Biodiesel, was ist zu beachten ?

Diskutiere Biodiesel, was ist zu beachten ? im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Ich habe gesehen, dass direkt bei mir in der Nähe eine Tankstelle auch Biodiesel anbietet. Laut Betriebshandbuch meines Fabias, kann ich auch...

Astaroth

Guest
Ich habe gesehen, dass direkt bei mir in der Nähe eine Tankstelle auch Biodiesel anbietet. Laut Betriebshandbuch meines Fabias, kann ich auch Biodiesel Tanken. Was muss ich dabei beachten, und wie ist es mit Mischen zwschen Biodiesel und "Normal"-Diesel ?

Danke
Jürgen
 

zwuba

Guest
hi!

dazu gabs hier schonmal einen Thread - verwende doch einfach die "Suchen" Funktion :D

Soviel vorab: die Kraftstoffpumpe ist von Bosch selbst nicht für den Biodieselbetrieb freigegeben!!
 

gerreg

Guest
Hallo,

ich fahre seit 4 Jahren Biodiesel mit meinem Passat TDI PD 116 PS bisher 60 TKM ohne Probleme.

Nach Mailanfrage bei VW kam ein Schreiben mit dem Text das alle Fahrzeuge von Volkswagen ab BJ 96 mit Biodiesel fahren können.

Eine Boscheinspritzpumpe gibt es beim PD nicht, da der Druck in der Düse ( PD =Pumpendüse) erzeugt wird.

Die einzige Eischränkung die war, das der Kraftstoffilter nicht bei 60 sondern bei 30 TKM raus muß wegen der Faserbestandteile im Sprit. Ansonsten ist ab 30TKM schnell mal der Filter zu. Und das Auto hopplet wie ein Kaninchen.

Gruß

gerreg 8)
 

Daniel

Guest
Es geht nicht wie Zwuba schreibt um die Einspritzpumpe sondern um die Einspritztechnik.

Was beim PD höchstwahrscheinlich der Düsenstock ist.

Skoda selbst teilt das aber nicht mit - sondern hat folgenden Text herausgegeben, der im alten Forum schon zu finden ist

Sehr geehrter Herr Xxxxxxxx,

vielen Dank fuer Ihre E-Mail vom 3. Maerz 2001.

Die grosse Nachfrage nach unseren Fahrzeugen zeigt uns, dass wir auf dem
richtigen Weg sind. Wir werden auch in Zukunft unser Bestes tun, um unsere
Kunden zufrieden zu stellen.

Alle von SkodaAuto Deutschland GmbH importierten Octavia und Fabia
Dieselfahrzeuge koennen mit Biodiesel betrieben werden. Die
Kraftstoffleitungen sind bereits auf den Gebrauch mit Biodiesel ausgelegt,
daher ist die Betankung mit Biodiesel uneingeschraenkt freigegeben. Eine
Umruestung ist nicht erforderlich.

Biodiesel (auch: RME - Rapsmethylester oder PME - Pflanzenmethylester) ist
biologisch abbaubar. Alle Abgaswerte sind niedriger als die gesetzlichen
Vorschriften es verlangen, da PME nahezu frei von Schwefel ist. PME kann in
jedem beliebigen Verhaeltnis mit Diesel-Kraftstoff vermischt werden.

Die Fahrleistungen koennen geringfuegig niedriger sein, der
Kraftstoffverbrauch kann unter Umstaenden etwas steigen. Beim Tanken
sollten Sie allerdings darauf achten, dass der verfuegbare Kraftstoff
unbedingt der Norm DIN E 51 606 entspricht. Im Zweifelsfall fragen Sie
bitte den Tankstellenbetreiber. Nach einigen Tankfuellungen Biodiesel, die
nach dem Gebrauch von herkoemmlichen Diesel getankt werden, sollte nach
Angabe des Biodiesel-Herstellers der Kraftstofffilter ausgewechselt werden.
Der Wechsel des Kraftstofffilters ist jedoch ebenfalls im Rahmen der
Inspektion im Serviceplan vorgeschrieben.

Weiterfuehrende Auskuenfte zu Biodiesel finden Sie ausserdem unter der
Internetadresse

www.biodiesel.de

Fuer weitere Fragen oder Wuensche stehen wir Ihnen jederzeit wieder zur
Verfuegung.

