Autowäsche

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Snowball, 21.12.2001.

  1. #1 Snowball, 21.12.2001
    Snowball

    Snowball Guest

    Hallo an alle!

    Gerade in dieser Jahreszeit ist das waschen des Autos sehr wichtig,aber wie?
    Ich persönlich wasche meinen Fabia immer mit der Hand (2mal bis jetzt).
    Bei dieser kälte ist das aber zur Zeit fast nicht möglich,das Wasser am Auto gefriert und die Hände fallen ab.
    Bleibt allso nur die Waschanlage! Hmm...!
    Die macht aber Kratzer im Lack.
    Was tun?
    Nur abdampfen? Das Salz ist weg, aber der schöne schwarze Fabia ist immer noch dreckig!


    Gruß Snowball
     
  2. AdMan

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  3. #2 Marccom, 21.12.2001
    Marccom

    Marccom Guest

    Also ganz allgemein, meine ich gelesen zu haben, dass Autowaschen bei Minusgraden(bzw. nahe der 0Grenze) nicht sehr empfehlenswert sein soll(sowohl gesundheitlich als auch technisch).

    Was die Kratzer angeht empfehle ich dringend die paar Mark mehr und die unter Umständen weitere Anfahrt in Kauf zu nehmen und eine Textilwaschanlage zu benutzen.

    Wer diese nicht kennen sollte, kurze Beschreibung:

    Statt den üblichen (u. U. auf Dauer Kratzer verursachenden) Bürsten, rollen Walzen mit angebrachten Textillappen (ähnlich wie ein Vileda-Wischmopp) übers Auto. Diese Technik hat eine extrem lackschonende Wirkung und kann ich nur empfehlen (fahre nigend anders mehr hin). Anfänglich haben sich das die Betreiber ordentlich bezahlen lassen, ist mittlerweile nicht mehr so extrem.

    Gruß
     
  4. ?

    ? Guest

    Hier ein Text des TÜV-Süd zur Fahrzeugwäsche im Winter:

    [​IMG]
    Kalt erwischt! Für diese Art von Wagenwäsche ist es im Winter oft zu frostig! Wer in der kalten Jahreszeit seinem Auto eine Schönheitspflege gönnt, sollte auf einen sonnigen und milden Tag warten, rät der TÜV Süddeutschland.​

    Autowäsche im Winter: Nur bei Plusgraden
    Milde Temperaturen abwarten, wenn es um den Waschtag fürs Auto geht. Das ist das wichtigste Prinzip für die winterliche Autopflege, so der TÜV Süddeutschland. Salzkrusten an der Karosserie und arger Schmutz auf den Scheiben ? irgendwann ist die Fahrt in die Waschstraße oder die Handwäsche im Hof einfach fällig. Dabei aber wichtige Faustregeln beachten, nicht dass der Waschgang dem Wagen schadet!

    Nie bei Minusgraden waschen
    Von speziellen Tipps zurück zum generellen Thema. Das Auto im Winter lieber einmal zu wenig als einmal zu viel waschen, sagt TÜV-Sachverständiger Saurer. Salz könne der Karosserie ohnehin nur dann zusetzen, wenn es sich mit Nässe und Sauerstoff verbündet. Ist das Wetter überwiegend trocken und hat das Fahrzeug zudem einen trockenen Standplatz, dann darf man sich mit dem Waschgang ruhig Zeit lassen. Bis eben das Thermometer Plusgrade und damit Waschtag anzeigt . . .
    Nur bei Plusgraden Wasser ans Auto lassen. Diese Regel gilt immer. Egal, ob per Hand oder in der Anlage gereinigt wird. Einen warmen Tag abwarten ? und auch dann erst mittags anpacken. Sonst wird die Reinigung schnell zur Vereisung, merkt Armin Saurer an, Sachverständiger beim TÜV Süddeutschland. In jedem Fall müssen vorab Schlösser und andere Öffnungen möglichst abgeklebt werden. Gummidichtungen ? an Türen, Heckklappe, Motorhaube etc. ? vorab mit einem Pflegestift behandeln und nach der Wäsche gut abtrocknen. Nicht dass noch über Nacht etwas festfriert.

    Die Gummiteile gehören bei einer winterlichen Wäsche zu den empfindlichsten Teilen des Autos. Also wirklich genau schauen, nicht dass man bei der Schutzbehandlung etwas übersieht, sagt TÜV-Experte Saurer und nennt gleich zwei Beispiele. Nummer eins: Friert die Gummidichtung am Fenster fest und werden dann die elektrischen Fensterheber betätigt, kann im Extremfall das Kunststoff-Getrieberad der Heber brechen. Nummer zwei: Waschwasser, das im Schiebedach übersehen wird, bleibt lange stehen. Saurer: Vereist es und wird das Dach dann per Motor bewegt, kann das Getriebe reißen.

