doppelten Wirkungsgrad der Leistungsabgabe eines Benzinmotors entweicht der Überdruck in zwei Zylindern, deren Kolben den Wagen antreiben. Vollkommen schadstoffrei, geruchlos und leise.
Da im Motor nur Temperaturen bis 400 Grad Celsius entstehen, ist die Materialbelastung äussert gering, was sich in langer Lebensdauer und niedrigen Wartungskosten niederschlägt.
Als Schmiermittel dient biologisch abbaubares Speiseöl.

Focus
Nr. 24/1999"...Kein fauler Zauber, sondern gewissenhafte Tüftelei: Mit 24 Patenten verfeinerten die 20 Mitarbeiter der Firma MDI ein Prinzip, das schon Formel 1-Motoren und Flugzeugtriebwerke startet, zur Serienreife für Autos."...
Taxi
Time Magazine
23. März 1998"...Die mexikanische Regierung dagegen ist ganz Ohr. Sie unterstützt einen Auftrag von 40.000 Z.P. Taxis um die Benzin- und Dieselfahrzeuge in Mexiko Stadt zu ersetzen, die weltweit wohl von der schlimmsten Luftverschmutzung betroffen ist."... Mitteldeutsche Zeitung
19. Januar 2002"...Gedacht ist das umweltfreundliche Auto vor allem für den Nahverkehr. Taxiunternehmen, Pizza-Lieferdienste, Handwerker sind potenzielle Kunden und natürlich all jene, die vor allem in der Stadt unterwegs sind. Produziert werden, sollen die Aircars in 10 bis 16 eigenen Fertigungsstätten in ganz Deutschland, die nach Ansicht der Aircar-Mannschaft an Franchise- Nehmer vergeben werden sollen. Bis zu 6000 Fahrzeuge könnten nach Meinung der Aircar-Führungsspitze pro Jahr produziert werden, wenn es einen Markt dafür gibt - und davon geht man unbeirrt aus."....."Irgendwann soll das Auto auch längere Strecken fahren können und schneller als 110 Kilometer pro Stunde sein. Dafür werde derzeit an einem System gearbeitet, das über die Bremsen wieder Pressluft erzeugt und an den Motor zurück gibt. Die Bremsen übrigens sollen im Gegensatz zu allen anderen Fahrzeugteilen von einem anderen Hersteller hinzugekauft werden. Der Rest ist Marke Eigenbau. Und auch an der Karosserie wird noch gefeilt. Hanf soll den derzeit verwendeten schaumgefüllten Kunststoff ersetzen."...
Motor und Verkehr
24. April 1999"...Doch während die Opel-Techniker noch immer tüfteln, kratzt bereits eine neue Erfindung am Glanz von Brennstoffzelle und Erdgasmotor:
das Druckluftauto. Der französische Hersteller Motor Development International (MDI) verspricht mit seinem pressluftbetriebenen Aggregat neue Horizonte für den Autofahrer."...
Transporter

Pickup Wirtschaftswoche 26. April 2001"...Guy Nègre zeigt stolz auf den Auspuff: Ist sauberer als Landluft. Der Südfranzose, der noch vor wenigen Jahren mit seinem Projekt nur Kopfschütteln erntete, hat es geschafft. Sein pressluftgetriebenes Auto läuft. Statt der heißen Abgase, die nach der Explosion des Treibstoff-Luft-Gemischs die Kolben stampfen lassen, sorgt im Nègre-Motor Pressluft für die Bewegung der Kolben."...

Quelle


Interessant finde ich übrigens die Vermarktung dieses Produktes. Denn es wird keinen Konzern geben der in großem Aufwand das Auto baut und vertreibt. Der Erfinder hat nämlich keine Auto-Fabirk sondern eine Fabrik-Fabrik.
Jeder der 11 Mio. € übrig hat kann eine Aircar-Farbrik samt Regionsschutz erwerben und das Auto selbst herstellen.

Alles is an allem eine recht interessante und sehr visionäre Idee. Auch wenn es nur ein Nischenprodukt bleiben/werden sollte... die Ideen haben etwas.
 

saVoy

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Da bleibt mir ja die Luft weg. :smoke:
Nee, im ernst: Für die Mobilität in den Städten ist das sicher eine gute Sache. Spätestens in ein paar Jahren, wenn die Kraftstoffpreise die 2,50€ Grenze üerschreiten werden einige auf die "Luftikusse" abfahren.

SaVoY
 
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