Allgemeines Tempolimit auf Deutschlands BABs ? Pro / Contra

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Allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

  • pro

    Stimmen: 141 50,4%
  • contra

    Stimmen: 139 49,6%

  • Umfrageteilnehmer
    280

TheSmurf

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Ok, das mit dem Verkehrsfluss und der Reduzierung der Geschwindigkeitsunterschiede mag auf der BAB für Entspannung sorgen.
Aber reicht das als Argument für ein Tempolimit ?
Mal pauschal betrachtet könnte das Tempolimit durchaus dafür sorgen, daß die Durchschnittsgeschwindigkeit durchaus steigen könnten. Damit meine ich jetzt definitiv nicht den einzelnen Fahrer, sondern den Verkehrsfluss im allgemeinen.

Als würde ich mir - obwohl ich mich weder in der richtigen (Macht-) Position befinde, ändernd Einfluss zu nehmen noch zu den Großindustriellen gehöre, hier die "Arbeit" mache, ein KONZEPT zu entwickeln.
Nachdem ich mich nur den Rest des Textes und die Punkte gekämpft habe, bin ich irgendwie froh, daß du dich nicht in einer Entscheidungsposition befindest!
 

Erzi

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Der 2. Smilie scheint sehr gut zu beschreiben was du uns mit deinen Ideen sagen willst. Sorry. Ich halte das ganze für etwas sehr wirr. Ein generelles Überholverbot ü7,5t oder was auch immer du dir da ausdenkst halte ich für keineswegs zielführend. Verkehr auf die Schiene verlagern ist etwas was auf jeden Fall sehr sinnvoll ist aber im Gegensatz zu einem allgemeinem Tempolimit auf deutschen BAB nicht innerhalb kürzester Zeit umzusetzen ist. Dazu kommt das so ein Tempolimit unheimlich preiswert zu haben ist im Vergleich zum Ausbau der Strecken und Verkehrsleitsysteme bzw. veränderlichen Tempolimits (elektronische Beschilderung + zusätzliche Überwachung zur Steuerung dieser). Oder Ausbau des Schienennetz.
 

i2oa4t

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Superb L&K Combi 2.0 TSI 4x4 // Karoq Sportline 2.0 TSI 4x4
Aber reicht das als Argument für ein Tempolimit ?
Ich persönlich sehe durchaus volkswirtschaftliche Aspekte, da ich generell mit weniger Stau rechne. Damit wird auch wieder dem Schwerlastverkehr geholfen, da dieser auch "schneller" liefern kann. Leider haben wir keine BRD2 zum testen und müssen so etwas über Modellrechnungen abbilden.
Letzte Mal, ein PKW mit Anhänger ist nicht gemeint, wenn LKW LKW nicht überholen soll, ergo nicht vom Überholverbot betroffen.
Also darf ein LKW einen PKW im LKW Überholverbot (Zeichen 277) überholen? Das Konzept kannte ich so noch nicht und habe ich bei meinem CE Führerschein nicht gelernt. Glaube da brauche ich eine Nachschulung.
Und die zulässige Gesamtmasse meines Superb mit unserem Anhänger liegt ebenfalls über 3,5 t. Damit gilt für mich in dem Fall Zeichen 277 und ich darf nicht überholen. Also gehst Du von Zusatzzeichen (z.B. 7,5 t) zu Zeichen 277 aus und einem neuen Überholkonzept!? Das löst aber nicht das Problem, dass es PKW Fahrer mit Anhänger gibt, die exakt 80 km/h auf der Autobahn fahren oder eben LKW, die Bauart- oder Beladungs-bedingt nicht schneller als 80 km/h fahren (könne).
Einen schönen Urlaub in all den Ländern mit besseren Konzepten.
 

Erzi

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Das erreicht doch sowieso kaum jemand. Wir sind hier nicht beim Gumball.

Die Zeitersparnis durch das nicht vorhandene Tempolimit wird meiner Meinung nach völlig überbewertet. Zuviel des Zeitvorteils den man sich durch die schnellen "Passagen" erfährt werden im stockendem Verkehr und Stau wieder zunichte gemacht. Die paar Tage/Nächte im Jahr wo man wirklich freie Fahrt hat kann man sicher an einer Hand abzählen. Und in der Nacht ist es sowieso völlig bescheuert mit 200 oder mehr über die AB zu fliegen.

Auf längeren Strecken kann man Stockungen oder Stau oder auch Tempolimits durch Baustellen usw. gleich mit einrechnen und auf kurzen Strecken... Was soll man da denn gut machen? 5 Mintuen? Soll das wirklich ein Argument für Raserei sein? Aber wo hört Vernunft auf und wo fängt Raserei an? Schwierig alles. Ich kann das nur für mich selbst beantworten.
 
