100.000 km

Dieses Thema im Forum "Skoda Superb II Forum" wurde erstellt von Christian42, 12.09.2014.

  1. #1 Christian42, 12.09.2014
    Christian42

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    Wollte nur mal kurz bekanntgeben, wie es mir so die ersten 100.000 km in meinem Superb Kombi ergangen ist. Habe den Wagen vor drei Jahren und zehn Monaten mit 7 km auf der Uhr beim Vertragshändler übernommen. Derweil hat mich der Wagen nicht nur täglich zur Arbeit gebracht, er hat auch diverse Einsätze bei Umzügen hinter sich, als Zugfahrzeug für einen schweren Anhänger mit Baumaterial, auch mal weitere Strecken wie beispielsweise nach London oder Rom, und dann natürlich noch als Familienlaster mit nicht selten vier oder fünf Leuten an Bord. Kilometerstand aktuell: 100.050
    Zunächst das Negative: Die Hartplastik-Innenverkleidungen haben an einigen Stellen etwas gelitten, durch Transporte mit umgeklappten Rücksitzen und auch durch unsachgemäße Bewegungen von Kinderfüßen. Zudem sieht meine Motorhaube bei näherer Betrachtung aus wie ein Streuselkuchen. Zahllose winzige Lackabplatzer. Die größeren habe ich gelegentlich mit nem Lackstift betupft, die kleineren sind halt da. Und das Blech, das ist so dünn heutzutage. Von Bäumen herunterfallende Eicheln machen Beulen.
    Egal, ist wohl nicht zu ändern.
    Nun das Positive: Beispielsweise die Sitzpolsterung vom Fahrersitz, sie zeigt nur bei ganz genauem Hinsehen Abnutzungserscheinungen. Habe ja den Ambition mit Stoffsitzen. Der Stoff ist erste Sahne. Dann der Ölverbrauch (schrieb ich kürzlich schon in einem anderen Thread): Der Wagen verbraucht kaum Öl. Nachfüllen musste ich zwischen den Ölwechseln bislang insgesamt weniger als zwei Liter.
    Thema Reparaturen: Eine Birne der Halogen-Hauptscheinwerfer fiel mal aus und musste ersetzt werden, hat 17 Euro gekostet. Und eine Birne der Kennzeichenbeleuchtung musste ebenfalls ersetzt werden, Kostenpunkt: 2 Euro. Montage musste ich jeweils nicht bezahlen.
    Ausserplanmäßig hat mich der Wagen bislang also zwei Liter Öl und zwei Birnchen (zusammen runde 50 Euro) gekostet.
    Planmäßig war er natürlich etwas teurer. Bislang drei Ölwechsel, ein DSG-Ölwechsel, ein Haldexöl-Wechsel, ein Pollenfilterwechsel, ein Klimaservice. Alles zusammen etwas über 1000 Euro.
    Die Wischerblätter, die Bremsen und die beiden Sätze Reifen sind alle noch die ersten. Und nichts von dem ist schon total runter. Sommerreifen werde ich mir wohl nächstes Frühjahr neue gönnen, da fällt die Profiltiefe langsam unter 4 mm.
    Das DSG schaltet nach wie vor super, habe keinen Unterschied die 100.000 km feststellen können.
    Spritverbrauch ist laut Spritmonitor 9,2 Liter (ich schreibe allerdings erst seit 20.000 km auf). Fahre übrigens den 3.6.
    Das alte Amundsen tut nach wie vor seinen Dienst sehr gut, Musikhören mit dem Soundsystem macht immer noch Spaß.
    Meine Frau, die extrem ungern Auto fährt und mit ihrem C1 schon zufrieden ist, selbst sie möchte inzwischen manchmal mit meinem fahren.
    Unterm Strich war die Wahl des Superb für mich exakt richtig. Das Auto erfüllt genau meine Anforderungen an ein Fahrzeug. Und erfüllt diese bislang sehr zuverlässig, absolut nichts an dem Wagen macht irgendwelche Zicken oder Anzeichen, als würde sich irgendwas anbahnen. Auch die Wahl des großen Motors habe ich nie bereut. Was haben mich die Menschen bequatscht, wie unvernünftig das sei mit den sechs Zylindern. Die Spritkosten würden mich irgendwann auffressen und die Wartung von so einem großen Wagen sei auch nicht zu unterschätzen und all so ein blabla. Wenn ich mir die Leute heute angucke mit ihren Turbodieseln, die schon den dritten Lader drin haben oder die Leute mit den Downsizing-Benzinern mit Turbo, die mit halb so viel Hubraum genauso viel Sprit wie ich verbrauchen und teilweise dazu schon teure Reparaturen hatten, da kann ich mir manchmal ein Schmunzeln nicht verkneiffen. Gut, irgendwann trifft es mich auch mit teuren Reparaturen, aber nicht schon bei 40.000 oder 60.000. Und auch der Spritverbrauch hat mich bislang nicht aufgefressen.
    Und was das allerwichtigste ist: keiner von meinen Bekannten und Verwandten, von denen ich eben sprach, kann nach 100.000 km mit einem Auto noch behaupten, immer noch jeden Morgen mit großer Freude in den Wagen einzusteigen und endlich loszufahren.
     
