Autounfall-Heck brach aus

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia I Forum" wurde erstellt von Eyslin, 07.05.2012.

  1. Eyslin

    Eyslin

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    Guten Morgen,

    zuerst ich selber habe keinen Führerschein, bin also nicht gefahren und ich hoffe hier kommen keine spitzen Bemerkungen zum vorfall.

    Ich hatte mit meinem Verlobten am Sonnabend einen Autounfall...

    Wir sind auf der A392 Richtung Salzgitter unterwegs gewesen und wollten die As "Cellerstraße" nehmen....diese Kurve ist recht lang gezogen und zieht sich nach unten hin zu....ca 2h vorher hatte es leicht geregnet(nieselregen), auf der Antriebsachse sind letztes Jahr zwei neue Sommerreifen der Marke Dunlop drauf gekommen.

    Ausgeschriebene Höchgeschwindigkeit in dieser Kurve lag bei 60km/h, wir sind mit max 40km/h da runter gefahren, als plötzlich das Heck ausbrach, gefolgt mit einem zusammenstoss mit der Leitplanke Beifahrerseite vorne und drei weiteren drehern kamen wir entgegen der Fahrtrichtung zum stehen.

    So nun haben wir gesehen das am Straßenrand ein totes Tier lag, welches verrutscht war und auch spuren unseres Reifen aufwies.

    Die Polizei behauptet jedoch wir wären definitiv zu schnell gefahren.

    So nun meine Frage(n):

    01. Kann ein Heck von einem Frontantrieb einfach so ausbrechen, wenn man nicht grade die vorderachse übersteuert, sprich kein Gas gibt, oder abbremst?

    02. Kann man auf einem Kadaver wirklich "ausrutschen"(Der Reifen verliert in dem Moment die Bodenhaftung)?

    03. Wenn wir zu schnell gewesen wären, dann hätte es uns doch eher aus der Kurve raus getragen, als es uns in die Leitplanke zu schicken mit nem dreifach dreher, oder?

    Ich hoffe der sehr das mir hier wer weiterhelfen kann, denn mein Partner ist nen vorsichtiger Autofahrer und unser Sohn war ja auch im Auto.

    Wer mehr Details brauch, oder Fragen hat, ich beantworte sie gerne, wenn es hilft meine Fragen zu beantworten.



    Vielen Dank euch im vorraus! :)
     
  2. AdMan

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  3. R2D2

    R2D2 Guest

    Ja, das kann passieren!

    Durch das Überfahren kann es das Fz. natürlich quasi "aushebeln", allerdings würde man das im Auto i.d.R. wohl doch deutlich merken, wenn man ein Tier überfährt und es wäre mal zu vermuten, dass man mit der Vorderachse zuerst drüber fährt.

    Nein, das ist sogar ein recht typischer Unfallverlauf, erst Übersteueren und dann ab in Richtung Kurveninnenseite, der Rest (dreifacher Dreher nach dem Anprall an die Leitplanke ist dann nur noch ein Frage der Physik und der örtl. Gegebenheiten, der dreifache Drehe spricht aber auch irgendwo Bände, da war es entweder sehr rutschig oder ihr wart schneller, als du es wahrgenommen hast). Das in die Kurve "rein rauschen" passiert i.d.r. dann, wenn man für die Kurve tatsächlich an sich nicht zu schnell war, sondern wegen Fahrfehlern oder andern Gründen ins Übersteuern gekommen ist man das Übersteuern nicht in Griff bekommt (was für Ottonormalfahrer auch schwer ist) und die Räder dann wieder Griff bekommen...

    Bist du wirklich sicher, dass es Spuren von euren Reifen sind? Warum habt ihr das Tier nicht vorher schon gesehen :?:

    Ich kann es nur vermuten, aber ich denke, bei der Konstelation feuchte (nasse) oder aus anderen Gründen rutschige Straße kam das Übersteuern (also das Ausbrechen des Hecks) schlicht und ergreifend von der ungünstigen Montage der Reifen.

    Es scheiden sich ja mitunter die Geister, wo man den besseren Reifen hin tun soll, da die hintere Achse die Spurführende Achse ist und somit erheblichen Einfluss auf die Fahrstabilität hat, spricht viel dafür, die besseren Reifen auf der HA zu montieren.
     
