Biodiesel und Tankinhalt

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia I Forum" wurde erstellt von FatRandy, 21.05.2005.

  1. #1 FatRandy, 21.05.2005
    FatRandy

    FatRandy Guest

    Hab mehrere Themen gefunden aber irgendwie gehen die Meinungen immer auseinander. Ich habe einen Octavia 1 von 2002 und fahre zur Zeit mit Diesel. Ist ein Umstieg auf Biodiesel sinnvoll, welche Mehrkosten kommen wann auf mich zu und kann ich direkt von normal Diesel auf Biodiesel umsteigen? Muss man sonst noch was beachten? z.B. Leitsungsrückgang oder sowas?

    Und noch eine Frage zum Tankinhalt, angegeben sind ja 55 Liter. Tanke immer "normal" mit der Zapfpistole ohne nachzutanken, bis er halt aufhört Diesel abzugeben. Wenn ich dann losfahre ist die Tankanzeige nie ganz auf maximum, immer ein Stück davor. Bin letztens gefahren bis er mir 0 km restweg mit dem Tankinhalt angezeigt hat. Konnte dann 47,9 Liter tanken. Muss ich, wenn ich 55l tanken will die Pistole rausnehmen und weitertanken? wie geht das genau?

    Schonmal danke für die Antworten!
     
  2. AdMan

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  3. #2 survivor, 21.05.2005
    survivor

    survivor Guest

    bei biodiesel gehen die meinungen unserer mitglieder WEIT auseinander. laut vw/skoda ist er freigegeben, bosch dagegen hat die einspritzpumpen der tdi's nicht freigegeben. verbrauch wird minimal ansteigen, leistungsrückgang auch nur minimal.
    mein vater fährt seinen 1,9tdi im IVer golf jetzt seit über 200.000km tankt überwiegend biodiesel (außer winter, is nur bis -10° richtig flüssig) und hatte noch nie gravierende probleme.
    mfg, survivor
     
  4. #3 SKODA DOC, 21.05.2005
    SKODA DOC

    SKODA DOC Guest

    Als Skoda Schrauber sag ich dir: Lass die anderen die Dreckbrühe tanken.
    Wirklich sparen kannst du damit auch nicht. Wenn du billig fahren willst probiers mal mit nem Benziner und Autogas.
     
  5. #4 Octi_Tuner, 22.05.2005
    Octi_Tuner

    Octi_Tuner

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    Also das mit dem Biodiesel lass mal lieber!
    Mein Freundlicher hatte jetzt einen Fall bei dem sich VAG zwecks Gewährleistung auf die Hinterbeine gestellt hat(Motorschaden )
    Habs auch schon probiert und von wegen minimal mehr Verbrauch und weniger Leistung
    Also Beschleunigung kann ich nur als aüßerst zäh bezeichnen und ein knapper Liter bei Kurzstrecke bis 1,5 l Mehrverbracuh sind meiner Meinung nach absolut unnötig. Da bringt auch der Preisunterschied nichts mehr.
    20% billiger und ca. 20 mehr Verbrauch ist gleich Nullnummer da kann ich ja gleich wieder Benziner fahren.
    Gruß Octi_Tuner
     
  6. #5 fingerpfeifer, 23.05.2005
    fingerpfeifer

    fingerpfeifer Guest

    hi,
    hab nen octavia TDi 81KW, baujahr 03/2003. in der letzten zeit (seit 1 1/2 jahren) hab ich des öfteren biodiesel getankt, insbesondere wenn die preisliche differenz zum diesel mindestens 15 cent und mehr betragen hat. bisher hat mir das zeugs keinerlei probleme bereitet, außer das der motor beim starten manchmal ziehmlich ruckelt, weil ab 5 grad nicht mehr vorgeglüht wird. die leistung geht geringfügig nach unten und der verbrauch steigt etwa um 0,4 liter an. deshalb lohnt eine biodieselbetankung für mich erst ab 15 cent preisdifferenz. die wird aber kaum erreicht, weil die biodieselhersteller immer schön mit den steigenden mineralölpreisen mitziehen (säcke).
    mittlerweile probier ich aber was neues. hab gehört, daß biodiesel sehr aggresiv ist (und stinkt zum kotzen) und dichtungen und schläuche kaputt macht, ganz im gegensatz zu normalen pflanzenöl. also mische ich dem normalen diesel (30%) ca. 70% pflanzenöl bei (aus dem lidl oder aldi zu 75 cent der liter, weil´s bei uns keine pflanzenöltanke gibt). ist zwar etwas umständlich aber ich verbrauch geringfügig weniger als bei diesel und die kiste ist irgendwie spritziger. mit tuningbox hat er jetzt über 135 PS.
    das problem ist nur das starten bei über +5 grad bis ca 15 grad motortemperatur, weil da nicht vorgeglüht wird. man muß den anlasser ziehmlich lang laufen lassen, bis der motor richtig anspringt.
    das problem hab ich mit einer separaten ansteuerung des vorglührelais mittels zeitrelais (geht auch einfacher taster) gelöst. beim einschalten der zündung wird jetzt erstmal 6 sek. vorgeglüht.
    bisher bin ich von dem pöl-dieselgemisch absolut begeistert. bei einer 60 liter betankung spar ich da ca 12,- euro.