Wir wuenschen Ihnen allzeit gute und sichere Fahrt.


Mit freundlichen Gruessen

SkodaAuto Deutschland GmbH
i.V. i.A.

Markus Liersch Claudia Baumheinrich
Leiter Produktbetreuung Kundenbetreuung

Infos, warum Bosch die Freigabe nicht erteilt hat findet man unter folgendem Link
 

ekki

Guest
Hallo Leute,

also ich für meinen Teil halte die ganze Sache mit Bio-Diesel seitens des Herstellers für Betrug!
Wie kann es sonst sein, dass VW zustimmt und Bosch ablehnt. Ich muss schon sagen, armes Deutschland!

Dann fahren wir halt mit normalem Diesel.

Viele Grüße
Ekki
 

yifter

Guest
Original von ekki
also ich für meinen Teil halte die ganze Sache mit Bio-Diesel seitens des Herstellers für Betrug!

Von welchem Hersteller? Der Biodiesel herstellt oder VW oder Bosch?

Die Gründe, die Bosch für seine Nichtfreigabe angibt, klingen ganz schön fadenscheinig. Vieleicht ist aber auch Bosch irgendwie mit einem Mineralölkonzern verwandt, dann wird es schon klarer. Bei einer Shell-, Aral- oder Dea-Tankstelle wird man niemals Biodiesel bekommen, nur bei freien Tankstellen.
Und VW betrügt doch auch nicht, die haben ihre Fahrzeuge freigegeben.
Die Biodiesel-Hersteller auch nicht, die haben ja versucht, eine europäische Norm für Biodiesel festzulegen, aber bis jetzt ist sie noch nicht endgültig bestätigt, warum wohl?! Kann es vieleicht an der Lobby der mächtigsten Unternehmen der Welt liegen?
 

fabicountry

Guest
Da ich ebenfalls sehr am Biodiesel-Thema interessiert bin, und bereits alle möglichen infos gelesen habe, ist folgende Erkenntnis entstanden:

Biodiesel kann bei freigegebenen Fzg. ohne Probleme getankt werden.

Zu beachten ist:
Der Treibstoff-Filterwechselintervall verkürzt sich. Ein frühzeitiger Filterwechsel ist beim Umstieg von Diesel auf Biodiesel zwingend erforderlich, da Biodiesel die Dieselablagerungen im Treibstoffsystem wieder löst, und so der Filter sehr schnell verstopft.

Ein Mischbetrieb Diesel-Biodiesel ist nicht empfohlen.

Die Ölkontrolle ist regelmässig durchzuführen, da Biodiesel das Öl verdünnen kann (nicht muß).

Der Preis von Biodiesel ist nicht Mineralölsteuerabhängig, und unterliegt nicht zwingend dem auf und ab in Urlaubs-und sonstigen hochpreiszeiten.

Biodiesel ist schwefelfrei, rußfrei, und damit wesentlich umweltfreundlicher als Mineraldiesel. Der gringe Mehrverbrauch ist bei entsprechender Preisdifferenz zu verschmerzen.

Die Preisdifferenz spielt angesichts der geringeren Umweltbelastung, keine entscheidende Rolle für mich, darf aber ruhig immer weit unter dem vom Mineraldiesel liegen :-))
 

Astaroth

Guest
Hi Robert.

Ich bin jetzt umgestiegen und fahr seit ca 5 Tankfüllungen Biodiesel. Bin sehr zufrieden. Meine tante fährt einen Polo, auch mit biodiesel, un das schon seit 40.000 km. Sie hat keine Probleme.

Nur das mit dem Mischbetrieb läst sich nun mal nicht immer verhindern.

Man hat mit Biodiesel einen geringdügigen Leistungsverlust, der aber zu verkraften ist.

Gruss
Jürgen

Achja, ich hab das gefühl, er läuft mit Biodiesel ruhiger.
 

