0w40 zu Dünn ?

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia I Forum" wurde erstellt von Light23, 10.09.2016.

  1. #1 Light23, 10.09.2016
    Light23

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    Einen wunderschönen guten Tag,

    Bin neu hier :)

    Ich besitze einen

    Skoda Octavia 1u5 BJ. 2003 ~130.000km

    Nun steht ein Ölwechsel an, da ich mein Auto Pfleglich behandel, wollte ich dem Motor etwas gutes tun.

    Ich würde von einem Bekannten , ein 0w40 Vollsyntetisches Öl von Liqui Moly bekommen, für klein Geld.

    Es besitzt auch die VW freigabe, nun wurde mir davon abgeraten ( Werkstatt ), wenn ich selbst ein Öl mitbringe dann min. 10w40, da es für diese Motoren nicht gut wäre ein solch Dünnes Öl zu verwenden.

    Per Email hat mir Liqui Moly geschrieben, dass das kein Problem für den Motor wäre.


    Jetzt bin ich verwirrt...


    Hat jemand rat ?

    Und nochmal hallo zur Community :)
     
  2. AdMan

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  3. #2 trainer22, 10.09.2016
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    Wenn die Spezifikation stimmt, darfst du es erst mal fahren.

    Finde aber auch, dass das zu dünn ist.
     
  4. matt

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    Bei 100 °C haben 10W40 und 0W40 die gleiche Viskosität. Bei Temperaturen größer als 100 °C ist die Viskosität von dem 0W40 höher als von dem 10W40. Etwaige Ölverbrauchsprobleme und Schmierprobleme dürften eher bei Öltemperaturen größer als 100 °C auftreten, so dass das 0W40 zu bevorzugen wäre.
    Ich frage mich nur, wie lange der hohe Viskositätsindex des hochadditivierten 0W40 bestehen bleibt.
     
  5. JET

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    Nehmen kann man das 0W40, es ist ein gutes Öl. Ich bevorzuge 5W40, wenn der Motor Öl verbraucht auch 10W40. Lass es einfüllen und beobachte die Sache. Bei älteren Motoren hatte ich es auch schon, daß bei 0W40 der Ölverbrauch spürbar anstieg.
     
  6. #5 Light23, 10.09.2016
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    Hallo,

    Danke für die antworten, hauptsächlich geht es darum das ich das 0w40 günstig bekomme.

    Sprich 10 € für 5 Liter.

    Wenn ich mir 10w40 Öl z.b. bei Amazon kaufe bin ich halt etwas teurer, ich wollte aber umgern Experimente starten und ich am Ende noch ein Ölwechsel machen muss.

    Normal finde ich das 0w40 auch übertrieben.

    @matt meinst du das es nach einer gewissen Zeit und Belastung kein 0w40 sondern mehr ein 10w30 wird ?

    Mfg
     
  7. BerndV

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    In meinem 1.6er kommt ausschließlich 5w40 rein, 0W30 oder auch 0W40 ist mir zu dünn und 10W 40 ist mir gerade in der Kalten Jahreszeit zu zäh.
    Ölverbrauch, aller 8000...9000 km muß ich 1 Liter auffüllen.
     
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  8. #7 Light23, 10.09.2016
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    Danke für dein Feedback @BerndV
     
  9. JET

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    das 0W bleibt ein 0W, dicker wird es nicht, aber die 40 wird kleiner, erst 30, dann 20, je nachdem wann gewechselt wird.
     
  10. #9 Light23, 10.09.2016
    Light23

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    Ist das nicht bei jedem Öl so ? Unabhängig o es 10w oder 0w ist ?
     
  11. matt

    matt

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    Eher ein 0W30. Aber wann dies geschieht und ob es zwischen zwei Ölwechseln passiert, ist, schwer zu sagen.

