Bremsdruckprobleme & HA Trommel wechseln an 85er S 105 L

Dieses Thema im Forum "Skoda Vorgängermodelle / Oldtimer Forum" wurde erstellt von thegrossa, 26.06.2007.

  1. #1 thegrossa, 26.06.2007
    thegrossa

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    Benötige Hilfe bzw. "Anleitung" zum Wechsel der Trommel, Kontrolle der Beläge & Radbremszylinder an der HA meines 85er S 105 L. Ratgeber Skoda liegt vor mir, Werkstatthandbuch lässt noch auf sich warten. Dafür drängelt der TÜV-Termin.

    Bin für jeden guten Ratschlag dankbar.
     
  2. AdMan

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  3. RalphB

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    Hallo,

    ist eigentlich (fast) ganz einfach. Splint und zentrale Kronenmutter lösen, ich glaub mit nem 36er? Dann brauchst Du vor allem einen Abzieher für die Bremstrommel. Der wird auf der Bremstrommel auf die Radbolzen geschraubt und dann gegen das Ende der Antriebswelle gepresst um die Trommel vom Konus zu drücken. Ohne hast Du kaum 'ne Chance.
    In diesem Zustand kannst Du schonmal den Bremsbelag analysieren.
    Falls Du die wechseln musst: Handbremsseile lösen mit der Kombizange.
    Die Bremsbacken werden oben und unten durch eine Feder zusammengedrückt. Am besten zuerst die untere aushängen. Um das auseinander zu nehmen empfiehlt sich ein Schraubendreher, mit dem man die Feder aufhebelt. Ist Gefummel und man muss bissel aufpassen, dass man sich nicht verletzt dabei. Lt. Handbuch soll man vorher auch die Bremszylinder gegen herausgleiten sichern, wenn man aber grad nicht aufs Bremspedal latscht, gehts auch so. Als letztes die Haltestifte durch reindrücken und verdrehen lösen. Umbau in umgekehrter Reihenfolge, wobei vorher der Mechanismus für die Spielautomatik zu lösen ist. Bremsbeläge natürlich nicht nur auf einer Seite wechseln! Wenn, dann immer 4 Stück.

    Warst Du schon beim TÜV mit nem konkreten Mangel (ungleichmäßige Bremswirkung) oder vermutest Du nur was?
    Als Daumenpeilung: Wenn Handbremse und Betriebsbremse beide ungleich bremsen ist meist eine Seite verölt. Das Öl kommt dann aus dem Getriebe durch die Radlager durchgesuppt.
    Wenn nur die Betriebsbremse ungleich zieht, ist ein Bremszylinder undicht.
    Der Verschleiß ist beim 105 recht gleichmäßig, da sich das Spiel der Bremsen dort automatisch einstellt.

    Viel Erfolg und Grüße
    Ralph

    PS: Achso, da das ganze natürlich nicht mit angezogener Handbremse geht und man ab und zu ordentlich dran rumruckelt, muss das Auto sicher aufgebockt sein. Aber ist ja eigentlich selbstverständlich... ;-)
     
  4. #3 thegrossa, 27.06.2007
    thegrossa

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    So gedachte ich auch zu tun.

    Sicher aufbocken und Handbremse lose ist klar.
    Splint raus, Kronenmutter runter, alles gut.
    So einen Radmutter-Antriebswelle-Abzieher habe ich nicht. Dafür einen recht stabilenn 3-Bein-Abzieher mit ähnlicher Funktionsweise. Greife damit an den Außenrand derr Bremstrommel. Ordentlich WD40 auf den Konus und nichts zu lösen.
    Die Beschreibung mit Bremsbacken/ Handbremsseil aushängen ähnelt ja fast allen Trommelbremsmodellen.
    Irgendwie war mir dann noch nach automatischer Nachstellung der Bremsbacken. Gab es ja auch beim Trabant, dito VW.
    Kann schon sein, das die Trommel sehr fest auf dem Konus sitzt. Jedenfalls glaubte ich, durch den Gummistopfen an der Rückseite der Radaufnahme besagte Verstellung entspannen zu können. Nix zu finden. Also versucht man es von vorn. Kleinen Stift durch das Löchlein in der Bremstrommel gefrickelt und da war das Desaster! Irgendwas habe ich gelöst. Ist hörbar was abgesprungen oderr so. Nur die Trommel ging damit immernoch nicht runter. :nee:
    Lasse jetzt mal das WD40 einwirken und werde Samstag noch mal probieren.