  2. AdMan

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  3. #2 HUKoether, 12.09.2014
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    Danke für den Abriß und allezeit genug Asphalt unter den Rädern sowie eine Handbreit Platz rundum.

    Gruß, HUK
     
  4. #3 schnupchen, 12.09.2014
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    Na das hört sich ja gut an. Da kann ich ja entspannt dei nächsten 93000 KM auf mich zukommen lassen :rolleyes:
    Allerdings hab ich nächste Woche schomal einen Termin wo die beiden Motoren der elektrischen Heckklappe getauscht werden (verlieren Öl) und wegen Sägezahnbildung nach nur 7000 KM :S

    Gruß
    schnupchen
     
  5. #4 juergent, 12.09.2014
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    Damit kann man im Zweifel leben. Hauptsache man bleibt unterwegs nicht liegen. Weiterhin gute Fahrt.
     
  6. Broomi

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    Und was das allerwichtigste ist: keiner von meinen Bekannten und Verwandten, von denen ich eben sprach, kann nach 100.000 km mit einem Auto noch behaupten, immer noch jeden Morgen mit großer Freude in den Wagen einzusteigen und endlich loszufahren.


    was besseres an Zufriedenheit kanns doch fast nicht geben! Klasse! Dann wars die richtige Entscheidung

    (gilt übrigens für Frauen und Arbeit auch)
     
  7. #6 Fluraktor, 13.09.2014
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    @Christian42

    Offenbar weiß dein Wagen zu schätzen das du ihn gut behandelst. :)

    Du fährst ja viel und oft, und damit auch bei Schnee. Wie gefällt dir rückblickend der Allradantrieb an deinem Fahrzeug?


    C1... oh je. Den hat meine Frau als Dienstwagen. Mit ganzen 3Zylindern mit gefühlten 1,0 Nm Drehmoment. Wenn sie dann in ihren Fabia TSI Kombi umsteigt ist das ja schon 3 Klassen höher.
    Wenn ich sie danach noch mit dem Superb fahre rutscht ihr DienstC1 gleich 10 Klassen tiefer.
    So gesehen verdirbt einen der 3,6l Superb durchaus für "Sparmodelle mit ihren Sparmotoren".
     
  8. #7 digidoctor, 14.09.2014
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    Der 3,6er ist nur auf wirklichen Kurzstrecken ein Säufer. Der Abstand zum TSI sinkt mit jedem Kilometer. Auf jeden Fall ist er einstellig fahrbar, wenn das Fahrprofil stimmt.
     
