Ärger mit der Versicherung

Dieses Thema im Forum "Skoda Roomster Forum" wurde erstellt von Holger01, 03.07.2011.

  1. #1 Holger01, 03.07.2011
    Holger01

    Holger01

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    Hallo, heut schreib ich mal im Namen eines Bekannten.

    Er ist seit 10 Jahren bei seiner Versicherung, bisher ohne einen Schaden gemeldet zu haben. Nun hatte er letzten Monat einen Unfall ( 16000 Euro Schaden) und hat gestern Von seiner Versicherung die Mitteilung bekommen das sie von ihrem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen und ihn zum 01.08.2011 rauswerfen. Ich finds ganz schön hart, was meint Ihr dazu? Rechtlich scheint die Versicherung das zu dürfen.
     
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  3. #2 dathobi, 03.07.2011
    dathobi

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    So sind Versicherungen eben-solange man einzahlt ist alles in Butter, aber wehe den man hat einen Schaden den man reguliert haben will...
     
  4. #3 DAVID75, 03.07.2011
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    es gibt bestimmt welche die billiger sind. wegen dem preis habe ich meine ganzen versicherungen nach 18j. gewechselt. ich hätte beim O2 im monat 25,-- mehr bezahlen sollen als bei andere
     
  5. #4 anubis1111, 03.07.2011
    anubis1111

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    Recht hat die Versicherung, jedoch ist das nicht der gängige Weg.
    Wo ist er denn versichert? Bei einer anerkannten Gesellschaften dürfte dies nicht passiert sein.
     
  6. ARA

    ARA

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    Gerade bei Versicherungen ist immer billig total verkehrt. Eine Arbeitskollegin hatte alle Versicherungen bei jeweils dem biligsten Anbieterund war Stolz wieviel Sie im Jahr sparte. Bis Sie einen Unfall baute, bei der die Schuldfrage im Raum stand.
    Ich bin der festen Überzeugung, das bei einer Schadensmeldung als erstes geschaut wird, ob und wieviel Versicherungen bei der Gesellschaft noch bestehen.
    Man sollte sich eine Preiswerte und den Servicewünschen angpasste suchen und da auch bleiben. Damit bin ich bis jetzt gut gefahren.
     
  7. #6 Patrick B., 03.07.2011
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    Patrick B.

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    Siw kann es hierbei aber nur um Kasko gehen.
    Haftpflicht dürfen die siw, wenn die Beiträge pünktlich gezahlt werden nicht kündigen.
    Selbst einen VORSÄTZLICH herbeigeführten Schaden müssten die erst mal abwickeln, könnten sich hierbei aber dann das Geld zurückholen.
    Grundsätzlich dürfen nach einem Schaden BEIDE Seiten von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen (TK u VK).
    Über die "Moralischen Hintergründe", wieso und weshalb, nun gekündigt wurde können wir alle nichts sagen da wir die Hintergründe, wie z.b. vorherigen Schäden etc, nicht kennen.
    Ich weiß auch nicht unbedingt ob es Sinn macht da jetzt noch um die Versicherung zu kämpfen.
    Was ich aber versuchen würde wäre die Versicherung dazu zu bewegen die Kündigung zurück zu nehmen und dann selber kündigen.
    idR wird man ja bei der neuen Versicherung gefragt ob, und wenn ja warum, dem Kunden die Vorherige Versicherung gekündigt hat.
    Das könnte ein Punkt sein der einem das finden einer neuen Versicherung erschwert.

    P.s. meine Versicherung habe ich ausgesucht nach den Kriterien wie gut ich meinen Vertreter PERSÖNLICH erreichen kann, Leistungen... Nebenbei ist sie aber auch eine der günstigeren Versicherungen. Direktversicherungen hatte ich von vorne herein ausgeschlossen, ich will eventuelle Probleme vor Ort am Schreibtisch klären, nicht am Telefon.

    Mfg Patrick
     
  8. R2D2

    R2D2 Guest

    Nö, das Sonderkündigungsrecht gilt auch bei der Haftpflicht. Kündigungsfrist dürfte auch passen, also einfach ne neue, billigere und/oder bessere Versicherung suchen.
     
