Coronavirus-Pandemie und ihre Auswirkungen

Diskutiere Coronavirus-Pandemie und ihre Auswirkungen im Off-Topic Forum im Bereich Skoda Community; "2021 beläuft sich das Gesamtbudget der Europäischen Arzneimittel-Agentur auf rd. 386 Mio. €. [31] Davon stammen 14% von der EU und 86% von...
hellwi

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Unsinn! Das ist Stimmungsmache, zumal das nicht "der Bürokaufmann" entscheidet, sondern es dafür Fachleute gibt.
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Der Impfstoff ist von der EMA zugelassen und wird rundum in praktisch allen Ländern eingesetzt.

"2021 beläuft sich das Gesamtbudget der Europäischen Arzneimittel-Agentur auf rd. 386 Mio. €. [31] Davon stammen 14% von der EU und 86% von Unternehmen aus dem Pharmabereich. Die EMA erhebt Gebühren und Auslagen für die Zulassung von Medikamenten sowie für sonstige Dienstleistungen (wissenschaftliche Beratung, Inspektionen und Festsetzung von Höchstmengen für Rückstände)."
 
TheSmurf

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Was soll uns das jetzt sagen? Dir wäre es lieber, wenn die Pharmaindustrie diese Kosten nicht tragen soll? Die EMA ist bestechlich und bei der richtigen Summe lässt sie auch aus gefolterten Kindern extrahiertes Adrenochrom zu?
 
Octavian62

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Ich habe es so verstanden, dass man sich schon die Frage nach einer unabhängigen Entscheidung bei einer Organisation stellen kann, die Produkte von Unternehmen zulassen soll, von denen sie zu 86% finanziert wird. Und das hat jetzt nichts speziell mit Corona zu tun, sondern mit allen Arzneimitteln die durch die EMA zugelassen werden müssen.
Die EMA müsste zu 100% von den Mitgliedsstaaten der EU finanziert werden um vollständig unabhängig zu sein.
 
hellwi

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Was soll uns das jetzt sagen? Dir wäre es lieber, wenn die Pharmaindustrie diese Kosten nicht tragen soll? Die EMA ist bestechlich und bei der richtigen Summe lässt sie auch aus gefolterten Kindern extrahiertes Adrenochrom zu?
Das ist eigentlich genau die Reaktion, die ich erwartet hatte. Das soll niemandem etwas sagen. Daher würde ich z.B. auch nie so Dinge behaupten, die Du als Beispiele hier genannt hast. Es ist eine reine Information, über die sich jeder Gedanken machen kann oder eben auch nicht. Die Einschätzung bleibt also jedem selber überlassen. Aber "Kritisches Hinterfragen" ist halt scheinbar nicht so weit verbreitet.

Die Geschäftsführende Direktorin der EMA Emer Cooke war übrigens bis 1998 beim Europäischen Verband der Pharmazeutischen Industrie tätig.
 
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andi62

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Vielleicht muss man einmal festhalten, dass Forschung auf allen Ebenen maßgeblich von der Industrie finanziert wird.

Universitäten wären ohne Industrie absolut nicht handlungsfähig. Leider ist nicht zu erkennen, woher das Zitat zur EMA-Finanzierung stammt. Aber gehen wir der Einfachheit halber einmal davon aus, dass die Zahlen stimmen. Dann ist doch klar, dass eine Behörde für Leistungen Gebühren erhebt. Wie soll es anders sein und gehen?

Die Forderung nach völliger "Industrieunabhängigkeit" in der Wissenschaft ist unrealistisch - weil staatlich nicht finanzierbar. Und dennoch bedeutet es nicht, dass die Wissenschaft dann gekauft ist.

Mehr Transparenz als heute gab es noch nie.
 

i2oa4t

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Das soll niemandem etwas sagen.
Dann war der Post überflüssig? Ich glaube Du wolltest damit etwas aussagen ohne aber offensichtlich deine Meinung zu vertreten. Jetzt redest Du dich genauso wieder heraus.

BTW: Ich zahle auch für die HU eine Gebühr, darf der Prüfer mir also die Plakette gar nicht verweigern?

