Allgemeines Tempolimit auf Deutschlands BABs ? Pro / Contra

Diskutiere Allgemeines Tempolimit auf Deutschlands BABs ? Pro / Contra im Off-Topic Forum im Bereich Skoda Community; in nem andern Forum, wo ich so grase, wird grade eifrig über das Thema Tempolimit auf Autobahnen diskutiert. Wie seht ihr das ? Mich...

Allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

  • pro

    Stimmen: 142 50,4%
  • contra

    Stimmen: 140 49,6%

  • Umfrageteilnehmer
    282
Draco

Draco

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in nem andern Forum, wo ich so grase, wird grade eifrig über das Thema Tempolimit auf Autobahnen diskutiert.
Wie seht ihr das ?
Mich interessieren Gründe für und gegen ein allgemeines Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen
 

maus

Guest
Hi!

Hm Tempolimits auf Autobahnen.... ich bin ja dafür, dass es kein's gibt. Ich meine wozu sind dann BAB's überhaupt noch da wenn man da eh nur noch mit 130 km/h oder so rumschleichen darf??? Zumal dann die Produktion von PC- und Leistungsstarken Autos eingestellt werden kann, da man solche nirgends mehr ausfahren kann. Außerdem braucht man ja Ewigkeiten bis man mal am Ziel angelangt ist, vorallem wenn vor einem eine schnurgerade Autobahn liegt und weit und breit kein störendes Auto in Sicht ist. Also sollte man es am besten so lassen wie es im Moment ist und lieber die Strafen für Drängler und solche Spinner höher setzten....

LG Katja
 
StefanS

StefanS

The Riddler
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Hallo,

ich bin für ein allgemeines Tempolimit auf Deutschen Autobahnen. Mein Vorschlag: Aus 130 km/h Richtgeschwindigkeit 130 km/h Pflichtgeschwindigkeit (natürlich maximal... nicht allgemein und immer) machen.

Auch wenn ich ein starkes und schnelles Auto fahre bin ich für ein Tempolimit - vor allem auch für LKW. Und zwar für alle!

Mein einziger Grund:

Man fährt entspannter. Und spart Sprit.
Ich sehe und merke das immer wenn ich im Europäischen Ausland (in Ländern mit Tempolimit und strenger Überwachung - z.B: CZ) unterwegs bin und dort immer schön gemütlich mit 130 km/h (Tempomat) weite Strecken streßfrei hinter mich bringe und dann wieder nach Deutschland komme - da geht direkt hinter der Grenze die Jagerei und Raserei los... und das geht sicher nicht von mir aus... :peace:

Und nun munter losdiskutiert...

Gruß

StefanS
 
KleineKampfsau

KleineKampfsau

Forenurgestein
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Warum gibts denn diese Diskussion überhaupt ??? In erster Linie wegen der Verkehrssicherheit.

Meiner Meinung nach wird hier am falschen Punkt angesetzt. Es sind nicht die Schnellfahrer, die das Risiko in die Höhe treiben, sondern die, die keine Augen im Kopf haben und mit 150 km/h die 3. Spur verstopfen. dazu noch die Sprinter etc. die als "Mini LKW" mit bis zu 180 km/h auf der linken Spur meinen, die Könige zu sein.

Muss dazu sagen, wenns passt, fahre ich auf der Bahn, dass, was der Oci hergibt, egal, was durch den Tank läuft.

Dazu kleiner Ausflug:

Hatte meinen Oci 2 Tage mit chip, war auf Dienstreise A4 bei Dresden. 3 Spuren, grade strecke, no limit, no traffic. Also Bodenblech durchgetreten. ca. 1km voraus war ein LKW auf der Mittelspur, ca. 500 m voraus ein Vectra. Habe nur noch seinen Blinker gesehen und dann Vollbremsung aus gut 240 km/h. Der Wxxxxx hat mich auf der 3. !!!! Spur bis auf 100 km/h runtergebremst (es haben vll. 5 m bis zum knall gefehlt). Der LKW, den er auf der Mittelspur überholen wollte war noch immer ca. 300 m entfernt.... Den Rest der Geschichte erspare ich mir mal, könnte ein falsches Bild auf mich werden :LOL: .