    Hochdruck plagt den Kunststoff
    Von den Gummiteilen zum Lack. Hier stellt sich winters wie sommers die Frage, ob der Einsatz von Hochdruckreiniger oder Dampfstrahler bei der Handwäsche schadet. Dem Autolack macht der Hochdruck eigentlich nichts aus. Die Kunststoffteile sind da schon empfindlicher. Bei Griffmuscheln, Zierleisten und ähnlichen Teilen kann leicht die Kunststoffschicht abplatzen, erklärt Fachmann Armin Saurer. Beim Dampfstrahler kommt es noch eher zu Schäden als beim Hochdruckreiniger. Denn: Je wärmer das Wasser, desto aggressiver. Die Kunststoff-Elemente am Wagen sind zudem ein weiteres Argument gegen Autowäsche bei Minusgraden. Salopp ausgedrückt: Verfrorenes Plastik bricht eben leicht, wenn es mit Schwamm oder Bürste bearbeitet wird.

    Vom Kunststoff zurück zum Lack. Rückt man ihm im Winter mit Wasser zu Leibe, so sollte er wenigstens mit Konservierungsmittel behandelt sein. Am gängigsten ist hier das Autowachs. Wurde schon im Herbst gewachst, dann hält der Lack locker drei bis vier Winterwaschgänge aus. Ansonsten gleich nach der Handwäsche einwachsen und gut polieren.

    Optimal: Ein trockener Standplatz
    Von speziellen Tipps zurück zum generellen Thema. Das Auto im Winter lieber einmal zu wenig als einmal zu viel waschen, sagt TÜV-Sachverständiger Saurer. Salz könne der Karosserie ohnehin nur dann zusetzen, wenn es sich mit Nässe und Sauerstoff verbündet. Ist das Wetter überwiegend trocken und hat das Fahrzeug zudem einen trockenen Standplatz, dann darf man sich mit dem Waschgang ruhig Zeit lassen. Bis eben das Thermometer Plusgrade und damit Waschtag anzeigt . . .

    Ein Tipp für die regelmäßige Antirost-Vorsorge
    Gesäuberte und getrocknete Ecken, Kanten, Falze, Schweißpunkte und -nähte regelmäßig leicht mit Sprühöl behandeln, das Feuchtigkeit unterkriecht und verdrängt. Rechtzeitig damit begonnen, kann der Kniff Wunder wirken - trotz aller heute üblichen Rostvorsorge ab Werk.

    [​IMG]

    ---------------------------------------------------------------------------

    Das Waschanlagen den Lack zerkratzen gehört heute eher in die Welt der Fabelwesen, als das es den Tatsachen entspricht (wurde von den Autoclubs wie ADAC, ACE und Automobilzeitungen mehrfach getestet). Ob man in der Anlage wäscht oder lieber per Hand, ist wohl heute eher eine 'Glaubensfrage'. Wie Marccom schon sagt, moderne Textilwaschanlagen gehen äusserst schonend mit dem Lack um. Zudem hast du den Vorteil, das du den Unterboden bei jeder Wäsche mitreinigen lassen kannst und somit das Streusalz und der Winterdreck mit entfernt werden.
    Wenn es sich um eine Textilwaschanlage handelt, wird meist mit Werbetafeln o.ä. darauf hingewiesen, du kannst es aber auch selbst leicht erkennen, denn an den Reinigungswalzen befinden sich dann keine Borsten sondern ca. 3 cm Breite Textillappen
    Die Waschanlagen sollten generell einen optisch guten Eindruck machen, neue Bürsten, kein Rost an den Maschinen und vor allem sollte es nicht nach vergammeltem Wasser riechen, den dann stimmt etwas mit der Abwasseraufbereitung nicht (es kann also Schmutz/Chemie von vorherigen Wäschen auf das Fahrzeug gelangen).
    Ich habe meinen Fabia nun 12 Monate und ihn bisher nur in Textilanlagen waschen lassen, da sind keine unschönen Kratzer, lediglich die Bereiche die eine Waschanlage nicht erreichen kann, reinige ich von Hand.


    Weitere Infos zur Maschinenwäsche findest du beim BTG (Bundesverband Tankstellen und gewerbliche Autowäsche e.V.). Auf dieser Seite kannst du dich schlaumachen, wie eine Textilwaschanlage aufgebaut ist.
     
  5. quincy

    quincy Guest

    Danke Mickey für die ausführliche Info - mich plagt dieses Problem auch ziemlich. Vor allem die Info, daß Salz nur in Verbindung mit Nässe und Sauerstoff für das Auto aggressiv ist war für mich sehr wichtig!!!

