ABS erst nach ein/ausschalten ESP?

Dieses Thema im Forum "Skoda Fabia I Forum" wurde erstellt von tom, 04.06.2005.

  1. tom

    tom

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    Habe nun endlich mal eine ausgiebige Probefahrt mit dem 1.4 75 PS Benziner machen können und bin recht angetan (nach dem vielen Feedback im "Zubehör & Ausstattungs-thread" weiss ich nun auch so ungefähr was es werden soll ;) thx)

    Was ich aber doch etwas seltsam fand und was mich bei meinem eigenen Auto mehr als bedenklich stimmen würde:

    Beim Test des Bremsverhaltens (Vollbremsung (freie Fahrbahn natürlich ;)) aus 80 km/h:

    Sprang bei den ersten beiden Versuchen das ABS NICHT an (kein entsprechendes Feeling und außerdem schnurgerade Radierstreifen auf dem Asphalt)

    Habe vor dem 3.Versuch ESP deaktiviert und voila: ABS griff ein (Feeling + keine Radierungen)

    Danach noch zwei mit ESP und ebenfalls problemlos eingreifenden ABS

    Die Fahrbahn war natürlich immer identisch

    Ist es üblich, dass das ABS nur gelegentlich als Joker einspringt? Oder eher Fehler? Zusammenhang mit ESP?
     
  2. AdMan

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  3. #2 toaster, 04.06.2005
    toaster

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    Ist sicher nicht OK. Allerdings geht das ABS des Fabia allgemein als "problematisch" durch. Von Problemen auf ebener Straße, bei wiederholbaren Situationen ist jedoch nix bekannt...
     
  4. #3 PJM2880, 05.06.2005
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    Könnte es möglich sein,
    dass du auf gerader Fahrbahn gebremst hast.

    Wäre es nicht möglich,
    dass das ABS erst eingreift,
    wenn man lenken will??


    Mir stellt sich nämlich schon ne Weile die Frage,
    warum man das ABS braucht,
    wenn man auf gerader Strecke ne Vollbremsung hinlegt.

    Das verlängert doch eigentlich nur den Bremsweg.

    Kann mir jmd folgen??

    MFG
     
  5. #4 toaster, 05.06.2005
    toaster

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    ...so schlau ist das ABS aber nicht ;-)
    Und ob nun Reibung oder Reibungsgrenze eine höhere Bremswirkung erzielt, lässt sich auch nur unter Laborbedingungen eingrenzen... denke mal an wechselnde Fahrbahnbelege, Kanaldeckel, etc...
     
  6. x3on

    x3on Guest

    Wir haben vor nem Jahr im Leistungskurs Physik mal gelernt, dass das ABS auf Trockener sowie auf Nasser Fahrbahn ABS den kürzesten Bremsweg rausholt, da Haftreibung (und so mit die Verzögerung) deutlich größer ist, als Gleitreibung (also wenn der Reifen 'rutscht').

    Und die Situation wo ABS deutlich längere Bremswege verursacht war nur Schnee, da hier mit ABS der Reifen immer auf der Schneedecke bleibt, ohne ABS sich aber in den Schnee eingraben würde.

    So gesehen (und ich glaub nicht, dass das schon veraltet ist) ist ABS auch bei geraden Strecken sinnvoll.
     
  7. Armin

    Armin

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    Jaja Theorie und die Praxis....

    Das Mit der Haft und Gleitreibung stimmt soweit schon, aber so feinfühlig kann das ABS nicht Regeln.
    Habs ausserdem mal bein ADAC Sichwerheitstraining erleben dürfen das der Bremsweg bei ABS um einiges länger war als ohne. Sowohl auf trockener als aus Rutschbelag.

    Das ABS sollte schon immer bereit sein einzugreifen, und nicht wenns mal Lust hat oder so. Ich würd damit mal beim Händler aufkreuzen.

    Schönen Abend noch.:peace:
     
  8. #7 PJM2880, 05.06.2005
    PJM2880

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    Auch ich habs im Fahrsicherheitstraining erlebt,
    dass mein 92'er Ford Escort ohne ABS nen kürzeren Bremsweg hatte
    als andere Autos mit ABS (u.a. 2 Ford Focus und 2 Peugeot 206)

    Das war sowohl auf trocknem wie auf nassem Belag
    und es waren jeweils an die 5m Unterschied.

    MFG
     
  9. 6Y

    6Y Guest

    Das ABS soll nicht unbedingt den Bremsweg verkürzen, sondern dafür sorgen, daß das Fahrzeug auch bei einer Vollbremsung noch lenkbar bleibt - das geht nun mal nicht mit blockierten Rädern. Somit kann sich der Bremsweg u.U. verlängern.
     
  10. #9 Nebukadnezar, 05.06.2005
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    Wobei ein modernes ABS System den Bremsweg deutlich verkürzen kann. Wie sonst kommen heutige Oberklasse Wuchtbrummen von Mercedes usw. auf Bremswege von mittlerweile 35m aus 100km/h? Den einzigen Nachteil hat ABS eigentlich nur noch auf losen Untergründen. Continental hat in Zusammenarbeit schon ein ABS-System entwickelt welches Bremswege unter 30m ermöglicht.

    Die Zeiten in denen ABS den Bremsweg verlängert hat sind eigentlich vorbei. Die neuen Systeme regeln mittlerweile so schnell, dass das Rad immer den optimalen Schlupf hat.
    Über kurz oder lange werden die modernen Systeme aus den Oberklassefahrzeugen wohl auch Einzug in die Volumenmodelle halten.
     
  11. AdMan

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  12. BlaSh

    BlaSh

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    Ne gute Frage. Ich würde mal Mutmaßen das das Auto gerade bleibt und nicht ausbricht wenn man bremst und nicht lenkt. :grübel:
     
  13. tom

    tom

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    Hauptvorteil von ABS ist mit Abstand, dass die Karre lenk- und kontrollierbar bleibt.. wenn alles nur blockiert und rutscht gibt es nur eine Richtung und die bestimmt die Trägheit

    mit ABS kann ich bremsen und trotzdem "bestimmen wo es langgeht"

    (beim Motorrad kommt noch hinzu, dass ich mit ABS beherzt zu machen kann, während ich ohne ABS "vorsichtig" an den Grad des blockierens ranbremsen muss)

    Hauptsächlich ging es darum, dass das ABS bei einem fabrikneuen (500 km) gepflegten Vorführwagen (Skoda "Autoforum" Showcenter in Berlin-Mitte) nicht funktioniert hat (erst nach ESP aus/anschalten).

    Die Fahrbahn war eine Landstraße (keine Gullydeckel, etc.) und der Asphalt war bei allen Bremsversuchen identisch.

    Dies fand ich dann schon verwunderlich, schließlich soll ABS 100% verläßlich sein (bzw. ansonsten Fehlermeldung bringen)
     
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ABS erst nach ein/ausschalten ESP?

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