Man müsste den ganzen Verkehr auf den BAB neu regeln. LKW rechts und mitte ist okay. Kleintransporter max. Mittelspur und v-max 130 km/h. 3. Spur ab 180 km/h.
Sicher ist die Umsetzung schwierig, aber wenn die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereiche besser getrennt wären, passiert halb so viel .....

und machen wir uns mal nix vor. was gibts schöneres als Hamburg - München in 4 1/2 Stunden :P .

Andreas :headbang:
 

Geoldoc

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VW Touran TSI
Bis jetzt war ich eigentlich immer gegen ein generelles Tempolimit, sondern statt dessen für den weiteren Ausbau der "intelligenten Verkehrsschilder".
Also Tempolimit oder zB LKW- Überholverbot, wenn es das Verkehrsaufkommen oder die Wetterlage gebietet und "freie Fahrt für freie Bürger" wenn die Verkehrs/Wettersituation es zuläßt.
Das Mautchaos und die vielleicht sogar kriminelle Energie, die von der Deutschen Hochtechnik eingesetzt wird, um den Staat zu verar+##+# hat mich aber etwas skeptischer solchen Hightech-Lösungen gegenüber gemacht. Ich denke also noch nach.
Auch auf der Autobahn passieren die meisten Unfälle ja, weil Leute zB 130 fahren, obwohl Regen, Schnee oder Nebel eher 60 vorgeben. (Vielleicht finde ich irgendwo noch die Zahlen, will aber nichts versprechen)
Außerdem muß man sagen, dass auch ein generelles Tempolimt Leute wie "turbo-Rolf" kaum aufhalten dürfte, denn die handeln ja schon jetzt gesetzteswidrig und zwar auf einem Niveau, wo auch eine zusätzliche Geschwindigkeitsüberschreitung wohl kaum noch eine große Rolle spielen dürfte.
@StefanS
Das mit der Spritersparnis ist sicher und das mit der Entspannung oft auch ein Argument, aber ich habe in Italien ZB oft das Erlebnis gehabt, dass ich wie ein großer genötigt worden bin, weil ich mit knapp 150 die linke Spur "blockiert" habe.
Und in Frankreich ist Autobahn fahren zum großen Teil auch deswegen so entspannend, weil viel Leute (auch LKWs) sich über die Nationalstraßen und durch die Orte und Städte quälen um die Maut zu sparen.
Nichts desto trotz, glaube ich schon dass Du generell damit recht hast.

@KKS
Ich bin zwar kein Kurierfahrer, aber trotzdem öfter mit Klinetransportern unterwegs gewesen. Da mir die unglaublichen Bremswege bewußt sind habe ich mich eigentlich immer an die Richtgeschwindigkeiten gehalten. Aber was hilft es, wenn vor Dir der PKW einfach raus zieht, um mit 90,3 am LKW vorbeizuziehen? Und schwups war ich wieder auf der linken Spur, wo ich bestimmt nicht hin wollte, aber wenn ich auf 80 runterbremse läßt mich ja auch ken PKW- Fahrer mehr rein. Ohne Mittelstreifenschleicher wär es echt einfacher...
 
Sternfan

Sternfan

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Fabia II Kombi 1,2 TSI 86PS
Fangen wir doch mal damit an die Geschwindigkeit der "Rasermobile" zu begrenzen...
Deswegen Speedlimiter gesetzl. vorgeschrieben bei PKW und 2-Räder auf 250km/h. Ohne Ausnahmen. Kleintransporter 120km/h.
Mindestgeschwindigkeit für PKW anheben von 60km/h auf 100km/h.
Keine starren Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr sondern nach Verkehrsaufkommen und Wetter.
 

