Auto-Patriarch Piëch überträgt Imperium auf Stiftungen

Diskutiere Auto-Patriarch Piëch überträgt Imperium auf Stiftungen im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Auto-Patriarch Ferdinand Piëch will sein Imperium, die milliardenschweren Beteiligungen an Porsche und damit indirekt auch an Volkswagen, über...

Red Fox78

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Auto-Patriarch Ferdinand Piëch will sein Imperium, die
milliardenschweren Beteiligungen an Porsche und damit indirekt auch an
Volkswagen, über seinen Tod hinaus sichern.


Er hat seine Anteile an zwei Holdings laut einem
«Focus»-Bericht auf zwei österreichische Privatstiftungen übertragen.
Piëch wolle damit vermeiden, dass die Erben später Teile des
Firmenvermögens verkaufen. Der 73-Jährige gilt als einer der mächtigsten
und reichsten Automanager der Welt. Der Sportwagenhersteller Porsche
soll nach einem verlorenen Übernahmekampf schrittweise in den VW-Konzern
integriert werden. Der neue Autoriese bekommt nun durch Piëchs Schritt
ein Stück Stabilität zugesichert.


Piëch ist dem Bericht zufolge mit knapp sieben Prozent an
der Porsche Automobil Holding beteiligt, die wiederum die Mehrheit an
den Autoherstellern Porsche und Volkswagen innehat. Außerdem hält Piëch
eine zehnprozentige Beteiligung an der Salzburger Porsche Holding,
Europas größtem Autohändler. Dieser Vertriebsarm soll ebenso wie Porsche
in den Volkswagen-Konzern integriert werden. VW will bis 2018 Toyota
überholen und zum größten Autobauer der Welt aufsteigen.


«Mir liegt die gesicherte Zukunft unserer Unternehmen am
Herzen», bestätigte Piëch dem «Focus». Deswegen habe er sich für eine
Stiftung entschieden. Er sei davon überzeugt, mit seinem Konstrukt eine
stabile Lösung gefunden zu haben, bei der er die Mehrheit seiner Erben
hinter sich wisse. Vorbild sei die Stiftungsregelung beim Autozulieferer
und Industriekonzern Bosch. Lob erhielt er vom einflussreichen
VW-Betriebsrat: «Für die Arbeitnehmer ist dies ein positives Signal der
nachhaltigen Stabilität», sagte Volkswagen- Betriebsratschef Bernd
Osterloh dem «Handelsblatt» (Montag).


Nach Informationen des «Focus» sind jedoch nicht alle der
zwölf Kinder, die Piëch mit vier Frauen hat, begeistert vom letzten
Willen des Vaters. Angeblich prüfen einige juristische Schritte, weil
sie nicht ohne weiteres an das Erbe herankommen würden.


Piëch ist der Enkel von Autopionier Ferdinand Porsche
(1875-1951). Die Geschicke des Stuttgarter Sportwagenherstellers lenken
als Eigentümer die Familien Porsche und Piëch, jedoch üben sie seit
Jahrzehnten dort keine operativen Funktionen mehr aus. Von 1993 bis 2002
war Ferdinand Piëch Vorstandschef von Volkswagen, seither leitet er den
Aufsichtsrat des Wolfsburger Konzerns.


Vor allem ein Verkauf der Porsche-Anteile wird durch das
Stiftungsstatut nahezu unmöglich gemacht. Nur wenn Vorstand und Beirat
der Stiftung dafür votieren sowie mindestens neun der zwölf Piëch-Kinder
zustimmen, kann der Nachlass veräußert werden. In der Stiftung haben
zudem die Kinder nicht die gleichen Rechte: Die ehelichen werden laut
Stiftungsurkunde besser gestellt.


Solange Piëch lebt, hat in den Privatstiftungen Ferdinand
Karl Alpha und Ferdinand Karl Beta laut dem «Focus»-Bericht nur er
selbst das Sagen. Die Stiftungsurkunden regeln, wie mit den
Beteiligungen umgegangen werden soll. Ehefrau Ursula spielt dabei eine
überragende Rolle. Die 19 Jahre Jüngere soll das Vermächtnis bewahren,
mit einer einzigen Einschränkung: Trennt sich das Ehepaar oder heiratet
Ursula nach Piëchs Tod wieder, verliert die einstige Kindergärtnerin
alles - ihre Stellung als Stifterin und den Sitz im Stiftungsbeirat.
 
rabbit

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Ja, der Kollege Ferdinand Piëch......
Ich habe mir vor ein paar Jahren seine Autobiographie gekauft, eine sehr interessante Lektüre.

 

ALWAG

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rabbit schrieb:
Ja, der Kollege Ferdinand Piëch......
Ich habe mir vor ein paar Jahren seine Autobiographie gekauft, eine sehr interessante Lektüre.
Hallo, die interessiert mich auch. Bitte stell doch die ISBN hier ein. Danke.
 
rabbit

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ALWAG schrieb:
Hallo, die interessiert mich auch. Bitte stell doch die ISBN hier ein. Danke.
Hallo Fred, da das Buch noch in einem Karton ist, welcher nach dem Umzug noch immer nicht ausgepackt ist (und das nach drei Jahren :( ), habe ich mal diesen Link für Dich herausgesucht.
 
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