  4. Eyslin

    Eyslin

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    Das tote Tier lag auf dem weißen Streifen, ich glaube es war nen Kaninchen oder so ähnlich, es sah schon nicht mehr "frisch" aus....
    Auf dem hinteren Reifen auf der Beifahrerseite sind ja noch weiße spuhren des weißen Fahrstreifens von der Fahrbahn.
    Und ja es waren unsere Reifenabdrücke denn wir haben hinten Kadaverreste am Reifen.
    *
    Nur was ich nicht verstehe, 40km/h ist ja nicht "viel"...andere, nach uns, sind da mit geschätzten 60-80km/h runter gekommen und es passierte nichts.
    Der Abschleppdienst meinte, das er normalerweise die autos da im Grünbereich rausholt, wenn sie zu schnell waren, aber nicht so wie wir standen...
    Die neuen Reifen wurden von der Reifenbude direkt vorne aufgebracht....ich habe bisher auch immer nur gehört das neue Reifen auf die Antriebsachse sollen.
    *
    Also WÄRE es rein Theoretisch möglich, das wir nicht zu schnell gewesen sind,sondern vllt aufgrund von dem Tier ins schleudern gerieten?!?
     
  5. R2D2

    R2D2 Guest

    'Tja... das ist die andere Meinung, aber da muss man eben aufpassen.

    Natürlich, aber das Übersteuern ist auch alleine schon durch die Reifen gut erklärbar. Wenn das Tier ursprünglich auf dem weissen Streifen lag, was hatten die Räder vom Auto dort verloren??? und wie kamen die weissen Spuren auf den Reifen, von normalen drüber fahren passiert das üblicherweise nicht.
     
  6. #5 adventurer, 07.05.2012
    adventurer

    adventurer

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    Es ist schon richtig, dass ein Fahrzeug mit Frontantrieb eher zum Untersteuern neigt, also bei zu hoher Geschwindigkeit in der Kurve tendenzielle eher über die Vorderräder schiebt. Es ist jedoch auch bei einem Frontantrieb durchaus möglich, diesen zum Übersteuern zu bringen. Du schreibst, dass die Reifen auf der Vorderachse getauscht wurden, wie sieht es denn mit der Profiltiefe an der Hinterachse aus? Ich möchte euch damit nichts unterstellen, nur gerade bei Nässe nimmt die Haftung mit geringerer Profiltiefe deutlich ab und ein solcher Haftungsunterschied zwischen Vorder- und Hinterachse wäre z.B. eine mögliche Ursache für das übersteuernde Verhalten. Es reicht dann eventuell schon das durchfahren einer Pfütze, damit das Heck ausbricht, da hat auch die relative geringe Geschwindigkeit nicht unbedingt etwas zu bedeuten. Aber das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, sodass wir hier im Forum letztendlich auch nur Raten können.
    Es ist aber schon "richtig", dass es euch in die Kurve "hineindreht" (ich gehe jetzt mal davon aus, dass es sich um eine Rechtskurve handelt?). Übersteuern (also ein ausbrechen des Hecks) bedeutet ja gerade, dass das Fahrzeug eine engere Kurve fahren will, als durch den Lenkwinkel vorgegeben.
    Wie groß war denn das Tier? Ich vermute es müsste sich schon um ein etwas größeres Tier handeln, damit das Fahrzeug in der Kurve ausbrechen könnte. So richtig kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass dies bei der von dir angegebenen Geschwindigkeit dann trotzdem passiert. Habt ihr denn einen Schlag gespürt und/oder gehört, der vom Überfahren des Kadavers herrühren könnte?

    Aber wie gesagt, ohne die genaue Situation zu kennen, ist das hier alles Spekulation.

    Grüße vom
    Adventurer
     
  7. Elton

    Elton Guest

    Ich denke schon das man auf einem bereits plattgefahrenen Tier wegrutschen kann und das dies zum Ausbrechen des Hecks führt. Allerdings sollte ESP bei 40 km/h das Auto eigentlich wieder einfangen können. Auch erstaunt mich, dass es bei 40km/h gleich 3 Drehungen gab. Dann müsste es da in meinen Augen spiegelglatt gewesen sein.

    Komische Sache das!

    Elton
     
  8. #7 Rumgebastel, 07.05.2012
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    Sie hat zwar nicht gesagt, um welches Auto es sich handelt aber da wir im Octavia I-Forum sind, würd ich meinen, dass es sich dabei um genau so einen handelt. Langer Rede kurzer Sinn: der 1U hat nicht zwangsläufig ESP, was aber in dem Fall sicher geholfen hätte.

    Hört sich insgesamt nach ner unglücklichen Mischung an. Wenn die Piste feucht ist, kann die angegebene Höchstgeschwindigkeit durchaus schon grenzwertig sein (mal davon ausgegangen, dass es nicht die gefühlten 40 km/h waren, ihr aber trotzdem mit ca. 60 unterwegs wart) und wenn da dann noch dazukommt, dass wegen so nem Tierchen ein Rad kurz die Haftung verliert, kann ich mir schon vorstellen, dass die Haftgrenze vom anderen Rad auch überschritten wird. Wie gesagt, das scheint einfach wie so oft ne unglückliche Kombination mehrerer negativer Faktoren zu sein. Wobei die Sache mit den drei Drehern schon eher nach nen bisschen mehr als 60 km/h klingt. Sicher, dass es so viele waren? Wenn man nur noch Passagier ist, fühlt sich das gern mal nach mehr an, als letztendlich passiert ist.
     
