Coronavirus-Pandemie und ihre Auswirkungen

Diskutiere Coronavirus-Pandemie und ihre Auswirkungen im Off-Topic Forum im Bereich Skoda Community; Da muss ich Dir widersprechen - und noch einmal das zitierte Buch nahelegen. Das zitierte Werk (und andere) helfen auch einzusehen, dass diese...

andi62

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Eindeutige Sachverhalte muss man übrigens nicht interpretieren.

Da muss ich Dir widersprechen - und noch einmal das zitierte Buch nahelegen.


Interpretationen können daher grundsätzlich nicht als falsch oder richtig bewertet werden.

Das zitierte Werk (und andere) helfen auch einzusehen, dass diese Auffassung nicht stimmt.
 
Longo

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Und das steht jetzt wie im Zusammenhang mit den 3,4%?

Ich weiss ja nicht wie oft Du schon mal auf einer Intensivstation warst, nicht als Patient? Es macht schon einen Unterschied ob man "normale" Patienten dort betreut oder welche die mit CoVid19 infiziert sind. Allein der Aufwand zum Selbstschutz des Personals nimmt allein schon eine Menge von der ohnehin knappen Zeit in Anspruch. Dazu die zusätzliche körperliche Belastung aufgrund der dort üblichen Temperaturen. Und gerade im letzten Herbst mit den deutlich höheren Fallzahlen und der noch nicht verfügbaren Impfung ist die psychische Belastung, die auf einer ICU ohnehin schon größer ist, sicher auch nicht von der Hand zu weisen ( Gefahr einer eigenen Infizierung ). Insofern sagen die reinen 3,4%, zumal als Durchschnittswert, rein garnichts über die Aus-/Überlastung der ICUs aus.

Longo
 
hellwi

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Ich weiss ja nicht wie oft Du schon mal auf einer Intensivstation warst, nicht als Patient? Es macht schon einen Unterschied ob man "normale" Patienten dort Insofern sagen die reinen 3,4%, zumal als Durchschnittswert, rein garnichts über die Aus-/Überlastung der ICUs aus.

Longo
Und wenn man statt 3,4% evtl. 34% ermittelt hätte, das würde dann auch „rein gar nichts“ aussagen?
 
Longo

Longo

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@hellwi eine Auslastung in D als Schnitt über ein ganzes Jahr zu beurteilen ist in meinen Augen sowieso Quatsch. Wichtig ist, dass es in den Tagen/Wochen der Höchststände nicht zu einer Überlastung kommt. Und das war ja Ende letzten Jahres in einigen Regionen der Fall, so dass man gezwungen war Patienten in andere Regionen zu verteilen. Auch in Norditalien war das 2020 der Fall, sogar noch extremer als bei uns in D mit den allseits bekannten tragischen Folgen.

Longo
 

andi62

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So ist das mit der Fehlinterpretation von Zahlen...

Man kann sie eben doch falsch auslegen und falsche Schlüsse ziehen, auch wenn Hellwi das nicht einsehen mag.

Jungen, die 1870 in Deutschland geboren wurden, hatten bei der Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 35,6 Jahren.
Was heißt das?

Da kann man nun fröhlich vor sich hin interpretieren und spekulieren - was man aber nicht tun sollte.

Denn spätestens wenn man betrachtet, dass 1jährige seinerzeit eine (Rest)Lebenserwartung von 46,5 Jahren hatten, 10jährige ebenso und 70jährige von 7,3 Jahren - dann wird eigentlich klar, dass eine solche Zahl ("durchschnittliche Lebenserwartung 35,6 Jahre") nur eines aussagt.

NICHTS!
 
hellwi

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@hellwi eine Auslastung in D als Schnitt über ein ganzes Jahr zu beurteilen ist in meinen Augen sowieso Quatsch. Wichtig ist, dass es in den Tagen/Wochen der Höchststände nicht zu einer Überlastung kommt. Und das war ja Ende letzten Jahres in einigen Regionen der Fall, so dass man gezwungen war Patienten in andere Regionen zu verteilen. Auch in Norditalien war das 2020 der Fall, sogar noch extremer als bei uns in D mit den allseits bekannten tragischen Folgen.

Longo
Das gab es auch alles schon vor Corona, während der üblichen Influenza Zeiten. Auch in den vergangenen Jahren arbeiteten Kliniken oft an ihrer Kapazitätsgrenze, auch obwohl wir in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch ein gutes Gesundheitssystem haben. Wir waren z.B. noch in der Lage zu Beginn der Corona-Pandemie Patienten aus Frankreich und den Niederlanden zu übernehmen.

Hier nur ein Beispiel aus 2018 …
Aufnahmestopps und Isoliermaßnahmen in Kliniken

Vermutlich interpretiere ich das aber wieder nur falsch.

Die Situation in Italien ist mit Deutschland nicht vergleichbar, da Italien bezogen auf die Einwohner deutlich weniger Intensivbetten vorhält. Dadurch bedingt kommt das System in Italien auch deutlich schneller an die Grenze.
 
Schwarz(b)renner

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Da muss ich Dir widersprechen - und noch einmal das zitierte Buch nahelegen.
Ich kenne jetzt das Buch nicht, aber das Grundproblem besteht (mal wieder) darin, daß hellwi Sachverhalt und Meinung nicht auseinanderhält.
Fakt: es gibt eine Studie, die ermittelt hat, daß Deutschlandweit im Jahr 2020 3,4-3,6% (Seite 13, die 3,4% ist nicht so in Stein gemeißelt wie hellwi hier tut) der Intensivbetten durch Covid-19 Patienten belegt waren. Reitschuster macht daraus als Interpretation (und verkauft sie erfolgreich als Fakt an hellwi), daß dann die Covid-Patienten nicht an der Überlastung der ITSen Schuld gewesen sein können.
Fakt ist auch, daß die mittlere Jahrestemperatur in D um die 10°C liegt. Nach Reitschusterlogik bräuchte ich demnach weder auf Sylt noch auf der Zugspitze sowohl einen Wintermantel noch ne Badehose und es liegt auch nicht an der Temperatur, daß Menschen erfrieren oder nen Hitzschlag bekommen. Das kann man für ne eindeutige Interpretation halten...oder für ziemlichen Schmarrn.