Die Geschäftsführende Direktorin der EMA Emer Cooke war übrigens bis 1998 beim Europäischen Verband der Pharmazeutischen Industrie tätig.
Bei sowas fällt mir auch immer ein Herr Wissmann ein oder auch ein Roland Koch.
Klar muss aber auch sein, dass es immer Netzwerke, Kontakte, Lobbyismus gibt. Damit ist aber noch lange nicht die Unabhängigkeit in Gefahr.
Im Übrigen wird auch über den "Bankkaufmann" geschimpft, aber der hat zumindest von früher nicht soviel Kontakte in die Pharma- und Gesundheitsbranche ;).
Ich habe es so verstanden, dass man sich schon die Frage nach einer unabhängigen Entscheidung bei einer Organisation stellen kann, die Produkte von Unternehmen zulassen soll, von denen sie zu 86% finanziert wird.
Jeder Pharmazeutische Unternehmer zahlt auch für die Überwachung. Und da kommen ordentliche Beträge zusammen. Dazu kommt es ist ja nicht nur die EMA, die hier Gebühren erhebt. Eine FDA, eine ANVISA oder, oder, oder will genauso einen ordentliche Betrag um überhaupt die Zulassungsunterlagen zu lesen. Damit ist noch lange keine Zulassung gegeben.

Warum zweifelt man nur immer die Unabhängigkeit an nur weil für die Dienstleistung gezahlt wird. Das ist auch den Mitarbeitern gegenüber ziemlich ungerecht und ich glaube keiner möchte seine eigene Arbeit so eingeschätzt wissen.

weil staatlich nicht finanzierbar
Die Politik könnte es per höherer Steuer "umfinanzieren", damit wird dann eben ein Standort in Deutschland (der EU) nochmals unattraktiver und das indische oder chinesische Unternehmen reibt sich die Hände.
Aber wer braucht schon Jobs für hochqualifizierte MA? Irgendwann werden wir dann eben alle Logistiker oder Steuerbeamte ;).
 
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TheSmurf

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Die EMA müsste zu 100% von den Mitgliedsstaaten der EU finanziert werden um vollständig unabhängig zu sein.
Die EMA lässt sich die Arbeit bezahlen, von denen die sie in Auftrag geben. Sollte das kostenfrei sein, würde die Industrie sicher noch mehr Präparate auf den Markt werfen... kost ja nix!

@i2oa4t hat ja auch schon das Beispiel mit der HU gebracht... oder generell die Zulassung eines Fahrzeugs.

Aber "Kritisches Hinterfragen" ist halt scheinbar nicht so weit verbreitet.

Kritisches Hinterfragen ist nicht verkehrt, sondern im Gegenteil. Egal wie man das Thema hier auch betrachtet, kritisches Hinterfragen fordert ja eigentlich jeder hier. Sich aber nur ein Teile der Geschichte rauszusuchen und dann... naja, eigentlich hast du ja nicht gesagt was beim Hinterfragen so rauskam.
Das ist eigentlich genau die Reaktion, die ich erwartet hatte. Das soll niemandem etwas sagen. (.....) Es ist eine reine Information, über die sich jeder Gedanken machen kann oder eben auch nicht.
Darum geht es... das typische: "Denkt mal drüber nach... ich sag ja nur...!"
Warum sagst du denn nicht, inwiefern diese Information für dich Meinungsbildend ist. Und es liegt in der Natur der Sache, daß sich alle anderen hier nicht nur Gedenken über die Information machen, sondern auch was derjenige der sie postete damit sagen will.
 
Schwarz(b)renner

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Aber "Kritisches Hinterfragen" ist halt scheinbar nicht so weit verbreitet.
Okay, dann schmeiß mal Deinen kritischen Verstand an und sag was >dazu<.
Kleiner Tip: Fälle wie die von Emer Cooke werden auch darin behandelt.

ich bin gespannt auf Deine Gedankengänge.
 

andi62

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Darum geht es... das typische: "Denkt mal drüber nach... ich sag ja nur...!"

...sagen vor allem Leute, die versuchen etwas zu ergründen, über das sich viele andere schon lange den Kopf zerbrochen haben, um die bestmögliche Lösung zu finden.



Die Politik könnte es per höherer Steuer "umfinanzieren", damit wird dann eben ein Standort in Deutschland (der EU) nochmals unattraktiver und das indische oder chinesische Unternehmen reibt sich die Hände.

...und dann möchte ich erst einmal das Geschreie hören, der Staat arbeite kostenlos für die Industrie, die dann aber die Gewinne einstecke...

Ich vermute, der quere Gedanke , der diese Diskussion ins Rollen gebracht hat, entstammt auch einer großen Unkenntnis über das, was Arzneimittelzulassung eigentlich ist und was sie tatsächlich bedeutet.

