"Alltagsmängel" Skoda Superb iV

Diskutiere "Alltagsmängel" Skoda Superb iV im Skoda Superb III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Alle Akkus sollten von der Elektronik zurückgeschalten werden. Das hat ein Hersteller von Quadrocoptern auch gelernt und erst später...

jetol

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Alle Akkus sollten von der Elektronik zurückgeschalten werden. Das hat ein Hersteller von Quadrocoptern auch gelernt und erst später einprogrammiert.... weil vorher gabs keine Leistungsreduktion und irgendwann ging der kalte Akku auf Notaus.
Etwas doof in 100m Höhe. :whistling:

Also schon ok das es so ist.
Wenn ich bei halbleerem Akku an kalten Tagen draußen parke, erholt sich der halbvolle Akku bei mir teilweise auch nicht auf 100% Leistung.

Was besser programmiert sein dürfte.... wenn 100% Leistung abrufbar sind, kann man schmerzfrei das Pedal bis auf den Anschlag vor Kickdown treten.
Tut man das wenn die verfügbare Leistung unter 100% liegt, geht der Verbrenner aus.

Ich finde im E Mode sollte bis Kickdown immer nur die E Leistung bereit stehen. Weil wenn man die Navikarte maximiert hat, sieht man ja nicht die Leistung. Und meistens möchte man den Verbrenner da nicht unnötig wecken
 

ebro

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Vielen Dank für die Antworten, dann gibt’s also wohl noch keinen Grund zur Sorge 😀

Das Abendbild war in der Garage nach der Heimfahrt, und bis dahin hing der Wagen an der WallBox mit Ladeziel 100 %, sonst reicht die Ladung im Winter nicht für die insgesamt 29 km bei sportlichem pACC mit allerlei Heizung und Licht.
Das Bild vom Morgen war nach ca. 700 m Fahrt, aber auch in der Garage schon so, die ein paar Grad wärmer als die Umgebung gewesen sein dürfte.

Die niedrigen Temperaturen dürften also die beste Begründung für das beobachte Verhalten sein. Während der Hinfahrt zur Arbeit steigt zumindest die Rekuperationsmöglichkeit stetig an und auch die verfügbare Leistung, doch bei Belastung gibt sie meist schnell wieder nach.
So ist es eine Zitterpartie, ob der pACC die Gänge beim Anfahren an einer Kreuzung schnell genug hochschaltet, damit sich abgerufene und verfügbare Leistung nicht in die Quere kommen 😉
Um in der Situation einen Start des Verbrenners zu vermeiden, muss man das Anfahren selbst übernehmen, denn selbst die eco-Einstellung ist da mitunter schon zu aggressiv.

An und für sich sind die Anzeigen und das Verhalten ja schlüssig — wenn’s denn irgendwo detailliert beschrieben wäre 🙄

So wundert es einen am Anfang halt schon, wenn bei halb vollen Akku der Verbrenner anspringt, obwohl man doch den Elektromodus ausgewählt hatte.
 

ReikL

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Das Abendbild war in der Garage nach der Heimfahrt, und bis dahin hing der Wagen an der WallBox mit Ladeziel 100 %, sonst reicht die Ladung im Winter nicht für die insgesamt 29 km bei sportlichem pACC mit allerlei Heizung und Licht.

Nach dem laden ist ja der Akku auch gut aufgewärmt.

Das Bild vom Morgen war nach ca. 700 m Fahrt,

700m Fahrt kompensieren halt nicht das Auskühlen über Nacht.
 

ebro

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Wie sind eigentlich euere Erfahrungen mit dem Eigenleben des Bremspedals 🤔

Meines Erachtens müsste das Bremspedal immer in einer Stellung sein, so dass eine leichte Berührung eine zusätzliche Verzögerung im derzeitigen Fahrzustand ergibt — nur leider ist das nicht immer so 🙄

Fährt man mit Navi, pACC und TravelAssist auf eine Kreuzung zu, von der das Navi spricht „am Stoppschild links“, dann verzögert das Fahrzeug — aber nicht StVO-konform. Also betätigt man das Bremspedal.

Ist es schon vorne, dann ist alles gut, man erreicht umgehend eine weitere Verzögerung bis zum Stillstand der Räder.
Ist es hingegen noch hinten, dann deaktiviert die Berührung erst mal die Assistenten, was dazu führt, dass die teils starke Rekuperation schlagartig aufgehoben wird. Das Auto macht somit einen Satz nach vorne, was in der Situation echt unangebracht ist 😳

Bleibt also nur, das Suchergebnis nach dem Bremspedal zu bewerten und ggf. übermäßig in die Eisen zu steigen, um dem eigenwilligen Verhalten ein Ende zu setzen 😉
 

Alfred_ML

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Überstimmt ACC die Vorwahl des DSG-Hebels? Also dieses "D" bzw. "B". Falls nein, dann mit Einstellung "B" fahren. Dann müsste der "Satz nach vorn" doch ausbleiben.
 