Das gab es auch alles schon vor Corona, während der üblichen Influenza Zeiten.

Hier nur ein Beispiel aus 2018 …

Vermutlich interpretiere ich das aber wieder nur falsch.
Ja tust Du.
Es gibt keine üblichen Influenza-Zeiten, die Grippewelle 17/18, auf die sich Dein Link bezieht, war so ziemlich die schwerste der letzten 30 Jahre und sie hat zu unüblichen Maßnahmen und Erscheinungen geführt.
Und bevor jetzt wieder Einwände kommen: die Zahlen aus dem Link sind die Fälle, die per Test belegt offiziell an das RKI gemeldet wurden. Es wird aber nur ein Bruchteil tatsächlich per Abstrich festgestellt, bei vielen Fällen reichen die Symptome als Indikator aus. Daher gibt selbst das RKI Todeszahlen anhand von Schätzungen an, die deutlich über den gemeldeten Fällen liegen.

Wieder ins Leere gedacht...
 

andi62

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Abgesehen vom Problem der Fehlinterpretation der Daten...

Nehmen wir - auch wenn wir wissen, dass es so nicht stimm - einfach mal an, dass Problem wäre tatsächlich so "marginal", dass nur 3,4 % der Betten mit Covid-Patienten belegt waren.

Was wäre denn daraus die Konsequenz? Zumal wir wissen, dass in bestimmten Gegenden keine Betten mehr frei waren.
Obwohl OP´s verschoben wurden usw.

Man könnte es natürlich sehr einfach und pragmatisch handhaben: Da kommt die Forderung, oft auch von denen, die alle Maßnahmen einschließlich Impfung ablehnen, jedwede Corona-Maßnahme aufzuhaben.

Gut kann man machen. Unter der Prämisse, dass man das Problem der Intensivkapazität nicht mehr beachtet und bei der Belegung der Intensivpatienten den Geimpften einen Vorrang vor Ungeimpften gibt...

Einfach mal "quergedacht".

Diejenigen, die ein schnelles Ende aller Maßnahmen fordern, sind oftmals auch genau die, die Grund für deren Verlängerung sind.
 

andi62

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Das wollte ich mit den Anführungszeichen andeuten.

Bei den Querdenkern gibt es überwiegend zwei Sorten - diejenigen, die Pech beim Denken haben und jene, die dabei das Glück verlassen hat...

Aber mich wundert, dass der quere Vorschlag, den ich da formuliert habe, nicht von den Querdenkern kommt. Das wäre konsequent.

Was wahrscheinlich einfach daran liegt, dass Altruismus keine Kerneigenschaft der Leerdenker ist. Und zu Egoismus passt es einfach nicht auf etwas zu verzichten. Nichts für die Gemeinschaft tun - aber dennoch die gleichen Dinge fordern oder eher mehr.
 
hellwi

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Hat ja lange gedauert, aber jetzt ist er wieder da, der Rückfall in die übliche Arroganz und Überheblichkeit.
 

andi62

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Hat ja lange gedauert, aber jetzt ist er wieder da, der Rückfall in die übliche Arroganz und Überheblichkeit.

Du verwechselst einmal mehr Überheblichkeit mit Überlegenheit...:D:D:D

Dinge nicht zu verstehen ist das eine, mit Vehemenz zu behaupten, man habe sie verstanden das andere.

Versuch uns einfach mal mit Argumenten zu überzeugen.
 
Schwarz(b)renner

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die übliche Arroganz und Überheblichkeit.
Ich bin Berliner, was hast Du erwartet?
Aber statt wie üblich nur zu jammern, wie böse alle zu Dir sind, kannst du natürlich auch versuchen, mir diese Arroganz mit ner geschliffenen Parade, voller Argumente und Belege, aus dem Gesicht zu wischen.
 

andi62

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Dieses Muster kennen wir nicht nur von Hellwi und an dieser Stelle, sondern auch von anderen. Fehlen die Argumente, dann greift man einfach an und weicht dem eigentlichen Thema aus...

Also eigentlich immer.


@Schwarz(b)renner: Das mit dem Berliner muss ich mir merken, gefällt mir gut...;)

@TheSmurf: Der Reitschuster ist mindestens so gut wie Merkel böse. Deshalb muss das von ihm stimmen - auch wenn er keine Argumente hat. Das ist wie bei Vera L. - die könnte auch noch kommen.
 

Erzi

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War doch alles schon da. Diese ganzen Leute pauschal verunglimpfen wäre auch falsch. So übernehmen sie dann einfach die Opferrolle und brauchen ihre Argumente auch nicht belegen weil man ihnen ja "sowieso" nicht glaubt. Schon wieder sind "die anderen" die Bösen.

Ziemlich schwierig alles.
 

andi62

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Diese ganzen Leute pauschal verunglimpfen wäre auch falsch.

Das sehe ich auch so, wenngleich mein Eindruck ist, dass die Zahl derer, die das Thema mit einer gewissen Dialogbereitschaft angeht, eher gering ist.

Schon wieder sind "die anderen" die Bösen.

Das ist die dem System der Querdenker immanente Logik - am Ende sind es immer die anderen, weil sie unkritisch sind und nicht das wissen und verstehen, was man doch nur selbst weiß.
 
Thema:

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