    noch kurz zum betanken:
    oberhalb des tankeinlasses gibt es links bei den vw-modellen einen kleinen schwarzen nippel. drückt man diesen mit der zapfpistole oder anderem nach unten, wird der tank entlüftet und es gehen bis zu 10 liter mehr rein.
    man sollte den tank aber wirklich nur dann so voll knallen, wenn man danach auch ne weile fährt und die karre nicht in die sonne stellt. so bekomm ich bei tankanzeige null bis zu 60 liter rein.

    wenn schon mal jemand mit pöl und diesel experimentiert hat, wäre ich über dessen erfahrungen damit dankbar.
    wie schon gesagt bin ich begeistert und die biodieselhersteller und mineralölgesellschaften können mich mal am a...!

    grüße
     
  7. #6 FatRandy, 23.05.2005
    FatRandy

    FatRandy Guest

    Danke für die Antworten, ich lass aber erstmal die Finger vom Biodiesel...
    Werd das mal mit dem Entlüften probieren
     
  8. estart

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    Meine Meinung zu BIODIESEL :stinkig:FINGER WEG VON DEM ZEUG


    ICh überführe ab und zu LKW's die ich stellenweise mit biodiesel betanken MUSS:-)............verbrauch steigt......leistung sinkt ca 10-20% ok bei 400-500PS nich so tragisch
    Problem aber zum beispiel Standdheizung....die meisten wären sich gegen das zeug.....ein fahrer wäre schonmal fast verreckt als er in der kabine schlief und die standheizung an war

    Das Zeug stinkt wie sau...und es sind sogar schon motoren verreckt

    und wer weiß wie lange der biodiesel noch gestütz wird
     
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  10. #8 anti-neuwagen, 28.07.2005
    anti-neuwagen

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    Leistungsminderung und höheren Verbrauch geb ich zu, aber das das "Zeug" stinken soll, kann ich bei weitem nicht behaupten, es sei denn an der entsprechenden Tanke wird irgend ein Fusel ausgeschenkt; richtiges Salatöl ist ja auch nicht vollkommen geruchsfrei. Ich täte es mal so definieren, es hat ein leicht säuerliches Speiseölaroma. Fahre meinen von Anfang an (Neuwagen) mit Biosaft sogar bei minus 15 oder 17°C (In meiner Gegend hatte ich noch nicht das Vergnügen mit noch niedrigeren Temperaturen). Null Probleme bisher und das Abgas stinkt nicht so widerlich wie beim richtigen Diesel, es sei denn, es hat jemand was gegen Pommesbudengeruch. Bei meiner Tanke saugen sogar diverse Speditionen und Bussunternehemer den Biosaft, halt nach entsprechender Nachrüstung (Dichtungen und Schläuche).

    Bei Temperaturen unterhalb +7°C kann man ihn natürlich nicht gleich treten, das mag er nicht in den ersten 2-3 km, aber, wenn der Motorblock durchgewärmt ist, ist er genauso willig. Mein Verbrauch (meist volles Rohr auf der BAB täglich 80km) 7,4l ( habe mal mit normalen Diesel und Ultimate verglichen Diesel 6,9l Ultimate 7,2l) Biosaft 89,9Cent/l seit 6Wochen vorher über 1/2 Jahr lang 88,9Cent.

    Was bei dem Motor noch kommt, ich lasse mich überraschen.

    Und übrigens für Standheizungen gibt es Umrüstsätze.

    Das mit dem fast abgekratzten LKW-Fahrer ist wohl eher einem Defekt an der Luftführung zuzuschreiben als an dem Betrieb mit Biodiesel, es sei denn, es hat wegen seiner Agressivität (unverbrannt) die Wände vom Brennraum zerfressen.

    Wenn ich die Möglichkeit hätte einen eigenen Öltank aufzustellen, würde ich gleich die Umrüstung auf PÖL machen, das ist für den Motor/Einpritzpumpe (Schmierfähigkeit) besser, hat weniger Verbrauch, weniger Ruß und bräuchte nicht nachtäglich energieaufwendig "manipuliert" zu werden.
     
  11. #9 quaelgeist, 28.07.2005
    quaelgeist

    quaelgeist Guest

    Also ich habe bisher auch keine Probleme mit Biodiesel ich fahre ihn in letzter Zeit (knapp ein Jahr) nur noch. Bei einem Preisunterschied von 25-30 cent pro Liter kann ich auch über dieses µ an mehr Verbrauch hin weg sehen. Ich komme trotzdem knapp 800 km mit einer Tankfüllung. ergo ca 5,3l /100 km

    Zum Thema Langzeit fahren mit Biodiesel. Ein Kumpel von mir hat einen Seat Alhambra mit dem 1.9er TDI der fährt jetzt seit über 200.000 km mit Biodiesel und hat null Probleme. So ich denke das große Problem bei Biodiesel ist das dieser noch keiner richtigen Norm unterliegt wie die anderen Kraftstaoffe und deshalb weiß man nicht immer was man sich da in den Tank kippt. Und noch ein Wermutstropfen... die Bundesregierung hat ein Studie erstellt mit dem Ergebnis das der Steuervorteil des Biodiesel aufgehoben werden soll...also der große Preis unterschied wohl in naher Zukunft naja Geschichte sein wird.
     
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Biodiesel und Tankinhalt

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