Benni

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Also ich finde ha diese Verkerhsleitsysteme ziemlich optimal, nur werden diese nicht Flächendenckend eingeführt.

Denn zu stosszeiten kommt man mit einem 80er tempolimit besser durch als mit 120 oder mehr. Ist mir selbst aufgefallen als nur 80 erlaubt war gings auch mit 80 vorwärts und keiner hat irgend ne Spur blockiert. War nun auf einmal mehr erlaubt als die Vergehrsader zulässt wollten alle auf die linke spur und blockieren sich gegenseitig.

Nen anderer Wunsch von mir wäre nen generelles Überholverbot für LKW oder 2 eigene Spuren für LKW und 2 Spuren für autos.

Nachts finde ich könnte anstatt der tempolimits die fest vorgegeben sind ne Richtgeschwindigkeit von 130 gelten da meisst eh kein auto da ist was gefährdet werden könnte. Aber dann braucht die Rennleitung auch nicht mehr nachts auf völlig freien Bahnen blitzen und kein Geld mehr kassieren, geht ja nich *g*.

Na ja und zu rasern die meinen das sie mit ihrem Hammerschnellen auto die Linke spur gepachtet haben... na ja seis drum, ich lass mir ned von solchen leuten vorschreiben wann ichs für richtig halte zu überholen oder nicht.


Na ja... ich denke man versteht meine auffassung darüber. Hab keinen bock das hier ausschweifend aufzuführen.

Benni

Edit: nur für dich draco, mein herzallerlieber hab ichs gleich gelöscht *g*
 
Draco

Draco

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zu dem aktuellen Urteil und dem MB Fahrer etc macht bidde nen eiigenen Thread auf. DANKE
(dazu sind im andern forum 6 seiten geschrieben worden und noch kein ende in sicht)
 

Geoldoc

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@Draco
wie wäre eine Umfrage?
ZB
1. soll bleiben wie es ist
2. nicht genrell, nur mehr leistsysteme
3. Generell 130
 

Tobi

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Einige Probleme würden sich auch in Luft auflösen, wenn es sich wieder lohnen würde, mehr Güter auf die Bahn zu bringen.
IMHO sollte der LKW-Maut dazu verwendet werden, die Bahn im Cargobereich zu subventionieren, um hier mal korrigierend einzugreifen.
Ein ellenlanger Zug ist deutlich umweltfreundlicher als eine LKW-Kolonne.

Leider zeichnet sich zur Zeit eher das Gegenteil ab. Die Bahn möchte publikumswirksam mit tollen neuen Bahnhöfen glänzen, aber der Güterverkehr ist lästig.

So werden derzeit hintenrum viele Laderampen, Cargoterminals und Anschlußgleise abgebaut. An ihrer Stelle werden dann irgendwelche "Erlebnis-Shopping-Welten im Bahnhofsbereich hingestellt! :nieder:

Die Deutsche Post kommt infolge der schlechten Aufstellung der Bahn auch immer mehr davon ab, Postzüge durch die Gegend zu schicken. Viele neue Logistikzentren, nicht nur bei der Post, haben keinen Gleisanschluß mehr.

Bescheuert ist auch die Schnellbahntrasse Köln-Frankfurt. Der Transrapid stand am Anfang glaub ich auch zur Debatte. Dieses Vorhaben wurde dann fallengelassen wegen den schlechten Gütertransportmöglichkeiten. Auf ner normalen Strecke können ja Güterzüge fahren.
Leider wurde die Trasse am Ende so gebaut, daß alles andere als ein ICE jetzt an den Steigungen scheitert... :motzen:

Anfang der 90er gabs ja mal einige vielversprechende Ansätze wie Güterzüge mit 160 km/h oder die Rollende Landstraße, die nach der Privatisierung der Bahnen punktuelle Ansätze geblieben sind.