Wäre es nur über die Gebühren zu regeln, wüsste ich gar manchen, der gerne auch was mehr bezahlte, anstatt sich mit den von EMA und BfArM geforderten Nacharbeiten zu beschäftigen - und noch mehr dafür zu zahlen.


@Schwarz(b)renner: Das meinte ich mit der maximalen Transparenz. Und das ist nicht nur bei der EMA so, sondern auch bei vielen anderen nationalen und internationalen Behörden. Und die Compliance-Regeln in der Industrie sind auch nicht mehr anders.
 
Schwarz(b)renner

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Ich weiß, ich habe ausreichend mit Zertifizierungsbehörden in der Großindustrie zu tun. ;)
 

andi62

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Es gibt Menschen, die haben nicht nur Sinn und Verstand, sondern auch ein journalistisches Ethos. Wer das Gegenteil sucht, der lese die Hetzkommentare von Julian Reichel von Bild...

Als ich den Beitrag sah, fielen mir diese beiden Artikel von heute ein:


"Farrel agierte in seinem Talk-Format provokativ, laut und beleidigend - mit einem Hang zu Verschwörungstheorien. Er war ein Unterstützer des damaligen Präsidenten Donald Trump und verbreitete dessen Lügenmärchen einer gestohlenen Wahl 2020. "

Die Adjektive kommen einem in diesem Kontext bekannt vor.

Und dann wieder diese hier:


"Popsängerin Nena hat bei einem Konzert auf der Insel Rügen die Corona-Hygieneauflagen thematisiert. "Sagt mal Leute, hab ich irgendwie gesagt, dass ihr hier alle ganz nah und eng beieinander stehen sollt?", fragte sie in der Waldbühne in Bergen mit Blick auf dicht an dicht tanzende Menschen direkt vor der Bühne. "Ich hab's nicht gesagt, aber ich freu mich, dass ihr es tut", sagte die 61 Jahre alte Sängerin und fügte hinzu: "Ja, jeder macht, was er will."
 
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Erzi

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Ohje. Lass die Nena aus dem Spiel. Die hat es offensichtlich nicht verstanden. Auch wenn man mit den Maßnahmen nicht einverstanden ist muss man nicht die Leute aufwiegeln. Manche lernen das wohl erst am Sterbebett.
 

andi62

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Die hat es offensichtlich nicht verstanden. Auch wenn man mit den Maßnahmen nicht einverstanden ist muss man nicht die Leute aufwiegeln. Manche lernen das wohl erst am Sterbebett.

Sie ist ganz offensichtlich in bester Gesellschaft derer, die es nicht verstehen. Das ist der Widerspruch: Sich für besonders verständig und kritisch zu halten, dabei aber nicht zu verstehen, wie unkritisch man Unsinnigem folgt.

Aber ich bin da völlig Deiner Meinung: Aufwiegeln geht gar nicht. Und wenn ich nun lese, dass der Arzt in Wallenhorst, der nur noch Geimpfte in seine Praxis lässt, wegen Morddrohungen Polizeischutz erhält - denn frage ich mich, wes (Un)Geistes Kinder sich hinter manchem Nicht-Denker verstecken.

Was Nena angeht - wer da jetzt noch hingeht, muss sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob er mit ihrem Gedankenungut sympathisiert.
 
hellwi

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Aber ich bin da völlig Deiner Meinung: Aufwiegeln geht gar nicht. Und wenn ich nun lese, dass der Arzt in Wallenhorst, der nur noch Geimpfte in seine Praxis lässt, wegen Morddrohungen Polizeischutz erhält - denn frage ich mich, wes (Un)Geistes Kinder sich hinter manchem Nicht-Denker verstecken.
Ein Arzt der einem Raucher mit Lungenkrebs die Behandlung verweigert, schliesslich ist der ja selber Schuld, ginge dann auch in Ordnung? Und ja, mir ist schon bewusst, dass Lungenkrebs nicht ansteckend ist. Das sind gesunde Nichtgeimpfte aber eben auch nicht. Und wie handhaben wir das dann bei der Grippe, die schliesslich auch tödlich enden kann? Was ist mit den vielen anderen infektiösen Erkrankungen? Außerdem kann sich der Arzt doch selber schützen. Das machen wir doch seit Monaten doch auch alle aufgrund gewisser gesetzlichen Vorschriften. Und geimpft ist der Arzt doch sicherlich auch doch. Irgendwie habe ich eher den Eindruck, dass der Arzt vermutlich seinen Beruf verfehlt hat ...
 