  9. #8 Blaubär, 03.07.2011
    Blaubär

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    Die Aufgabe von Versicherungen ist nicht Geld auszugeben, sondern Geld zu kassieren und damit ihre Aktionäre zu mästen. Als Kunde ist man nur so lange interessant, wie man mehr einbringt als herausnimmt. Altkunden stehen am Ende der Nahrungskette, der Schwerpunkt liegt auf Neukundenwerbung. Schließlich wollen die Sachbearbeiter auch ihre Provisionen. Von Herrn Kaisers Urlaubsreise ins Spaßbad war da noch gar keine Rede.
     
  10. TeVau

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    Hallo Blaubär,

    ich finde es klasse, dass Du selbst nach Deinen moralischen Vorstellungen ganz selbstlos handelst und Aktien von Versicherungsunternehmen kaufst, um dann auf den Hauptversammlungen dafür zu stimmen, statt einer Dividendenausschüttung möglichst viel Geld an die Versicherten zu verteilen und auch schlechte Risiken aufzufangen.

    Ich dagegen als egoistischer Kleinaktionär hoffe darauf, für mein Geld, das ich in Aktien angelegt habe, auch eine Dividende zu erhalten. Deswegen möchte ich allerdings ebensowenig als unmoralisches Mastschwein (oder was "mästet" man sonst) hingestellt werden wie jeder andere, der im Supermarkt das günstigste Angebot auswählt und seine Bank danach, wo er die höchsten Sparzinsen erhält.

    Auch als Versicherungsnehmer bin ich egoistisch: Ich möchte für mein persönliches Schadensrisiko einen möglichst geringen Beitrag bezahlen, aber nicht die höheren Risiken anderer Leute subventionieren.

    Dass ein Kunde, der den Anbieter einer Dienstleistung oder Ware mehr kostet als er bezahlt, für den Anbieter uninteressant ist, ist genauso trivial wie auch verständlich. Woher soll das Geld denn kommen? Ein Unternehmen ist keine Wohlfahrtsorganisation, sondern bietet Kunden eine Gegenleistung für einen geforderten Betrag, bei dem es noch etwas verdient. Und wenn dem Kunden die Leistung das Geld nicht wert ist, verzichtet er auf das Geschäft. Und umgekehrt muss der Anbieter wohl auch das Recht haben, auf ein Geschäft zu verzichten, bei dem er unterm Strich für sich keinen Nutzen sieht.

    Gut, bei Dir scheint es sich anders zu verhalten. Ich nehme an, Du verzichtest auf große Teile Deines Gehaltes, damit niemand behaupten kann, Du wolltest Dich von Deinem Chef mästen lassen.

    Dein Wissen, dass sich die Versicherungen mehr um Neukundenwerbung als um Altkunden bemühen, steht wohl im Widerspruch zu der alten Verkaufsfaustregel, nach der die Werbung eines Neukunden 7 mal so viel kostet wie einen alten Kunden zu halten. Wenn ein Unternehmen also freiweillig auf einen Altkunden verzichtet, wird es schon seinen Grund haben, und das muss man einfach akzeptieren.

    Ach ja, wenn sich jemand über diese unsägliche Incentiveveranstaltung der Versicherungsmitarbeiter aufregen sollte, dann sind es die Aktionäre, denn es ist schließlich von deren Geld geschehen.

    Viele Grüße,

    TeVau
     
  11. #10 Holger01, 05.07.2011
    Holger01

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    @Tevau

    Wenn du den Beitrag richtig gelesen hättest würdest du erkennen das Die Versicherung 10 Jahre lang Beiträge bekommen hat ohne einen Schaden begleichen zu müssen, das dann nach nur einem Schaden solche Konsequentzen kommen ist meiner Ansicht nach zu hart. Ich hätts verstanden wenn es mehrere Schäden gewesen wären. Wozu hat man denn eine Versicherung? Oder würde dein Chef dich Fristlos Kündigen wenn du mal nen Fehler machst?
     
  12. AdMan

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  13. #11 federballer, 05.07.2011
    federballer

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    Holger,

    ich verstehe deinen Unmut, aber wirklich jeder Versicherung steht es zu im Falle eines Schadens die Polizze zu kündigen, ist so verankert.
    Auch wenn es in diesem Falle nicht wirklich nett ist...

    Und wenn mans von Seiten der Versicherung durchrechnet... nehmen wir mal an dein Bekannter hat jeden Monat € 100,- an Versicherung bezahlt,
    und das 10 Jahre lang steht einem Versicherungsbeitrag von € 12.000,- ein Schaden von € 16.000,- gegenüber, sprich die Versicherung macht
    € 4.000,- Verlust.