  9. Eyslin

    Eyslin

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    Ich kann mich auch nur noch an bruchstücke erinnern...
    Es gab in der Kurve von hinten nen kleinen "ruck" und schon drehten wir uns...
    Da wir die Strecke nicht kennen und wie gesagt unser Sohn mit hinten drin saß, fahren wir grundsätzlich vorsichtig...und ich hatte kurz vorher noch aufn Tacho geschaut das der Zeiger unter der roten Makierung für die 50km/h war...
    Ich gehe mal von nem Kaninchen aus, mehr als Hackfleisch über die fahrbahn gestrichen war nicht mehr zu erkennen.
    Der weiße Streifen am hinterrad lässt sich wohl durch das rutsch, den abrieb erklären...
    Wie gesagt der Abschleppfahrer meinte, wenn wir zu schnell gewesen wären hätten es uns nicht dreimal gedreht sondern uns ins grüne geschossen, wir waren der erste Fall in dieser Kurve und er kann sich beim besten willen nicht vorstellen, das wir zu schnell waren, dazu ist der Schaden am Auto zu gering...
    Ist ja vorne Beifahrerseite verzogen, Scheinwerfer ist kaputt, Motorhaube hat eine Delle und Kotflügel leicht verzogen, mehr ist ja nicht passiert...
    Weder die Türen noch sonst was verzogen, noch die Achse hat einen weg oder der motor, der schnurt wie nen Kätzchen, also springt sogar noch an und hört sich an wie immer.
    Profiltiefe hinten liegt bei ca 14mm, man sieht teilweise noch diese bunten streifen wie bei den Neureifen.
    *
    Achso es handelt sich um ein Skoda Octavia Bj02
     
  10. #9 Rocco31, 07.05.2012
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    Hallo Eyslin,

    das Ausbrechen des Heck´s ist meiner Meinung nach auf die Reifen zurückzuführen. Bessere Reifen hinten sorgt für höhere Fahrstabilität, bessere vorn für kürzere Bremswege und bessere Beschleunigung (Frontriebler), optimal wäre gleich gute Reifen ringsum. Mir persönlich ist ein berechenbares Fahrzeug lieber als besserer Grip beim Beschleunigen, ich sorge aber dafür, das sich das Problem bei mir gar nicht erst stellt (rechtzeitiges Tauschen).
    Das tote Kaninchen halte ich eigentlich als Ursache für ausgeschlossen, solange 3 Räder Grip haben, bricht kein Fahrzeug bei dieser Geschwindigkeit aus. Da aber bei Euch hinten vermutlich kein vernünftiger Grip vorhanden war, könnte das Karnickel den Dreher durchaus mit begünstigt haben.
    Die Polizei gibt meistens unangepasste Geschwindigkeit als Ursache an, dies kann keiner wiederlegen. Nehmt es als Lehrgeld und in Zukunft, die besseren Reifen nach hinten.

    Gruß Rocco
     
  11. #10 orso-ch, 07.05.2012
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    Also, so wie ich informiert bin, liegt die Profiltiefe bei neuen ungebrauchten Reifen bei 8 mm. 14 mm kann meines Wissen nicht möglich sein. Fehlt da vielleicht das Komma dazwischen?
     
  12. Eyslin

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    Nein wir haben nachgemessen...hinten sind es wirklich noch rund 12mm...vorne etwas mehr.
     
  13. #12 Robert78, 07.05.2012
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    Ist man mit der Geschwindigkeit nahe am Grenzbereich - ich sage jetzt nicht das ihr zu schnell wart - reicht auch mal eine kleine Bodenwelle aus um das Heck "leicht" zu machen und das Auto bricht aus. Auch das überfahren des Tieres kann eben genau diesen kleinen "Lupfer" geben der dann schon reicht.
    Natürlich könnten ja auch viele andere Dinge ausschlaggebend gewesen sein.

    Letztendlich ist es ja eh egal, denn es ist ja schon passiert.
    Euch drei ist nichts passiert und den Rest kann man reparieren.
     
  14. #13 geronimo, 07.05.2012
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    Dann frage ich mich ernsthaft, wo und wie ihr gemessen habt. Neue Sommerreifen haben eine maximale Profiltiefe von 9mm, lediglich für schwere SUV gibt es einige wenige Winterreifen, die auf die von euch angegebenen 12 - 14mm kommen.

    Zudem wundere ich mich, dass du im ersten Beitrag von neuen Reifen auf der Antriebsachse schreibst, in Beitrag 8 heißt es dann "Profiltiefe hinten liegt bei ca 14mm, man sieht teilweise noch diese bunten streifen wie bei den Neureifen". Auf welcher Achse sind denn jetzt die neuen Reifen???
     
