AGM Batterie ohne Start-Stopp sinnvoll?

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  1. sgrund

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    Hallo,

    macht es Sinn bei einem Fahrzeug ohne Start-Stopp-Funktion eine AGM-Batterie enzubauen wegen längerer Lebenszeit?
    Was als normale Bleiakkus verkauft wird ist meistens kurzlebiger Schrott.
     
  2. #2 Lamensis, 12.09.2019
    Lamensis

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    Ich weiß nicht was du unter kurzer Lebensdauer verstehst aber meine Varta hat bis zur Abgabe des Fahrzeuges ohne Ermüdungserscheinungen funktioniert, das waren 6 Jahre. Habe eine Stufe höher genommen als OEM verbaut war (77 statt 70).

    Wenn es dir den Mehrpreis wert ist und die längere Lebenszeit "garantiert" ist, kann man das machen.
    Soll ja sogar Menschen geben die sich Li-Ion Akkus einbauen.
     
  3. Grisu512

    Grisu512

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    Ich weiß ja nicht in welchem Baumarkt du deine Kurzzeit-Schrottakkus kaufst, ich hatte bis jetzt nie irgendwelche Probleme damit. Im Gegenteil
     
  4. Elektrobonzo

    Elektrobonzo

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    Die Zyklenhaltbarkeit mag 3 Mal so hoch sein, bedeutet aber nicht, dass die Batterie dadurch 3x mehr Jahre hält. Da ist auch nach 6 Jahren im Schnitt schluss.
    Der Mehrpreis und die höhere Ladespannung sagt: absoluter Quatsch.
     
  5. fredolf

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    Solange du keine häufigere "zyklische" Betriebsweise hast, weil du z.B. eine Standheizung besitzt, ständig mit einer E-Kühlbox unterwegs bist o.ä., lohnt das m.E. nicht.

    Bei rund 110€, die z.B. eine Varta silverdynamic agm mit 70Ah kostet, ist der Aufpreis zu einer einfachen 70Ah-Starterbatterie allerdings auch nicht mehr exorbitant hoch.
    Die größt mögliche Batterie, die in die Halterung passt, sollte man eigentlich immer nehmen und bei Skoda dürfte das ca. 70Ah sein.
     
  6. Joogie1

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    AGM kannst du jederzeit einbauen, bei aktuellen Kisten mit der Rückgewinnung werden die auch nur zu ca 80% geladen. Ansonsten hällt sich die Ladespannung zwschen 13.4 und 14.5V bei meinem. Erst im Schubbetrieb geht es hoch auf 15V.

    Vorteil ist einfach das eine AGM deutlich schneller mit mehr Strom geladen werden kann. Sprich es dauert nicht 30min sondern evt nur 15min bis die Batterie wieder die 80% erreicht hat. Was dann natürlich auch wieder Spritt sparen kann. Allerdings halte ich es bei AGM und EFB Batterien es so, das ich die einmal im Monat volllade. Die Cteks kosten ja auch nichtmehr die Welt.
     
  7. fireball

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    Was nix bringt, wenn die Bordelektronik nicht damit umzugehen weiß.
     
  8. Joogie1

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    Die Lima regelt das, die liefert das was die Batt und das System aufnehmen kann bzw. fordert.
     
  9. fireball

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    Wir befinden uns beim O1. Hier gibts keine dynamisch ansteuerbare Lima.
     
  10. Joogie1

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    Ist mir schon klar, ich fuhr selbst über 4 Jahre eine AGM im O1^^
    Die Ladespannung bleibt gleich, korrekt. Die Stromstärke ist variabel von der Abnahme der Verbraucher.
     
  11. fireball

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    Einzig relevant fürs Ladeverhalten wäre noch der Innenwiderstand der jeweiligen Batterie. Wie ist denn da so das Verhältnis zwischen AGM und Blei-Säure?
     
  12. Joogie1

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    Das weiß ich nicht, aber da die AGM mehr Strom aufnimmt, sollte der Innenwiederstand ja entsprechend kleiner sein.

    Ich fahre täglich etwa 100km, mein O1 hatte deutlich mehr startbums als mit der BS, auch merkte man es am Verbrauch. Die BS brauchte durchaus 30km bis die Stromzange herunterging bis etwa 10A, bis dahin wurden bis zu 35A geliefert. Ich meine ich hatte im 81kw Diesel eine 90A Lima.

    Mit der AGM standen auf einmal 65A im Messgerät, allerding nur ca 10min lang. Das merkte man auch deutlich im Verbrauch von -0,3L.
     
  13. Keks95

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    Will mal grad meine erkenntnis festhalten und kundtun: Start-Stop verwenden spart ein paar cent kraftstoff im jahr aber alle 5-8 jahre bezahlt man bis zu 250€ für ne neue batterie...lol...meine AGM sollte mit deaktiviertem start stop ja ewig halten
     
  14. Joogie1

    Joogie1

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    Na suuper, und was machen wir bei jeder Fahrt, wenn die Karre Läuft?
    Ja S&S knopf aus. Ich brauch den blödsinn echt nicht xD
     
  15. fireball

    fireball
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    Schenkt Euch doch bitte die Diskussion um S&S - wir sind hier beim O1, da interessiert das nicht die Bohne.
     