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Alfred_ML

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Dann wird also die Voreinstellung bei Verlassen des ACC nicht wieder aufgerufen?
Das wäre dann wieder etwas, über das ich mich nicht ärgern muß ;).
Dass aktives ACC alle Optionen wie Segeln und Rekuperation ausnutzten kann, ist ja auch richtig. Aber danach nicht wieder automatisch in den vorher gewählten Modus zurückkehren?
 
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Alfred_ML

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Jo, so war es gemeint. Dann soll er doch einfach vor Aktivierung des pACC wie vorgeschlagen in den B-Mode schalten. Damit wäre doch beim Bremse antippen alles gut und der "Satz nach vorn" bleibt aus.
 
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Luppo

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Eben, ich fahre ausschließlich mit "B", und da ist noch nie irgendwas geruckt oder gesprungen. Bin sowieso manchmal verwundert, wie der TravelAssist oftmals meine Fahrweise beim Annähern an Kreuzungen, Abbiegungen und Kreisverkehren trifft. Ich muss da nur selten eingreifen. Am ehesten ist mal die Beschleunigung im auslaufenden Kreisverkehr zu stark, dann muss ich eingreifen.
 

ralalla

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Der TravelAssist zeigt im VC ja auch z.B. Kurve voraus 40km/h an ???
Kann es sein das dieses runterbremsen z.B. vor Kurven, manchmal (eher ganz selten ) angezeigt wird und dann auch gebremst wird,
meistens, dies jedoch nicht der Fall ist und man dann mit 100 auf eine Kurve zufährt ?
 

Luppo

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Muss ich mal beobachten.
Grundsätzlich reagiert das System nicht nur auf Kreisverkehre oder Abbiegungen, sondern auch auf scharfe Kurven und passt die Geschwindigkeit an. Wie stark dafür die Kurve sein muss, kann ich natürlich nicht sagen. Es ist auch ein Assistent und kein autonomer Fahrer.
In jedem Fall wird eine Meldung im VC angezeigt, sinngemäß "Kurve voraus", "Kreisverkehr voraus", "demnächst 60 km/h erkannt".
 

ralalla

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Richtig, aber wovon hängt ab ob dies angezeigt wird oder nicht ?

Habe eine Strecke die ich regelmäßig fahre. Meistens ACC an.
Da wurde manchmal die Kurve angezeigt und gebremst, oft aber mit 100 weitergefahren.
Also ACC am Hebel aus oder durch die Bremse abschalen um langsamer zu werden und nach der Kurve wieder an.
Habe auch schon probiert mal länger zu warten, hilft aber nicht, dann muss man halt richtig bremsen um die Kurve nicht zu schnell zu durchfahren.
 

Luppo

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Ich habe da noch nie drauf geachtet. Angezeigt werden Korrekturen wegen Streckenverläufen immer, glaube ich.
Meine häufiger gefahrenen "Kurvenkandidaten" sind recht scharfe Kurven, daher funktioniert der Assi immer.
Natürlich gibt es Verläufe, an denen man eingreifen muss oder wo einem einfach die gefahrene Geschwindigkeit zu hoch ist.
Wenn ich aber da nur einmal vorbei komme, weiß ich natürlich nicht, ob er es beim nächsten Mal wieder merkt.
 

ebro

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Vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich aktiviere grundsätzlich den B-Modus, da ich das Segeln vom Mondeo mit Schaltgetriebe nicht gewohnt bin — Gaswegnahme führte zur Verzögerung durch den Motor, und das ist eigentlich genau das Verhalten des B-Modus.

Auf das beschriebene Verhalten hat der B-Modus aber keine Auswirkung. Die Rekuperation im B-Modus setzt bei „Gaswegnahme“ ja nicht abrupt ein, sondern steigert sich innerhalb von ein paar Sekunden — er kann ja nicht mit Loslassen des Pedals ne Vollbremsung hinlegen 😉

Insofern ist da ein deutlicher Unterschied, wenn von starker Verzögerung durch Navi und Assistenten auf die B-Rekuperation (die ja erst verzögert einsetzt) gewechselt wird. Und der Satz nach vorne ist natürlich um so größer, je zögerlicher man das Bremspedal betätigt.

Langsam habe ich mich an dieses Verhalten gewöhnt, aber ein anderer Fahrer braucht erst mal ne Einweisung in dieses ungewöhnliche Verhalten, vor allem dann, wenn die Assistenten genutzt werden möchten.

Ich habe auch das Gefühl, dass 50 % des Pedalwegs die Stärke der Rekuperation steuern, und erst die restlichen auf die mechanische Bremse wirken. Gerade wenn der Akku frisch geladen wurde und nur wenig rekuperieren kann, dann habe ich gefühlt ein Stück Pedalweg, wo keine zusätzliche Verzögerung erreicht wird.

Wenn das Pedal schon bewegt werden kann, dann sollte es meines Erachtens immer so stehen, dass jeder zusätzliche Pedalweg auch mehr Verzögerung ergibt.