Ich denke schon daß man den Bahngüterverkehr besser fördern sollte. Hier wären Subventionen mal gut angelegt, im Gegenzug zur Braunkohle. Leider werden die Spediteure und Kohlekumpellobbies gegen solche Pläne Sturm laufen.
Ich bin zwar kein Logistiker, aber ich denke das sowas auch effizient funktionieren könnte.
Man müßte halt in neues Wagenmaterial bis 160kmh investieren, ggf mit automatischen Kupplungen und die Rangierbahnhöfe modernisieren, und könnte so nen Wagen sehr flott quer durch Deutschland leiten, vergleichbar im Lauf wie ein Postpalet.
Aber neue flotte Güterwaggons bringen natürlich nix fürs Image, verglichen mit nem ICE 3.... :schuss:
Man sollte daher drüber nachdenken die DB Cargo aus dem Konzern auszugliedern. Und ein halbwegs visionäres Management einsetzen.

Wenn das dann einigermaßen läuft, wird man die zusätzlich zu erwartende Mehrbelastung der Straßen durch EU Erweierung und Co vielleicht noch halbwegs abfedern können. Ansonsten sehe ich Chaos....
Und dann wird sich die Diskussion nach em Limit eh erübrigen!
 
Lucky

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Also ich glaube, dass ein generelles Tempolimit keinen Sinn macht,
solange der Deutsche Autofahrer nicht reif ist, Tempoeinschränkungen
einzuhalten und die Aufsichtsbehörde mit Kontrollen weiter so lasch ist,
und Strafen für zu schnell fahren so gering sind.

Bsp.:
Fahrt auf der A45 von Meinerzhagen nach Kreuz Hagen:

Überwiegend Tempolimit 120, teilweise 100 - 80

Ich fahre mit eingestelltem Tempomat mit 130 durch die 120 Zonen (110 bei 100; 90 bei 80)
und werde von 95 % der PKW-Fahrer überholt.

Also wozu Tempolimit, wenn sich sowieso keiner daran hält.

Michael
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Reiner

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@Tobi

Ich bin ganz Deiner Meinung. Leider werden mit dem Abbau vieler Schienenstrecken Tatsachen geschaffen, die sich schlecht wieder rückgängig machen lassen.
Wenn es möglich wäre (ist es wegen der ausl. Konkurrenz leider nicht), dann könnte man einfach den Dieselpreis erhöhen. Damit hätte man automatisch eine LKW-Maut auf allen Strecken, noch dazu verbrauchsabhängig. Und weg mit der KFZ-Steuer auf Dieselfahrzeuge.....

@KKS

Wie stellst Du Dir das vor, linke Spur ab 180 km/h??
Etwa eine Exklusivnutzung nur für Fahrzeuge die schneller als 180 km/h fahren ?
Naja, warum eigentlich nicht, wenn diese Fahrer die linke Spur auch komplett bezahlen, gerne....
Ich kann Deinen Ärger nachvollziehen, wie er im geschilderten Fall aufkommen musste. Ich wäre wahrscheinlich auch für sofortiges Erschießen des Verursachers gewesen. Aber keine Vorschrift der Welt wird einen Fahrer dazu bringen, Dich nicht auszubremsen, und wenn er Dich sogar im Einzelfall nur übersehen haben sollte.
Die 240 km/h kannst Du gerne fahren.....wenn die Straße frei ist. Bei zwei Fahrzeugen hintereinander, bei denen Eines evbentuell überholen könnte, ist sie eben nicht mehr frei. Und man lebt einfach ruhiger (und länger), wenn man mit jeder Schusselei der anderen Fahrer rechnet. Das hat mir schon in meiner Motorradzeit einige Knochenbrüche erspart.
Übrigens wirst Du im Falle eines Unfalles sicher gefragt, ob der Unfall vermeidbar gewesen wäre, wenn Du nur 130 km/h gefahren wärst. Und schon hast Du Deine Mitschuld.......