    € 16.000,- sind halt kein Pappenstiel :rolleyes:

    Es sagt sicher keiner was wenn mal ne Windschutzscheibe zu Bruch geht, ein Aussenspiegel abgefahren wird oder was weiß ich was, aber bei DER Höhe!
     
  14. TeVau

    TeVau

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    Ich habe den Beitrag schon richtig gelesen. Für eine rationale Entscheidung der Versicherung dürfte aber die Vergangenheit keine Rolle spielen, weil sie sie logischerweise durch die Entscheidung nicht mehr ändern kann (auch wenn es manchmal schön wäre, die Zeit zurückzudrehen). Im Gegenteil, wenn man ein Rechenexempel unter Einbeziehung der Vergangenheit (bisherige Prämien und Schaden) durchführt, wäre es sogar logisch, den Kunden mindestens solange zu behalten, bis er den Schaden durch seine Beitragszahlungen wieder wettgemacht hat. Aber das ist natürlich Unsinn, vergleichbar mit einem Spieler, der hofft, durch weiteres Spielen die bisherigen Verluste wieder wettmachen zu können.

    Das einzige, was die Versicherung durch ihre Entscheidung beeinflussen kann, ist logischerweise die Zukunft. Und wenn die Versicherung meint, der Versicherte ist unterm Strich ein zu hohes Verlustrisiko, ist es nur logisch, dass sie den Vertrag kündigt. Zum Beispiel kann es ja sein, dass in dem alten Vertrag Klauseln enthalten sind , die sich für die Versicherung als Verlustbringer erwiesen haben und von denen sie sich trennen will. Oder der Versicherte gehört einer Personengruppe an, die besonders schadensauffällig ist oder inzwischen geworden ist. Um den Fall also beurteilen zu können, müsste man mehr wissen. Und vielleicht würde eine andere Versicherung oder ein anderer Sachbearbeiter auch anders entscheiden. Aber wie auch immer, die Entscheidung muss man akzeptieren.

    Der Vergleich zur Entlassung bei einem Fehler am Arbeitsplatz ist vielleicht gar nicht so schlecht: Mein Chef würde mich auch nach einem schwerwiegenden Fehler sicherlich nicht entlassen, wenn er glaubt, dass ich ihm in Zukunft nützlich sein werde. Ansonsten würde er sich ja selbst bestrafen. Wenn er aber der Meinung ist, dass ich für ihn zukünftig das Geld nicht mehr wert bin, wird er mich entlassen wollen und meinen Fehler als Gelegenheit wahrnehmen, mir zu kündigen (was er wegen Kündigungsschutz sonst ja nicht so einfach kann).

    Der Unterschied ist allerdings, dass eine Kündigung wegen der u.U. existenziellen Bedeutung noch eine ganz andere Dimension hat und deswegen einer sozialen Verantwortung unterliegt, weswegen der Gesetzgeber ja auch die Kündigung erschwert hat. Das ist m.E. mit einem Autoversicherungsvertrag nicht zu vergleichen.

    Die Härte bezieht sich bestenfalls darauf, dass der Kunde nun einen für ihn vielleicht besonders vorteilhaften Vertrag verliert. Kann der Versicherung zugemutet werden, aus reiner Kundentreue oder Mitleid weiterhin bei dem für sie vermutlich verlustreichen Vertrag zu bleiben? Ich denke, wegen der Mundpropaganda hat sie sogar ein gewisses Interesse daran, aber offenbar ist in diesem Fall für sie der Nachteil auch damit noch zu groß. Und der Kunde kann ja zu einer anderen Versicherung gehen. Sie muss ihn haftpflichtversichern und wird ihm eine Prämie abverlangen, die seinem eingeschätzten Risiko entspricht. Nur den Kaskoschutz kann jede Versicherung ablehnen. Ein Schicksal, dass Besitzer teurer Supersportwagen oft grundsätzlich trifft.

    Wogegen ich mich wende, ist diese reflexartige Anklage "die da oben, die Reichen und Mächtigen, sind grundätzlich egoistisch, gierig, schlecht und unmoralisch", was impliziert, dass man selbst dagegen ganz anders, nämlich ehrbar und gut handelt.

    Gruß, TeVau
     
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