    Hast Du oder jemand Anderes mal ein Bild (Scan) aus dem Werkstattbuch für? Die ein, zwei Seiten würden mir erst mal reichen.
     
  5. skomo

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    Dein Dreibeinabzieher sollte auch gehen.
    Scan ist bei mir gerade schlecht, aber gibst Du mir eine Fax-Nr., kann ich es Dir morgen faxen.
    Oder Postweg, Adresse habe ich ja.
    Evtl. bin ich am Samstag wieder in CZ, also falls Dir für Deine Restaurierung noch was fehlen sollte ...... aber noch unverbindlich.


    skomo

    Edit: 36er Mutter nur bei 130/Rapid bzw. Garde/120LX, die normalen Modelle 105/120 haben eine kleinere Mutter
     
  6. #5 thegrossa, 27.06.2007
    thegrossa

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    Größe der Mutter ist ja "wurscht" - die iss ja ab.

    HBZ ist neu drin und die Kolben vorn sind gängig, komplette Anlage entlüftet. Aber es ändert sich nichts an dem unendlich langem Pedalweg. Daher wollte ich die HA mal in Augenschein nehmen.

    Fax hab ich leider nicht mehr...

    Danke für das CZ-Angebot. Bis auf Deckel Ausgleichbehälter Bremsflüssigkeit und Kühlflüssigkeit fällt mir nichts ein. War mal bei J. Rath hier in Berlin. Unglaublich, was der noch alles am Start hat...
     
  7. skomo

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    Ja, klingt schon fast nach einen defektem Radbremszylinder hinten.
    Wenn ich fahr, nehm ich die Deckel mit, kostet nicht die Welt, kann ich notfalls auch ins Regal legen.
    OK, dann die Kopien per Post.


    skomo
     
  8. RalphB

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    @skomo

    Stimmt. Is ne 32er. Das kommt davon wenn man mal da, mal da dran schraubt.

    @thegrossa
    Also meine Erfahrungen mit den Dreibeinabziehern sind eher schlecht. Rutschen leicht ab, wenn sie voll unter Spannung stehen. Selbst mit dem Originalabzieher ist es meist ein K(r)ampf. Ich machs so, dass ich das Ding unter Spannung setze und dann mit nem Fäustel auf das Ende der Gewindestange vom Abzieher kloppe. Nach ein paar Schlägen (anfangs aber mit Gefühl, nicht mehr als nötig kloppen) springt die Trommel dann meist ab. Um Verformungen am Gewinde der Welle zu vermeiden, schraube ich die Kronenmutter vorher umgekehrt und bündig mit dem Gewindeende auf. Ich hätte sogar noch einen Abzieher übrig (hab einen originalen und einen massiven selbst gebauten), bin aber erst wieder in 2-3 Wochen in DD. Vielleicht kann Dir ja jemand aus der Umgebung aushelfen?

    Die offiziellen Werkstatthandbücher (S100 und auch S105/120, ja genau die mit dem üblen Gestank) hab ich hier liegen, aber was da drinn steht kannste knicken. Am besten find ich in der Beziehung den Ihling "Wie helfe ich mir selbst" für den S100.

    Viele Grüße,
    Ralph
     
  9. #8 thegrossa, 30.06.2007
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    Vielen Dank erst mal für Eure Hilfe. skomo war so nett, mir die Unterlagen aus dem Werkstattbuch zu kopieren. Da fängt die Beschreibung zwar erst an, wenn die Bremstrommel ab ist, aber irgendwann werde ich sie ja hoffentlich mal ab bekommen!