Die 60 km/h auf der Autobahn besagen übrigens nicht, daß man mindestens 60 km/h fahren muß, sondern daß das Fahrzeug mindestens 60 km/h fahren können muß, damit es auf die Autobahn darf. Ich habe das früher einmal mit meinem Mokick mußverstanden.. :elk:

Gruß Reiner
 

Daniel

Guest
Das Problem an einem Tempolimit in D. ist ... es würde auch kontrolliert werden!

Während in Frankreich z.B. der bekannte Roller (darf 45 fahren ... fährt 70 keinen Juckts) das Beispiel ist ... in Deutschland kriegst ne Anzeige fährt das Rollerchen schneller als 45.
So würde es Enden ... alles wird überwacht ... auslegungssache gibts bei der deutschen Polizei nicht.

130 ist einfach zu reglementiert ... aber wenn ein Limit kommt leider dieses ... Limit 160 usw. wäre evtl angebracht, aber generell?

Ich war erst vorgestern und gestern wieder geschäftlich unterwegs ... 1,5 Tage ca. 1300 KM ... davon ca. 90% Autobahn ... wenn ich drandenke 1100 KM AB zu fahren mit konstant 130 dann bin ich sicherlich unaufmerksamer und unkonzentrierter als wenn ich zwischendurch, wenn die schönen weißen schilder mit dem graunen strich auftauchen mal vollgas geben kann.
Zudem ist es äusserst nervig lange Distanzen zu fahren und derartig zu "schleichen".

Ich persönlich plane meine geschäftlichen Routen immer so das ich möglichst unbeschränkt fahren kann ...

Privat ... naja da ist es mir etwas egaler ... allerdings möchte ich auch ungern drauf verichten ... ich fahre täglich auch ca. 30 KM AB zur Arbeit und nochmal 35 zu meiner freundin ... davon sind ca. 20 KM beschränkt (zur Freundin)... auch hier gilt obengesagtes, auch wenn ich mich auf "kurzstrecke" mehr konzentrieren kann, geht ja um lange eintönige Geschwindigkeit.

Am interessantesten fände ich wirklich ein dynamisches Verkehrsleitsystem dort ... wo es auch gebraucht wird (es gibt durchaus auch AB die das nicht brauchen ... Bsp. A81 zwischen Stuttgart und Würzburg, erst gestern erlebt) allgemein wäre damit vielem Schilderchaos abbruch getan.
Ein Leitsystem würde der tollen Münchberger Senke mal entgegenwirken ... vor Jahren der Riesen-Crash ... danach wurde der entschluß gefasst beim Neubau eine Brücke über das Nebeltal zu machen... gesagt getan.
Man konnte 6-Streifig drüberrauschen (war für V-Max gut *g*) .... dann ein Massencrash Teil 2 (weil die Leute zu doof sind bei Schneeschauern abstand zu halten und langsam zu fahren!!!!) ... dann ging die Geschwindigkeit auf 130 ... ein paar Wochen später nochmal ein kleiner Unfall ... die Politiker denken reagieren zu müssen ... Geschw. aktuell 100 ... dreispurige Autobahn ... bei gutem Wetter von der einen Seite bis zur anderen der Senke einsehbar ... naja, Amtsschimmel, würde ein Leitsystem dastehen müsste man sich nicht mit 100 durchmogeln ... und bei Regen könnten dann 80 dastehen, wie es aktuell auch auf dem Schild geschrieben steht - aber dafür ist das bürokratische Deutschland leider nicht bereit ... (dafür steht 3x in der Woche der Blitzer an der Autobahn und kassiert bei allen ab die schneller als 100 fahren) .... und daran sieht man was passiert wenn Tempolimits verhängt werden
 