    Ein 0W40 hat ein dünneres Grundöl als bspw. ein 5W40. Bei 100 °C soll das 0W40 aber dieselbe Viskosität haben. Somit lebt es viel mehr von VI-Verbesserern. Hierbei handelt es sich um langkettige Kohlenwasserstoffe. Diese werden vor allem bei tribologischen Kontakten geschert und fallen thermischen Beanspruchungen zum Opfer.
    Im Ergebnis wird die Wandlung 0W40 --> 0W30 eher stattfinden als die Wandlung 5W40 --> 5W30. Hierbei handelt es sich aber um rein qualitative Aussagen.

    Allerdings ist meine Vermutung, dass der oben geschilderte Sachverhalt der Grund dafür ist, warum VW vor vielen Jahren das Longlife-Öl von 0W30 auf 5W30 umgestellt hatte. Vermutlich ist aus dem 0W30 zu schnell ein 0W20 geworden.
     
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  12. #11 alimustafatuning, 10.09.2016
    alimustafatuning

    alimustafatuning Guest

    ich hab mal kurz auf das Datenblatt geschaut, was Liqui Moly betrifft.
    Dieses 0W-40 ist ein Vollsynthetisches Öl.
    Die Visko bei 100°
    und
    die Visko bei 40 ist sehr sehr hoch. D.h hier von einem zu dünnen oder zu dünnem Grundöl zu reden ist falsch.
    Grundöl bein Vollsynthetischen?? hää...
    das Öl ist zu dünn ist falsch, da ich fast kein dickeres Öl in 0w-40 oder 5W-40 finden kann...
    Wo liegt denn nun der Hacken?
    So ein Vollsythetisches Öl so wurde immer gesagt ist das beste Öl das mag irgendwo auch stimmen denn nur vollsythische Öle haben echt eine sehr gute Qualtität.
    Nur ob es was bedeutet und man dem Motor was gutes tut, da kann jeder nur selber seine Erfahrungen machen.
    Vollsythetisches Öl ist teuer... da es aber so gut ist reinigt es sehr gut und löst "Rückstände" vom alten schlechten Öl.... Also da kann der Hacken liegen wenn du 130 000km Mineralisches Öl gefahren bist löst du die ganzen Verkrustungen.. schwer hersehbare Folgen.. schwierig zu sagen .. zu Dick ist das Öl nicht aber es kann dann durch gelöste Teile die dünnen Ölkanäle schliessen.. oder Dichtungen werden auf einmal undicht!
    usw... aber das Öl ist Dick, und wird Dick bleiben da es Verkrustungen löst.. --> Gefahr...
     
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  13. #12 casey1234, 10.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2016
    casey1234

    casey1234

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    @Light23 :

    Du kannst dich an die Aussagen von @matt halten, er hat den Sachverhalt zu den unterschiedlichen SAE Klassen gut beschrieben. Nur in einer Sache muss ich ihn korrigieren:
    Das ist falsch. Es handelt sich dabei um ein Intervall (12,5-16,3 mm^2/s), in dem sich die Viksosität bei 100 Grad befinden muss, um die 40er Heißviskosität zu erreichen. Aber die Viskositäten müssen NICHT gleich sein.

    Das Öl ist nicht vollsynthetisch. Das Öl kommt von Meguin, ist von LM umgelabelt, und die stellen nur HC Öl her. Das ist aber nicht weiter schlimm, da moderne HC Öle mit modernen Formulierungen vollsynthetische Öle durchaus schlagen können. Des Weiteren ist anzumerken, dass jeder Hersteller, der nen Schuss PAO oder Ester in's Grundöl mischt, "vollsynthetisch" auf's Etikett schreiben darf. Übrigens: Motul's Edelöle, die sie mit "Ester Core" bezeichnen, haben nichtmal 3% Ester im Grundöl! ^^
    Wie gesagt, ist nicht weiter tragisch, aber wollte das nur klarstellen.

    Quatsch. Die Werkstätten sind leider dafür bekannt, in Sachen Öl nicht gerade mit Kompetenz zu glänzen.