Was die vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung des pACC angeht, so werden unterschiedliche Geschwindigkeiten für die gleiche Kurve angezeigt, je nach Einstellung — mit eco z. B. 45 km/h, bei Sport beispielsweise 55 km/h.
Eine Zeit lang bin ich in eco-Einstellung gefahren, denn Nachbeschleunigen kann man immer, aber Bremsen deaktiviert auch die Assistenten. Doch wegen dem Anschleichen an Kreuzungen bin ich jetzt doch bei Sport gelandet.

Lästig ist natürlich, wenn die Navi-Daten gar so veraltet sind — meine Strecke zur Arbeit wurde schon vor 6 Jahren begradigt, aber er traut sich nur mit 75 km/h durch die nicht mehr existente Kurve.
Vor Weihnachten habe ich die Kartendaten von HERE an die aktuellen Satellitenbilder angepasst, aber bis jetzt wurden sie noch nicht geprüft — und bis sie dann mal in ein OTA-Update einfließen, werden wohl noch Monate vergehen.
Ist halt blöd, wenn die Daten fehlerhaft sind — unter ner Fußgängerbrücke wird mit 30 km/h durchgefahren, weil sie in der Karte als Kreuzung modelliert wurde, wo der Fußweg von der Straße abzweigt 🙄

Da passt natürlich auch dazu, dass die Verkehrszeichenerkennung die gelben Ortsschilder ignoriert — die wurden bei der Begradigung nämlich ca. 200 m ortsauswärts versetzt, also rauscht er mit leicht erhöhter Geschwindigkeit in den Ort, so wie das früher auch ohne Assistenten gelegentlich der Fall war 😉
 
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ReikL

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Was die vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung des pACC angeht, so werden unterschiedliche Geschwindigkeiten für die gleiche Kurve angezeigt, je nach Einstellung — mit eco z. B. 45 km/h, bei Sport beispielsweise 55 km/h.
Eine Zeit lang bin ich in eco-Einstellung gefahren, denn Nachbeschleunigen kann man immer, aber Bremsen deaktiviert auch die Assistenten. Doch wegen dem Anschleichen an Kreuzungen bin ich jetzt doch bei Sport gelandet.
Das kann natürlich sein, dass sich das Auto im Sport-Modus anders verhält als im Normalmodus. Mir ist dein beschriebenen Verhalten nie aufgefallen (ich nutze den Sportmodus nur temporär). Hats du mal probiert, dir den Intividualmodus nach deinem Bedarf zu konfigurieren und zu verwenden?
dass die Verkehrszeichenerkennung die gelben Ortsschilder ignoriert
Ich vermute, dass er Ortschilder gar nicht erkennt, sondern nur aus dem (veralteten) Navidaten extrahiert.
 

Luppo

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Superb iV Combi L&K lavablau 12/20
Es wird jeder Streckenverläufe gefahren sein, wo es einfach nicht passt. Gerade im Dunstkreis von Städten, wo die meisten wohnen, wird doch ständig was verändert und neu gestaltet, so schnell können die Kartenanbieter gar nicht updaten.
Fakt ist, es bleiben Assistenten und sind kein Fahrerersatz.
Ich habe mir aus dem Grund abgewöhnt, ständig zu überprüfen, ob der Assi das tut, was ich tun würde.
Wie ich schon oben geschrieben habe, funktioniert es meines Erachtens recht gut auf größeren Straßen mit wechselnden Geschwindigkeiten und Ortschaften (wenn das Ortsschild nicht versetzt wird).
Interessant ist immer wieder, wie komplex fahren doch ist. Es wird noch viele Jahre dauern, bis wir zeitungslesend im Fond Zeitung lesen. Eigentlich gut so, denn fahren macht doch meist Spaß.
 
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SelCee

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@Luppo
ich könnte mich anschliessen, wenn
- wir im Jahre 2010 wären
- Skoda/VAG für die Pflege nicht eine Abogebühr in ansehnlicher Höhe verlangen würde
- es nicht etliche Anbieter (Garmin, TomTom, Google) gäbe, die diese Disziplin für weniger "Abo" besser beherrschen!
 

Alfred_ML

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Naja, auch TomTom bzw. deren Kartenmateriallieferant kann neue Kreisverkehre ect. jahrelang aussitzen. Dafür kennen sie aber i.d.R. die gebräuchlichste und verkehrsgünstigste Verbindung von A nach B und versuchen nicht penetrant, einem statt einer 4-spurigen Saalebrücke eine wackelige Fähre anzudienen. Von der Verkehrswarnung/Info des MIB3 bin ich sogar positiv überrascht. Nur kurz nach dem Ereignis wurde eine Straße wegen Unfalls als gesperrt gemeldet oder auf eine Sperrung wegen Baumaßnahmen hingewiesen. Den (legalen) Schleichweg durchs Wohngebiet musste man dann aber kennen, da half einem das MIB3 nicht weiter.
 
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