saVoy

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Skoda ade
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Die Unfallzahlen mit tödlichem Ausgang sind zwar seit Jahren rückläufig, auch wegen der immer sichereren Technik. Trotzdem wäre ich auch für ein Tempolimit. Geschwindigkeiten über 160 sind bei der steigenden Verkehrsdichte oftmals nicht zu beherrschen, da kann man noch so gute Bremsen haben. Man fährt einfach entspannter, wenn man nicht das Bodenblech drückt, weil man eben nicht immer gezwungen ist hektisch zu bremsen, bis einem das Adrenalin ins Hirn schießt.
Zeitersparnis ist beim Schnellfahren auch nur minimal, denn wo kann man denn wirklich sein Auto voll ausfahren, irgendwo kommt immer ne Baustelle oder eine sonstige Beschränkung.
Ganz Europa fährt ja schon gedrosselt ....
 
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irgendwie verurschen diese Diskussionen jedesmal nen heftigen Kurzschluss in meiner Birne:

Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit gibts nicht nur auf der AB.
Wenn sich nun jeder einigermassen am Verkehrsgeschehen orientieren "könnte", wär das Thema sowieso vom Tisch.
Ich halt auch nix von "Freie Fahrt für freie Bürger".

Sobald ich Risiko erkenne, bin ich sowieso auf dem Bremspedal.

Aber leider zeugt doch die ganze Debatte von unmündigen und erziehungsbedürftigen Halbstarken, die zu ihrem Glück gezwungen werden müssen.
Sorry, ich seh´s nicht anderst.
 
Draco

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@Lucky: 100% Zustimmung. Genau der BAB Abschnitt ist auch meine Haupt Autobahn.
Was ich an dem Stück aber sowieso nicht verstehe, Richtung Dortmund durchgehend 120 (3 spurig). Die Gegenrichtung, also Richtung Frankfurt durchgehend UNeingeschränkt (3 spurig) Dat verstehe ich wirklich nicht ganz, naja nur als Anmerkung :peace:

Allerdings stimmts schon, auf deinem besagten Abschnitt kann man 140 fahren und wird noch mit Lichthupe aif dem mittlere Streifen genötigt.

Allgemein, ich bin noch nicht sicher, was ich besser finden würde. Ich wäre primär für eine komplette Neustruckturierung sämtlicher Verkehrsteilnehmer.
Courierdienste maximal 130, LKW maximal 120, beide maximal mittlere Spur. Dazu mehr geschwindigkeits und ABSTANDskontrollen seitens der Rennleitung, äh Polizei.
Das würde Imho momentan mehr bringen, als allgemeines Tempolimit.

mich ärgern momentan am meißten die Courierdienste mit den Caddy´s Sprintern und Transit´s. Die treten auf der BAB voll durch, rasen teilweise mit 160 und mehr an mir vorbei, sind bis unters Dach vollgepackt und haben die selbe Bremsanlage wie nen Fabia verbaut.
Spitze, ich will sehen wie da ne Vollbremsung aussieht... :stinkig:

edit:
Dynamische verkehrsleitsysteme find ich dort - wo sie verbaut sind - richtig gut. Nochma Beispiel A 45 Richtung Dortmund:
Vorm Westhofener Kreuz (A1 / A459 is ständig Stau. 2 Abfahrten vor dem AK ist bei Stau bereits die Leitanlage aktiv und informiert über die aktuelle Situation "4000m Stau vor Westhofen" oder so. Und nebenher wird die Geschw. noch schön dem Wetter angepasst (bei Nebel 60 - 100, bei Regen max 120 usw). Sowas könnte ruhig mal gefördert werden
 

Mic

Guest
Die Diskussion um ein generelles Tempolimit auf den BAB hat auch folgende Hintergründe von denen sehr viele einfach mit dem hohen Tempo zusammenhängen:

Die häufigsten Unfallursachen

Es gibt tausend Gründe, die zu einem Unfall führen können - und leider oft unvermeidbar sind. Die häufigsten Unfallursachen gehen jedoch unmittelbar auf das Konto des Fahrers.