  9. #8 Christian42, 15.09.2014
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    @Fluraktor
    rückblickend gefällt mir der Allradantrieb sehr gut. Ich muss allerdings dazusagen, dass der Superb mein erstes eigenes Allradauto ist, mit dem ich über einen längeren Zeitraum einen Eindruck gewinnen konnte. Ich habe somit keinen Vergleich, was besser oder schlechter geht. Bislang sind mir auch nur zwei Situationen untergekommen, wo man definitiv merkt, dass ein Teil der Kraft auch nach hinten geht: Die eine ist, auf regennasser Fahrbahn beherzt anzufahren. Das geht unheimlich flott. Sämtliche front- und heckgetriebene Fahrzeuge, in denen ich bislang saß, mit und ohne ASR, konnten das nicht so zügig. In dem Moment muss also was passieren mit dem Allrad. Und das geschieht unmerklich und sehr wirkungsvoll für meine Begriffe. Die zweite Situation ist die, auf dem neu eingeschneiten Supermarkt-Parkplatz ein paar Driftversuche zu machen. Bei Gasstößen im richtigen Moment ist Driften fast wie mit einem Hecktriebler möglich. Im Verkehr beim Abbiegen würde ich das aber nicht so ohne Weiteres versuchen, denn die Gefahr ist groß, dass einem das passiert, was Walter Röhrl Anfang der 80er im ersten Quattro immer bemängelt hat. Die Kiste geht halt ungewohnter Maßen nicht vorne oder hinten weg, sondern über alle vier Räder. Die Elektronik ist bei den Spielereien übrigens immer voll aktiviert, sie lässt ganz gut Leine.
    Sonst im Alltag geschieht das Wirken des Allradantriebs unmerklich. Anfahren auf Schotter, schwerer Anhänger auf nasser Wiese, normal Fahren auf Schnee. All das kommt bei mir häufiger mal vor und es fährt sich stets sehr angenehm, so, als wäre der Untergrund nicht besonders kritisch. Weiss nicht, wieviel der Allradantrieb und wieviel die Elektronik dazu beiträgt. Das Gesamtpaket funktioniert jedenfalls sehr gut und ist für mich vollkommen beanstandungsfrei. Man verliert die Scheu, auch mal in größeren Schneeansammlungen zu parken. Und ich erinnere mich an einen Tag mit Eisregen. Auf meinem Weg nach Hause gibt es einen kleinen Anstieg, wo reihenweise die Autos standen am Straßenrand und mehrere Menschen damit beschäftigt waren, Autos von der Straße zu schieben. Ich konnte dort mit langsamer Geschwindigkeit noch hochfahren. Hinter mir war ein Tiguan, der hatte offenbar auch keine Probleme. Nur für diesen einen Tag hat sich auch die beheizbare Frontscheibe gelohnt. An den Rändern, wo keine Drähte sind, waren einige Millimeter Eis auf der Scheibe, die Wärme aus dem Fahrzeuginnern reichte offenbar nicht aus, den Eisregen unmittelbar zu schmelzen. Mag sein, dass auch das das Problem der anderen Fahrzeuge war. An dem Tag hat der Allrad-Antrieb auch etwas Sicherheit verliehen, obwohl man natürlich immer an die Physik denken sollte. Alles geht damit auch nicht.
    offtopic:
    C1, ja, leider. Sie hatte vorher einen Ford Ka, der wurde ihr aber zu Klump gefahren. Der C1 war das schnelle Ersatz-Mobil. Tatsächlich steigt sie auch manchmal in einen Fabia TSI um, ihr Vater fährt nämlich einen eben solchen, damit rauscht sie dann gleich besser ab, das stimmt. Ich denke mal, in etwa zwei Jahren kommt der C1 weg. Höchstwahrscheinlich wird es dann ein Volvo V40, also wieder ein Auto, welches diese Bezeichnung auch verdient.
     
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    Hallo Christian,

    Toller Erfahrungsbericht! Ich kann Dir da 100%ig zustimmen. Leider wird der Motor Beim SIII ja nicht mehr eingesetzt... Ich selbst habe den 3.6er erst 13 Monate, gebraucht gekauft, aber will ihn auch nicht mehr missen. hab jetzt 92.000km drauf und alles funzt prima. Verbrauch liegt bei 8,7L im Schnitt auf den letzten 5000km. Wobei da gemütliche Langstrecken dabei sind und lange Überlandfahrten. Ich bin mir sicher, dass der Motor ein Downsizing Motörchen sicher überleben wird.

    Mal sehen, ob ich mir noch einen der letzten 3.6er sichere oder als jungen Gebrauchten hole. Oder einfach meinen behalte... :rolleyes:
     
  12. #10 Fluraktor, 15.09.2014
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    Danke für deine Beschreibung, Christian42.

    Genau so erfuhr ich den Allrandantrieb auch. Die Elektronik macht das Beste aus der Heckantriebsoption.
    Obwohl es wegen dem fehlenden Verteilergetriebe kein permanenter Allrad sein kann, was ich schade finde.
    Ich finde der Allrad kostet prinzipiell etwas Komfort, es ist halt dadurch mehr dran was mitbewegt werden muß, aber die bärenstarke Kraft des 3,6er ist anders ja gar nicht sinnvoll auf die Straße (oder ähnliches) zu bringen.

    Ab und zu erlebe ich es das die Allradelektronik überfordert ist, nämlich beim rückwärts berghoch mit starker Einlenkung. Dann schließt die Haldexkupplung und der Antriebsstrang verspannt sich. Aber es löst sich auch wieder, dann gehts weiter. :)
     
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