  16. fredolf

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    das kann man annähernd am CCA, den der Hersteller jeder Starterbatterie nennt, festmachen.
    Bei ca gleicher Kapazität sind keine dramatischen Unterschiede zwischen AGM, EFB und Standardbatterien vorhanden. Von daher wird auch der Innenwiderstand nicht dramatisch voneinander abweichen und somit auch nicht der Strom unter ansonsten gleichen Bedingungen.
    Eine Varta silverdynamic agm mit 70Ah hat z.B. einen CCA von 760A, während eine Standard-bluedynamic bei 72Ah (= gleiche Baugröße) auf 680A kommt.
    Die bluedynamic EFB mit 70Ah (ebenfalls gleiche Baugröße) kommt, genau wie die AGM auf 760A.

    Wenn man die alte Batterie natürlich mit einer neuen Batterie vergleicht, die man gerade eingebaut hat, gibt es eventuell schon große Unterschiede.

    Hauptsächlich werden AGM-Batterien wegen der größeren Zyklenfestigkeit eingesetzt und dabei nimmt man in Kauf, dass sie die Wärme im Motorraum nicht so gut abkönnen, wie die Typen mit ungebundener Säure (EFB und Standard)
     
  17. Der Jens

    Der Jens

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    Für Start/Stop ausgelegte Batterien haben tendentiell eine höhere Lebenserwartung als normale. Ob sich der Aufpreis rechnet, weiß ich aber nicht.

    Bei meinem verflossenen BMW 116i hat die originale Batterie jedenfalls 8 Jahre und 326.000 km gehalten. Das mit Abstand beste Ergebnis in meinem bisherigen Autofahrerleben. Allerdings bei viel Langstrecke, das Start/Stop System kam also nicht oft zum Einsatz.
    Im letzten Jahr hat die Überwachung des Start/Stop Systems den Motor nicht mehr abgeschaltet. Anscheinend hatte die Batterie dann doch etwas nachgelassen. Angesprungen ist er aber bis zum Schluß problemlos und mit der üblichen Anlasserdrehzahl.
     
  18. Elektrobonzo

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    Im Schnitt mögen die AGM den besseren Wirkungsgrad haben, und sich mit weniger Verluste laden lassen. Nur kann man 40€ Batterien nicht mit 150€ AGM vergleichen. Gibt auch billige AGM für 110€ und teurere normale Starterbatterien für 100€, dann ist auf einmal keine Unterschied mehr.
    Der Wirkungsgrad wird auch wieder vom Alter der Batterie beeinlußt, also da kann man sich dummrechnen, wegen 5l Mehrverbrauch im Jahr...
     
  19. Neoctavianer

    Neoctavianer

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    Kann ich nicht bestätigen. Im Benz hat eine blaue Varta über 12 Jahre gehalten, obwohl der noch richtige Glühkerzen und einen gewaltigen Anlasser hatte. Sobald bei dem Auto aber der Motor lief, wurde die Batterie immer geladen. Bei den heutigen Karren wird die Batterie zyklische Abfolge von Entladen und Rekuperation geschwächt. Start-Stopp-Automatik ist nur ein Teil des Problems.
     
  20. #20 fredolf, 18.09.2019 um 10:04 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019 um 10:11 Uhr
    fredolf

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    Eine AGM-Batterie ist oftmals nicht sehr viel teurer, als eine EFB-Batterie.
    Bei Skoda (VW) werden häufiger werkseitig Varta-Batterien verbaut. So eine Varta AGM-Batterie kostet für den Endverbraucher in der größten Ausführung, die in die normalen Halterungen passt (ca 70Ah), ab gut 110€.

    Wie lange eine Batterie letztendlich (im Durchschnitt) "hält" hängt zum großen Teil davon ab, wie sie behandelt wird.
    Autos, die quasi nur eine simple Festspannungsregelung besitzen, keine S&S-Funktion und schon gar keine Rekuperationsfunktion, wie vermutlich auch der O1, haben i.d.R. keine Probleme mit der Batterielebensdauer.
    Das Ende "Lebensdauer" ist bei denen i.d.R. dann erst erreicht, wenn sie kein Starten mehr ermöglichen.

    Der Anspruch an die Batterie ist bei diesen Autos deutlich geringer, als bei heutigen Autos mit S&S plus Rekuperation und es reicht daher im Normalfall eine 08/15-Starterbatterie.

    Bei Autos mit Rekuperation und S&S ist die Grenze, wo die (teurere AGM- oder EFB-) Batterie letztendlich die Ursache dafür ist, dass bestimmte Funktionen (u.a. auch S&S) nicht mehr im vollen Maße funktionieren, oftmals schon relativ früh (ca 4 Jahre) erreicht. Dann sollte sie eigentlich gewechselt werden.
     
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