Nicht angepasste Geschwindigkeit
Ob auf der Autobahn oder in der Spielstraße: Zu hohes Tempo ist eine der Hauptunfallursachen. Bei überhöhter Geschwindigkeit steigt das Risiko, dass der Fahrer Gefahren zu spät erkennt oder ins Schleudern gerät, überproportional an. Vor allem aber nehmen die Unfallfolgen bei hoher Geschwindigkeit drastisch zu.

Alkohol und Drogen
Erschreckende Bilanz: Bei jedem vierten Unfälle mit Schwerverletzten ist Alkohol im Spiel. Auch Drogen gefährden Gesundheit und Sicherheit im Straßenverkehr: Die Hauptkonsumenten so genannter Partydrogen sind junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahre. In dieser Altersgruppe ist das Unfallrisiko fast 3 Mal höher als das der Gesamtbevölkerung.

Müdigkeit
Ein Viertel aller tödlichen Unfälle auf Autobahnen gehen auf Übermüdung zurück. Die "gefährlichste" Zeit liegt zwischen fünf und sechs Uhr morgens. Und: Nach ca. 17 Stunden ohne Schlaf ist das Fahrvermögen ähnlich reduziert wie bei einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille. Nach ca. 24 Stunden ohne Schlaf sieht es noch schlimmer aus: Die Fahrtüchtigkeit entspricht der eines Fahrers, der 1 Promille im Blut hat.

Aquaplaning
Aquaplaning und Rutschpartien auf nasser Straße gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Sind die Fahrbahnbeläge schlecht und die Straßen nass, dann erhöht sich Unfallrisiko streckenweise um mehr als 100 Prozent. Je nach Niederschlagsmenge kann Aquaplaning schon bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h auftreten. Regnet es nachts, ist das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren, doppelt so hoch!

Mangelnde Praxis
Aller Anfang ist schwer, das gilt auch fürs Autofahren. Oft genügen die wenigen Fahrstunden nicht, junge Fahrer ausreichend auf die vielen komplexen Situationen im Straßenverkehr vorzubereiten. Erschreckende Bilanz:

Fahranfänger (vor allem junge Männer) haben ein vier- bis fünffaches Unfallrisiko im Vergleich zu erfahrenen Fahrern ab 25 Jahren.
Rund 40 Prozent der Unfälle mit Schwerverletzten oder Getöteten gehen auf das Konto junger Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren.
Ein Viertel aller Schwerverletzten und Getöteten auf Deutschlands Straßen ist jünger als 24 Jahre.

Zu wenig Abstand
Auf die Pelle gerückt: Fast ein Drittel aller Verkehrsunfälle passieren wegen ungenügendem Abstand zum Vordermann. Drängler gefährden also nicht nur sich selbst, sondern sind auch Risiko für Leben und Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer.
 

Štefan

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Ich bin absolut für ein Tempolimit. Man sieht ja im Ausland, dass es gut funktioniert. Auf den Autobahnen in Belgien, Frankreich und Großbritannien fährt es sich wesentlich angenehmer als hier in Deutschland. England ist zwar extrem niedrig (ca. 110km/h), aber auch das funktioniert. Die LKW und Busse dort fahren auch die 110, so kommt es zu gleitendem, entspanntem Fahren und es gibt überhaupt keine Reibereien zwischen Auto und LKW. Auf der anderen Seite sind die 110 doch etwas anstrengend, ein bisschen schneller dürfte es schon gehen. Deshalb fände ich auch Tempo 130 - 150 in Ordnung. Natürlich mit Kontrollen, dann gäbs dank den Eiligen, die in 4 1/2 Stunden von Hamburg nach München fahren auch viel biel Geld für den Straßenbau.
Ich will niemanden persönlich angreifen, aber ich finde es absolut unangebracht und rücksichtslos, mit 240 die AB entlangzufahren. Wenn euch da jemand in die Quere kommt, z.B. so ne Gurke die "nur" 160 fährt und die Frechheit besitzt, auch einen LKW überholen zu wollen, dann gute Nacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei so hohem Tempo sein Auto noch richtig kontrollieren kann, werde das allerdings auch nicht ausprobieren.