    Hab heute nach tagelanger WD40 Einwirkzeit wieder mit dem 3-Bein versucht, kein Millimeter zu rucken!

    Dann habe ich mir einen Abzieher selbst geschweißt, damit die Kraft mehr in der Mitte ansetzt. Nicht das perfekte Modell, wie es damals zu haben war (hat einer von Euch sowas?), aber massiv und mit Aufnahme an den Radbolzen. Es ist nichts zu machen. :wall:

    Allerdings habe ich festgestellt, dass in der Antriebswelle und der Bemstrommel eine Nute eingebracht ist, in der scheinbar ein Keil sitzt. Dieser soll die ganze Sache wohl extra absichern? Die beiden Nuten sind bei mir aber um nicht ganz einen halben Millimeter versetzt. Sollte der Keil da so drin vergrintet sein, wird es wohl ewig dauern.

    Muss man wirklich nicht noch was und vor allem wie an der selbsttätigen Nachstellung der Bremsbacken erledigen? So kenne sich es jedenfalls von Trabant und VW. Die Trommel lies sich jedenfalls in allen Möglichkeiten - Abzieher gespannt / entspannt - drehen. damit dürfte da nichts blockieren.

    Das Teil was ich mit dem kleinen Stift durch das Loch in der Vorderseite der Trommel gelöst habe, scheint eine Abdeckung vom Radlager zu sein.

    Zur "weiteren Bearbeitung" benötige ich demnach noch Kapitel 5.1 und 5.2 des Werkstattbuches und eventuell den "Profi"-Abzieher.

    Selten so etwas Hartnäckiges erlebt...
     
  10. #9 pivernec, 01.07.2007
    pivernec

    pivernec Guest

    normal bei alte auto skoda . die spray nicht helfen .
    wenn du haben brenner warm machen den konus und mit hammer leicht
    um konus drauf schlagen . ist auf konus fest rost . dann abzieher und in knall ab ist . 105 mit bremskraftverstärker ? auch sein hauptbremszylinder oder spiel zu verstärker alles kleine sachen keine probleme mache mechaniker bei uns jede tag
     
  11. #10 thegrossa, 01.07.2007
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    @ pivernec

    Die Variante mit dem Brenner habe ich auch kurz versucht. Will aber nicht zu lange die Flamme dran halten, da ja da auch das Radlager sitzt. Alles hämmern, ziehen, wärmen hat bis dato nichts gebracht. Werde mal sehen, ob man so einen Abzieher in einer Schlosserei herstellen bzw. umbauen lassen kann. Hauptbremszylinder habe ich neu und das Spiel zum Verstärker ist eingestellt. Trotzdem Danke für den Tip. Den Bremskraftverstärker habe ich erst mal außer Betriebm, bis die Anlage auch so funktioniert. Sonst kommt vielleicht Fehler zu Fehler.
     
  12. Henne

    Henne

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    Hi,

    also ich habe so einen originalen Bremstrommelabzieher doppelt, bei Bedarf kann ich dir also noch einen abtreten.

    Ich hatte damit bis jetzt keine Probleme, bei hartnäckigen Fällen sollte dann jedoch der Hebel lang genug sein.
    Die Trommel kommt auf jeden Fall, dass es am Keil liegt glaub ich eher nicht.

    Bei mir ging es vor Jahren wie von selbst, allerdings löste sich die Trommel während der Fahrt samt Rad und einem Stück Achswelle.

    Bei Interesse bitte PN senden.

    Gruss, Henne!
     
  13. codo

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    das spiel mit dem abzieher ist mir auch nichts neues.
    musste damals in ermangelung eines adequaten abziehers zur flex greifen und dann eben die trommel auch neu machen.
    mittlerweile habe ich so ein original ding und man soll nicht glauben wie einfach das geht.
    aber das beste ist, dass der auch noch bei den alten fronmotor skodas passt. was mir jetzt so eine art wander abzieher eingbracht hat, da ich scheinbar der einzige bei uns im lande bin der so einen hat, und dadurch der abzeiehr von bundesland zu bundesland reist, um bremstrommeln abzuziehen.
    also kopf hoch so ein ding besorgen und dann gehts
     
  14. #13 thegrossa, 15.07.2007
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    So, Henne sein ABzieher ist in meinen Gefilden angekommen. Damit ist es echt ein Klacks, die Trommel von der Achse zu ziehen.