  15. #14 orso-ch, 07.05.2012
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    Ein freundschaftlicher Ratschlag:

    Nach diesem Unfall wäre es sicher gut, sich für einen Fahrsicherheits- bzw. Schleuderkurs anzumelden. Einmal seiner Familie zu liebe (hilft auch dem Partner), zweitens um den Unfall besser verarbeiten zu können und drittens um das Vertrauen an das eigene Fahrkönnen wieder herzustellen und idealerweise um beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein.
     
  16. #15 Octarius, 07.05.2012
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    Erst einmal herzlichen Glückwunsch dass Euch außer dem Schrecken und den Dellen am Wagen nichts passiert ist

    Wenn Du einen Ruck gespürt hast war das wohl das Tier welches Ihr überfahren habt. Nach so einem Reifenkontakt kann das Tier schon mal übelst nach Metzgerei aussehen.

    Ich würde eine Meldung an die Versicherung machen und den Schaden durch die Teilkasko regulieren lassen.

    Gegen den eventuellen Knollen würde ich Einspruch einlegen. Wegen eines Tieres zu verunglücken ist noch nicht strafbewehrt.
     
  17. KlausK

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    Ich gehe mal davon aus, dass die Überleitung von der A392 zur A391 (Ölper Knoten) gemeint ist. Diese Kurve hat fast 180 Grad und die Fahrbahnmarkierung ist bei Nässe sehr glatt, in Verbindung mit dem Wild und nicht vorhandenem ESP und vielleicht auch noch nicht allzuviel (?) Fahrerfahrung kann es einen Unfall geben. Die Polizei wird dem Fahrer nicht zu schnelles fahren (Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit) sondern unangepassteGeschwindigkeit (den Bedingungen nicht angepasste Geschwindigkeit) vorwerfen. Gab es Verwarngeldangebot vor Ort?
     
  18. #17 Marciiii, 07.05.2012
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    Neue Reifen immer auf die Hinterachse so kenn ich es. Da die wichtiger für den strassenhalt ist. Habe ich mal beim verkehrssicherheitstraining gelernt. Der Irrtum existiert schon länger und viele machen sie nach vorne. Doch wenn vorne was ausbricht kann man immer noch gegenlenken, hinten dagegen ist nix mit lenken deshalb sollte dort max Grip vorhanden sein, da meist auf der Hinterachse weniger Gewicht ist.
    Aber es gibt ja im leben viele alte Mythen und Weisheiten die sich über Generationen verbreiten und wenn man sie wiederlegt bekommt man selten Zuspruch.

    Kenne diese Kurve auch gut. Komme ja aus der Stadt. Ist schon ne Sache für sich. Hoffe das sich da bei euch was klärt zu euren Gunsten! Und wichtiger ist das keiner verletzt ist.

    Gruß aus Bs
    Marcel
     
  19. R2D2

    R2D2 Guest

    Stimmt irgendwo aber irgendwo auch nicht. Hinten lenkt man für gewöhnlich nicht, dennoch ist auch Übersteuern handhabbar, nur schwieriger als Untersteuern und genau das ist i.d.R. das Problem, nicht der Fahrzustand als solcher. Übersteuern macht fahrerisch gesehen, wenn man es kann, aber weit mehr Spaß. Tut jetzt hier natürlich nix zur Sache...

    Das mit den Reifen interpretiere ich jetzt einfach mal so, dass die neueren Reifen vorne drauf und die hinteren aber auch nicht so arg abgefahren sind. Für den Unfall als solchen ist das aber auch recht egal, passiert ist er und da spielen vll. auch ein paar mehr Faktoren eine Rolle. Auch ob Ticket oder nicht ist relativ egal, interessant wirds nur bei der Frage, ob und wie man den eingenen Schaden ersetzt bekommt. Sofern vorhanden wäre Teilkasko (Wildunfall) natürlich die günstigstigere Lösung, als eine ggf. vorhandene Vollkasko nutzen zu müssen.
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. #19 buyer007, 07.05.2012
    buyer007

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    1. Was habt ihr für ein Auto?

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  22. #20 Superb*Pilot, 07.05.2012
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    Ausgerutscht auf den Resten des Hasen, so sehe ich das. Keine überhöhte Geschwindigkeit. Die Auflagenflächen sind sehr gering, fällt ein Reifen hinten dabei aus kann dies schnell diese Folgen nach sich ziehen wenn die Fahrbahn naß ist. (Guten Rutsch!)
    Da habt ihr irgendwas gemessen, aber keine Profiltiefe. :D

    Welche DOT Nr. haben denn die Reifen hinten :?:
     
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