Saugdiesel

Guest
Hallo
Ich habe meinen 1,9SDI neu gekauft und nach einer halben Tankfüllung DinoDiesel auch auf Biodiesel umgestiegen. Der Motor läuft ruhiger das kann ich Dir auch bestätigen. Die Leistungseinbußen usw kann ich selbst nicht bestätigen, allerdings bin ich dafür zuwenig mit Dino gefahren. Ich hoffe nur das die ESP die Sache übelebt und nicht nach ein paar tausend kaputtgeht. Man liest viel und auch in diversen anderen Foren wurde schon viel darüber berichtet. Ich persönlich glaube allerdings das man eine ESP eher durch blankes Salatöl sterben lässt als durch Biodiesel. Das Zeug ist einfach in der Konsistenz dicker als Biodiesel, besonders bei niedrigen Temparaturen.

http://www.f23.parsimony.net/forum49387/
Falls es mal jemanden interessiert hier mal die adresse vom salatölforum............
Mfg Mario
 

klausi88

Guest
Original von fabicountry
Der Preis von Biodiesel ist nicht Mineralölsteuerabhängig, und unterliegt nicht zwingend dem auf und ab in Urlaubs-und sonstigen hochpreiszeiten.

Das sieht mir aber stark nach Bildzeitungs-Bildung aus.
Das auf und ab während der Urlaubszeiten usw. hat gar nichts mit der steuer zu tun. die Steuer orientiert sich nicht an den urlaubszeiten, sondern die ölkonzerne.
und der biodiesel macht das auf und ab sehr wohl mit, der ist nämlcih immer ziemlich genau 8 cent günstiger als dinodiesel. welcher tankstellenbetreiber lässt sich denn den sprung zum feiertag entgehen??

also nochmal: die preisschwankungen haben nichts mit der steuer zu tun, sondern sind reine preispolitische produkte der ölkonzerne. und davon ist auch der biodiesel betroffen.

gruß, klausi
 

TDI-Schrauber

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Hallo,

im offiziellen Statement ist Biodiesel nur als Beimischung bis zu 5% zum Dieselkraftstoff zulässig.
Und zwar nicht nur bei Bosch, sondern bei allen grossen Einspritzpumpen-Herstellern. (Delphi, Stanadyne, Denso)

Auch Standheizungshersteller sprechen sich deutlich gegen Biodiesel aus. Denen ist der viertel Liter Kraftstoff sicherlich egal der jeden Morgen verheizt wird.

Hier geht es nicht um sofortige Schäden an der Einspritzpumpe sondern um die Langlebigkeit. Lt. Bosch sind 2500 - 6000h für die Pumpen vorgesehen, was in etwa 150.000 - 300.000km entspricht (abhänging von Pumpe und Fahrzeug).
Das einige Leute schon seit 60.000km problemlos mit Biosdiesel fahren sagt nichts über die Lebensdauer der Pumpe aus. Auch dürft ihr nicht vergessen, daß die Problematik mit den neuen Systemen eher größer wird. Höhere Einspritzdrücke und noch kleinere Fertigungstoleranzen...

Alle Berichte die ich kenne handeln von alten Dieseln (Kammermotoren, "veraltete" Technik), oder bereden wunderbar die Umweltvorteile von RME aber vergessen dabei völlig die technische Seite und erwähnen die Lebensdauer der Pumpen in keinem Wort :-/

Fakt ist:
RME kann freies Wasser enthalten (führt zu Wasserschlag in der Pumpe).

RME enthält bis zu 20% Sauerstoff in Verbindungen. Das macht den Umweltvorteil aus, dadurch verbrennt es Russfrei. Wenn allerdings gelöstes Gas im RME vorhanden ist kann das zu Kavitationsschäden führen.

RME ist chemisch instabil. Wenn es falsch oder zu lange gelagert wird / wurde bilden sich Nebenprodukte. Diese sind nicht unbedingt Materialfreundlich. Die "Lagerung" fängt bei der Abfüllung am Produktionsort an.

RME verhält sich unter Hochdruck anders als Diesel. Das macht Probleme an der Einspritzdüse. Hier baut sich durch die abweichenden Eigenschaften des RME ein erheblich höherer Druck auf als bei Diesel. Das fördert zwar ein gutes Einspritzbild aber belastet die Einspritzdüse erheblich und führt zu Mehrverschleiß.