    Auch ich rate dir von 10W40 ab, weil es im Winter zu dick ist und es außerdem so gut wie keine modernen 10W40er mit moderner Formulierung und Additivierung gibt. Ebenso rate ich dir von 0W40 ab, weil es durch das dünne Grundöl zu wenig Reserven bei Spriteintrag bietet. Die vielen Viskositätsverbesserer zerscheren auch schnell. Beides führt dazu, dass das Öl ausdünnt und die Viskoklasse abrutscht. Wurde hier ja schon angesprochen.

    Dein Motor ist ein Sauger alter Schule, oder? Da ist ein 5W40 nach ACEA A3/B4, VW 50200 und MB 229.5 perfekt. Preis-/Leistungskracher mit 20€/5L ist das "Addinol Super Light 0540", welches in vielen Foren viele zufriedene User findet.

    Schöne Grüße
    Casey

    PS:
    Ignorier einfach alimustafatuning's Beiträge, die sind von oben bis unten völliger Blödsinn. Allein schon, dass er aus dem Datenblatt ablesen kann, dass das Öl vollsynthetisch ist... ich lach mich tot. :D
     
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  14. #13 Light23, 11.09.2016
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    Vielen Dank,
    Dankeschön an alle die hier wirklich hilfreiche Beiträge schreiben, mir helfen und meine Wissenslücken füllen !

    Ich bekomme immer mehr mit, das Öl wohl ein sehr großes Thema für sich ist ;):D:D
     
  15. #14 casey1234, 11.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2016
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    Je nachdem, welches Öl und welches Intervall du bisher gefahren bist, würde ich dir zu einer Motorspülung raten. Schadet nicht und bringt nen ganzen Haufen Ölschlamm, Schmodder und Verkrustungen raus. Aber bitte mit was Vernünftigem und nicht mit so nem 0815 Produkt von Liqui Moly oder Mannol - die sind viel zu aggressiv!

    Alle Infos, Feedback und Anwendungsempfehlung zur Spülung, auch weitere Infos zu Motoröl und Tankadditiven, findest du im Lektüre Dokument in meiner Signatur! :)

    Das oben erwähnte Addinol ist übrigens für seine gute Reinigungsleistung und hohe Motorsauberkeit bekannt. Das wäre nach so einer Spülung die perfekte Wahl, um weitere Verschmutzungen, die von der Spülung nicht gelöst werden konnten, aber zumindest angelöst wurden, weiter abzutragen und den Dreck in Schwebe zu halten. Ich würde dir nach so einer Spülung ein verkürztes Intervall (8-10.000 km) empfehlen, um den restlichen Schmutz zuverlässig rauszubekommen.

    Schöne Grüße
    Casey
     
  16. AdMan

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  17. matt

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    Es war ja nicht explizit die Rede von dünn, sondern von xxx ist dünner als yyy.
    Ein additiviertes Endprodukt mit einer hohen Viskosität kann durchaus auf einem dünnen Grundöl basieren.

    Ja natürlich, (echte) vollsynthetische Öle basieren auf einem PAO-Grundöl. Je nach Länge der PAO-Ketten ergeben sich eben verschiedene Viskositäten des Grundöls.

    , welches ja aber für beide Öle gleich ist und somit für den Laien als "gleiche Viskosität" ggf. leichter verständlich ist.

    Ist das die Regel? Wie ist diesbezüglich die Marktsituation bspw. bei den 5W30 507.00er Ölen?
     
  18. #16 casey1234, 11.09.2016
    casey1234

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    Ja, das ist seit Jahren die gängige Praxis. Das mit Motul oben war nur ein Beispiel. Der Begriff "vollsynthetisch" ist nicht geschützt, daher gibt's da keine Beschränkungen oder Grenzen, die eingehalten werden müssen. Sobald was drin ist, egal wie viel, haben die Narrenfreiheit. Bei Shell ist es mit GTL genauso. Die schreiben mittlerweile auf ganz viele Öle "GTL Technologie" drauf, aber eigentlich ist nur ein winziger Schuss GTL drin. Das einzige Öl mit vollständiger GTL Basis ist bisher das AV-L 0W30, welches identisch zum ECT C2/C3 0W30 ist.

    Gruß Casey
     
    matt gefällt das.
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