    Danke nochmal!

    cu quincy
     
  6. zwuba

    zwuba Guest

    'ne kleine Story zu dem Thema ;)

    Ein Freund von mir hat vor 2 Tagen seinen Seat Ibiza mit einem Hochdruckreiniger (Uniwash) von dem übermächtigen Schmutz und Salzmengen gereinigt. Es war sonnig und so um die 0° im Schatten schätz ich mal. Danach sein Auto noch ca 1h in der Sonne abtrocknen lassen und weg war er ... soweit sogut bis zum nächsten Morgen :-)

    Als Carport-Parker musste er sich bis spät Nachmittags gedulden bis er wenigstens eine der Türen öffnen konnte da anscheinend ausreichend viel Wasser in den Fugen und Dichtungen angesammelt hatte welches während der Nacht einfrohr :(
    Zusätzlich ist ein kleiner Riss im Lack vom Eis aufgesprengt worden was zusätzlichen Ärger verursachte!
     
  7. petsch

    petsch Guest

    @Marccom

    Die ''reinen Lackpfleger'' sind Textilwaschanlagen auch nicht. Zwar sind die Bürstenhaare durch breitflächigere
    Textilstreifen ersetzt worden, welche auch wesentlich langsamer rotieren, Untersuchungen haben aber gezeigt, das durch den wesentlich höheren Wasseranteil die Auftreffenergie der Enden auf den Lack um ein Vielfaches höher sein kann. Wenn dann Lackkratzer entstehen sind diese wesentlich tiefer.

    Bei meiner "Stammwaschanlage" habe ich den Effekt, dass der linke Aaussenspiegel je nach Bürstenlaufrichtung einmal ein- und wieder ausklappt. Wenn ich nicht irgendwann mal eine bessere Waschanlage finde (wo gibt es da eigentlich im Internet eine Liste aller Autowaschanlagen Deutschlands insbesondere welcher Typ) frage ich mich, wie lange das der Aussenspiegel mitmacht. Bisher funktioniert er noch tadellos (elektrische Verstellung, Heizung)

    Gruss petsch
     
  8. ?

    ? Guest

    Das Personal an den Waschanlagen, soll nicht nur den Heckwischer in den obligatorischen Kunststoffschlauch packen (Grund= die Textilstreifen/Bürsten können sich nicht im Wischer verhacken und ihn somit abreissen, sondern gleiten über die glatte Fläche des Schlauches), sondern auch darauf achten das die Antenne abgeschraubt wurde und die Spiegel anklappen. Wenn das nicht gemacht wird, solltest du mal nachfragen warum dort nicht korrekt gearbeitet wird, denn immerhin bezahlst du dafür Geld. In Zukunft solltest du die Spiegel selber anklappen, bis du eine gute Waschanlage gefunden hast.

    Auf der von mir weiter oben genannten Seite des "Bundesverband Tankstellen und gewerbliche Autowaschäsche e.V." gibt es auch eine Waschanlagensuchmaschine.

    In einer gut gewarteten Anlage wird sowohl die Geschwindigkeit mit der sich die Bürsten drehen, die Wassermenge/Wasserqualität/Temperatur und der technische Zustand sämtlicher Aggregate und beweglicher Teile überprüft. An meiner Stammwaschanlage wird die letzte Überprüfung an der Preistafel "angeschlagen". Eine neu erbaute Waschanlage, zugegeben eine richtige Waschfabrik, die ich nun auch schon mehrmals aufgesucht habe, verfügt sogar über einen eigenen Techniker. Allerdings wird es soviele qualitativ hochwertige Anlagen sicher auch nur in Ballungsgebieten geben, wo die Konkurrenz doch recht groß ist.
     
  9. AdMan

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  10. #8 Snowball, 07.01.2002
    Snowball

    Snowball Guest

    Hallo @ all

    Als erstes mal ein großes Danke für all die nützlichen Infos von Euch!

    Ich muß mich aber schon wundern wie weit wir im Allgäu,technisch gesehen,noch schwer aufhollen müssen!

    Textilwaschanlagen---gibts net
    Scheibenwischer in Follie einpacken---erst recht nicht
    Technische Überprüfung---*rofl*

    Da bleibt halt doch nur die Handwäsche oder kleine Kratzter in kauf nehmen.

    Gruß @ all
    Snowball
     
  11. #9 Snowball, 29.10.2002
    Snowball

    Snowball Guest

    Hallo an Alle!!


    Eis,Matsch und SALZ ...bald ist es wieder soweit.

    Wer Fragen zu dem Thema hat sollte sich den Beitrag vom MICKEY unbedingt durchlesen!

    Gruß an Alle
    Snowball
     
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