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kddh

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Škoda Kamiq MC 1.5 TSI DSG
Meiner Meinung nach würde ein allg. Tempolimit den Verkehrsfluss vergleichmäßigen und das ganze entspannter gestalten.
In der Zeit vor Corona bin ich öfters im europäischen Ausland (dienstl. und privat) gefahren. Ich persönlich habe das Fahren im Ausland als entspannter empfunden. Das gilt sowohl für mich als auch das die Gesamtsituation entspannter wirkte. In Deutschland hat man ja schon den Eindruck, wenn man mit 130 km/h überholt (z.B. eine Kolonne mit langsameren Fahrzeugen, wie LKW, PKW mit Anhänger) und von hinten kommt einer angeflogen und man selbst hat noch ein Stück zu überholen, dass dem Fahrer hinter einem das Messer in der Tasche aufspringt. Das würde meiner Meinung nach nicht passieren, wenn "alle" PKW mit 130 km/h auf der BAB fahren würden. Die maximale Reisegeschwindigkeit würde annähernd auf einem Niveau liegen (irgendwo zwischen 130 und 140 km/h).
Besonders krass fand ich es, wenn man von NL nach Dt.-land gefahren ist. Man musste nicht mal darauf achten wo die Grenze ist. Kaum war man über die Grenze wurde von einem nicht unerheblichen Teil der Verkehrsteilnehmer der Fuß auf dem Gaspedal etwas schwerer und "Jagd" ging los. Wobei die Geschwindigkeitsbegrenzungen in NL schon gewöhnungsbedürftig sind.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass die immer wieder genannten "Reisegeschwindigkeiten" im Alltag völlig überbewertet werden, bzw. man einen falschen Eindruck davon erhält. In der Regel wird man dann doch durch irgendeinen Umstand nach relativ kurzer Zeit wieder eingebremst.
Als die A4 zwischen Chemnitz und Jena noch unbeschränkt war, habe ich bei verschiedenen Fahrten (meist Sonntagnachmittag zu annähernd gleicher Urzeit) die Erfahrung gemacht, dass der Zeitgewinn zwischen "wo frei ist Tempomat Bodenblech" und entspanntem Dahinrollen bei 130 km/h auf der Strecke von knapp 100 km eine Zeitersparnis von wenigen Minuten (ca. 5 Minuten real; rechnerisch wären es bei 190 km/h ca. 15 Minuten im Gegensatz zu den 130 km/h) zu erzielen ist. Der Mehrverbrauch war aber erheblich höher und somit eine Mehrbelastung von Umwelt und vor allem meinem Geldbeutel.

Die Schlüsse die ich - für mich - daraus gezogen habe sind, dass ich auf der Bahn i.d.R. den Tempomaten auf ca. 130 km/h stelle und das Auto rollen lasse.

Es ist nicht so, dass ich nicht auch gern mal etwas schneller fahre, wenn es die Situation erlaubt. Aber letzten Endes könnte ich darauf verzichten und mache das auch immer seltener. Auch die Erfahrung im Ausland zeigt mir, dass es mit Tempolimit geht - meist sogar flüssiger und entspannter (und nebenbei auch günstiger).
 

eenmeisje

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Nochmal zur Erinnerung: über 60 % des Gesamtverkehrsaufkommens sind keine (privaten ->) PKW- Fahrten. Es geht also auch nicht nur vorrangig um Reisegeschwindigkeiten und 5 min. Zeitersparnis, die am nächsten Rastplatz in der Klowarteschlange wieder aufgebraucht ist (für die, die das Thema immer wieder mit Tunnelblick krampfhaft in eine bestimmte Ecke zerren wollen). Wenn die 100 khm (vorher 130/120) der Niederländer/Belgier "gewöhnungsbedürftig" erscheinen, lässt diese Bemerkung tief blicken.
an Longo: komm mit, Sonnabend 21 Uhr Treff DD Raststätte Dresdner Tor u.mache eine Nachttour mit! Genieße die komplett freie BAB, und du wirst tags nicht mehr fahren wollen. Gern im Konvoi mit allen, die nachts sonst auch nie fahren (die Erfahrung fehlt) u.daher gar nicht mitreden können, als Bonus ein "Leittier" mit dem obersten Prinzip safty first, das die Strecke im Schlaf fahren könnte, die Wildwechsel kennt, die Gefahrenecken und euch dann mit relaxten 100 kmh durch flache Landschaften dirigiert, wo man nachts km-weit die Lichter sieht u.es nie wirklich richtig dunkel ist, denn die Straßen werden gebaut im Einklang mit Wohnungsbau, Ind.gebietsplanung, Liegenschaftsämtern, Naturschutzbehörden u.u.u...... dann wirst du merken, dass 140/150 nicht irre sind (sonst wären sie als auch die Autos, die sie bringen, ja auch verboten ..)
 