    Aber mehr Neues hat sich nicht ergeben. Die HA-Bremse ist aufgebaut wie sie soll, keine Feder falsch oder vergessen, die 19er RBZ sind gängig, dicht und sauber. Trotzdem kann ich den RBZ mit der Hand "zuhalten" und wenn man das Bremspedal betätigt passiert nur ganz wenig. Auf jeden Fall wird da kein richtiger Bremsdruck aufgebaut, wie ich ihn jetzt erwartet hätte. Die Anlage wurde nochmals entlüftet, nichts! Lt. Buch und meinem Verständnis könnte es rein technisch gesehen nur noch an einem defekten Bodenventil im HBZ für den hinteren Kreis liegen (der HBZ ist aber nagelneu - also eher unwahrscheinlich) oder an einer falschen Einstellung des Spiels zwischen dem Betätigungsnocken vom Bremspedal Richtung Kolben des HBZ. Das Spiel hatte ich aber ausgemessen und meines Erachtens gut eingestellt. Wäre das Spiel zu groß würde man aber den Schwimmkolben im HBZ nicht weit genug nach oben schieben und damit die "Bodenventile" (die für das Nachströmen von BreFlü sorgen) verschließen. Somit pumpt man quasi die BreFlü nur von HBZ zum Ausgleichbehälter hin und her und erst auf dem letzten Zentimeter Pedalweg schließt man diese Bodenventile und es kann Bremsdruck aufgebaut werden. Wie weit ist denn "Euer" Pedalweg bevor ihr einen deutlichen Bremsdruck merkt?

    Ick werd noch irre... :irre: :D
     
  15. codo

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    hi
    also ich hatte sogar schon einen hbz ohne bodenventil....
    sonst einfsch entlüften entlüften und nochmals entlüften und eventuell den stempel an bremspedal zum hbz prüfen wie es da mit dem spiel aussieht...
    oder bremsleitung zu????
    lg
    hannes
     
  16. #15 thegrossa, 21.07.2007
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    :traurig: So, wieder 8 Stunden gefricklelt und immer noch nicht weiter.

    Diverse Male entlüftet. Sogar "rückwärts" vom Rad Richtung Ausgleichbehälter um eventuelle Schmutzpartikel raus zu bekommen, HBZ gecheckt, Spiel von Bremspedal über Bremskraftverstärker bis HBZ gecheckt, VA-Sättel neu "bedichtet", Kolben der VA-Bremssättel poliert, alles auf Leichtgängigkeit geprüft - NICHTS!!!

    Ich werde wohl um eine "Vergleichs-Probefahrt" nicht herumkommen.

    Mittlerweile denken wir (wir schrauben manchmal schon zu 2 bis 3 am 105er) das die BreFlü-Menge nicht ausreicht, die von dem 19er HBZ an die 2x 19er RBZ an der HA und den 2 "Riesen-2-Kolben-Sätteln" an der VA geliefert werden muss. KÖNNTE das sein? Muss doch ein 22er HBZ rein? Eher nicht, oder?

    ...zur Erinnerung

    • Skoda 105
      45PS
      Baujahr 1985
      mit Bremskraftverstärker
      mit 19er HBZ
      mit 2-Kolben-VA-Bremse
      19er RBZ an der HA

    Dafür hat sich die Arbeit mit dem Abzieher nochmals erleichtert. Rad ab, Abzieher rauf und da man den Druckluftschrauber schon da hat, die 32er am Abzieher einfach damit "beaufschlagen" - spart den Gegenhalter und geht ab wie Butter.
    Danke hier noch mal an Henne - 1A-Teil! :hoch:

    Nun erst mal Energie tanken... :schlummer:

    :anbeten: ...bis Donnerstag soll der 105er bremsen müssen!!!
     