Ich will euch RME nicht ausreden, ihr könnt tanken was ihr wollt. Aber denkt bitte drüber nach. Eine neue Einspritzpumpe kostet ein SCHWEINEGELD und die Probleme in der Werkstatt kann man auch in diesem Forum schön nachlesen. Im Zweifelsfalle kann sich plötzlich keiner mehr so recht an die Freigaben erinnern und der schwarze Peter (sprich eure Rechnung) wird von VAG nach Bosch nach VAG und dann doch zu euch geschoben. Ärger vorprogrammiert.
Und dann Gebrauchtkauf / -verkauf. Eigentlich ist der Verkäufer verpflichtet über Biodieselbetrieb Auskunft zu geben. Was da passiert hat ein Forumsmitglied ja schon erlebt. Eben noch gefreut, schon defekt...


CU TDI-Schrauber
 

yifter

Guest
Original von TDI-Schrauber
Auch Standheizungshersteller sprechen sich deutlich gegen Biodiesel aus. Denen ist der viertel Liter Kraftstoff sicherlich egal der jeden Morgen verheizt wird.
Diese Aussage ist eindeutig falsch, die Standheizungshersteller sprechen sich nicht wegen der Qualität des Biodiesels gegen diesen aus, sondern weil alle Standheizungen (außer einer ich glaube von Eberspächer) sogenannte Verdampfer-Heizungen sind, d.h. Diesel wird am Boden eines Kessels verdampft und dann entzündet. Mit normalem Diesel geht das auch, er verdampft bei 100°C, Biodiesel erst bei ca. 300°C. Deswegen funktioniert Biodiesel in Standheizungen nicht und sollte auch keinesfalls verwendet werden.

Fakt ist:
RME kann freies Wasser enthalten (führt zu Wasserschlag in der Pumpe).
Kann Dino-Diesel genauso.

RME enthält bis zu 20% Sauerstoff in Verbindungen. Das macht den Umweltvorteil aus, dadurch verbrennt es Russfrei. Wenn allerdings gelöstes Gas im RME vorhanden ist kann das zu Kavitationsschäden führen.
Welches Gas sollte den im RME gelöst sein?

RME ist chemisch instabil. Wenn es falsch oder zu lange gelagert wird / wurde bilden sich Nebenprodukte. Diese sind nicht unbedingt Materialfreundlich. Die "Lagerung" fängt bei der Abfüllung am Produktionsort an.
Korrekt, nur zersetzt sich Biodiesel erst nach mehreren Monaten und nicht sofort, wie es oben klingt. Man sollte allerdings Biodiesel nicht im Tank oder in Kanistern längere Zeit stehen lassen.

RME verhält sich unter Hochdruck anders als Diesel. Das macht Probleme an der Einspritzdüse. Hier baut sich durch die abweichenden Eigenschaften des RME ein erheblich höherer Druck auf als bei Diesel. Das fördert zwar ein gutes Einspritzbild aber belastet die Einspritzdüse erheblich und führt zu Mehrverschleiß.
Wie soll das funktionieren?
 

TDI-Schrauber

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Original von yifter

Welches Gas sollte den im RME gelöst sein?

So ziemlich alle die in der Luft vorhanden sind. Das Lösevermögen von RME ist höher als das von Diesel.


(RME verhält sich anders unter Hochdruck)
Wie soll das funktionieren?

Der maximale Enddruck der Einspritzung wird nicht durch die Pumpe aufgebracht, sondern entsteht durch das Nutzen von Druckschwinungen im System Pumpe-Leitung-Düse. Die VP37 hat einen Elementdruck von 950bar, die VP44 erreicht 1200bar. Wenn der Förderhub beginnt läuft eine Schockwelle mit Schallgeschwindigkeit zur Düse. Wenn man die Länge der Leitung optimal einrechnet treffen die mehrfach reflektierten Wellenfronten in der Düse zusammen und sorgen dann für eine Druckerhöhung. (im beispiel VP37 1250bar, VP44 1600bar).
Da RME eine andere Dichte und Viskosität und darüber hinaus andere Temperaturabhängigkeiten hat wird dieser Effekt verstärkt und führt zu erhöhtem Verschleiss an Düsennadel und -bohrungen.


BYE
TDI-Schrauber
 

Michal

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mal diese und mal jene Schusterbude...
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2500
Endlich mal jemand, dermir aus der Seele spricht, vor allem im Hinblick auf die Langlebigkeit !
Vielleicht denkt mancher doch nun mal etwas mehr darüber nach !