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Und ja, mir ist schon bewusst, dass Lungenkrebs nicht ansteckend ist. Das sind gesunde Nichtgeimpfte aber eben auch nicht.
Das siehst Du vermutlich falsch. Der Impfschutz dient in erster Linie den Geimpften. Sie können zwar noch krank werden, aber der Verlauf ist ein anderer und nicht so schwerwiegend, wie bei Ungeimpften. Über eine Weitergabe des Viruses sagt eine impfung überhaupt nichts aus. Wenn das Virus bei einem Geimpften nichts ausrichten kann, sucht es sich einen anderen Wirt. Das Virus selbst wird ja durch die Impfung nicht abgetötet. Ein Geimpfter, der niest oder hustet, kann seine Viren durchaus verteilen und Ungeimpfte weiterhin anstecken. Ich wäre da jedenfalls äusserst vorsichtig.

Irgendwie habe ich eher den Eindruck, dass der Arzt vermutlich seinen Beruf verfehlt hat ...
Möchtest Du seinen Job übernehmen?
 

Erzi

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Der Arzt darf doch entscheiden wen er in seiner Praxis behandelt. Solange es sich nicht um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt dürfte sich das auch mit den Ethikregeln der Ärzte vereinbaren lassen. Das man ihm deswegen nach dem Leben trachtet sehe ich schon kritischer.
 
TheSmurf

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Und ja, mir ist schon bewusst, dass Lungenkrebs nicht ansteckend ist. Das sind gesunde Nichtgeimpfte aber eben auch nicht.
Schon mal was von einer asymptomatischen Infektion gehört?

Über eine Weitergabe des Viruses sagt eine impfung überhaupt nichts aus.
Es ist schon so, daß die Reproduktion des Virus bei einem Geimpften nicht so stark ist und auch die der Zeitraum einer möglichen Weitergabe sich verkürzt. Somit ist die Ansteckungsgefahr zwischen zwei Geimpften geringer als zwischen Ungeimpften.
 
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andi62

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Ein Arzt der einem Raucher mit Lungenkrebs die Behandlung verweigert, schliesslich ist der ja selber Schuld, ginge dann auch in Ordnung? Und ja, mir ist schon bewusst, dass Lungenkrebs nicht ansteckend ist.

Dass dieser Vergleich nicht nur hinkt, sondern ihm gleich ein ganzes Bein fehlt, weißt Du sicherlich selbst...

Außerdem kann sich der Arzt doch selber schützen.

Es geht hier nicht nur um den Arzt, sondern gleichermaßen um seine Mitarbeiter und seine Patienten.
Siehe unten, auch letztes Zitat.

Irgendwie habe ich eher den Eindruck, dass der Arzt vermutlich seinen Beruf verfehlt hat ...

Nein, ich Gegenteil: Er nimmt seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern ebenso ernst wie die Gesundheit seiner Patienten.
Auch wenn Du es nicht hören willst: Wer sich grundlos (!) einer Impfung verweigert, verhält sich asozial, gefährdet auch andere und sollte dann auch damit leben können, dass er anders behandelt wird. Er verhält sich ja selbst auch anders...

Es ist schon so, daß die Reproduktion des Virus bei einem Geimpften nicht so stark ist und auch die der Zeitraum einer möglichen Weitergabe sich verkürzt.

Es spricht bei Delta vieles dafür, dass die Viruslast von geimpften Infizierten genauso hoch ist wie bei ungeimpften Infizierten. Aber sie stecken sich natürlich seltener an und die Dauer der Übertragung scheint in jedem Fall kürzer zu sein.

Womit ich auch wieder beim Ausgangspunkt und den Anmerkungen von @hellwi bin: Ein Ungeimpfter kann einen Geimpften anstecken. Das kann natürlich auch ein Geimpfter, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr viel geringer und deshalb halte ich es für richtig und wichtig, dass Ungeimpfte eben nicht so behandelt werden wie Geimpfte. Sie sind eine (größere) Gefahr für andere - und für sich selbst. Aber letzteres scheint vielen offenbar nicht bewusst zu sein.


Und weil wir gerade dabei sind:



Zudem werden - berechtigte - Rufe nach Long-Covid-Ambulanzen lauter, weil die Patienten mit langfristigen Folgen derzeit gar nicht adäquat behandelt werden können.


Angesichts dieser gesamten Situation habe ich keinerlei Verständnis für das Luxus-Problem der Impfverweigerer.
 
Thema:

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