  17. limo61

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    Hallo, ich würde empfehlen die Beiden HBZ im Bereich der Stößelaufnahme ( vom BKV )im Zylinder auf Gleichheit zu prüfen. Die Stößelstangen sind mal im Durchmesser verkleinert worden.
     
  18. #17 thegrossa, 23.07.2007
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    :grübel: Du meinst damit den "Kolben" der im HBZ sitzt und den Tandemzylinder "antreibt"? Damit würde sich das Spiel zwischen Stößelstange und Kolben im HBZ minimal ändern. Hat es aber nicht. Aber gute Idee zum Nachschauen.

    Man hat auch schon überlegt, ob es an der BreFlü liegen könnte, da man sich dunkel daran erinnerte, für russische Modell oder andere Oldtimer spezielle Bremsflüssigkeiten benutzt zu haben (beispilesweise DOT5). siehe WIKI BreFlü

    Wäre die Viskosität größer, würde sich auch mehr Druck aufbauen.

    Ich versuche gerade zu ermitteln, inwiefern die von mir verwendete DOT4 mit den alten Angaben im Werkstatthandbuch übereinstimmt. Skoda selbst würde mir auch die normale DOT4 einfüllen.

    Gestern konnte ich ein wenig Besserung erreichen, in dem ich mit selbst gebauter Armatur die komplette Anlage zum x-ten Male hab durchlaufen lassen. Habe dabei nicht über den Ausgleichbehälter sondern direkt am HBZ die BreFlü eingeleitet. Scheibenwaschbehälter mit Pumpe, Manometer und elektrischem Fernschalter - los gehts. Die BreFlü kommt dabei auch, meines Erachtens nach, blasenfrei ins System. Kleinste Bläschen kann man nicht ausschließen, daher nicht das Optimum. Aber es besserte sich. Daher werde ich diesen Weg weiter verfolgen und die ganze Anlage nach Möglichkeit doch mal professionell mit 2bar "durchblasen" lassen.

    Muss ja werden...

    EDIT: Das serienmäßige Syntol HD205 wird in CZ mit DOT3 klassifiziert. DOT4 liegt dabei nur mit der Siedetemperatur höher und dürfte problemlos austauschbar sein. Zumindest also keine von diesen "Spezialflüssigkeiten". Weitere Anregungen dazu aber gern gesehen.
     
  19. codo

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    Hi
    also in meinem 110r habe ich auch dot5 eingefüllt aber wirklich einen unterschied hat es nicht gemacht. abgesehen davon dass man ja spezielle gummis braucht ( hab da aber nicht geändert)
    lg
    codo
     
  20. AdMan

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  21. #19 thegrossa, 23.07.2007
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    DOT5 nicht verwechseln mit DOT5.1! So viel habe ich jtzt schon gelernt. *klugscheiß* :D

    DOT4 soll aggresiver wie DOT3 sein. Beide erfüllen ja die SAE J1703 Norm. (DOT5.1 auch)

    Liege ich also mit meiner DOT4 nicht falsch. Und wenn was undicht wird merkt man es ja.

    @codo: Beschreib doch mal bitte Betätigungswege und Drücke des Bremspedals nach Gefühl, wie es bei Deinem 110er so geht...
     
  22. codo

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    naja das wird jetzt schon schwierig bei 4 skodas und jeder bremst eigentlich anders.....
    trotzddem reinsteigen was da zeug herhält weil ja kein bremskraftverstärker. aber der bremspunkt ist gut ich würde sagen ab beginn der letzten drittels
    ich hatte wie glaub ich schon weit oben beschriebn das gleiche problem bei meiner felicia und erst durch wechseln der bremstrommeln (alte waren zu sehr ausgedreht) und des bodenventils ings dann eigentlich.

    ja und ich habe eh kein dot 5.1 eingefüllt :)#

    und nur weil ichs ned mehr weiß die schlaüche leitungen und alle verteiler sind neu oder??
     
Thema: Bremsdruckprobleme & HA Trommel wechseln an 85er S 105 L
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