Alltag mit meinen Elektroautos

Diskutiere Alltag mit meinen Elektroautos im User-/Fahrzeug- Vorstellungen Forum im Bereich Skoda Community; Bei 11.400,- zu amortisierender Gesamtsumme ist die Anlage theoretisch nach gut 9 Jahren durch die Einspeisung und den Eigenverbrauch...
TheSmurf

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Ihr habt die wahrscheinlich alle geschenkt bekommen, denn ich hab noch keine Rechnung gesehen, wo diese 10 - 20 tsd Euro auftauchen der Anlage auftauchen und gegen gerechnet werden
Ich bekomme 10,64 Cent pro kWh wenn ich einspeise. Die Einspeisevergütung und die Ersparnis an Haushaltsstrom (ohne Fahrzeuge) sind in der Grundkalkulation für die Amortisierung der Anlag herangezogen worden.

Bei 11.400,- zu amortisierender Gesamtsumme ist die Anlage theoretisch nach gut 9 Jahren durch die Einspeisung und den Eigenverbrauch Plus-Minus-Null. In der Kalkulation war noch eine Steigerung des Strompreises und der damit verbundenen Erhöhung der potentiellen Einsparung inkludiert, die ich jetzt hier erstmal nicht berücksichtige.

Man könnte auch die geladenen PV-Kilowattstunden mit dem selben Preis wie aus dem Netz heranziehen, dadurch würde sich die Amortisation der Anlage merklich verkürzen und die des Autos verlängern. Ich habe mich jedoch dagegen entschieden, da die Anlage eine doch eine langfristigere Invention ist als die Fahrzeuge und die Anlage ja auch nicht nur für die Fahrzeuge existiert.
 
felicianer

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da die Anlage eine doch eine langfristigere Invention ist als die Fahrzeuge und die Anlage ja auch nicht nur für die Fahrzeuge existiert.
Ich glaub das ist der springende Punkt der in vorangegangener Argumentation schlicht nicht betrachtet wurde. Niemand macht isch ja die PV nur fürs Auto aufs Dach...
 

jens_w.

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Ja genau, die bekommt man mit Treuepunkten bei Aral und Shell…

Spass beiseite, natürlich haben die Anlagen eine ROI der erst erreicht werden muss. Je nach Ausführung eben früher oder später. Aber ich sehe das für mich so:
Innovation bedeutet auch fast immer Investition. Der Vorteil zuhause per PV laden zu können ist ja nicht einfach da. Das muss geschaffen werden. Aber alle anderen Dinge müssen auch geschaffen werden. Wenn ich es nicht mache, zahle ich ein Leben lang den Netzbezug der eher nicht preiswerter wird. Mache ich es, spielt die Zeit für mich und ich bin nach x Jahren in der „Gewinnzone“. Gefühlt ist man aber schon beim ersten Tag mit PV-Ertrag in der Gewinnzone, weil es einfach Freude bereitet, seit Monaten nicht mehr an der Tankstelle für fossile Brennstoffe gewesen zu sein. Außer für den Rasenmäher vielleicht 😉. Der Umweltgedanke und das Wissen darum den selbsterzeugten Strom geladen zu haben ist schon sehr viel „wert“.
Wieviel Geld steckt man in nutzloses Zeug? Da kommt sicher ne ziemlich gute PV-Anlage zusammen…
Gruß Jens
 
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TheSmurf

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Nicht zu vergessen der Spieltrieb... 420,- pa. über 5 Jahre nur um sicher zu sein, daß ich nur PV-Strom lade ist ökonomisch gesehen nicht unbedingt das Knallergeschäft! Ich muss ca. 16.000km pa. Solarstrom laden um das reinzufahren. Ist durchaus machbar mit 2 Fahrzeugen aber sicher jetzt nicht der riesige ökonomische Gewinn. Ökologisch und vor allem eben für das Gefühl sicher schon.
 
Oberleinsiedler

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@Opa Sam

da hast Du natürlich nicht unrecht.
Meine Anlage habe ich im Okt 2012 in Betrieb genommen.
Seither habe ich rund 93.000 kWh exportiert und 16.300 kWh selber verbraucht.
Ich bekomme 17,7 Cent je kWh Einspeisung.
Auf der anderen Seite habe ich durch den Eigenverbrauch 12,3 Cent je kWh gespart (musste nicht vom EVU für 30 Cent bezogen werden).
Macht rund 18.000 €uro.

In ca. 2 Jahren hat sich die Anlage amortisiert. Ab dann arbeite ich im Plus und der Fahrstrom aus PV Überschuß gewonnen kostet mich dann eigentlich gar nichts mehr ...
 
MrMaus

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Es wird hier immer nur gerechnet, was es kostet, wenn man zu Hause über die PV Anlage lädt. Ihr habt die wahrscheinlich alle geschenkt bekommen, denn ich hab noch keine Rechnung gesehen, wo diese 10 - 20 tsd Euro auftauchen der Anlage auftauchen und gegen gerechnet werden
Genau lesen hilft:
Ich bekomme 10,64 Cent pro kWh wenn ich einspeise. Die Einspeisevergütung und die Ersparnis an Haushaltsstrom (ohne Fahrzeuge) sind in der Grundkalkulation für die Amortisierung der Anlag herangezogen worden. Die Autos sind jetzt ein AddOn, also nehme ich da nicht die Ersparnis zur Grundlage sondern die entgangene Einspeisevergütung durch den Ladevorgang.
Zusätzlich zur PV-Anlage habe ich die beiden gesteuerten Wallboxen, wobei eine mit 900,- gefördert wurde und die andere mit 1500,- komplett refinanziert werden muss. Hier habe ich einfach mal 5 Jahre angesetzt und somit kostet mich das ganze 420,- pa die ich zusätzlich auf den geladenen Strom hinzurechnen muss. Damit kommen nochmal 8,4Cent pro kWh obendrauf. Summa summarum rechne ich also im Moment mit 19Cent für eine geladene PV-Kilowattstunde und 36Cent für eine geladene Netz-Kilowattstunde.
 