Longo

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dann wirst du merken, dass 140/150 nicht irre sind (sonst wären sie als auch die Autos, die sie bringen, ja auch verboten ..)

Nicht die 140/150 sind irre, sondern das als Schnitt über 7h! Und dass es schöner auf einer freien AB ist bezweifle ich auch nicht. Habe früher auch häufiger mal auswärts gearbeitet und es dann vorgezogen mich nicht noch direkt nach Feierabend auf den manchmal auch längeren Heimweg zu machen sondern diesen dann erst ausgeschlafen am frühen Morgen anzutreten und zum Frühstück zu Hause zu sein.

Longo
 

i2oa4t

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@eenmeisje Was hat ein allgemeines Tempolimit auf deutschen BAB denn jetzt mit privaten oder auch nicht-privaten Reiseaufkommen zu tun? Evtl. hast Du tatsächlich eine gute Idee, aber leider kommt diese bei mir einfach nicht an.

PS: Und aus leidiger, eigener Erfahrung. Manchmal liegt auch auf freier Strecke ein Teil, dem man mit mäßiger Geschwindigkeit ausweichen kann, bei höherer ist der Unterboden - und etwas mehr - dahin (ich konnte damals ausweichen). Trotzdem spreche ich niemandem heute die freie Fahrt auf freier Strecke ab. Ich sehe gesamthaft jedoch einen gewissen Vorteil eines einheitlichen Limits.

PPS: Weil ich es selbst gefragt habe. Das Tempolimit wird meine Wahlentscheidung sicherlich nicht beeinflussen. Ich fände die Positionen der Parteien hierzu aber interessant.
 

eenmeisje

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Na, longo, da bist du wohl bei Langstrecken ganz schön aus der Übung? Da müssen Brummifahrer mehr aushalten (trotz der vorgegebenen Stand- u.Ruhezeiten). Ich selbst würde nach einem anstrengenden Tag auch keine Nacht dran hängen. Am 1.freien Tag ist schon gepackt u.vorgekocht, da wird gechillt u. der Nachtschlaf ab 12 Uhr vorgezogen. Alles 'ne Gewöhnungssache. Dann bin ich 20 Uhr so fit, wie du früh nach deinem Erholungsschlaf. Nach Ankunft geht's nach Dusche u. Essen (das wartet schon, zs.mit Kaffee) nochmal bis Mittags ins Bett- u.dann ist aber auch gut. Wie gesagt, Frage der fam.Organisation u.Gewöhnung... aber auch abhängig v. persönl.Biorhythmus (manche können nachts besser..) Wenn du lieber schlafen willst, kriegst du den Beifahrer, Rückbank pennt der Hund... Ja, u.wenn du angestellt bist u.Urlaub nehmen musst, würde ich es vielleicht auch so machen ... dann aber auch den ganzen Tag Fahrt einplanen... und wenn wir die Schwimmer wegsperren, dann auch die, die Teile verlieren, ohne es zu merken o.räumen zu lassen.. dafür gibt's doch ne App?!
Ansonsten kann dir auch bei 30 kmh ein toter Igel durch den Luftzug an die Bodenblechverkleidung knallen, dass 'ne Plastenase wegbricht u.es anfängt zu schleifen (hatte ich mit dem Seat Toledo mit dem Plastbogen unterhalb des Motorblocks mal...)
 

Longo

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Na, longo, da bist du wohl bei Langstrecken ganz schön aus der Übung? Da müssen Brummifahrer mehr aushalten (trotz der vorgegebenen Stand- u.Ruhezeiten

Würde ich nicht so sehen. Nach einem recht mobilen 12 bis 16h Tag, auch mit vorgeschrieben "Lenk" - und Ruhezeiten, habe ich sicherlich mindestens genausoviel aushalten müssen.... Und nicht den Komfort eines LKW Fahrerhauses mit Klima etc.

Longo
 
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Rana arboreum

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laufen und laufen und laufen
Naja, erlebt habe ich das auch schon mehrfach. Könnte u.U. daran liegen, dass auf meiner Strecke einige Testfahrer versuchen mit letzter Wattstunde den Schnellader zu erreichen. Der Inhaber eines Autohauses, der dann oft zum Schleppen gerufen wird, hat schon ernsthaft in Erwägung gezogen sich deswegen einen weiteren Abschleppwagen zuzulegen, er meint, für ihn würde sich das lohnen.
Ist zum Glück nicht die Mehrheit.

Sollte eigentlich Teslafahrer heißen (Schei...ß Korrekturfunktion!)
 
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