Back to the roots. Oder auch: -Andi- fährt auch wieder Skoda.

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-Andi-

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So, seit Samstag bin ich auch wieder Skoda-Fahrer, wenngleich ich den Wagen noch gar nicht habe und ihn wahrscheinlich erst nächste Woche Samstag abholen fahre.
Aber von vorne: Andi, 39 aus NRW.

Fahren gelernt habe ich auf Golf 5 und Renault Menage Scenic um die Jahrtausendwende.
Erste Fahrkünste dann mit Mutti's Daihatsu Cuore vollführt. Ein Plastikauto vor dem Herrn :D.
2003 dann das erste eigene Auto gekauft, um damit zur Ausbildung fahren zu können: Opel Corsa C, 58PS. Aber klar, Karre musste tiefer, dicke Schuppen drauf, schwarze Heckleuchten, Schweinwerferblenden ATU-Sportauspuff. Was man als junger Mann so macht. Und wenn man mal überholen wollte, musste man die Klimaanlage ausschalten, um ein bißchen Extra-Power zu haben.
Als es dann nach der Ausbildung in den Außendienst ging und die gefahrenen Kilometer mit je 30 Cent vergütet wurde, bin ich auf einen Skoda Fabia 1 1.9 TDI in silber umgestiegen. Grundsolides Auto. Aber der war mir nach anderthalb Jahren einfach zu klein.
Da ich viel im Auto unterwegs war, wollte ich etwas Komfort. Also einen 2.0 TDI Octavia II in schwarz erstanden und weiter im Außendienst unterwegs gewesen. Der hatte dann schon mehr Features: Navi, Klimaautomatik, Parkpiepser vorne und hinten sowie Standheizung (die gefühlt immer kaputt war).
Mit zarten 27 habe ich dann eine vorgezogene Midlife-Crisis bekommen und meinen Bankjob freiwillig aufgegeben, um noch mal ein Vollzeit-Studium durchzuziehen. Gesagt, getan. Das hatte natürlich zur Folge, dass ich alle Ausgaben massiv eindampfen musste. Deswegen habe ich den Octavia verkauft und bin mit dem Studententicket Bus und Bahn gefahren und ab und an mit Opa's Corsa C.
Sieben Jahre später, eine Frau und den Master in der Tasche, musste der nächste Wagen her: Täglich 35km zur Arbeit pendeln.
Es musste was Praktisches sein, w as aber auch zuverlässig und möglichst günstig war. Die Wahl fiel auf einen 1.0er Corsa E mit 116 PS in schwarz mit nahezu Vollausstattung (Parkpieper vorne und hinten, RFK, Kilmaauto, Blind Spot etc.). Das war auch in Ordnung, die Strecke zur Arbeit aber stauträchtig, sodass ich viel Zeit im Auto verbracht habe und was Anderes wollte.
Habe dann voll zugeschlagen und einen Hyundai i30N Performance bestellt. Vollausstattung. Das war aber noch zu guten Autokaufzeiten, sodass der Wagen nur 30k € gekostet hat. Was für ein emotionales Auto. Klar, der künstliche Sound des Klappenauspuffs ist asozial, aber so toll. Den habe ich dann neun Monate gefahren und dann den Job gewechselt: Von 35km Arbeitsweg runter auf 800m. Wir wohnen in der Innenstadt. Und schon hatte ich von heute auf morgen keinerlei Bedarf an einem automobilen Untersatz mehr. Während meiner Probezeit stand der Wagen quasi unbewegt rum. Als diese dann rum war, habe ich ihn verkauft. Zu viel totes Kapital ist einfach sinnlos.
Dreieinhalb Jahre kein Auto gehabt und mir bei Bedarf den Wagen meiner Frau geliehen. Ohne Auto ist man schon arg eingeschränkt, selbst wenn alles vor der Tür ist, aber ich habe es auch genossen: Keine Sorgen mehr, ob einer beim Ausparken Dein Auto beschädigt, keinerlei laufenden Kosten und der jüngste Anstieg der Benzinpreise hat mich völlig klar gelassen.

Und dann kam der Tag, an dem ich einen Arbeitsvertrag bei einer anderen Firma unterschrieben habe. 5km Arbeitsweg nunmehr zu bewältigen. Im Sommer und bei gutem Wetter werde ich das mit dem eScooter oder dem Fahrrad machen. Aber im Winter oder wenn es mal krass regnet, habe ich da keine Lust drauf.
Also musste was Praktisches, Zuverlässiges her, was aber auch nicht zu teuer sein sollte. Kurz über ein Model 3 von Tesla nachgedacht, aber dann hat Tesla die Preise erhöht: Viel zu teuer und zu viel gebundenes Kapital. Der Wagen wird im Schnitt ca. zwei Mal die Woche je 5km zur Arbeit hin und 5km wieder zurück bewegt. Zwei Tage die Woche sind eh Homeoffice angesagt und bei gutem Wetter, siehe oben, werde ich zwei Räder bemühen.
Hyundai i30N Performance sowie Kona N waren ebenfalls raus. Hätte ich gerne wieder gemacht, aber das Geld ist es nicht wert, insbesondere bei nahezu nur Kurzstrecke durch die Stadt und dem Verbrauch der Kisten.

Ergo bin ich dann doch bei der Budget-Variante gelandet: Skoda Fabia III Kombi 1.2 Joy mit 90 PS von Ende 2016 mit bisher 33k KM und ein bißchen Ausstattung. Für die Kilometerleistung, die ich vorhabe damit zu fahren sicherlich die allervernünftigste Variante, dazu günstig im Unterhalt.
Muss noch wegen Wunschkennzeichen schauen. Da ich aber eh erst zum 01.07. den neuen Job beginne, habe ich auch keinerlei Eile. Mir ist es daher egal, ob ich schon diesen Samstag oder in am Samstag in drei Wochen hole. Unemotionaler war ich bei einem Autokauf wohl nie, wenngleich ich mich doch etwas darauf freue.
Und man hat am Wochenende wieder was zu tun: Auf zum Waschplatz und wienern und aussaugen.

In diesem Sinne freue ich mich hier auf einen regen Austausch und hoffe, dass ich nur wenige Infos zu Problemen und Kinderkrankheiten benötige.
 
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