Ich kann TDI - Schrauber hier absolut zustimmen, VORSICHT mit diesem vermeintlichen SPAR - Treibstoff, es kann Euch doppelt und dreifach treffen !
 

yifter

Guest
Original von TDI-Schrauber
Der maximale Enddruck der Einspritzung wird nicht durch die Pumpe aufgebracht, sondern entsteht durch das Nutzen von Druckschwinungen im System Pumpe-Leitung-Düse.

Interessant, woher hast du diese Informationen? Gibt es dort schon Untersuchungen mit Biodiesel? Da Biodiesel eine andere Dichte besitzt, kann es natürlich auch sein, das es eine andere Geschwindigkeit für die Schockwelle gibt, und es dadurch auch zu einer Abschwächung des Einspritzdruckes kommt und sich der geringe aber doch merkbare Mehrverbrauch bei Biodiesel kommt.
 

TDI-Schrauber

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Original von yifterInteressant, woher hast du diese Informationen? Gibt es dort schon Untersuchungen mit Biodiesel? Da Biodiesel eine andere Dichte besitzt, kann es natürlich auch sein, das es eine andere Geschwindigkeit für die Schockwelle gibt, und es dadurch auch zu einer Abschwächung des Einspritzdruckes kommt und sich der geringe aber doch merkbare Mehrverbrauch bei Biodiesel kommt.

Lass es mich so ausdrücken: ich beziehe meine Informationen direkt von Bosch Diesel Systems.

Aber Du kannst diese Informationen aus jedem einigermassen guten Buch über Diesel-Einspritztechnik beziehen. Das ist nicht erst seit TDI so ;-)

Und natürlich gibt es jeden Menge Untersuchungen in Bezug auf Biodiesel. Und die sind in Bezug auf Materialbelastung der Pumpen leider nicht so gut.

Der Mehrverbrauch bei Biodiesel rührt übrigens vom niedrigeren Brennwert des RME her.

BYE
TDI-Schrauber
 

yifter

Guest
@TDI-Schrauber

Die Aussagen sind zwar interessant, lassen sich aber leider in einem eventuellen Rechtsstreit leider nicht verwenden, oder hast du noch konkretere Informationen?
 

TDI-Schrauber

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Hallo,

das ist im Falle eines Defektes dann leider Sache der Rechtsanwälte.

Wenn als Ursache für einen Defekt Biodiesel festgestellt wird ist die Sache kompliziert.
Bosch als Hersteller sagt klar: kein Biodiesel in Konzentration über 5% zum Treibstoff.
VAG als Bosch-Kunde sagt: Biodiesel uneingeschränkt.
VAG setzt sich also über die Herstellervorschrift hinweg.

Da Du als Kunde von VAG aber deren Vorschriften nicht Missachtet hast sollte es rechtlich möglich sein hier Ersatz zu bekommen. So ein Rechtsstreit könnte sich aber hinziehen und der Defekt muss natürlich zweifelsfrei auf RME zurückführbar sein.
Im Schadensfalle also Beweise sammeln !

BYE
TDI-Schrauber
 

Michal

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2500
Mit Beweisen sammeln mußt Du allerdings hinzufügen, daß es eigentlich UNMÖGLICH ist !

Ein BMW - Fahrer hatte mit selbigem Problem geklagt, seine Klage wurde abgewiesen, weil er NICHT NACHWEISEN konnte, daß er ausschließlich Biodiesel nach DIN - Norm getankt hatte !

Vom Gericht wurde der Hinweis gegeben, sich bei jedem Tanken doch vom Betreiber der Tankstelle SCHRIFTLICH (!!) die DIN - Freigabe des getankten RME´s bestätigen zu lassen.

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen !

Fazit: Wegen den paar Cent´s und einer äußerst ungewissen Zukunft des Motors/ESP usw:

FINGER WEG VON DEM ZEUG !
 

Joker1976

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Werkstatt/Händler
Jäger&Keppel, Speyer
Kilometerstand
194000
Ich denke mal, daß man als Privatperson fast keine Chancen gegen so ein mächtiges Unternehmen wie einen Autokonzern hat und dabei auf der Strecke bleibt - und sei es nur wegen der anfallenden Kosten, die einen auffressen...
 
Thema:

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