TheSmurf

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So... nochmal einen kurzen Zwischenbericht zum Verbrauch. Es geht um die letzten 3 Wochen, denn die kann ich sehr genau nachvollziehen. Morgens am 01.09.21 hatte der Wagen 80% im Akku und jetzt wieder.

In den 3 Wochen wurde der Tesla genau 1823km bewegt und nachgeladen habe ich 358,3kWh. Davon 87% an AC-Ladern, viel zu Hause mit relativ geringer Leistung... meist einphasig. Macht also einen Verbrauch von 19,7kWh auf 100km tatsächlich nachgeladener Energie. Das Model 3 behauptet 17,7kWh verbraucht zu haben. Also habe ich gut 11% mehr nachgeladen als verbraucht! Da in den 1823km ca. 800km Autobahn und eine Menge Arbeitsweg (Kurzstrecke) ist finde ich es völlig ok. In beiden Verbräuchen sind übrigens Verluste während des Parkens und auch Vorklimatisierung mit drin. Wobei ich in der Zeit nur 2-3 mal kurz vorgeheizt hatte, hauptsächlich den Sitz und die Frontscheibe. Also der Hauptverbraucher im Stand ist sicher der Wächtermodus.
 

RS-Skoda

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Es wird hier immer nur gerechnet, was es kostet, wenn man zu Hause über die PV Anlage lädt. Ihr habt die wahrscheinlich alle geschenkt bekommen, denn ich hab noch keine Rechnung gesehen, wo diese 10 - 20 tsd Euro auftauchen der Anlage auftauchen und gegen gerechnet werden
Ebenfalls sollte man nicht vergessen, das die Leistung der Panels im Laufe der Jahre abnimmt und die gesamte Konstruktion nach 20-25 Jahren ihr MHD überschritten hat. Dazu kommen Wechselrichter und ev. Speichermedien, die durchaus nach 10-15 Jahren schon ihren Zenit überschritten haben. Ebenfalls sollte nicht unberücksichtigt bleiben, das im Grunde schon während der ca. 20-jährigen Laufzeit, Rücklagen gebildet werden müssen, für die Instandhaltung und späteren Neuanschaffung der kompletten Anlage.
 
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Naja, Verschleiß ist erstmal das eine. Ein Freund hat eine 17 Jahre alte PV-Anlage und eine 14 Jahre alte. Beide hatten in den letzten drei Jahren den höchsten Ertrag alle Jahre. Das wird sicherlich an den Sonnenstunden liegen und ja, wenn die Paneele neu wären, wäre es noch mehr gewesen. Dennoch sehe ich die Degeneration der Paneele nicht als so exorbitant an. Wahrscheinlich würde die Erhöhung des Strompreises um 1Cent diesen negativen Effekt mehr als ausgleichen.

Die Kosten für Instandhaltung sollten natürlich vom der Anlagenertrag finanziert werden. Auch aus Erfahrung meines Freundes rechne ich aber nicht mit wahnsinnig hohen Instandhaltungskosten. Speicher habe ich nicht also ist die größte "Schwachstelle" der Wechselrichter. Laut einer Marktstudie besteht eine ca. 10% Wahrscheinlichkeit das dieser in den 20Jahren ausfällt. Ein neuer Wechselrichter würde ca. 1,5Jahre bis zur Amortisierung benötigen es blieben also noch immer gut 9 Jahre in der die Anlage Geld "verdient".
Wenn die Anlage sich amortisiert hat, ist das investierte Geld ja sozusagen wieder zurück und steht somit für eine neue Investition zur Verfügung.
 
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Auch aus Erfahrung meines Freundes rechne ich aber nicht mit wahnsinnig hohen Instandhaltungskosten.
Ich habe zwei PV-Anlagen, von denen die älteste vor 14 Jahren in Betrieb gegangen ist. Instandhaltungskosten hatte ich bisher bei beiden Anlagen noch keine. Fixe Kosten sind natürlich da inform der Elektronikversicherung und der Betreiberhaftpflicht. Bei einer Anlage noch monatlich 4,95 EUR für die SIM-Karte des Datenloggers.
Und einmal musste bei der größeren Anlage der Datenlogger ersetzt werden. Da es aber ein Wasserschaden war, wurde der durch die Elektronikversicherung bezahlt.
 
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Könnte diese Konversation vielleicht in den Solaranlagen Thread verlegt werden? Genau genommen ist es _hier_ offtopic.
 
Cordi

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Wenn es für @TheSmurf okay ist, können wir das hier gerne rausnehmen.
 
TheSmurf

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Ist schon ok… wenn es nicht zur Grundsatzdiskussion wird. Meine Solaranlage gehört ja zum Alltag von meinen Autos!

Btw, meine Frau hofft der Fiat kommt bald, obwohl wir ihn echt noch nicht bräuchten…
 
Lutzsch

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Btw, meine Frau hofft der Fiat kommt bald, obwohl wir ihn echt noch nicht bräuchten…
Denke daran: wenn es der Frau gut geht, geht es in den allermeisten Fällen auch dem Mann gut :D
 
TheSmurf

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Wie man am SoC des e-up! sieht war es nahezu eine Punktlandung 😉

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Tesla Model 3 LR AWD & VW e-up! (1. Gen)
...so wirklich Berg hat der e-up! noch nie gesehen und wird er in seiner Zeit bei mir wohl auch nie! Also ich habe eindeutig eine Flachland-Schildkröte.
 
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