@KKS: nix für ungut, aber ich hoffe, ich werde dir nie auf der AB begegnen, wenn du es eilig hast.

Wie gesagt, meine persönliche Meinung, soll niemand angreifen, aber vielleicht zum Nachdenken anregen.
 

Drachier

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Unterfranken
Hi Leute,
finde es prima das dieses Thema hier mal Diskutiert wird!
Ich bin für ein abgestuftes Tempolimit von 80/120/140 für LKW, "Kleinlaster" und PKW's.
Jeder würde wie auch heute schon etwas drüber liegen und jetzt soll kein Vertreter her kommen und sagen 160km/h wäre Schleicherei!
Diese krassen Geschwindigkeitsunterschiede (Turbo-Rolf) lässt Grüßen sind es doch, die bei immer höherer Verkehrsdichte, immer älteren Fahrern/innen und Fahrzeugen, diese schlimmen Unfälle provozieren.
Die Jugendlichen Männer, die zur Zeit Ihre Geburtenjahrgänge dezimieren sind sicher noch mal ein anderes Thema.
Allzeit Unfall und Stressfreie :fahren: !
 

toaster

Forenurgestein
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Eigentlich bin ich gegen ein generelles Tempolimit. Allerdings sollten, wie Lucky (Sauerländer müssen zusammenhalten :elk: :suche: ) schon sagte, die bestehenden wesentlich stärker kontrolliert und meiner Meinung nach auch bestraft werden. Ich rede hier nicht von den obligatorischen 10 Km/h mehr laut Tacho, das ist nicht Sinn eines Tempolimits.

Ich wäre für harte Strafen bei Abstands- und höheren (>20Km/h real) Geschwindigkeitsverstößen. Hier sollte es dann auch keine Gnade für "Berufsprofis" *hüstel* geben.

Das wird sicher vielen nicht gefallen, aber es gibt zu viele die meinen die Autobahn gehört ihnen.

Nehmen wir einmal an ich bin mit dem Smart meiner Freundin unterwegs, A1 zwischen Westhofener Kreuz und Unna, kein Tempolimit und 3 spurig. Rechts mit 90 ein LKW, mittlere Spur ein "normaler Autofahrer" mit 120 und klein Markus hat es mit 135Km/h im Smart eilig und ist ergo links unterwegs.
In die Richtung ist die A1 häufig recht leer und übersichtlich, selbst ein Smart ist also auf lange Distanzen zu erkennen.
Wenn ich nun eine Chance habe die linke Spur zu räumen tue ich das. Habe ich die nicht hat jeder der von hinten angerauscht kommt einfach Pech. Eine Anzeige gegen einen Kombifahrer (nein, keine Markendiskussion) gibt es bereits.

Ja, auch ich bin gerne schnell unterwegs. Nur wenn ich in obiger Situation bin nehme ich rechtzeitigden Fuß vom Gas und gut. Dann habe ich halt "Pech". Wer sich hier aufregt ist meiner Ansicht nach ein Fall für die MPU.

Wohlgemerkt, ich rede nicht vom unkontrollierten rausziehen auf die linke Spur!

Alles in allem, gelassen läufts. Das fehlt in Deutschland, hier denken viele sie seinen der König...
Daher, mehr Kontrolle und Strafen die wehtun - für diejenigen die es verdient haben.

Sicher werden jetzt viele zu diesem Posting den Kopf schütteln. Aber wer sich wegen jedem Kleinkram (ja, ein Smart der mit 135Km/h die linke Spur blockiert ist Kleinkram) aufregt hat den Sinn des Lebens noch nicht verstanden :sonne:

In diesem Sinne, nur die Ruhe und einfach mal etwas weniger aufregen, würde viele Probleme lösen!
 
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